| UVP | 6.749 € | |
| Baujahr | von 2006 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Leicht und wendig
- leicht zu bedienen
- auch für kleinere Piloten geeignet
- quirliger Reihentwin
- einfache Ausstattung
- untenrum etwas mau
- Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.035 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 30 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 367 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | USD 37mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17M/C (54H) Tubeless | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C (66H) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.
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Yamaha MT-03 vs. Suzuki DR-Z 4SM: Vergleich für Alltag, Straße und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber am Ende ganz unterschiedliche Stärken ausspielen, wird die Entscheidung spannend. Genau das passiert beim Vergleich zwischen der Yamaha MT-03 und der Suzuki DR-Z 4SM. Die MT-03 steht klar für den urbanen Alltag und eine moderne, straßenorientierte Fahrweise. Die DR-Z 4SM dagegen bringt den Charakter eines supermoto-nahen Konzeptes mit: mehr Offroad-Feeling, ein anderes Fahrwerk-Setup und ein Fahrstil, der auch abseits der perfekten Asphaltlinie Spaß macht.
Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt – ohne Zahlenfriedhof, aber mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt: Motor und Ansprechverhalten, Fahrwerk und Handling, Bremsen, Ergonomie, Alltagstauglichkeit sowie Stärken und Schwächen im direkten Vergleich.
Grundcharakter: Street-Feeling vs. supermoto-nahes Konzept
Die Yamaha MT-03 ist als straßenorientiertes Motorrad gebaut, das vor allem dort glänzt, wo viele kurze Strecken, Ampeln und Stadtverkehr aufeinandertreffen. Das Konzept wirkt leicht, agil und unkompliziert. Die MT-03 vermittelt das Gefühl, jederzeit bereit zu sein: für zügiges Anfahren, für flüssiges Mitschwimmen im Verkehr und für spontane Landstraßenrunden.
Die Suzuki DR-Z 4SM verfolgt dagegen eine andere Idee. Auch wenn sie im Alltag genutzt werden kann, ist sie stärker auf einen dynamischen, leicht „unruhigeren“ Fahrstil ausgelegt, der an supermoto erinnert. Das zeigt sich besonders im Zusammenspiel aus Fahrwerk, Sitzposition und dem Art, wie das Motorrad Kurven annimmt. Wer gerne „aktiv“ fährt und auch mal Schotter, Feldwege oder schlechte Straßen nicht komplett vermeiden möchte, findet hier einen passenden Charakter.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Motorcharakter unterscheiden sich beide Motorräder deutlich. Die MT-03 wirkt eher wie ein Motorrad, das gleichmäßig und gut dosierbar anspricht. Das ist ein Vorteil, wenn häufiges Anfahren, schrittweises Beschleunigen und entspanntes Fahren gefragt sind. Gerade im Stadtverkehr ist dieses „berechenbare“ Gefühl Gold wert: Gas geben, reagieren lassen, weiterrollen.
Die DR-Z 4SM spielt dagegen stärker mit dem Thema direktes Ansprechverhalten und einem insgesamt „lebendigeren“ Eindruck. Das Motorrad lädt dazu ein, mehr mit dem Gas zu arbeiten und den Motor in einem Bereich zu bewegen, der sich für sportliche Passagen besonders gut anfühlt. Das kann im Alltag Spaß machen – ist aber auch eine Sache des persönlichen Fahrstils: Wer eher ruhig und gleichmäßig fährt, wird die MT-03 oft als entspannter empfinden.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Yamaha MT-03: Stärke ist die gutmütige, straßentaugliche Dosierbarkeit. Schwäche kann sein, dass der „Kick“ für Fahrer, die deutlich mehr Offroad- oder Supermoto-Feeling suchen, weniger ausgeprägt ist.
- Suzuki DR-Z 4SM: Stärke ist der dynamische Charakter, der zu aktivem Fahren passt. Schwäche kann sein, dass das Motorrad bei sehr entspanntem Cruisen weniger „smooth“ wirkt als die MT-03.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Robustheit im Fahrstil
Das Fahrwerk ist der Bereich, in dem sich die Philosophie beider Modelle am deutlichsten zeigt. Die Yamaha MT-03 ist auf Straßenkomfort und ein harmonisches Zusammenspiel ausgelegt. Das Motorrad liegt in Kurven stabil, lässt sich leicht einlenken und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Straße nicht perfekt ist, aber noch im Rahmen bleibt.
Die Suzuki DR-Z 4SM fühlt sich dagegen oft so an, als würde sie „mehr“ wollen. Das Handling wirkt lebendiger, und das Motorrad nimmt Unebenheiten anders auf. Gerade auf schlechten Straßen oder wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht, kann das ein Vorteil sein. Gleichzeitig bedeutet das: Wer maximale Laufruhe und Komfort priorisiert, wird die MT-03 vermutlich als stimmiger empfinden.
Kurvengefühl und Stabilität
In der Kurve zeigt sich: Die MT-03 ist eher das Motorrad für flüssiges, sauberes Fahren. Die DR-Z 4SM ist eher das Motorrad für „mehr Bewegung“ – also für Fahrer, die das Motorrad spüren möchten und die Linie aktiv gestalten. Beide können sportlich, aber sie liefern unterschiedliche Arten von Fahrspaß.
Bremsen: Vertrauen im Alltag
Bei den Bremsen geht es weniger um reine Bremskraft als um das, was man im Alltag spürt: Dosierbarkeit, Standfestigkeit und das Gefühl, wann das Motorrad wirklich verzögert. Die MT-03 wirkt hier oft sehr straßenorientiert: Das Bremsverhalten ist gut kontrollierbar, was besonders im Stadtverkehr und bei häufigen Stop-and-go-Situationen hilft.
