| UVP | 6.749 € | |
| Baujahr | von 2006 bis 2026~ | |
| UVP | 15.190 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Leicht und wendig
- leicht zu bedienen
- auch für kleinere Piloten geeignet
- quirliger Reihentwin
- einfache Ausstattung
- untenrum etwas mau
- Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken
- Bremsen und Fahrwerk
- nicht zu schwer
- technisch gut ausgestattet
- toller Motor mit ordentlich Bums
- handlich dank tiefem Schwerpunkt
- Tank polarisiert optisch
- Turbulenzen und Lärm am Helm
- Tempomat-Schalter zwar vorhanden, Funktion muss aber freigeschaltet werden (Aufpreis)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.035 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 30 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 367 | km |
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 239 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 444 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | USD 37mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17M/C (54H) Tubeless | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C (66H) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX USD 43mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel, Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.
Fazit - was bleibt hängen?
Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß? Diese Eingangsfrage können wir nach unserem Test mit Ja beantworten. Allerdings müssen Inhaber einer 790 Adventure jetzt nicht gleich zum KTM-Händler laufen und sich eine 890er kaufen. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Bikes sind nicht so groß, wie KTM es gerne darstellt. Trotzdem: Die 890 Adventure ist das bessere Motorrad.Wettbewerber sind die Triumph Tiger 900, die Suzuki V-Strom 1050 und die Ducati Multistrada 950 - also die Reise-Enduros der gehobenen Mittelklasse. Der Unterschied zu den Oberklasse-Dickschiffen wie BMW GS 1250 und 1290 SAS ist deutlich spürbar, was aber wie oben beschrieben sowohl Vor- als auch Nachteile hat.
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad-Ruser aus Haseldorf - vielen Dank.
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Yamaha MT-03 vs. KTM 890 Adventure: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha MT-03 und die KTM 890 Adventure, wird der Vergleich besonders spannend. Die MT-03 steht für leichtes Handling, agile Fahrbarkeit und einen unkomplizierten Einstieg in den Motorradalltag. Die KTM 890 Adventure dagegen ist auf mehr Reserven ausgelegt: mehr Leistungspotenzial, mehr Reise- und Abenteuer-Feeling und ein Konzept, das auch längere Strecken sowie wechselnde Untergründe souverän mitmacht.
Im Folgenden werden die wesentlichen Punkte gegenübergestellt – ohne Zahlen-Listen, sondern mit Blick darauf, wie sich die Unterschiede beim Fahren bemerkbar machen. So lässt sich schnell einordnen, welches Bike besser zu den eigenen Wegen, dem Fahrstil und den Erwartungen passt.
Grundcharakter: Urban agil vs. Reise- und Abenteuerfokus
Yamaha MT-03: Der direkte Weg in den Fahrspaß
Die Yamaha MT-03 ist ein Motorrad, das sich vor allem dann richtig gut anfühlt, wenn der Alltag viele kurze Strecken, Stadtverkehr und häufiges Rangieren bereithält. Das Konzept wirkt bewusst „nah am Fahrer“: Das Motorrad ist handlich, die Bedienung bleibt intuitiv und das Fahrgefühl ist eher leichtfüßig als schwerfällig. Wer gern zügig durch den Verkehr gleitet oder auf der Landstraße spontan beschleunigt, bekommt hier ein Motorrad, das schnell Vertrauen aufbaut.
KTM 890 Adventure: Mehr Spielraum für Touren
Die KTM 890 Adventure verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist deutlich stärker auf Allround-Touren und Abenteuer ausgelegt. Das merkt man schon beim Gesamteindruck: Die KTM wirkt stabil, „tourentauglich“ und bereit, auch längere Strecken entspannt zu absolvieren. Wer gern weiter fährt, öfter die Route wechselt oder auch mal auf weniger perfekte Straßen trifft, findet in der Adventure eher das passende Werkzeug.
Motor und Antrieb: Wie sich die Unterschiede im Alltag anfühlen
Beim Vergleich von Yamaha MT-03 und KTM 890 Adventure ist der größte Unterschied nicht nur die reine Kraft, sondern vor allem der Charakter. Die MT-03 liefert ein eher überschaubares, aber sehr gut nutzbares Leistungsbild. Dadurch wirkt das Motorrad besonders „kontrollierbar“: Gas geben fühlt sich direkt an, und das Motorrad bleibt auch bei dynamischer Fahrweise angenehm handhabbar.
Die KTM 890 Adventure bietet dagegen spürbar mehr Reserven. Das zeigt sich besonders dann, wenn es um zügiges Überholen, längere Autobahn- oder Landstraßenabschnitte und das Fahren mit Gepäck oder bei wechselnden Bedingungen geht. Die KTM wirkt dabei weniger „auf Kante“ und eher wie ein Motorrad, das auch dann souverän bleibt, wenn die Strecke anspruchsvoller wird.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
MT-03: Wendigkeit und leichtes Einlenken
Die Yamaha MT-03 spielt ihre Stärken vor allem in engen Situationen aus: in der Stadt, beim Einparken, in kurvigen Abschnitten und dort, wo häufiges Richtungswechseln gefragt ist. Das Handling wirkt spontan, das Motorrad lässt sich gut „lesen“ und vermittelt ein Gefühl von direkter Kontrolle. Für Fahrten, bei denen man viel manövriert oder gern sportlich um die Kurve fährt, ist das ein klarer Vorteil.
