| UVP | 8.589 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
| UVP | 19.950 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- neues TFT-Display mit Navi-Lösung
- kräftige Bremse
- überraschend potenter Motor
- schönes Ansaug-Geräusch
- agiles Fahrverhalten
- Spaß-Granate!
- Hm. Fällt uns gerade nix ein.
- Fahrwerk komfortabel und sportlich
- Leistungsstarker Motor
- Soziuskomfort
- Sicherheitspaket
- Aufpreispolitik
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 268 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 207 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 30 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Telelever 37cm (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Yamaha hat an den richtigen Stellen nachgebessert. Die neue MT-07 hat nun eine zeitgemäße Ausstattung mit tollen Bremsen und sinnvollen technischen Helferlein. Der Motor ist munter wie eh und je und fühlt sich nun dank neuem Mappings jetzt sogar noch ein bisschen kräftiger an. Wir sind gespannt, ob die neue MT-07 wieder den Sprung unter die Top 5 schafft. Vermutlich werden auch wieder viele Frauen gefallen finden an diesem Update - zumindest war dies bislang stets der Fall bei der MT07.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die MT-07 als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht in Hamburg, das hätte die MT-07 nicht verdient!
MotorradTest.de auf YouTube
Yamaha MT-07 vs BMW R 1250 GS Adventure: Vergleich für Alltag, Tour und Reise
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha MT-07 und die BMW R 1250 GS Adventure, wird der Vergleich besonders spannend. Die MT-07 steht für unkomplizierten Fahrspaß, direkte Rückmeldung und ein Konzept, das sich schnell vertraut anfühlt. Die GS Adventure dagegen ist der Inbegriff der großen Reiseenduro: komfortorientiert, mit viel Technik und einem Anspruch, lange Strecken souverän zu meistern.
Im Folgenden werden die im Vergleich dargestellten Eigenschaften beider Modelle gegeneinander abgewogen. Dabei geht es nicht darum, das eine Motorrad pauschal über das andere zu stellen, sondern darum, welche Stärken in welchem Einsatz wirklich zählen – und wo die jeweiligen Schwächen im Alltag oder auf Tour eher ins Gewicht fallen.
Grundcharakter: Leichtfüßig und direkt vs. groß, komfortabel und reisetauglich
Yamaha MT-07: Agilität als Kernidee
Die Yamaha MT-07 ist ein Motorrad, das sich vor allem über sein unkompliziertes Handling definiert. Das Fahrgefühl wirkt lebendig, die Maschine lässt sich im Stadtverkehr gut bewegen und vermittelt schnell ein sicheres Gefühl. Gerade wenn das Tempo variiert, bleibt die MT-07 angenehm kontrollierbar – ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
BMW R 1250 GS Adventure: Reiseenduro mit Fokus auf Komfort
Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen auf Distanz ausgelegt. Der Charakter ist weniger „kurz und knackig“, sondern eher „lang und souverän“. Auf Autobahnabschnitten, bei konstantem Tempo oder auf wechselnden Streckenprofilen spielt die GS Adventure ihre Stärken aus: stabiler Geradeauslauf, komfortorientierte Abstimmung und ein Gesamtpaket, das auf Touren ausgelegt ist.
Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die MT-07 setzt auf ein spürbar direktes Ansprechverhalten und eine Art von Fahrbarkeit, die sich besonders in der Stadt und auf kurvigen Strecken auszahlt. Die BMW dagegen ist auf Durchzug und Reserven ausgelegt – das Gefühl ist eher „entspannt beschleunigen“ als „ständig am Gas arbeiten“.
Wichtig ist dabei auch, wie die Kraft über die Drehzahl verteilt ist. Während die MT-07 in vielen Situationen durch ihr leichtes Handling und die unkomplizierte Leistungsentfaltung überzeugt, punktet die GS Adventure vor allem dann, wenn lange Strecken, Gepäck und häufige Lastwechsel im Spiel sind. Genau hier zeigt sich, warum die Adventure-Variante als Reiseenduro so beliebt ist: Sie wirkt auch dann souverän, wenn es nicht mehr nur um sportliches Fahren geht.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Stabilität
MT-07: Wendigkeit und „einfach rein“
Die Yamaha MT-07 spielt ihre Stärken besonders in engen Kurven und bei häufigem Richtungswechsel aus. Das Handling wirkt leicht, das Motorrad lässt sich zügig positionieren und vermittelt ein direktes Feedback. Wer gern spontan fährt, findet hier ein Motorrad, das schnell „mitmacht“.
