UVP 8.589 €
Baujahr von 2013 bis 2026~
UVP 6.069 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Was ist neu / besser / anders bei der Yamaha MT-07 Modell 2025
Weiter zum Testbericht
Cooler A2-Cruiser mit V2 Motor für 6.000 Euro
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • neues TFT-Display mit Navi-Lösung
  • kräftige Bremse
  • überraschend potenter Motor
  • schönes Ansaug-Geräusch
  • agiles Fahrverhalten
  • Spaß-Granate!
Kontra:
  • Hm. Fällt uns gerade nix ein.
Pro:
  • leicht und handlich zu fahren
  • charakterstarker V2-Motor
  • lässiges Design
  • schöner Blubber-Sound
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
Kontra:
  • Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • Bremsen vorne könnte bissiger sein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht184kg
Radstand1.400mm
Länge2.085mm
Radstand1.400mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.105mm
Gewicht195kg
Radstand1.520mm
Länge2.170mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 730 mm
Höhe1.100mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV-Twin/4-Takt
Hubraum385ccm
Hub68mm
Bohrung60mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment67 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.207km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite320km
Leistung34 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment35 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.152km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite417km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenEinstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Stahl
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17
RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vorne35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm
Federung hintenStereofederbeine (Federweg 65)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/90-R16
Reifen hinten150/80-R16

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneBremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenBremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Yamaha hat an den richtigen Stellen nachgebessert. Die neue MT-07 hat nun eine zeitgemäße Ausstattung mit tollen Bremsen und sinnvollen technischen Helferlein. Der Motor ist munter wie eh und je und fühlt sich nun dank neuem Mappings jetzt sogar noch ein bisschen kräftiger an. Wir sind gespannt, ob die neue MT-07 wieder den Sprung unter die Top 5 schafft. Vermutlich werden auch wieder viele Frauen gefallen finden an diesem Update - zumindest war dies bislang stets der Fall bei der MT07.
 
Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die MT-07 als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht in Hamburg, das hätte die MT-07 nicht verdient!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.500€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.000€
  • Baujahre: seit 2014 
  • Farben: schwarz, blau, weiß-cyan

Fazit

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Schwarz, Braun

MotorradTest.de auf YouTube

Yamaha MT-07 vs. Benelli Leoncino Bobber 400 – welcher Motorradtyp passt besser?

Wer zwischen der Yamaha MT-07 und der Benelli Leoncino Bobber 400 schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Modelle, sondern über zwei unterschiedliche Motorrad-Philosophien. Die MT-07 steht für ein agiles, alltagstaugliches Naked Bike mit direktem Ansprechverhalten und einem Motor, der sich unkompliziert fahren lässt. Die Leoncino Bobber 400 dagegen setzt stärker auf den Bobber-Charakter: markantes Design, eine entspanntere Sitzhaltung und ein Fahrgefühl, das eher nach Stil als nach Sportlichkeit klingt.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Motorräder gegenübergestellt – von Motor und Fahrwerk über Bremsen bis hin zu Komfort und Einsatz im Alltag. Dabei geht es weniger um einzelne Zahlen, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Fahrbetrieb bemerkbar machen.

Grundcharakter: Naked Agilität vs. Bobber-Style

Yamaha MT-07: unkompliziert, lebendig, vielseitig

Die Yamaha MT-07 wirkt wie ein Motorrad, das für viele Situationen gemacht ist: Stadtverkehr, kurze Feierabendrunden und auch längere Ausfahrten auf der Landstraße. Der Motor liefert dabei ein gleichmäßiges, gut nutzbares Drehmoment, das sich ohne großes Nachdenken abrufen lässt. Dadurch fühlt sich die MT-07 besonders dann stimmig an, wenn häufiges Anfahren, Beschleunigen aus niedrigen Drehzahlen und zügiges Vorankommen gefragt sind.

Benelli Leoncino Bobber 400: Stilbetont und entspannter

Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt ihre Stärken vor allem im Look und im Fahrgefühl aus. Der Bobber-Ansatz sorgt für eine charakteristische Optik und eine Sitzposition, die häufig als entspannter empfunden wird. Wer Wert auf einen individuellen Auftritt legt und ein Motorrad sucht, das sich nicht wie ein reines Zweckgerät anfühlt, findet hier eine stimmige Alternative.

