| UVP | 6.749 € | |
| Baujahr | von 2006 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Leicht und wendig
- leicht zu bedienen
- auch für kleinere Piloten geeignet
- quirliger Reihentwin
- einfache Ausstattung
- untenrum etwas mau
- Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.035 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 30 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 367 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | USD 37mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17M/C (54H) Tubeless | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C (66H) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Yamaha MT-03 vs Triumph Speed Triple 1200 RR: Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Naked Bikes so unterschiedlich wirken wie die Yamaha MT-03 und die Triumph Speed Triple 1200 RR, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein leicht zugängliches, alltagstaugliches Konzept auf eine deutlich kompromisslosere, leistungsorientierte Ausrichtung. Beide Modelle stehen für Fahrspaß ohne Verkleidung – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur darum, was die Zahlen versprechen, sondern wie sich die Unterschiede im Alltag und auf der Strecke bemerkbar machen.
Grundidee: MT-03 als Einstieg, Speed Triple 1200 RR als Statement
Die Yamaha MT-03 ist als unkomplizierter Einstieg in die MT-Welt gedacht. Der Fokus liegt auf einem kontrollierbaren Ansprechverhalten, einer gutmütigen Handhabung und einem Fahrgefühl, das auch dann Spaß macht, wenn die Ansprüche nicht auf maximale Performance ausgerichtet sind. Die Triumph Speed Triple 1200 RR verfolgt dagegen eine klare Linie: mehr Leistung, mehr Dynamik und ein Setup, das sportliche Ambitionen sichtbar unterstützt.
Schon beim Vergleich der Motor- und Leistungswerte wird deutlich, warum sich beide Bikes so unterschiedlich anfühlen: Die Speed Triple 1200 RR liefert deutlich mehr Reserven und zieht spürbar kräftiger durch. Die MT-03 bleibt dabei nicht „langsam“, aber sie spielt eher die Rolle des Bikes, das man häufig und gern bewegt – weil es sich leicht dosieren lässt und nicht ständig nach „mehr“ verlangt.
Motorcharakter im Vergleich: Drehmoment vs. Agilität
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Triumph Speed Triple 1200 RR profitiert von den deutlich höheren Leistungs- und Drehmomentwerten. Das macht sich vor allem beim Beschleunigen aus niedrigeren bis mittleren Drehzahlen bemerkbar. Dort wirkt die Speed Triple oft wie ein „Turbo“ im Alltag: Gas auf, und das Bike reagiert mit spürbarer Kraft. Auch bei zügigem Überholen oder beim sportlichen Herausbeschleunigen aus Kurven ist der Vorteil der stärkeren Werte klar.
Die Yamaha MT-03 setzt dagegen auf ein kontrolliertes, harmonisches Ansprechverhalten. Die geringeren Leistungswerte bedeuten nicht, dass der Fahrspaß fehlt – im Gegenteil: Die MT-03 lädt dazu ein, die Gänge sauber zu nutzen und den Motor im passenden Bereich zu halten. Wer gern dynamisch fährt, aber ohne ständig „auf Kante“ zu leben, findet hier eine sehr angenehme Balance.
Stärken und Schwächen beim Motor
- Triumph Speed Triple 1200 RR: klare Stärke bei Durchzug und Reserven; Schwäche kann sein, dass die Leistungsdichte für manche Fahrten „zu viel“ sein kann, wenn eher entspanntes Cruisen im Vordergrund steht.
- Yamaha MT-03: Stärke bei Dosierbarkeit und unkompliziertem Fahrgefühl; Schwäche liegt in der begrenzten Oberkante – wer dauerhaft sehr hohe Tempi oder maximale Beschleunigung sucht, wird schneller an Grenzen stoßen.
Fahrwerk und Handling: Leichtigkeit vs. sportliche Präzision
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die MT-03 wirkt in der Praxis oft wie ein Bike, das sich leicht „in die Linie“ bringen lässt. Gerade in der Stadt oder auf kurvigen Landstraßen ist das ein Vorteil, weil man weniger Kraft und weniger Gedankenkraft braucht, um das Motorrad zügig zu bewegen.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR spielt dagegen ihre Stärken aus, wenn es dynamisch wird. Die sportlich ausgelegten Komponenten und die Abstimmung zielen auf Stabilität und Rückmeldung bei höherem Tempo. Das merkt man besonders dann, wenn die Strecke schneller wird und man das Bike aktiv führen möchte. Die stärkeren Leistungswerte verlangen zudem nach einem Fahrwerk, das die Kräfte sauber in Vortrieb umsetzt – genau dort wirkt die RR-Variante überzeugend.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch beim Thema Bremsen ist der Unterschied zwischen beiden Welten spürbar. Die Speed Triple 1200 RR ist auf sportliche Verzögerung ausgelegt und bietet durch die stärkere Gesamtperformance ein stimmiges Paket aus Verzögerung und Stabilität. Die MT-03 bremst ebenfalls zuverlässig, aber sie fühlt sich eher wie ein Bike an, das für Alltags- und „Freizeit-Sport“ optimiert ist – während die Triumph eher für ambitioniertes Fahren gemacht ist.
