UVP 8.589 €
Baujahr von 2013 bis 2026~
UVP 22.100 €
Baujahr von 2020 bis 2025
Was ist neu / besser / anders bei der Yamaha MT-07 Modell 2025
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MV Motorcycle Art: Ein Supersportler als Kunstwerk für die Straße
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Pro und Kontra

Pro:
  • neues TFT-Display mit Navi-Lösung
  • kräftige Bremse
  • überraschend potenter Motor
  • schönes Ansaug-Geräusch
  • agiles Fahrverhalten
  • Spaß-Granate!
Kontra:
  • Hm. Fällt uns gerade nix ein.
Pro:
  • Optik zum Niederknien
  • Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
  • Modernste Technik
  • Top Bremsen
  • Triple-Sound vom Feinsten
  • einstellbares Fahrwerk
Kontra:
  • auf Dauer anstrengende Sitzposition
  • Beifahrer nur für den Notfall
  • bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie

Abmessungen & Gewicht

Gewicht184kg
Radstand1.400mm
Länge2.085mm
Radstand1.400mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.105mm
Gewicht198kg
Radstand1.380mm
Länge2.030mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 830 mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum798ccm
Hub54mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment67 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.207km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite320km
Leistung148 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment88 NM bei 10.600 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite258km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenEinstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Stahl
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17
RahmenbauartALS Steel tubular trellis
Federung vorneMarzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm
Federung hintenSachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 - ZR 17
Reifen hinten180/55 - ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)

Fazit

Yamaha hat an den richtigen Stellen nachgebessert. Die neue MT-07 hat nun eine zeitgemäße Ausstattung mit tollen Bremsen und sinnvollen technischen Helferlein. Der Motor ist munter wie eh und je und fühlt sich nun dank neuem Mappings jetzt sogar noch ein bisschen kräftiger an. Wir sind gespannt, ob die neue MT-07 wieder den Sprung unter die Top 5 schafft. Vermutlich werden auch wieder viele Frauen gefallen finden an diesem Update - zumindest war dies bislang stets der Fall bei der MT07.
 
Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die MT-07 als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht in Hamburg, das hätte die MT-07 nicht verdient!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.500€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.000€
  • Baujahre: seit 2014 
  • Farben: schwarz, blau, weiß-cyan

Fazit - was bleibt hängen

Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die  Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 21.390€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 16.500€
  • Baujahre: 2020-2022
  • Farben: rot, gelb

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Yamaha MT-07 vs. MV Agusta Superveloce 800 – welcher Streetfighter passt besser?

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Straße“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich spannend. Die Yamaha MT-07 steht für unkomplizierten Fahrspaß, leichtes Handling und eine Art von Dynamik, die man schnell versteht. Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen wirkt wie ein Statement: hochwertiger Anspruch, sportlicher Charakter und eine Ausrichtung, die stärker in Richtung Fahrgefühl und Performance geht. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Bremsen, Elektronik und Praxis unterscheiden – und wo jeweils die Stärken liegen.

Grundcharakter: Fahrbarkeit vs. sportlicher Anspruch

Yamaha MT-07: „einfach losfahren“

Die MT-07 ist ein Motorrad, das sich schnell anfühlt wie ein vertrauter Begleiter. Der Motor liefert spürbare Schubkraft, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Gerade im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken ist das ein Vorteil: Gas auf, Blick nach vorn, und das Motorrad macht das, was man erwartet. Die Sitzposition ist so gewählt, dass man nicht in eine reine Rennhaltung gedrückt wird, sondern eher eine aufrechte, kontrollierte Haltung bekommt.

MV Agusta Superveloce 800: mehr Fokus auf Performance

Die Superveloce 800 ist sportlich gedacht und vermittelt das auch beim ersten Anrollen. Der Charakter wirkt zielgerichteter: Man spürt, dass das Motorrad für dynamische Fahrten gebaut ist und dass das Setup auf „Kurve und Tempo“ ausgelegt ist. Wer gern zügig fährt, findet hier eher das Gefühl eines sportlichen Werkzeugs – mit einer Optik und Anmutung, die nicht nach „Mainstream“ aussieht.

