| UVP | 6.749 € | |
| Baujahr | von 2006 bis 2026~ | |
| UVP | 16.949 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Leicht und wendig
- leicht zu bedienen
- auch für kleinere Piloten geeignet
- quirliger Reihentwin
- einfache Ausstattung
- untenrum etwas mau
- Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken
- komplette technische Ausstattung in Serie
- prächtiger Triple mit reichlich Dampf
- semi-aktives Fahrwerk
- starke Bremsen
- 30 Liter Koffer inklusive
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.035 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 30 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 367 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | USD 37mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17M/C (54H) Tubeless | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C (66H) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!
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Yamaha MT-03 vs Yamaha Tracer 9 GT Plus: Vergleich für Alltag, Touren und Fahrspaß
Wenn zwei Yamaha-Modelle aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha MT-03 steht für leichtes Handling, einen agilen Charakter und einen Einstieg in die Welt der modernen Naked Bikes. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus dagegen ist als Sporttourer auf Komfort, Reichweite und souveräne Langstrecken ausgelegt – mit deutlich mehr Ausstattung und einem Fahrgefühl, das auf Tempo und Gelassenheit setzt. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen die beiden Modelle im direkten Vergleich, wo liegen die Grenzen – und welches Motorrad passt besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten?
Grundcharakter: Naked-Agilität vs. Sporttourer-Komfort
Yamaha MT-03: kompakt, direkt, unkompliziert
Die MT-03 wirkt wie gemacht für kurze Wege, Stadtverkehr und kurvige Landstraßen. Der Fokus liegt auf einem unmittelbaren Ansprechverhalten: Gas geben fühlt sich schnell an, Richtungswechsel gehen zügig und das Motorrad bleibt dabei handlich. Gerade wenn das Tempo nicht permanent hoch sein muss, spielt die MT-03 ihre Vorteile aus. Sie ist ein Bike, das Lust auf „einfach fahren“ macht – ohne dass man ständig an Technik oder Komfortgrenzen denkt.
Yamaha Tracer 9 GT Plus: souverän, komfortorientiert, tourentauglich
Die Tracer 9 GT Plus ist dagegen klar auf längere Strecken ausgelegt. Der Charakter ist weniger „nervös“ und mehr „kontrolliert“: Das Motorrad vermittelt Stabilität, auch wenn die Straße wechselt oder der Verkehr dichter wird. Durch die sporttourer-typische Ausrichtung steht nicht nur Fahrspaß im Vordergrund, sondern auch ein entspannteres Gesamtpaket. Das merkt man besonders dann, wenn die Fahrt länger dauert und der Körper nicht jedes Detail der Strecke „mittragen“ soll.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Modelle vor allem darin, wie sich Leistung und Antrieb anfühlen. Die MT-03 ist auf ein lebendiges, leichtgängiges Fahrverhalten ausgelegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man häufig im mittleren Drehzahlbereich nutzt – und das dort sehr harmonisch reagiert. Dadurch entsteht ein Fahrspaß, der nicht zwingend von maximalem Tempo abhängt, sondern von der Freude am dynamischen Kurvenfahren und am schnellen Wechsel zwischen Beschleunigen und Verzögern.
Die Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärken eher in Situationen aus, in denen man zügig vorankommen möchte, ohne ständig „am Limit“ zu fahren. Die Leistungsentfaltung wirkt insgesamt souveräner und gibt dem Fahrer mehr Reserven. Das ist besonders auf Autobahnabschnitten, bei Überholmanövern oder auf langen Etappen spürbar. Während die MT-03 eher zum „Mitnehmen lassen“ einlädt, fordert die Tracer 9 GT Plus dazu auf, das Tempo bewusst zu wählen – und dann entspannt weiterzufahren.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
MT-03: leicht zu bewegen, schnell in der Linie
Die MT-03 punktet im Vergleich mit einem Handling, das sich schnell anfühlt. Richtungswechsel gelingen ohne großes Nachdenken, und das Motorrad wirkt in engen Passagen besonders passend. Auch wenn die Strecke unruhig ist, bleibt das Fahrgefühl insgesamt kontrolliert. Die Grenzen zeigen sich eher dann, wenn man sehr sportlich fährt und das Motorrad dauerhaft hohe Anforderungen bekommt. Für den Alltag und sportliche Landstraßenfahrten ist die Balance jedoch sehr stimmig.
