| UVP | 8.589 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
| UVP | 15.190 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- neues TFT-Display mit Navi-Lösung
- kräftige Bremse
- überraschend potenter Motor
- schönes Ansaug-Geräusch
- agiles Fahrverhalten
- Spaß-Granate!
- Hm. Fällt uns gerade nix ein.
- Bremsen und Fahrwerk
- nicht zu schwer
- technisch gut ausgestattet
- toller Motor mit ordentlich Bums
- handlich dank tiefem Schwerpunkt
- Tank polarisiert optisch
- Turbulenzen und Lärm am Helm
- Tempomat-Schalter zwar vorhanden, Funktion muss aber freigeschaltet werden (Aufpreis)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 207 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 239 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 444 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX USD 43mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel, Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Yamaha hat an den richtigen Stellen nachgebessert. Die neue MT-07 hat nun eine zeitgemäße Ausstattung mit tollen Bremsen und sinnvollen technischen Helferlein. Der Motor ist munter wie eh und je und fühlt sich nun dank neuem Mappings jetzt sogar noch ein bisschen kräftiger an. Wir sind gespannt, ob die neue MT-07 wieder den Sprung unter die Top 5 schafft. Vermutlich werden auch wieder viele Frauen gefallen finden an diesem Update - zumindest war dies bislang stets der Fall bei der MT07.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die MT-07 als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht in Hamburg, das hätte die MT-07 nicht verdient!
Fazit - was bleibt hängen?
Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß? Diese Eingangsfrage können wir nach unserem Test mit Ja beantworten. Allerdings müssen Inhaber einer 790 Adventure jetzt nicht gleich zum KTM-Händler laufen und sich eine 890er kaufen. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Bikes sind nicht so groß, wie KTM es gerne darstellt. Trotzdem: Die 890 Adventure ist das bessere Motorrad.Wettbewerber sind die Triumph Tiger 900, die Suzuki V-Strom 1050 und die Ducati Multistrada 950 - also die Reise-Enduros der gehobenen Mittelklasse. Der Unterschied zu den Oberklasse-Dickschiffen wie BMW GS 1250 und 1290 SAS ist deutlich spürbar, was aber wie oben beschrieben sowohl Vor- als auch Nachteile hat.
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad-Ruser aus Haseldorf - vielen Dank.
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Yamaha MT-07 vs. KTM 890 Adventure: Vergleich für Alltag, Tour und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten wie die Yamaha MT-07 und die KTM 890 Adventure, wird der Vergleich besonders spannend. Die MT-07 steht für unkomplizierten Fahrspaß, ein leichtes Handling und einen Motor, der sich im Alltag schnell vertraut anfühlt. Die KTM 890 Adventure dagegen ist eher das Motorrad für alle, die mehr Reichweite, mehr Komfort auf langen Strecken und ein spürbar breiteres Einsatzspektrum suchen – inklusive dem Wunsch, auch mal abseits der reinen Asphalt-Route unterwegs zu sein.
Im Folgenden schauen wir uns an, wie sich die beiden Konzepte in der Praxis unterscheiden: beim Fahrgefühl, bei der Art, wie Leistung nutzbar wird, bei Komfort und Ergonomie sowie bei den Punkten, die im Alltag wirklich zählen. Dabei werden die typischen Werte und Eigenschaften beider Modelle miteinander verglichen – und daraus abgeleitet, wo die jeweiligen Stärken liegen und wo man Kompromisse eingehen muss.
Grundkonzept: MT-07 als straßennahe Spaßmaschine, 890 Adventure als Reise- und Abenteuerwerkzeug
Yamaha MT-07: leicht, direkt, alltagstauglich
Die MT-07 ist als Streetfighter bzw. straßenorientiertes Motorrad gedacht, das vor allem eines liefert: ein sehr unmittelbares Fahrerlebnis. Das zeigt sich besonders im Zusammenspiel aus Motorcharakter und Handling. Die MT-07 wirkt im Stadtverkehr agil, lässt sich in engen Situationen gut bewegen und vermittelt schnell das Gefühl, dass man nicht ständig „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen.