Motor & Antrieb: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beide Motorräder sind für die Straße gemacht, aber die Art, wie sie Leistung in Vortrieb umsetzen, unterscheidet sich deutlich. Die MT-07 spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo man häufig beschleunigt, wieder abbremst und zwischen verschiedenen Geschwindigkeiten wechselt. Der Motor reagiert direkt und macht das Fahren „leicht“. Das ist ideal, wenn man nicht ständig nach dem perfekten Drehzahlfenster suchen möchte.

Die Superveloce 800 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das mehr Lust auf sportliche Nutzung macht. Im Vergleich zur MT-07 steht hier das dynamische Fahrgefühl stärker im Vordergrund: Der Antrieb unterstützt zügiges Beschleunigen und lässt sich so einsetzen, dass man Kurven mit mehr Schwung anfahren kann. Das bedeutet aber auch: Wer die Maschine eher gemütlich bewegt, bekommt nicht automatisch das volle Potenzial – während sportlich orientierte Fahrer die Abstimmung schneller zu schätzen wissen.

Fahrwerk & Handling: Agilität vs. sportliche Stabilität

MT-07: leicht, wendig, alltagstauglich

Die MT-07 ist in der Praxis vor allem wegen ihrer Handlichkeit beliebt. Das Motorrad lässt sich in engen Situationen gut bewegen, reagiert zügig auf Lenkimpulse und bleibt dabei gut kontrollierbar. Auf wechselnden Straßenbelägen wirkt die Abstimmung so, dass man auch ohne „Profi-Setup“ schnell Vertrauen aufbaut. Für Pendler, Wochenendfahrten und kurvige Landstraßen ist das ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Superveloce 800: sportlich, aber mit Anspruch

Die Superveloce 800 zeigt im Vergleich eine deutlich sportlichere Auslegung. In schnellen Passagen und bei dynamischer Fahrweise wirkt das Motorrad stabiler und „gerichteter“. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn man gern zügig unterwegs ist und das Fahrwerk als Teil des Fahrspaßes versteht. Gleichzeitig kann das Setup bei sehr gemischten Bedingungen weniger „entspannt“ wirken als bei der MT-07 – nicht, weil es schlecht ist, sondern weil die Prioritäten anders gesetzt sind.

Bremsen: Dosierbarkeit und Gefühl

Beim Bremsen zeigt sich der Unterschied zwischen „Alltag mit sportlichem Einschlag“ und „Sportorientierung“. Die MT-07 bietet im Vergleich eine Bremscharakteristik, die sich gut dosieren lässt. Das ist besonders praktisch, wenn man häufig aus dem Stadtverkehr heraus bremst oder in Situationen fährt, in denen man nicht jedes Mal maximal verzögert. So bleibt die Kontrolle hoch, ohne dass man ständig an der Feinabstimmung denken muss.

Die Superveloce 800 wirkt im Vergleich leistungs- und gefühlsbetonter. Wer sportlich fährt, profitiert von dem Eindruck, dass die Bremsanlage stärker „mitarbeitet“. Das kann in schnellen Kurven und bei zügigen Anbremsmanövern ein Plus sein. Wer dagegen eher entspannt fährt, merkt zwar auch die gute Wirkung, aber nicht zwingend den Mehrwert gegenüber der MT-07 – der liegt vor allem in der sportlichen Nutzung.

Elektronik & Assistenz: Unterstützung vs. sportliche Kontrolle

Elektronik ist heute ein zentraler Punkt im Motorradvergleich. Die MT-07 setzt eher auf ein Konzept, das das Fahren unkompliziert macht: Die Assistenzsysteme unterstützen, ohne das Motorrad „zu kompliziert“ zu machen. Dadurch bleibt das Fahrgefühl nah am Fahrer, und man kann sich auf die Linie und den Rhythmus konzentrieren.

Die Superveloce 800 geht stärker in Richtung sportlicher Kontrolle. Im Vergleich zur MT-07 kann die Elektronik je nach Fahrmodus das Verhalten spürbar beeinflussen. Das ist besonders interessant, wenn man unterschiedliche Fahrstile ausprobieren möchte oder wenn man bei dynamischer Fahrt mehr „Sicherheit durch System“ sucht. Für Einsteiger oder für sehr entspannte Fahrten kann das Systemgefühl jedoch auch etwas „präsenter“ wirken.

