| UVP | 8.589 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
| UVP | 10.399 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- neues TFT-Display mit Navi-Lösung
- kräftige Bremse
- überraschend potenter Motor
- schönes Ansaug-Geräusch
- agiles Fahrverhalten
- Spaß-Granate!
- Hm. Fällt uns gerade nix ein.
- konsequente Retro-Optik
- feine Verarbeitung
- passender Braaaap-Sound
- ordentliches Kayaba-Fahrwerk
- kräftiger Drehmoment-Motor
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 1.222 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 99 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 207 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
| Leistung | 83 PS bei 6.550 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 198 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 356 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 87)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Yamaha hat an den richtigen Stellen nachgebessert. Die neue MT-07 hat nun eine zeitgemäße Ausstattung mit tollen Bremsen und sinnvollen technischen Helferlein. Der Motor ist munter wie eh und je und fühlt sich nun dank neuem Mappings jetzt sogar noch ein bisschen kräftiger an. Wir sind gespannt, ob die neue MT-07 wieder den Sprung unter die Top 5 schafft. Vermutlich werden auch wieder viele Frauen gefallen finden an diesem Update - zumindest war dies bislang stets der Fall bei der MT07.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die MT-07 als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht in Hamburg, das hätte die MT-07 nicht verdient!
Fazit - was bleibt hängen
Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch. Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!
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Yamaha MT-07 vs Brixton Cromwell 1200: Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die beide Spaß machen sollen, aber aus unterschiedlichen Denkrichtungen kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha MT-07 steht für ein leichtes, agiles Gesamtpaket mit einem Motorcharakter, der sich schnell vertraut anfühlt. Die Brixton Cromwell 1200 setzt dagegen auf einen kräftigeren Auftritt und einen Stil, der mehr nach „Ankommen“ als nach „Durchziehen“ klingt. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede: Wie verändert sich das Fahrgefühl, wie unterscheiden sich Alltagstauglichkeit und Kostenaspekte, und wo liegen die jeweiligen Stärken und Schwächen?
Grundidee der beiden Motorräder
Yamaha MT-07: leicht, direkt, alltagstauglich
Die MT-07 ist als Street-Bike konzipiert, das in vielen Situationen funktioniert: Stadtverkehr, Feierabendrunde, kurze Landstraßenetappe oder auch längere Touren, wenn das Tempo nicht zu hoch ausfällt. Der Fokus liegt auf einem Motor, der nicht nur „läuft“, sondern sich sauber dosieren lässt. Dadurch wirkt das Motorrad oft wie eine Verlängerung der Handgelenke: Gas auf, Drehmoment da, und das Bike reagiert ohne großes Nachdenken.
Brixton Cromwell 1200: mehr Hubraum, mehr Präsenz
Die Cromwell 1200 verfolgt eine andere Philosophie. Mit dem größeren Hubraum und dem daraus resultierenden Charakter wirkt das Motorrad oft souveräner aus dem Stand heraus. Das kann besonders dann gefallen, wenn häufig aus niedrigen Drehzahlen beschleunigt wird oder wenn das Motorrad eher „mit Druck“ statt „mit Drehfreude“ überzeugen soll. Auch das Design und die Anmutung spielen eine Rolle: Wer ein Bike sucht, das nicht nur technisch, sondern auch optisch auffällt, findet hier eine klare Richtung.
Motorcharakter im Vergleich: Drehmoment vs. Agilität
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die MT-07 setzt stärker auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Leistung und Drehzahlverhalten. Sie fühlt sich besonders dann stimmig an, wenn man das Motorrad dynamisch bewegt und die Drehzahl bewusst nutzt. Das macht sie zu einem Bike, das sich beim Beschleunigen „lebendig“ anfühlt und bei zügiger Fahrweise schnell Vertrauen aufbaut.
Die Cromwell 1200 spielt dagegen seine Stärken eher im Bereich niedriger bis mittlerer Drehzahlen aus. Durch den größeren Hubraum wirkt die Beschleunigung oft gleichmäßiger und weniger abhängig davon, ob die Drehzahl gerade „passt“. Das kann im Stadtverkehr und auf Landstraßen mit wechselnden Geschwindigkeiten ein echter Vorteil sein, weil weniger Schaltarbeit nötig ist und das Motorrad auch ohne ständiges Hochdrehen zieht.
Fahrgefühl und Handling: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen?