Tracer 9 GT Plus: mehr Ruhe bei höheren Geschwindigkeiten
Die Tracer 9 GT Plus ist spürbar auf Stabilität ausgelegt. Bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Fahrten wirkt das Motorrad weniger „zappelig“, sondern eher wie ein ruhiger Begleiter. Das hilft nicht nur dem Fahrkomfort, sondern auch dem Vertrauen in die Linie. In Kurven bleibt die Maschine dabei berechenbar, und das Fahrwerk unterstützt das Gefühl, dass man auch nach vielen Kilometern noch konzentriert fahren kann.
Bremsen im Vergleich: Sicherheit im Alltag und bei sportlicherem Fahren
Beide Motorräder sind auf sicheres Bremsen ausgelegt, aber der Vergleich zeigt Unterschiede in der Art, wie die Bremsleistung genutzt wird. Die MT-03 wirkt dabei eher wie ein Motorrad, das man mit Gefühl dosiert: Die Verzögerung ist gut kontrollierbar und passt zu einem Fahrstil, bei dem man häufig aus dem Stadtverkehr heraus oder in kurzen Kurven manövriert. Die Tracer 9 GT Plus bietet im Vergleich ein Setup, das auf wiederholtes, kräftiges Verzögern ausgelegt ist – besonders dann, wenn man mit mehr Tempo unterwegs ist oder längere Strecken fährt. Das gibt gerade auf Touren ein zusätzliches Sicherheitsgefühl.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. Fokus auf das Wesentliche
Im Elektronikbereich liegen Welten zwischen den beiden Modellen. Die MT-03 ist eher auf ein klares, direktes Fahrerlebnis ausgerichtet. Das bedeutet nicht, dass sie „wenig“ kann – aber sie wirkt weniger als Technikpaket und mehr als Motorrad, das den Fahrer in den Mittelpunkt stellt. Dadurch bleibt das Fahrgefühl nah am Motorrad, ohne dass man sich ständig mit Einstellungen oder Systemlogik beschäftigen muss.
Die Tracer 9 GT Plus ist dagegen deutlich stärker als modernes Assistenz- und Komfortpaket zu verstehen. Im Vergleich zeigt sich das vor allem darin, wie das Motorrad verschiedene Fahrsituationen abfedert: Traktion, Stabilität und Fahrmodi unterstützen dabei, dass das Motorrad auch unter wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Für viele Fahrer ist das ein echter Vorteil, weil es die Konzentration auf die Straße lenkt – statt auf ständiges Nachregeln.
Ergonomie und Sitzposition: Kurze Wege vs. lange Etappen
Die Sitzposition ist ein zentraler Unterschied im Vergleich. Die MT-03 wirkt insgesamt kompakter und eher auf eine aufrechte, alltagstaugliche Haltung ausgelegt. Dadurch passt sie gut zu Fahrern, die häufig in der Stadt unterwegs sind oder regelmäßig kurze Strecken fahren. Auch das Ein- und Aussteigen ist unkompliziert, und das Motorrad lässt sich im Alltag leichter „parken“ und manövrieren.
Die Tracer 9 GT Plus ist dagegen sporttourer-typisch gestaltet. Im Vergleich ist die Haltung so ausgelegt, dass man auch über längere Zeit konzentriert bleibt, ohne dass der Körper nach wenigen Stunden „arbeitet“. Der Windschutz und die Gesamtanmutung des Motorrads zielen darauf ab, dass die Fahrt entspannter wird. Wer regelmäßig Touren fährt oder auch mal mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, wird diesen Unterschied besonders schnell merken.