Komfort & Alltag: Sitzgefühl, Ergonomie und Praxis

Im Alltag zählt nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch, wie gut man sich über Zeit fühlt. Die MT-07 punktet hier im Vergleich mit einer unkomplizierten Ergonomie. Die Maschine wirkt so, als sei sie für unterschiedliche Tagesformen gemacht: kurze Wege, längere Touren, mal zügig, mal gemütlich. Das Motorrad bleibt dabei zugänglich und verzeiht mehr als man erwartet.

Die Superveloce 800 ist ebenfalls straßentauglich, aber sie fühlt sich stärker nach „Tour mit sportlichem Charakter“ an. Wer gern fährt, spürt schnell, dass die Maschine für dynamische Ausfahrten gemacht ist. Auf längeren Strecken kann das Setup je nach Fahrstil und Körpergröße unterschiedlich wirken: sportliche Haltung und Fokus auf Fahrgefühl sind die Leitplanken.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha MT-07 – Stärken

  • Einfacher Einstieg: Das Motorrad ist schnell verstanden und macht das Fahren unkompliziert.
  • Alltagstauglichkeit: Im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken wirkt die Abstimmung sehr passend.
  • Agiles Handling: Gute Kontrolle bei wechselnden Situationen.
  • Ausgewogenes Gesamtpaket: Motor, Fahrwerk und Bremsen greifen stimmig ineinander.

Yamaha MT-07 – mögliche Schwächen

  • Weniger „Premium-Fokus“: Wer stark auf edle Anmutung und sportlich inszenierte Performance steht, findet bei der Superveloce mehr davon.
  • Sportliche Grenzen: Bei sehr ambitionierter Fahrweise kann die MT-07 weniger „zielgerichtet“ wirken als die MV Agusta.

MV Agusta Superveloce 800 – Stärken

  • Sportlicher Charakter: Das Motorrad fühlt sich klar auf dynamische Fahrten ausgerichtet an.
  • Stabilität bei Tempo: Im Vergleich wirkt die Maschine bei zügiger Gangart souveräner.
  • Elektronik als Unterstützung: Je nach Modus kann das System die sportliche Kontrolle verbessern.
  • Hochwertiger Eindruck: Die Anmutung und der Anspruch sind spürbar.

MV Agusta Superveloce 800 – mögliche Schwächen

  • Anspruch an den Fahrstil: Wer nur gemütlich fährt, nutzt nicht automatisch den Schwerpunkt der Abstimmung.
  • Weniger „entspannt“: Bei sehr gemischten Bedingungen kann das sportliche Setup präsenter sein als bei der MT-07.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Im Vergleich zeigt sich: Die Yamaha MT-07 ist die Wahl, wenn ein Motorrad vor allem im Alltag Spaß machen soll, leicht zu bewegen ist und schnell ein gutes Gefühl vermittelt. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die ein vielseitiges Streetbike suchen – für Pendeln, Wochenendtouren und für alle, die gern einfach fahren, ohne sich ständig auf Technik oder Modi einstellen zu müssen.

Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen die bessere Option, wenn sportliche Ausrichtung, sportliches Fahrgefühl und ein hochwertiger Gesamteindruck im Vordergrund stehen. Wer gern dynamisch fährt, Kurven mit mehr Schwung angeht und die Elektronik als Unterstützung bei sportlicher Nutzung schätzt, bekommt hier ein Motorrad, das stärker „nach Performance“ klingt und sich auch so anfühlt.

Fazit:

Die Yamaha MT-07 ist das passende Bike für alle, die ein unkompliziertes, agiles Streetbike für den Alltag und vielseitige Touren suchen. Sie punktet im Vergleich mit leichtem Handling, gut dosierbarer Bremswirkung und einem Motorcharakter, der schnell Spaß macht, ohne viel Abstimmung vom Fahrer zu verlangen. Die MV Agusta Superveloce 800 ist die bessere Wahl, wenn sportliche Fahrdynamik, stabileres Gefühl bei zügiger Gangart und ein stärkerer Fokus auf Performance wichtiger sind. Wer die Maschine gern dynamisch bewegt und den Mehrwert aus Fahrwerk und Elektronik ziehen möchte, bekommt mit der Superveloce ein Motorrad, das mehr „Sport-Identität“ ausstrahlt. Kurz gesagt: MT-07 für entspanntes, vielseitiges Fahren – Superveloce 800 für Fahrer, die spürbar mehr sportlichen Anspruch suchen.

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