Motor und Antrieb: wie sich die Kraft im Alltag anfühlt

Beide Motorräder sind auf ihre Weise alltagstauglich, aber die Art, wie Leistung und Drehmoment umgesetzt werden, unterscheidet sich. Die Yamaha MT-07 wirkt in der Praxis oft „direkter“: Gasbefehle werden schnell in Vortrieb übersetzt, und das Motorrad lässt sich in vielen Situationen mit moderaten Drehzahlen souverän bewegen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Schalten oder ständiges „Suchen“ nach dem richtigen Drehzahlbereich vermieden werden soll.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 präsentiert sich dagegen häufig als Motorrad, das eher aus dem Fahrgefühl heraus überzeugt: Der Motor wirkt weniger wie ein „Sportwerkzeug“, sondern mehr wie ein entspannter Begleiter. Das kann ein Vorteil sein, wenn ruhiger gefahren wird und der Fokus auf dem Gesamtpaket aus Optik, Sound und entspannterem Rhythmus liegt. Wer jedoch sehr dynamische Beschleunigungsmanöver erwartet, wird bei der Benelli eher genauer planen müssen, während die MT-07 in solchen Momenten oft spontaner wirkt.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. ruhigeres Rollen

Yamaha MT-07: präzise und leicht zu bewegen

Die MT-07 ist bekannt dafür, dass sie sich in Kurven und auf wechselnden Streckenverhältnissen angenehm kontrollieren lässt. Das Handling wirkt meist leichtgängig, und das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Geschwindigkeit moderat bis zügig wird. Gerade auf der Landstraße, wo es ständig Richtungswechsel gibt, spielt die MT-07 ihre Stärken aus: Sie wirkt „aufgeräumt“ in der Linienführung und lässt sich gut dosieren.

Benelli Leoncino Bobber 400: komfortorientiert, weniger „spitz“

Die Leoncino Bobber 400 fährt sich häufig ruhiger und weniger „nervös“. Das kann gerade im Stadtverkehr oder bei längeren, entspannten Fahrten ein Plus sein. Die Abstimmung zielt eher auf ein angenehmes Rollen ab, statt auf maximale sportliche Rückmeldung. Wer häufig sehr sportlich fährt oder in engen Kehren hart am Limit arbeiten möchte, wird bei der Benelli eher weniger „Biss“ spüren als bei der MT-07.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen zeigt sich in der Praxis oft der Unterschied zwischen einem stärker alltagstauglichen Setup und einem eher charakterorientierten Konzept. Die Yamaha MT-07 bietet in der Regel ein Bremsgefühl, das sich gut dosieren lässt und schnell wieder Vertrauen gibt, wenn man zügig verzögert. Das ist besonders hilfreich im Stadtverkehr, wo häufiges Anhalten und Anfahren die Bremsanlage fordert.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 kann ebenfalls überzeugen, wirkt aber im Vergleich häufig etwas weniger „sportlich“ in der unmittelbaren Rückmeldung. Das bedeutet nicht, dass sie unsicher wäre – eher, dass die MT-07 im direkten Vergleich oft den Vorteil hat, wenn es um sehr dynamisches Fahren und wiederholtes hartes Verzögern geht.

Komfort und Sitzgefühl: Alltagsergonomie im Vergleich

Komfort ist bei beiden Modellen ein wichtiger Punkt, aber die Schwerpunkte sind unterschiedlich. Die Yamaha MT-07 ist so ausgelegt, dass sie auch über längere Strecken angenehm bleibt. Die Sitzposition wirkt dabei meist neutral, und das Motorrad unterstützt eine entspannte Haltung, ohne komplett „weichgespült“ zu sein.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt stärker auf den Bobber-Look und damit oft auf eine Sitzposition, die als charaktervoll und gemütlich wahrgenommen wird. Das kann für viele Fahrerinnen und Fahrer genau richtig sein – besonders, wenn die Touren eher entspannt sind und das Motorrad nicht als reines Strecke-„Werkzeug“ betrachtet wird. Gleichzeitig kann es je nach Körpergröße und Fahrstil sein, dass die Benelli im Vergleich weniger flexibel wirkt, wenn sehr aufrecht oder sehr sportlich gefahren werden soll.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „Zwischenräume“