Bei der MT-07 steht das Thema Agilität im Vordergrund. Das Bike wirkt handlich, lässt sich in Kurven zügig einlenken und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, selbst wenn die Strecke unruhig ist. Gerade für Fahrer, die gern „mit dem Motorrad arbeiten“, ist das ein Plus: Man kann Linien sauber aufbauen und das Bike reagiert spürbar auf kleine Korrekturen.
Die Cromwell 1200 kann ebenfalls sportlich bewegt werden, aber der Charakter ist anders: Durch die andere Motorisierung und die insgesamt andere Auslegung fühlt sich das Motorrad eher wie ein „ruhigeres“ Kraftpaket an. In schnellen Richtungswechseln kann das Handling dadurch weniger verspielt wirken als bei der MT-07. Dafür punktet die Cromwell häufig mit Stabilität und einem souveränen Eindruck bei gleichmäßigem Tempo.
Sitzposition und Komfort: Alltag vs. Tour
Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach einer Stunde noch genauso Spaß macht wie am Anfang. Die MT-07 ist tendenziell so ausgelegt, dass sie im Alltag nicht ermüdet: Die Haltung wirkt meist natürlich, und das Bike bleibt auch auf längeren Strecken gut beherrschbar. Wer häufig zwischen Stadtverkehr und Landstraße pendelt, profitiert von diesem „Allround“-Ansatz.
Die Cromwell 1200 bietet eine andere Art von Komfort. Durch den größeren, kräftigeren Charakter und die insgesamt „entspanntere“ Ausrichtung kann sie sich auf längeren Strecken angenehm anfühlen, wenn man nicht ständig maximal dynamisch fahren möchte. Gleichzeitig kann die Sitzposition je nach Körpergröße und Fahrstil unterschiedlich wirken: Wer eine sehr sportliche, enge Haltung bevorzugt, könnte bei der Cromwell weniger „sportliches Feedback“ bekommen als bei der MT-07.
Bremsen, Fahrwerk und Stabilität
Beim Thema Bremsen und Fahrwerk geht es nicht nur um Zahlen, sondern um das Zusammenspiel. Die MT-07 wirkt oft wie ein Motorrad, das auf präzises Dosieren ausgelegt ist: Man kann die Verzögerung gut kontrollieren und das Bike bleibt dabei stabil. In Kombination mit dem agilen Handling entsteht ein stimmiges Gesamtbild.
Die Cromwell 1200 zielt stärker auf ruhige Stabilität. Gerade wenn die Strecke wellig ist oder wenn man nicht ständig „auf Kante“ fährt, kann das Fahrwerk einen souveränen Eindruck machen. In schnellen, hektischen Manövern kann die MT-07 jedoch den Vorteil der leichteren, direkteren Reaktion ausspielen.
Verbrauch und Kosten: Was bleibt im Alltag übrig?
Beim Vergleich von Verbrauch und Betriebskosten lohnt sich der Blick auf die Praxis: Die MT-07 wird häufig als wirtschaftlich wahrgenommen, weil sie sich in vielen Situationen effizient bewegen lässt. Das ist besonders relevant, wenn regelmäßig kurze Strecken gefahren werden oder wenn das Motorrad als Alltagsgerät genutzt wird.
Die Cromwell 1200 kann trotz größerem Hubraum ebenfalls sinnvoll im Alltag funktionieren, aber der Charakter führt oft dazu, dass man den Motor gern nutzt. Das kann den Verbrauch beeinflussen – nicht zwingend negativ, aber spürbar je nach Fahrweise. Wer die Cromwell eher „gemütlich“ bewegt, kann den Unterschied im Alltag oft gut ausgleichen. Wer dagegen häufig aus niedrigen Drehzahlen kräftig beschleunigt, merkt eher, dass der größere Motor mehr „will“.
Wartung, Service und Ersatzteile
Bei Wartung und Ersatzteilen zählt vor allem die Verfügbarkeit und die Erfahrung im Service. Die MT-07 profitiert in der Regel von einer breiten Marktpräsenz und einer großen Community, was bei Ersatzteilen und Erfahrungswerten oft Vorteile bringt. Das kann die Planung erleichtern, besonders wenn man selbst schraubt oder auf schnelle Hilfe angewiesen ist.