KTM 890 Adventure: mehr Reserven, mehr Komfort, mehr Einsatzbreite
Die KTM 890 Adventure verfolgt ein anderes Ziel: Sie soll für Touren und längere Strecken genauso funktionieren wie für Ausflüge abseits der üblichen Route. Das merkt man am Gesamtpaket: Die KTM ist auf Komfort und Stabilität ausgelegt, bietet eine deutlich adventuretypische Sitzposition und wirkt insgesamt „touriger“. Gleichzeitig ist sie nicht nur für die Fernreise gedacht, sondern auch für Fahrer, die gelegentlich Schotter, Feldwege oder unwegsamere Abschnitte mitnehmen wollen.
Motor & Kraftentfaltung: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorwerte und der Art, wie die Leistung umgesetzt wird, zeigt sich ein klarer Unterschied: Die MT-07 setzt auf ein sehr zugängliches, spontanes Ansprechverhalten. Dadurch wirkt sie im Alltag oft „schneller“, als es reine Zahlen vermuten lassen – weil man ohne große Drehzahlorgien zügig beschleunigen kann. Die KTM 890 Adventure dagegen ist stärker auf Durchzug und Reserven ausgelegt. Sie fühlt sich besonders dann souverän an, wenn es länger bergauf geht, wenn man zügig über Landstraßen fährt oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist.
Im direkten Vergleich bedeutet das: Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, kurze Strecken fährt und ein Motorrad möchte, das sich leicht dosieren lässt, wird mit der MT-07 sehr glücklich. Wer dagegen regelmäßig längere Touren plant, häufiger Autobahn- oder Landstraßenabschnitte mit Tempo fährt und dabei auch mal „mehr“ will, findet in der 890 Adventure die passendere Basis.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Stabilität
Auch wenn beide Motorräder sportlich ausgelegt sind, ist die Priorität unterschiedlich. Die MT-07 ist in der Regel auf agiles Handling und ein leichtes Einlenkverhalten ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man Kurven gerne dynamisch fährt oder wenn man im Alltag oft zwischen Ampeln, Kreisverkehren und wechselnden Straßenverhältnissen unterwegs ist.
Die KTM 890 Adventure ist dagegen auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten, bei längeren Strecken oder wenn die Straße nicht perfekt ist, spielt die KTM ihre Stärken aus. Das Fahrwerk wirkt insgesamt „erwachsener“ im Sinne von: Es nimmt Unebenheiten gelassener, bleibt ruhiger und gibt dem Fahrer mehr Sicherheit, wenn die Bedingungen variieren.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die MT-07 punktet mit dem einfachen, lebendigen Fahrgefühl. Die KTM punktet mit Ruhe, Reserven und dem Gefühl, auch bei wechselndem Untergrund nicht sofort „am Limit“ zu sein. Dafür ist die KTM im Handling spürbar weniger „leichtfüßig“ als die MT-07 – was aber zum Adventure-Konzept passt.
Bremsen & Fahrstabilität: Vertrauen in der Praxis
Bei den Bremsen und der Fahrstabilität zeigt sich ebenfalls der Konzeptunterschied. Die MT-07 ist darauf ausgelegt, sportlich zu wirken, ohne den Alltag zu verkomplizieren. Im Vergleich mit der KTM liefert sie ein direktes Feedback und lässt sich in der Regel gut dosieren. Das ist besonders angenehm, wenn man häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten heraus bremst oder wenn man in der Stadt zügig reagieren muss.
Die KTM 890 Adventure bringt im Vergleich mehr „System“ mit: Sie ist auf längere Belastung und kontrolliertes Verzögern ausgelegt, was auf Touren ein echter Vorteil ist. Gerade wenn man mit Gepäck fährt oder längere Passagen am Stück unterwegs ist, spielt die KTM ihre Stärken aus. Der Nachteil ist nicht unbedingt die Bremsleistung selbst, sondern das Gesamtgefühl: Die KTM verlangt etwas mehr „Motorradverständnis“, weil sie größer und schwerer wirkt und man die Dynamik anders einordnet als bei der MT-07.
Ergonomie & Sitzposition: Wer fühlt sich wo wohler?
Ein wichtiger Punkt im Vergleich ist die Ergonomie. Die MT-07 ist eher auf eine kompakte, straßenorientierte Sitzhaltung ausgelegt. Das hilft dabei, dass man sich schnell wohlfühlt – besonders bei kurzen bis mittleren Strecken. Die KTM 890 Adventure bietet dagegen eine deutlich adventuretypische Sitzposition: aufrechter, mit mehr „Reisegefühl“. Das kann auf langen Strecken die Ermüdung reduzieren, weil man nicht so stark in eine sportliche Vorne-Position gedrückt wird.