Im Alltag zählt vor allem, wie gut ein Motorrad im Alltag „funktioniert“. Die Yamaha MT-07 punktet hier häufig mit ihrer unkomplizierten Fahrbarkeit: Sie lässt sich leicht in den Verkehr integrieren, beschleunigt zuverlässig und bleibt dabei gut beherrschbar. Auch das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten wirkt meist angenehm, was das Rangieren und das Fahren im Stop-and-Go erleichtert.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist ebenfalls alltagstauglich, aber stärker auf den Charakter ausgerichtet. Wer im Stadtverkehr gerne auffällt und das Motorrad als Ausdruck des eigenen Stils sieht, wird die Benelli besonders reizvoll finden. Für sehr häufige, hektische Pendelstrecken kann die MT-07 im Vergleich jedoch oft die stressfreiere Wahl sein, weil sie sich in vielen Situationen „automatisch“ richtig anfühlt.

Design und Individualität: Zwei unterschiedliche Zielgruppen

Design ist bei der Entscheidung nicht nur Kosmetik, sondern beeinflusst auch das Fahrgefühl. Die Yamaha MT-07 wirkt modern und „naked“ – sie ist bewusst reduziert und lässt sich dadurch gut mit Zubehör und persönlichem Stil kombinieren. Die Benelli Leoncino Bobber 400 hingegen ist bereits ab Werk deutlich stärker auf Bobber-Optik getrimmt. Das kann ein Vorteil sein, wenn ein fertiger Look gewünscht ist und weniger Zeit in Umbauten investiert werden soll.

Stärken und Schwächen zeigen sich hier indirekt: Die MT-07 wirkt oft wie eine Basis, die man weiterentwickeln kann. Die Benelli wirkt eher wie ein fertiges Statement – dafür weniger „offen“ für den klassischen Naked-Bike-Ansatz.

Für wen eignet sich welches Motorrad?

Yamaha MT-07: die bessere Wahl für vielseitige Fahrer

Die Yamaha MT-07 ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das in vielen Situationen überzeugt: Einsteigerfreundlich im Handling, lebendig im Antrieb und zuverlässig im Alltag. Wer häufig zwischen Stadt und Landstraße wechselt, dabei aber nicht ständig „nachjustieren“ möchte, findet in der MT-07 meist die stimmigere Gesamtbalance. Auch wenn das Motorrad langfristig als Basis dienen soll, ist die MT-07 eine starke Option.

Benelli Leoncino Bobber 400: die bessere Wahl für Stil und entspanntes Fahren

Die Benelli Leoncino Bobber 400 eignet sich besonders für Fahrer, die den Bobber-Charakter lieben und ein Motorrad suchen, das optisch sofort überzeugt. Wenn Touren eher entspannt geplant sind und das Fahrgefühl weniger auf maximale Dynamik, sondern mehr auf den Gesamteindruck ankommt, kann die Benelli die bessere Wahl sein. Wer Wert auf einen individuellen Look legt und ein Motorrad möchte, das sich nicht wie ein „Standard-Naked“ anfühlt, trifft mit der Leoncino Bobber 400 häufig genau den richtigen Ton.

Fazit:

Die Yamaha MT-07 ist die bessere Wahl, wenn ein vielseitiges Motorrad im Fokus steht: leicht zu bewegen, spontan im Ansprechverhalten und im Alltag besonders unkompliziert. Sie eignet sich für Fahrer, die häufig zwischen Stadt und Landstraße unterwegs sind und ein stimmiges Gesamtpaket aus Handling, Fahrbarkeit und Bremsgefühl suchen. Die Benelli Leoncino Bobber 400 punktet dagegen stärker über Stil und ein entspannteres Fahrgefühl. Wer ein Bobber-Design ab Werk möchte, Touren ruhiger angeht und das Motorrad vor allem als Ausdruck des eigenen Geschmacks betrachtet, findet in der Benelli eine passende Alternative. Kurz gesagt: MT-07 für maximale Allround-Funktion und dynamische Alltagstauglichkeit, Leoncino Bobber 400 für Charakter, Look und entspanntes Cruisen.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