Die Cromwell 1200 ist ebenfalls interessant, aber die Verfügbarkeit kann je nach Region und Händlernetz variieren. Wer Wert auf einen unkomplizierten Service legt, sollte vor dem Kauf prüfen, wie gut der lokale Support funktioniert. Dafür kann die Cromwell mit einem Preis-Leistungs-Gefühl überzeugen, das gerade bei Einsteigern oder Umsteigern attraktiv ist.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit
Im Alltag zählen Details: Sichtbarkeit, Bedienbarkeit, Ergonomie und die Frage, wie gut das Motorrad zu den eigenen Routinen passt. Die MT-07 ist in vielen Setups so gedacht, dass sie schnell „startklar“ wirkt: Man steigt ein, fährt los und muss sich nicht erst an ein spezielles Fahrgefühl gewöhnen. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das ohne große Umgewöhnung funktioniert.
Die Cromwell 1200 bringt dagegen mehr „Charakter“ mit. Wer ein Motorrad möchte, das sich nicht wie ein reines Zweckgerät anfühlt, sondern wie ein Statement, wird hier eher glücklich. Gleichzeitig kann es sein, dass man bei der Ausstattung je nach Ausführung genauer hinschauen muss, um sicherzugehen, dass die eigenen Prioritäten (z. B. Komfort, Ergonomie oder Technik) wirklich abgedeckt sind.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha MT-07: Stärken
- Agiles Handling und ein direktes Fahrgefühl
- Sehr gut dosierbarer Motorcharakter für Stadt und Landstraße
- Allround-Ansatz: schnell vertraut, unkompliziert im Alltag
- Oft gute Verfügbarkeit bei Teilen und Erfahrungswerten
Yamaha MT-07: Schwächen
- Wer vor allem „Druck von unten“ sucht, könnte die Cromwell als souveräner empfinden
- Bei sehr sportlicher Fahrweise kann man je nach Erwartung mehr „Biss“ im Setup wünschen
Brixton Cromwell 1200: Stärken
- Mehr Hubraum-Charakter mit kräftiger Wirkung im Alltag
- Souveränes Ansprechverhalten bei niedrigen bis mittleren Drehzahlen
- Stil und Präsenz – ein Motorrad mit eigenem Auftritt
- Kann je nach Fahrweise tourentauglich wirken
Brixton Cromwell 1200: Schwächen
- In sehr dynamischen, schnellen Wechseln kann die Agilität der MT-07 im Vorteil sein
- Service- und Teileverfügbarkeit sollte vor Ort geprüft werden
- Der größere Motor kann je nach Fahrstil den Verbrauch stärker beeinflussen
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung wird leichter, wenn klar ist, wie gefahren wird. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegt, schnell Vertrauen aufbaut und sowohl in der Stadt als auch auf der Landstraße unkompliziert funktioniert, liegt mit der Yamaha MT-07 oft richtig. Sie ist besonders attraktiv für Fahrer, die gern variabel fahren: mal gemütlich, mal zügig, aber ohne sich ständig auf einen bestimmten Drehzahlbereich festzulegen.
Die Brixton Cromwell 1200 ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Fokus stärker auf dem kräftigen, präsenten Motorcharakter liegt und wenn das Motorrad optisch und emotional mehr „Bühne“ bieten soll. Wer häufig aus niedrigen Drehzahlen beschleunigt, längere Strecken entspannt angeht oder einfach ein Motorrad möchte, das sich weniger „leicht“ und mehr „kraftvoll“ anfühlt, wird mit der Cromwell eher glücklich.
Fazit:
Die Yamaha MT-07 ist die stimmige Wahl für alle, die ein agiles, leicht zu beherrschendes Motorrad suchen, das im Alltag schnell vertraut wirkt und auf Stadt- wie Landstraßen flexibel bleibt. Ihr Motorcharakter unterstützt dynamisches Fahren, und das Gesamtpaket überzeugt besonders durch das direkte Handling sowie die unkomplizierte Nutzung. Die Brixton Cromwell 1200 punktet dagegen mit mehr Hubraum-Charakter, spürbarer Souveränität bei niedrigeren Drehzahlen und einem Auftritt, der mehr Persönlichkeit zeigt. Wer eher entspannt beschleunigt, Stabilität bevorzugt und ein Motorrad mit klarer Identität sucht, findet in der Cromwell die passendere Richtung. Kurz gesagt: MT-07 für Agilität und Allround-Fahrspaß, Cromwell 1200 für Präsenz, Kraftgefühl und entspanntes Ziehen.