Elektronik und Fahrmodi: Komfort vs. Performance-Fokus
Ein weiterer Punkt im Vergleich ist die Elektronik. Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist in der Regel deutlich stärker auf moderne Assistenz- und Einstellmöglichkeiten ausgerichtet. Das zeigt sich in der Praxis vor allem darin, wie fein sich das Motorrad an unterschiedliche Situationen anpassen lässt: von sportlich bis kontrolliert. Gerade bei wechselnden Bedingungen kann das helfen, das Potenzial sicherer abzurufen.
Die Yamaha MT-03 ist dagegen eher auf ein verständliches, direktes Fahrerlebnis ausgelegt. Das ist nicht automatisch „weniger wert“, sondern oft sogar ein Vorteil: Wer nicht ständig Menüs bedienen möchte, bekommt ein Motorrad, das sich schnell vertraut anfühlt. Die Elektronik unterstützt, bleibt aber im Hintergrund.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärke bei Einstellmöglichkeiten und Performance-Assistenz; Schwäche kann sein, dass die Vielzahl an Optionen für manche Fahrer eher „overkill“ wirkt.
- Yamaha MT-03: Stärke bei Übersichtlichkeit und direkter Bedienung; Schwäche liegt in der geringeren Tiefe, wenn man maximale elektronische Unterstützung sucht.
Ergonomie und Sitzposition: Alltagstauglichkeit vs. sportliche Haltung
Auch wenn beide Modelle Naked Bikes sind, unterscheiden sich Sitzposition und Ergonomie spürbar. Die MT-03 wirkt häufig entspannter und besser geeignet für längere Fahrten im Alltag – vor allem, wenn man nicht ständig in „Rennhaltung“ unterwegs sein möchte. Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen sportlicher interpretiert: Das kann auf der einen Seite mehr Dynamik bringen, auf der anderen Seite aber auch bedeuten, dass man für sehr lange Touren die eigene Komfortzone stärker im Blick behalten sollte.
Im Vergleich der Geometrie und der typischen Fahrhaltung wird klar: Die MT-03 ist ein Bike, das man gern nutzt, um schnell von A nach B zu kommen oder spontan eine Runde zu drehen. Die Speed Triple 1200 RR ist eher die Maschine, bei der man sich bewusst auf „Fahren“ konzentriert – mit dem Gefühl, dass das Motorrad genau dafür gebaut wurde.
Alltag, Stadt und Landstraße: Wo die Unterschiede wirklich zählen
Im Stadtverkehr punktet die MT-03 meist durch ihre handliche Art und die gut dosierbare Leistungsentfaltung. Das macht das Anfahren, Rangieren und zügige Vorankommen im dichten Verkehr angenehmer. Auch das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten wirkt oft weniger „angespannt“ als bei einem deutlich leistungsstärkeren Motorrad.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR kann natürlich auch in der Stadt bewegt werden – aber sie fühlt sich dort eher wie ein Sportgerät an. Wer im Alltag häufig gemütlich fährt, könnte die Leistungsreserven selten ausnutzen. Dafür ist die RR auf der Landstraße besonders stark: Bei Kurven, Überholmanövern und dynamischen Abschnitten kommt die Kombination aus Motorleistung, Fahrwerk und Bremsperformance besonders zur Geltung.
Für wen lohnt sich welches Bike?
Der Vergleich lässt sich am Ende auf eine einfache Frage reduzieren: Wie soll sich das Motorrad im Alltag anfühlen? Die Yamaha MT-03 ist ideal, wenn das Motorrad vor allem Spaß machen soll, ohne dass man ständig an die Grenzen gehen muss. Sie eignet sich besonders für Einsteiger, Wiedereinsteiger oder Fahrer, die ein Naked Bike suchen, das unkompliziert bleibt und sich leicht in den Alltag integrieren lässt.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist die richtige Wahl, wenn die Priorität klar auf sportlicher Performance liegt. Wer gern zügig fährt, Reserven nutzen möchte und ein Motorrad sucht, das auch bei ambitioniertem Tempo stabil und souverän bleibt, bekommt mit der RR eine Maschine, die genau dafür gemacht ist.
Typische Kaufgründe im Vergleich
- MT-03: Kaufgrund ist häufig die einfache Handhabung, das gutmütige Fahrgefühl und die Freude am „Mitdenken“ im Fahrbetrieb.
- Speed Triple 1200 RR: Kaufgrund ist häufig die Kombination aus hoher Leistung, sportlicher Abstimmung und moderner Elektronik, die das Fahren dynamischer macht.
Fazit:
Die Yamaha MT-03 ist das Bike für alle, die ein Naked Motorrad suchen, das sich leicht beherrschen lässt, im Alltag überzeugt und auf der Landstraße vor allem durch Agilität und ein harmonisches, gut dosierbares Fahrgefühl punktet. Wer gern dynamisch fährt, aber nicht ständig maximale Leistung ausreizen möchte, findet hier eine sehr stimmige Wahl.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen die bessere Option, wenn sportliche Ansprüche im Vordergrund stehen: deutlich mehr Reserven, spürbarer Durchzug und ein Gesamtpaket aus Fahrwerk, Bremsen und Elektronik, das auch bei zügigem Tempo souverän bleibt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur „mitfährt“, sondern aktiv Tempo und Fahrspaß nach oben schiebt, wird mit der Speed Triple deutlich mehr Begeisterung finden.
Kurz gesagt: MT-03 für unkomplizierten Spaß und Alltagstauglichkeit – Speed Triple 1200 RR für Performance-Fahrer, die Dynamik konsequent erleben wollen.