| UVP | 8.589 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- neues TFT-Display mit Navi-Lösung
- kräftige Bremse
- überraschend potenter Motor
- schönes Ansaug-Geräusch
- agiles Fahrverhalten
- Spaß-Granate!
- Hm. Fällt uns gerade nix ein.
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 207 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Yamaha hat an den richtigen Stellen nachgebessert. Die neue MT-07 hat nun eine zeitgemäße Ausstattung mit tollen Bremsen und sinnvollen technischen Helferlein. Der Motor ist munter wie eh und je und fühlt sich nun dank neuem Mappings jetzt sogar noch ein bisschen kräftiger an. Wir sind gespannt, ob die neue MT-07 wieder den Sprung unter die Top 5 schafft. Vermutlich werden auch wieder viele Frauen gefallen finden an diesem Update - zumindest war dies bislang stets der Fall bei der MT07.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die MT-07 als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht in Hamburg, das hätte die MT-07 nicht verdient!
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Yamaha MT-07 vs Triumph Speed Triple 1200 RR: Vergleich für Alltag, Kurven und den großen Auftritt
Wenn es um Naked Bikes geht, treffen mit der Yamaha MT-07 und der Triumph Speed Triple 1200 RR zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander. Die MT-07 steht für unkomplizierten Fahrspaß, leichtes Handling und eine Motorcharakteristik, die sich schnell vertraut anfühlt. Die Speed Triple 1200 RR dagegen ist deutlich sportlicher ausgerichtet: mehr Anspruch, mehr Performance und ein Setup, das spürbar auf Dynamik und Kontrolle ausgelegt ist.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Werte der beiden Modelle im Fahralltag gegeneinander verhalten: Wie wirkt sich die Motorleistung und das Drehmoment auf das Ansprechverhalten aus? Was bedeuten die Unterschiede bei Fahrwerk und Bremsen für das Tempo in der Kurve? Und wie schlagen sich die jeweiligen Elektronik- und Komfortansätze, wenn der Alltag mehr verlangt als nur eine Runde um den Block?
Motor: Von „leicht zu fahren“ bis „klar zu spüren“
Yamaha MT-07 – Drehfreude mit direktem Gefühl
Die Yamaha MT-07 setzt auf einen Motor, der sich vor allem durch spontanes Ansprechverhalten und eine gut dosierbare Kraft auszeichnet. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen wirkt die Leistungsentfaltung weniger wie ein „Schalter“, sondern eher wie ein kontinuierlicher Schub. Die aufgelisteten Werte zeigen dabei: Die MT-07 ist nicht auf maximale Spitzenwerte getrimmt, sondern auf nutzbare Fahrbarkeit. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für das Wochenende gedacht ist.
Triumph Speed Triple 1200 RR – mehr Reserven, mehr Druck
Die Triumph Speed Triple 1200 RR geht einen anderen Weg. Die aufgelisteten Werte sprechen eine klare Sprache: mehr Leistung und ein deutlich stärkerer Charakter im oberen und mittleren Drehzahlbereich. Das Ergebnis ist ein Motorrad, das beim Beschleunigen spürbar „nachlegt“ und auch bei zügigem Tempo souverän bleibt. Gleichzeitig verlangt die Kraft nach einem sauberen Umgang mit Gas und Linie – nicht, weil es unbeherrschbar wäre, sondern weil die Dynamik schneller sichtbar wird.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. sportliche Präzision
MT-07: leicht, wendig, alltagstauglich
Beim Handling spielt die MT-07 ihre Stärken aus. Die aufgelisteten Werte deuten auf ein Setup hin, das auf Agilität und ein leichtes Einlenken ausgelegt ist. In der Praxis heißt das: Richtungswechsel gelingen schnell, das Motorrad wirkt handlich und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Für Fahrten mit wechselndem Tempo, für enge Straßen und für das tägliche Pendeln ist das ein echter Vorteil.
Speed Triple 1200 RR: stabil bei Tempo, präzise in der Kurve
Die Speed Triple 1200 RR ist dagegen deutlich auf sportliche Präzision ausgelegt. Die aufgelisteten Werte zeigen Unterschiede, die man beim Fahren spürt: mehr Reserven beim Tempo, ein stabileres Gefühl beim Herausbeschleunigen und ein Fahrwerk, das Kurven nicht nur „durchfährt“, sondern aktiv unterstützt. Das ist besonders dann stark, wenn die Strecke mehr kann als nur gemütliche Kurven – wenn es um zügiges Fahren, saubere Linien und wiederholbare Dynamik geht.
Bremsen: Vertrauen beim Verzögern und in der Kurve
Bei den Bremsen unterscheiden sich beide Modelle spürbar in der Charakteristik. Die aufgelisteten Werte lassen erkennen, dass die Speed Triple 1200 RR auf stärkere Verzögerungsreserven und ein sportlicheres Bremsverhalten ausgelegt ist. Das zahlt sich aus, wenn spät gebremst wird oder wenn die Belastung in schnellen Passagen hoch ist.