Komfort und Ausstattung: Was man auf Tour wirklich spürt
Beim Komfort zeigt die Tracer 9 GT Plus klar ihre Stärken. Im Vergleich wirkt sie wie ein Motorrad, das für verschiedene Streckenarten vorbereitet ist: längere Autobahnabschnitte, Landstraßen mit wechselndem Belag und auch Fahrten, bei denen man nicht ständig an Pausen denkt. Die MT-03 kann natürlich auch Spaß auf längeren Strecken machen, aber sie ist eher die Wahl für Fahrer, die den Fokus auf Fahrspaß und Agilität legen – und Komfort als „angenehm, aber nicht im Mittelpunkt“ sehen.
Auch die Ausstattung spielt eine Rolle: Die Tracer 9 GT Plus ist im Vergleich deutlich stärker auf „mitnehmen und losfahren“ ausgelegt. Das reduziert den Aufwand, wenn man spontan unterwegs ist oder Touren plant. Die MT-03 bleibt dagegen bewusst näher am Kern: fahren, genießen, unkompliziert bleiben.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha MT-03 – Stärken
- Agiles Handling für Stadt und kurvige Strecken
- Direktes Fahrgefühl, das schnell Spaß macht
- Unkomplizierter Charakter ohne Technikballast
- Gute Passform für kürzere bis mittlere Fahrten
Yamaha MT-03 – Schwächen
- Weniger Fokus auf Langstreckenkomfort im Vergleich zur Tracer
- Grenzen bei dauerhaft sportlicher Fahrweise durch den eher kompakten Ansatz
Yamaha Tracer 9 GT Plus – Stärken
- Tourenorientierter Komfort für längere Etappen
- Souveränes Fahrverhalten auch bei höheren Geschwindigkeiten
- Stärkere Elektronikunterstützung für verschiedene Situationen
- Mehr Reserven für zügiges Vorankommen
Yamaha Tracer 9 GT Plus – Schwächen
- Mehr Motorrad fürs „Alltagskurzstrecken“-Gefühl (weniger leichtfüßig als die MT-03)
- Komplexität durch Ausstattung, die man nicht zwingend braucht, wenn man vor allem spontan und kurz fährt
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die MT-03 ist besonders passend, wenn das Motorrad vor allem im Alltag gebraucht wird: Pendeln, kurze Ausfahrten, spontane Runden am Wochenende und das Bedürfnis nach einem Motorrad, das schnell „da ist“ und sich leicht bewegen lässt. Wer ein Naked Bike sucht, das den Einstieg in sportliches Fahren erleichtert und dabei nicht überfordert, findet in der MT-03 eine sehr stimmige Wahl.
Die Tracer 9 GT Plus ist die bessere Option, wenn Touren und längere Strecken regelmäßig auf dem Plan stehen. Wer gerne zügig unterwegs ist, dabei aber nicht ständig „arbeiten“ möchte, profitiert von der sporttourer-typischen Ruhe, dem Komfort und der stärkeren Elektronik. Auch wenn unterschiedliche Wetter- und Straßenbedingungen vorkommen, hilft die Unterstützung dabei, das Motorrad souverän zu bewegen.
Fazit:
Die Yamaha MT-03 ist die richtige Wahl, wenn Agilität, Direktheit und ein unkompliziertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie passt besonders gut für Stadtfahrten, kurze bis mittlere Strecken und alle, die ein Naked Bike möchten, das schnell Spaß macht und leicht zu handeln ist. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus gewinnt den Vergleich, sobald Komfort, Stabilität und Tourentauglichkeit wichtiger werden. Wer längere Etappen fährt, gerne zügig unterwegs ist und dabei von moderner Elektronik sowie einem entspannteren Gesamtpaket profitieren möchte, findet in der Tracer 9 GT Plus das passendere Motorrad. Kurz gesagt: MT-03 für den agilen Alltag und spontane Kurvenrunden, Tracer 9 GT Plus für Reisen, Reserven und souveräne Langstrecken.