Stärken und Schwächen: Die MT-07 ist oft die bessere Wahl, wenn man ein Motorrad möchte, das sich schnell „wie ein Fahrrad“ anfühlt und bei Alltagstouren nicht zu viel verlangt. Die KTM ist oft die bessere Wahl, wenn man regelmäßig lange Strecken fährt, wenn man mehr Komfort erwartet und wenn man die Sitzposition als Teil des Gesamtkonzepts betrachtet.
Ausstattung & Alltag: Windschutz, Gepäck und Nutzung im Jahresverlauf
Im Alltag entscheidet nicht nur der Motor, sondern auch die Frage, wie gut das Motorrad zu den eigenen Routinen passt. Die KTM 890 Adventure ist im Vergleich klar stärker auf Touren ausgelegt: Windschutz, Reise-Feeling und die generelle Eignung für Zubehör und Gepäck sind typische Stärken. Dadurch wird sie besonders interessant, wenn man das Motorrad nicht nur für Feierabendrunden nutzt, sondern auch für Wochenendtrips oder längere Urlaube.
Die MT-07 ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn man das Motorrad „einfach“ nutzen möchte: kurz tanken, schnell losfahren, spontan eine Runde drehen. Sie wirkt weniger wie ein Projekt und mehr wie ein unkomplizierter Begleiter. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder das Motorrad als Alltagsmaschine sieht, wird die einfache Handhabung besonders schätzen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad? Der Vergleich in der Praxis
MT-07: ideal für Stadt, Feierabend und kurvige Landstraßen
Die Yamaha MT-07 ist besonders passend, wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit, direktem Fahrgefühl und unkomplizierter Bedienung liegt. Sie eignet sich gut für Fahrer, die gerne spontan fahren, häufig kurze Strecken abspulen und dabei ein Motorrad möchten, das nicht schwerfällig wirkt. Auch wer gerne sportlich unterwegs ist, aber nicht ständig mit „großen“ Dimensionen kämpfen will, findet in der MT-07 eine sehr stimmige Wahl.
890 Adventure: ideal für Touren, längere Strecken und wechselnde Bedingungen
Die KTM 890 Adventure ist besonders passend, wenn der Fokus auf Reisetauglichkeit, Stabilität und mehr Einsatzbreite liegt. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, dabei komfortabler sitzen möchte und auch mal abseits der perfekten Straße unterwegs sein will, bekommt mit der KTM ein Motorrad, das genau dafür gebaut wirkt. Sie ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur „von A nach B“ soll, sondern auch das Gefühl von Freiheit auf längeren Routen liefern soll.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich (kurz zusammengefasst)
- Yamaha MT-07: Stärke ist das agile, straßennahe Fahrgefühl und die unkomplizierte Nutzung im Alltag. Schwäche ist, dass sie als Konzept weniger auf lange Reise und „Adventure“-Einsatz ausgelegt ist.
- KTM 890 Adventure: Stärke ist die Stabilität, der Komfortgedanke und die deutlich breitere Einsatzmöglichkeit. Schwäche ist, dass sie im Handling weniger leichtfüßig wirkt und insgesamt mehr „Motorrad“ bedeutet.
Fazit:
Die Yamaha MT-07 ist die bessere Wahl, wenn der Alltag im Vordergrund steht: kurze Strecken, Stadtverkehr, spontane Feierabendrunden und kurvige Landstraßen, bei denen ein direktes, leichtes Handling wichtiger ist als maximaler Reisekomfort. Sie überzeugt durch ihr unkompliziertes Fahrgefühl und macht Spaß, ohne dass man ständig an der Technik „arbeiten“ muss.
Die KTM 890 Adventure passt besser, wenn Touren und längere Strecken Priorität haben: mehr Stabilität, ein reisetauglicheres Gesamtpaket und die Option, auch mal abseits des reinen Asphalts unterwegs zu sein. Wer ein Motorrad sucht, das auch mit wechselnden Bedingungen souverän bleibt und sich für Wochenendtrips oder längere Fahrten richtig „rund“ anfühlt, trifft mit der KTM die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: MT-07 für den agilen Straßenalltag, 890 Adventure für Reise, Reserven und Abenteuer-Feeling.