Die DR-Z 4SM kann ebenfalls überzeugen, aber der Charakter ist stärker auf dynamische Fahrweise ausgelegt. Wer häufig zügig beschleunigt und dann sportlich verzögert, wird die Rückmeldung als passend empfinden. Wer dagegen sehr „sanft“ bremst und möglichst wenig Eingriff möchte, könnte die MT-03 als entspannter wahrnehmen.
Ergonomie und Sitzposition: Für wen passt welche Haltung?
Die Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach kurzer Zeit Freude macht oder eher anstrengend wird. Die Yamaha MT-03 bietet eine Sitzposition, die sich für viele Fahrer als alltagstauglich anfühlt: nicht zu verkrampft, nicht zu gestreckt, und insgesamt gut für Pendeln sowie längere Stadtfahrten.
Die Suzuki DR-Z 4SM bringt eine Haltung mit, die stärker zum aktiven Fahren einlädt. Das kann ein Vorteil sein, wenn häufiges Umsetzen, dynamisches Kurvenfahren oder auch mal „unplanbare“ Strecken dazugehören. Für sehr lange, entspannte Touren kann die MT-03 jedoch die angenehmere Wahl sein – einfach, weil sie stärker auf Straße und Komfort abgestimmt wirkt.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
- MT-03: Stärke ist die entspannte, straßenorientierte Sitzhaltung. Schwäche kann sein, dass sie weniger „Offroad-inspirierte“ Aktivität vermittelt.
- DR-Z 4SM: Stärke ist die aktive Fahrhaltung, die zu dynamischem Fahren passt. Schwäche kann sein, dass sie bei reinem Langstreckenkomfort nicht ganz so souverän wirkt wie die MT-03.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „nicht ganz perfekte“ Strecken
Im Alltag zählt vor allem, wie unkompliziert sich das Motorrad in den Tagesablauf einfügt. Die Yamaha MT-03 ist hier klar im Vorteil, wenn der Fokus auf Stadtverkehr, Pendeln und regelmäßigen kurzen Strecken liegt. Das Motorrad wirkt leicht zu handeln, lässt sich gut dosieren und macht das tägliche Fahren weniger „anstrengend“.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die bessere Wahl, wenn der Alltag mehr Abwechslung bietet: schlechte Straßen, Feldwege, gelegentlich Schotter oder einfach die Lust, nicht immer nur den perfekten Asphalt zu suchen. Sie ist damit häufig die spannendere Option für Fahrer, die gerne „raus aus dem Raster“ fahren.
Wartung, Teile und Langzeitgefühl
Auch wenn der Vergleich vor allem auf dem Fahrgefühl basiert, spielt das Langzeitgefühl eine Rolle: Wartungsaufwand, Ersatzteilverfügbarkeit und das Vertrauen in die Technik. Beide Marken sind in der Praxis bekannt dafür, dass Service und Teile in der Regel gut verfügbar sind. Trotzdem gilt: Wer ein Motorrad häufig nutzt und dabei auch mal härter ran nimmt, sollte beim Konzept besonders auf die passende Pflege und den richtigen Umgang achten.
Die MT-03 ist eher das Motorrad für „klassische“ Nutzung im Straßenbetrieb. Die DR-Z 4SM ist eher das Motorrad für Fahrer, die auch mal mehr fordern. Das kann die Entscheidung beeinflussen: Wer sein Motorrad als Alltagswerkzeug sieht, wird die MT-03 oft als unkomplizierter empfinden. Wer das Motorrad als Teil eines aktiven Fahrstils nutzt, findet in der DR-Z 4SM mehr „Passung“.
Welche Entscheidung passt? Stärken und Schwächen im Überblick
Yamaha MT-03 – ideal, wenn…
… der Fokus auf Straßenalltag liegt. Wenn häufig Stadtverkehr, Ampeln und kurze Strecken anstehen, spielt die MT-03 ihre Stärken aus: gut dosierbares Ansprechverhalten, straßenorientiertes Fahrwerk und eine Ergonomie, die viele Fahrer als angenehm empfinden. Auch für Einsteiger oder Umsteiger, die ein leicht zu beherrschendes Motorrad suchen, ist die MT-03 oft die naheliegende Wahl.
Suzuki DR-Z 4SM – ideal, wenn…
… das Motorrad auch mal „mehr“ sein darf. Wenn die Strecke nicht immer perfekt ist, wenn Feldwege und schlechte Straßen dazugehören oder wenn ein aktiver Fahrstil Spaß macht, ist die DR-Z 4SM besonders attraktiv. Sie liefert ein lebendiges Handling und ein Fahrgefühl, das stärker an supermoto-inspirierte Konzepte erinnert.
Fazit:
Die Yamaha MT-03 ist die bessere Wahl für alle, die ein straßenorientiertes Motorrad für den Alltag suchen: Sie wirkt harmonisch, leicht zu dosieren und besonders passend für Stadtfahrten sowie entspannte Landstraßenrunden. Wer Wert auf ein ruhigeres, gut kontrollierbares Fahrgefühl legt und das Motorrad vor allem als unkomplizierten Begleiter nutzt, wird mit der MT-03 sehr zufrieden sein.
Die Suzuki DR-Z 4SM passt dagegen besser zu Fahrern, die mehr Abwechslung wollen und auch mal unperfekte Strecken nicht komplett meiden. Sie spielt ihre Stärken im aktiven Fahren aus, wirkt lebendiger im Handling und vermittelt mehr „supermoto-nahes“ Gefühl. Wer Spaß daran hat, das Motorrad zu spüren und die Linie dynamisch zu gestalten, findet in der DR-Z 4SM die passendere Basis.
Kurz gesagt: MT-03 für Straße und Alltagssouveränität, DR-Z 4SM für dynamischen Fahrstil und mehr Streckenvielfalt.