| UVP | 6.749 € | |
| Baujahr | von 2006 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Leicht und wendig
- leicht zu bedienen
- auch für kleinere Piloten geeignet
- quirliger Reihentwin
- einfache Ausstattung
- untenrum etwas mau
- Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.035 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 30 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 367 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | USD 37mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17M/C (54H) Tubeless | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C (66H) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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Yamaha MT-03 vs. KTM 1290 Super Duke R: Vergleich der beiden Naked-Bikes
Wenn zwei Motorräder aus der gleichen großen Motorradwelt kommen, aber völlig unterschiedliche Philosophien verfolgen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Yamaha MT-03 steht für unkomplizierten Einstieg, agiles Handling und ein Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist die Ansage für alle, die maximale Dynamik, kompromisslose Performance und ein sehr direktes, sportliches Gesamtpaket suchen.
Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte beider Modelle miteinander gegenübergestellt: Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen, Komfort und Alltagstauglichkeit. Dabei geht es weniger um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Stärken im Alltag und auf der Strecke bemerkbar machen – und wo die jeweiligen Schwächen liegen können.
Grundidee beider Motorräder: Charakter statt Kompromiss
Yamaha MT-03: leicht zu beherrschen, macht schnell Spaß
Die Yamaha MT-03 ist als Naked Bike so gedacht, dass sie sich im Alltag angenehm anfühlt und auch dann Spaß macht, wenn die Tour eher spontan oder kurz ist. Das Motorrad wirkt insgesamt zugänglich: Die Bedienung ist intuitiv, die Sitzposition ist alltagstauglich und das Handling ist auf Agilität ausgelegt. Gerade in der Stadt oder auf kurvigen Landstraßen spielt die MT-03 ihre Vorteile aus, weil sie sich leicht bewegen lässt und nicht das Gefühl vermittelt, man müsse ständig „arbeiten“, um mitzukommen.
KTM 1290 Super Duke R: brutal direkt, sportlich kompromisslos
Die KTM 1290 Super Duke R verfolgt eine andere Linie: Sie ist ein Motorrad, das auf Leistungsentfaltung und sportliche Reaktion ausgelegt ist. Das Fahrgefühl ist deutlich „erwachsener“: Gasbefehle werden sehr direkt umgesetzt, das Motorrad zieht kraftvoll durch und wirkt dabei wie ein Werkzeug, das für zügiges Fahren gebaut wurde. Wer gern dynamisch unterwegs ist, findet hier ein Bike, das nicht nur schnell sein will, sondern sich auch so anfühlt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Fahrgefühl zeigt
MT-03: gleichmäßig, kontrollierbar, ideal zum Lernen
Im Vergleich zeigt die Yamaha MT-03 vor allem ihren Vorteil in der Kontrollierbarkeit. Der Motorcharakter ist so abgestimmt, dass sich das Motorrad gut dosieren lässt. Das hilft besonders in Situationen, in denen man nicht nur „ziehen“ will, sondern sauber beschleunigen und das Tempo fein steuern möchte. Für Einsteiger oder für alle, die entspannt fahren und trotzdem sportlich unterwegs sein wollen, ist das ein echter Pluspunkt.