Als Schwäche kann sich – je nach Fahrstil und Beladung – das eher sportlich-kompakte Konzept bemerkbar machen. Auf sehr langen, unruhigen Strecken oder bei hoher Zuladung steht weniger der „Reise-Komfort“ im Vordergrund als die agile Fahrbarkeit.
GS Adventure: Stabilität und Komfort auf Distanz
Die BMW R 1250 GS Adventure ist im Vergleich vor allem dann im Vorteil, wenn die Strecke länger wird und das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und kontrolliert bleiben soll. Das Fahrwerk zielt auf Komfort und Stabilität ab. Dadurch fühlt sich die Maschine auch auf Autobahn und bei längeren Etappen weniger anstrengend an.
Die Kehrseite: Das größere, schwerere Konzept verlangt mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren und beim „agilen“ Fahren in engen Bereichen. Wer vor allem Stadtverkehr oder sehr enge Kurven bevorzugt, merkt schneller, dass die GS Adventure nicht für „leichtfüßiges Um-die-Ecke“-Fahren gebaut ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die MT-07 wirkt dabei wie ein Motorrad, das sportlich und direkt verzögert – ideal, wenn man häufig aus dem Stadtverkehr heraus oder in dynamischen Situationen bremst.
Die GS Adventure bringt zusätzlich den Charakter eines Systems mit, das auf Touren und unterschiedliche Bedingungen ausgelegt ist. Gerade wenn es um wiederholtes Bremsen aus höheren Geschwindigkeiten oder um wechselnde Untergründe geht, spielt die Gesamtabstimmung eine größere Rolle. Das Motorrad vermittelt dann eher das Gefühl von „kontrolliertem Tempo“, während die MT-07 stärker über unmittelbare Rückmeldung überzeugt.
Elektronik und Assistenz: Technik als Reise-Tool
Ein wesentlicher Unterschied im Vergleich ist der Umfang und die Ausrichtung der Elektronik. Die BMW R 1250 GS Adventure ist klar als technisch umfangreiches Reisegerät positioniert. Je nach Ausstattung und Fahrmodus unterstützt die Elektronik dabei, das Motorrad an unterschiedliche Bedingungen anzupassen. Das ist besonders auf langen Touren hilfreich, weil sich die Anforderungen unterwegs ständig ändern können.
Die Yamaha MT-07 wirkt dagegen eher „direkt“ und weniger wie ein Cockpit voller Assistenz. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Für viele Fahrer ist weniger Technik genau das, was das Motorrad so zugänglich macht. Wer gern selbst dosiert und das Motorrad als Werkzeug für Fahrspaß nutzt, wird die MT-07 oft als unkompliziert empfinden.
Ergonomie und Sitzposition: Alltagserlebnis vs. Langstreckenkomfort
Die Sitzpositionen beider Modelle unterscheiden sich deutlich. Die MT-07 ist tendenziell auf eine aktive, aufrechte bis sportlich-kompakte Haltung ausgelegt. Das unterstützt ein agiles Fahrgefühl und macht das Motorrad im Alltag angenehm handhabbar.
Die GS Adventure setzt dagegen stärker auf Langstreckenkomfort. Die Sitzhaltung wirkt so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Dazu kommt, dass die Adventure-Variante mit ihrem Reiseanspruch oft auch für längere Etappen mit Gepäck gedacht ist. Wer häufig unterwegs ist, profitiert davon spürbar.
Reisetauglichkeit und Alltag: Wo die Stärken wirklich greifen
MT-07: Ideal für kurze bis mittlere Strecken
Die Yamaha MT-07 ist besonders stark, wenn die Fahrten abwechslungsreich sind: Feierabendrunde, Wochenendtour mit vielen Kurven oder auch Pendeln. Das Motorrad wirkt dabei wie gemacht für „einfach losfahren“ – ohne großes Planen, ohne dass man sich ständig Gedanken über Komfort und Ausstattung machen muss.
Auf sehr langen Strecken kann der Fokus auf Agilität dazu führen, dass man irgendwann mehr Komfort erwartet. Wer jedoch bewusst fährt und Pausen einplant, kann die MT-07 auch für längere Touren nutzen – sie bleibt dabei vor allem eines: lebendig.