890 Adventure: Stabil auf Strecke, souverän bei wechselndem Untergrund
Die KTM 890 Adventure ist im Vergleich eher auf Stabilität und Durchzug ausgelegt. In flotten Kurven und auf längeren Strecken fühlt sie sich weniger wie ein reines Stadtmotorrad an, sondern eher wie ein „Reisegerät“. Auch wenn die Straßen nicht perfekt sind, bleibt das Fahrgefühl ruhig und berechenbar. Wer häufig außerhalb der reinen Asphalt-Perfektion unterwegs ist, profitiert von diesem Charakter.
Bremsen und Fahrgefühl: Vertrauen in jeder Situation
Beide Motorräder zielen darauf ab, ein sicheres Fahrgefühl zu vermitteln. Die MT-03 wirkt dabei besonders „leicht zu dosieren“: Das gibt gerade im Alltag Sicherheit, wenn es mal schnell gehen muss oder wenn man im dichten Verkehr häufig bremst. Die KTM 890 Adventure bringt dagegen mehr Reserven mit, was sich vor allem bei höheren Geschwindigkeiten, längeren Bremsphasen oder bei Fahrten mit mehr Gepäck bemerkbar macht. Das Zusammenspiel aus Motorleistung, Gewicht und Fahrwerksauslegung sorgt dafür, dass die KTM auch bei anspruchsvolleren Bedingungen gelassen bleibt.
Sitzposition und Ergonomie: Kurzstrecke vs. Langstrecke
Die Yamaha MT-03 bietet eine Sitzposition, die eher auf Alltag und agiles Fahren ausgelegt ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn viele Fahrten kurz sind oder wenn man sich nicht ständig „in eine Tourenhaltung“ begeben möchte. Die MT-03 wirkt dadurch unkompliziert und alltagstauglich.
Die KTM 890 Adventure ist dagegen klar auf Tourenkomfort und weite Strecken ausgelegt. Die Ergonomie unterstützt längeres Fahren, und das Motorrad fühlt sich eher wie ein Begleiter an, der auch nach mehreren Stunden noch Spaß macht. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt oder gern mehrere Tagesetappen plant, wird diese Ausrichtung schnell zu schätzen wissen.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Im Vergleich zeigt sich: Die MT-03 ist eher auf das Wesentliche fokussiert. Das macht sie sympathisch, weil sie nicht überladen wirkt und sich schnell „richtig“ anfühlt. Gerade für Einsteiger oder für alle, die ein Motorrad suchen, das nicht ständig nach zusätzlicher Erklärung verlangt, ist das ein Pluspunkt.
Die KTM 890 Adventure wirkt dagegen wie ein Motorrad, das auf Vielseitigkeit ausgelegt ist. Je nach Ausstattung und Setup ist sie prädestiniert für längere Touren, für Gepäckkonzepte und für Fahrten, bei denen man nicht genau weiß, wie die Strecke am Ende aussieht. Die KTM ist damit oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für den Feierabend, sondern auch für Wochenendtrips oder längere Urlaube genutzt werden soll.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha MT-03 – Stärken
- Agiles Handling für Stadt und kurvige Landstraßen
- Direktes Fahrgefühl und unkomplizierte Bedienung
- Alltagstauglichkeit durch handliche Größe und leichtes Handling
- Guter Einstieg in den Motorradspaß ohne „Überforderung“
Yamaha MT-03 – Schwächen
- Für sehr lange Touren oder hohe Dauergeschwindigkeiten wirkt die KTM oft entspannter
- Wenn viel Gepäck oder häufiges zügiges Fahren im Fokus steht, fehlen eher die Reserven der Adventure
KTM 890 Adventure – Stärken
- Mehr Reserven für Überholen, Tempo und längere Strecken
- Touren- und Abenteuer-Charakter mit souveränem Fahrgefühl
- Stabilität bei wechselnden Bedingungen
- Ergonomie für längere Fahrten
KTM 890 Adventure – Schwächen
- Im dichten Stadtverkehr kann die MT-03 durch ihre Leichtigkeit im Vorteil sein
- Wer vor allem kurze Strecken fährt, empfindet den Adventure-Fokus manchmal als „zu viel Motorrad“
Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung zwischen Yamaha MT-03 und KTM 890 Adventure hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht.
MT-03 ist besonders passend für…
- Fahrten in der Stadt und auf kurzen bis mittleren Strecken
- Einsteiger, die ein Motorrad suchen, das schnell Vertrauen aufbaut
- Kurvenreiche Feierabendrunden mit Fokus auf Agilität
- Alle, die ein unkompliziertes, leicht zu handhabendes Motorrad bevorzugen
890 Adventure ist besonders passend für…
- Regelmäßige Touren, auch über mehrere Stunden
- Fahrer, die Reserven für Überholmanöver und zügiges Fahren schätzen
- Abenteuerlustige, die auch mal abseits der perfekten Strecke unterwegs sind
- Menschen, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Reise suchen
Fazit:
Die Yamaha MT-03 ist die bessere Wahl, wenn der Alltag im Vordergrund steht: Stadtverkehr, kurze Strecken und kurvige Feierabendrunden profitieren von ihrer Agilität, dem direkten Fahrgefühl und der unkomplizierten Handhabung. Sie wirkt wie ein Motorrad, das schnell Spaß macht, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss, um es passend zu bewegen.
Die KTM 890 Adventure spielt ihre Stärken aus, sobald mehr Distanz und mehr Vielseitigkeit gefragt sind: Touren, längere Etappen, Gepäck und wechselnde Straßenbedingungen werden durch die Reserven, die Stabilität und den tourenorientierten Charakter deutlich leichter. Wer ein Motorrad sucht, das auch nach vielen Stunden noch souverän bleibt und nicht nur auf dem Asphalt glänzt, findet in der Adventure den passenden Begleiter.
Kurz gesagt: MT-03 für agiles Alltagsfahren, 890 Adventure für Reise und Abenteuer.