Super Duke R: Druck von unten, Durchzug und Reserven
Die KTM 1290 Super Duke R spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es zügig werden soll. Der Motor liefert spürbaren Durchzug und wirkt dabei sehr souverän. Das bedeutet: Überholmanöver, Beschleunigungsphasen und das schnelle Herausbeschleunigen aus Kurven werden deutlich leichter, weil das Motorrad Reserven mitbringt. Gleichzeitig kann genau diese Direktheit auch eine Herausforderung sein, wenn man eher ruhig fährt oder noch nicht gewohnt ist, wie schnell ein großes Bike auf Gas reagiert.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
MT-03: wendig, leichtfüßig, macht Kurven einfach
Beim Fahrwerk und der Geometrie zeigt die MT-03 ihren Fokus auf Agilität. Das Motorrad fühlt sich in Kurven schnell „da“ und lässt sich zügig umsetzen. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt das wie ein Vorteil: Man kann Linienwechsel und Richtungswechsel gut planen und das Bike folgt dabei zuverlässig. Für viele Fahrer ist das der Punkt, an dem das Motorrad besonders „einfach“ wirkt – ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Super Duke R: sportliche Präzision, aber mit mehr Anspruch
Die KTM 1290 Super Duke R setzt stärker auf Stabilität und sportliche Präzision. Das Motorrad liegt spürbar souveräner, besonders wenn das Tempo steigt. In schnellen Passagen oder bei dynamischer Fahrweise fühlt sich das Bike wie ein Ganzes an: Motor, Fahrwerk und Antrieb greifen zusammen. Der mögliche Nachteil: Wer eher gemütlich unterwegs ist oder häufig sehr enge Situationen hat, kann die KTM als „präsenter“ erleben – sie will geführt werden und belohnt Fahrtechnik.
Bremsen: Vertrauen beim Verzögern
MT-03: solide Bremsperformance für den Alltag
Die Yamaha MT-03 liefert Bremsen, die im Alltag und auf normalen Landstraßen gut funktionieren. Das System ist so abgestimmt, dass man Verzögerung gut dosieren kann. Dadurch entsteht ein ruhiges Sicherheitsgefühl, ohne dass man ständig an der Bremse „arbeiten“ muss. Für viele Fahrer ist das genau die richtige Mischung aus Wirkung und Kontrolle.
Super Duke R: mehr Reserven bei hoher Dynamik
Bei der KTM 1290 Super Duke R ist das Thema Bremsen besonders relevant, weil das Motorrad deutlich mehr Tempo und Beschleunigung mitbringt. Im Vergleich wirkt die Bremsanlage darauf ausgelegt, auch bei sportlicher Fahrweise konsequent zu funktionieren. Das bedeutet: Wenn es schneller wird, bleibt das Gefühl stabil. Gleichzeitig gilt: Wer die KTM bewegt, sollte sich der höheren Dynamik bewusst sein – nicht, weil sie gefährlich wäre, sondern weil sie schneller „mehr“ liefert als ein kleineres Bike.
Komfort und Sitzposition: Alltag vs. Sportlichkeit
MT-03: entspannter für kürzere und mittlere Touren
Die Yamaha MT-03 wirkt insgesamt alltagstauglich. Die Sitzposition ist so gewählt, dass man nicht nach kurzer Zeit das Gefühl hat, man müsse sich „durchkämpfen“. Für Pendeln, Stadtfahrten und spontane Ausfahrten ist das ein klarer Vorteil. Auch wenn man mal länger unterwegs ist, bleibt das Motorrad angenehm zugänglich.
Super Duke R: sportlich, aber mit klarer Ausrichtung
Die KTM 1290 Super Duke R ist stärker auf sportliche Haltung und dynamisches Fahren ausgelegt. Das kann je nach Fahrstil und Körpergröße sehr gut passen – wer gern zügig fährt, profitiert von der direkten Rückmeldung. Für sehr lange, entspannte Touren kann die sportlichere Ausrichtung jedoch als weniger „weich“ empfunden werden als bei einem stärker alltagorientierten Motorrad.
Ausstattung und Fahrassistenz: Was im Alltag wirklich zählt
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich: Die MT-03 ist eher auf das Wesentliche fokussiert und bietet eine unkomplizierte Basis, um schnell loszufahren. Die KTM dagegen wirkt wie ein Paket, das auf Performance und moderne Fahrdynamik ausgelegt ist. Je nach Ausstattung kann das bedeuten, dass die KTM in bestimmten Situationen mehr Komfort durch Systeme bietet – etwa bei der Abstimmung des Fahrgefühls oder bei der Unterstützung in dynamischen Momenten.