GS Adventure: Für lange Strecken, wechselnde Bedingungen und Gepäck
Die BMW R 1250 GS Adventure ist im Vergleich klar die Wahl für Fahrer, die regelmäßig größere Distanzen abspulen. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen ruhig zu bleiben und dabei den Fahrer nicht zu überfordern. Genau deshalb passt sie zu Menschen, die nicht nur „fahren“, sondern reisen wollen.
Als Schwäche kann sich das größere Format zeigen: In engen Umgebungen oder beim häufigen Stop-and-go kann die GS Adventure weniger entspannt wirken als die MT-07. Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist, wird das Gewicht und die Größe schneller wahrnehmen.
Wirtschaftlichkeit und Wartungsgefühl: Kosten sind nicht nur Zahlen
Im Vergleich der Modelle spielt nicht nur der reine Blick auf einzelne Kennwerte eine Rolle, sondern auch das „Wartungsgefühl“ im Alltag. Die MT-07 wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das unkompliziert zu betreiben ist und sich durch sein Konzept gut in den Alltag einfügt. Die GS Adventure ist dagegen ein komplexeres Gesamtpaket: mehr Technik, mehr Reiseausrichtung, entsprechend auch mehr Komponenten, die bei der Pflege und beim Service eine Rolle spielen können.
Das heißt nicht, dass die BMW „schlecht“ ist – im Gegenteil: Wer die Stärken der Adventure wirklich nutzt, bekommt dafür ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Wer aber vor allem kurze Fahrten macht und dabei möglichst wenig „Technikdenken“ möchte, fährt mit der MT-07 oft entspannter.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha MT-07 – Stärken
- Sehr agiles, direktes Handling für Kurven und Alltag
- Unkomplizierte Fahrbarkeit, die schnell Vertrauen aufbaut
- Klare, intuitive Motorcharakteristik für dynamisches Fahren
- Geringere „Reise-Komplexität“ – dadurch oft leichter zugänglich
Yamaha MT-07 – Schwächen
- Weniger Fokus auf Langstrecken-Komfort im Reiseenduro-Sinne
- Bei viel Gepäck oder sehr langen Etappen kann die Priorität anders liegen
BMW R 1250 GS Adventure – Stärken
- Hoher Langstreckenkomfort und souveräne Stabilität
- Reiseorientierte Elektronik und Gesamtpaket für wechselnde Bedingungen
- Starker Durchzug und Reserven für Touren mit Last
- Entspannteres Fahrgefühl auf langen Strecken
BMW R 1250 GS Adventure – Schwächen
- Größeres Format: weniger „leichtfüßig“ in engen Situationen
- Mehr Technik und Reisefokus – nicht unbedingt ideal für reine Kurzstrecken
Welche Wahl passt: Empfehlung nach Fahrprofil
Der Vergleich zeigt: Es geht weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um die passende Philosophie. Die Yamaha MT-07 ist die Wahl, wenn Fahrspaß, Agilität und unkompliziertes Handling im Vordergrund stehen. Die BMW R 1250 GS Adventure ist die Wahl, wenn Komfort, Technik und Reiseorientierung wichtiger sind als maximale Leichtigkeit im Handling.
Fazit:
Die Yamaha MT-07 ist für Fahrerinnen und Fahrer die beste Wahl, die vor allem Alltag, Kurven und spontane Touren genießen. Sie wirkt leicht zu bewegen, vermittelt direktes Fahrgefühl und macht dynamisches Fahren ohne großen Aufwand attraktiv. Wer ein Motorrad sucht, das schnell vertraut wird und sich wie ein Werkzeug für den Fahrspaß anfühlt, trifft mit der MT-07 eine sehr stimmige Entscheidung.
Die BMW R 1250 GS Adventure empfiehlt sich besonders für alle, die regelmäßig lange Strecken fahren, viel Wert auf Langstreckenkomfort legen und ein technisch umfangreiches Reisegerät möchten. Die GS Adventure spielt ihre Stärken aus, wenn Stabilität, Reserven und Elektronik im Alltag auf Tour wirklich helfen. Wer also reisen will – auch über längere Etappen und mit wechselnden Bedingungen – bekommt mit der Adventure das passendere Gesamtpaket.