Wichtig ist dabei: Nicht jede Zusatzfunktion ist automatisch „besser“. Entscheidend ist, wie gut das Gesamtpaket zum eigenen Fahrstil passt. Wer eher entspannt fährt und das Motorrad als zuverlässigen Begleiter möchte, wird an der MT-03 besonders die Einfachheit schätzen. Wer dagegen gern die Grenzen auslotet und ein Motorrad sucht, das sich wie ein Sportgerät anfühlt, findet in der KTM die passende Richtung.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha MT-03 – Stärken
- Agiles Handling: leicht zu bewegen, macht Kurvenfahren unkompliziert.
- Kontrollierbarer Motorcharakter: gut dosierbar und ideal zum Lernen.
- Alltagstauglichkeit: passt gut zu Stadtverkehr und kürzeren Touren.
- Entspanntes Fahrgefühl: weniger „Druck“, mehr Ruhe im Kopf.
Yamaha MT-03 – mögliche Schwächen
- Begrenzte Reserven bei sehr dynamischer Fahrweise im Vergleich zur KTM.
- Wer dauerhaft sportlich unterwegs ist, könnte das Leistungsniveau schneller als „ausgereizt“ empfinden.
KTM 1290 Super Duke R – Stärken
- Starke Dynamik: hoher Durchzug und sehr direktes Ansprechverhalten.
- Sportliche Präzision: stabil und souverän bei zügiger Fahrt.
- Bremsreserven für dynamische Situationen.
- Fahrspaß bei Tempo: das Motorrad fühlt sich wie gemacht für zügige Strecken an.
KTM 1290 Super Duke R – mögliche Schwächen
- Mehr Anspruch im Handling, wenn man eher gemütlich oder langsam fährt.
- Die sportlichere Ausrichtung kann auf sehr langen, entspannten Touren weniger „komfortabel“ wirken.
Welche Wahl passt besser? Empfehlung nach Fahrprofil
Für wen ist die Yamaha MT-03 die bessere Wahl?
Die Yamaha MT-03 ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das schnell Vertrauen aufbaut und im Alltag einfach funktioniert. Wer gern agil unterwegs ist, Kurven mag und das Motorrad als unkomplizierten Einstieg oder als leichtes Zweitbike betrachtet, wird hier viel Freude haben. Auch für Fahranfänger oder für alle, die bewusst kontrolliert fahren möchten, ist die MT-03 eine sehr stimmige Option.
Für wen ist die KTM 1290 Super Duke R die bessere Wahl?
Die KTM 1290 Super Duke R richtet sich an Fahrer, die Performance suchen und gern dynamisch fahren. Wer Überholmanöver liebt, zügige Landstraßen bevorzugt und ein Motorrad möchte, das bei Tempo souverän bleibt, findet in der KTM die passende Antwort. Auch wer bereits Erfahrung mitbringt und die direkte Gasannahme sowie die sportliche Abstimmung wirklich nutzen will, wird die Super Duke R besonders stark erleben.
Fazit:
Die Yamaha MT-03 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad im Alltag leicht zu handhaben sein soll: agil, kontrollierbar und mit einem Fahrgefühl, das schnell Spaß macht, ohne sofort „mehr“ zu verlangen. Sie eignet sich besonders für Stadtfahrten, kurvige Feierabendrunden und für alle, die ein Naked Bike suchen, das Vertrauen aufbaut und sich gut dosieren lässt.
Die KTM 1290 Super Duke R gewinnt, wenn es um Dynamik, Reserven und sportliche Präzision geht. Sie ist ideal für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, die direkte Reaktion des Motors mögen und ein Motorrad wollen, das auch bei hoher Geschwindigkeit stabil bleibt und beim Bremsen sowie beim Durchzug überzeugt.
Kurz gesagt: MT-03 für unkomplizierten Fahrspaß und Alltag – Super Duke R für maximale Performance und sportliche Ambitionen.