Die MT-07 bremst ebenfalls zuverlässig, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das auf kontrollierte Alltagsdynamik optimiert ist. Wer vorausschauend fährt und nicht ständig an die Grenzen geht, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Wer dagegen regelmäßig sportlich unterwegs ist, wird die zusätzlichen Reserven der Speed Triple 1200 RR schneller zu schätzen wissen.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung ja – aber mit unterschiedlicher Ausrichtung
MT-07: genug Assistenz für entspanntes Fahren
Die MT-07 bietet Elektronik, die das Motorrad im Alltag angenehm macht. Die aufgelisteten Werte und Ausstattungsdetails zeigen: Die Unterstützung ist vorhanden, aber nicht als „Overkill“ gedacht. Das Ergebnis ist ein Motorrad, das sich natürlich anfühlt und nicht ständig „dazwischenfunkt“. Gerade für Einsteiger oder für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das schnell Spaß macht, ist das ein Plus.
Speed Triple 1200 RR: mehr Kontrolle bei mehr Tempo
Bei der Speed Triple 1200 RR ist die Elektronik stärker auf Performance ausgerichtet. Die aufgelisteten Werte deuten auf ein System hin, das bei hoher Dynamik Stabilität und Traktion unterstützt. Das ist besonders wertvoll, wenn die Kraft aus dem Drehzahlbereich heraus deutlich stärker anliegt und die Reifen mehr Arbeit leisten müssen. In der Praxis bedeutet das: mehr Sicherheit beim sportlichen Fahren, ohne dass das Motorrad seinen Charakter verliert.
Komfort, Sitzposition und Alltag: Wer macht was leichter?
MT-07: unkompliziert für jeden Tag
Die MT-07 spielt ihre Stärken dort aus, wo viele Fahrer den größten Teil der Zeit verbringen: Stadt, Feierabend, kurze und mittlere Strecken. Die aufgelisteten Werte sprechen für ein Motorrad, das nicht überfordert. Die Sitzposition wirkt so, dass man nicht permanent „in Sporthaltung“ gefangen ist. Dadurch bleibt der Kopf frei für den Verkehr – und die Fahrt fühlt sich weniger wie ein Trainingsprogramm an.
Speed Triple 1200 RR: sportlich, aber nicht nur für die Rennstrecke
Die Speed Triple 1200 RR ist klar sportlich. Die aufgelisteten Werte und die Ausrichtung zeigen: Das Motorrad ist gebaut, um auch bei zügigem Fahren stabil und präzise zu bleiben. Gleichzeitig ist es nicht automatisch „unbequem“, aber es ist eher ein Bike, das man bewusst fährt. Wer längere Strecken plant, wird die Abstimmung zu schätzen wissen, aber man merkt: Das Motorrad will Dynamik.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha MT-07 – Stärken
- Leichtes Handling: schnell im Kopf, schnell im Einlenken.
- Motorcharakter: gut dosierbar, macht auch bei moderatem Tempo Spaß.
- Alltagstauglichkeit: unkompliziert für Stadt und Landstraße.
- Elektronik-Fokus: Unterstützung spürbar, aber nicht dominierend.
Yamaha MT-07 – Schwächen
- Bei sehr sportlicher Fahrweise fehlen tendenziell die Reserven der größeren und stärkeren Klasse.
- Wer konsequent auf maximale Performance setzt, wird die Grenzen schneller erreichen.
Triumph Speed Triple 1200 RR – Stärken
- Mehr Leistung und Druck: spürbar stärkeres Beschleunigungsgefühl.
- Sportliche Präzision: stabil bei Tempo und in schnellen Passagen.
- Bremsen und Kontrolle: mehr Vertrauen beim dynamischen Fahren.
- Elektronik für Performance: hilft, die Kraft sauber auf die Straße zu bringen.
Triumph Speed Triple 1200 RR – Schwächen
- Anspruch steigt: Die Kraft will aktiv und bewusst dosiert werden.
- Für rein entspannte Alltagsfahrten kann der Fokus auf Performance „zu viel“ sein.
Für wen welches Motorrad besser passt
Die Entscheidung zwischen Yamaha MT-07 und Triumph Speed Triple 1200 RR hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie gefahren wird.
MT-07 ist besonders passend, wenn…
- viel in der Stadt gefahren wird oder kurze Strecken dominieren.
- ein Motorrad gesucht wird, das schnell Spaß macht und nicht kompliziert wirkt.
- Kurvenfahrt im Alltag im Vordergrund steht, ohne ständig an Leistungsgrenzen zu denken.
Speed Triple 1200 RR ist besonders passend, wenn…
- regelmäßig zügig gefahren wird und das Motorrad Reserven bieten soll.
- Kurven und Beschleunigung als Hauptthema gelten.
- Elektronik und Fahrwerksabstimmung als Unterstützung bei hoher Dynamik wichtig sind.
Fazit:
Die Yamaha MT-07 ist die bessere Wahl, wenn unkomplizierter Fahrspaß, leichtes Handling und eine alltagstaugliche Motorcharakteristik im Mittelpunkt stehen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das schnell Vertrauen aufbaut und auch bei moderatem Tempo Freude macht – ideal für Stadt, Feierabend und abwechslungsreiche Landstraßen. Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn mehr Performance, sportliche Präzision und spürbare Reserven gefragt sind. Die aufgelisteten Werte schlagen sich in einem dynamischeren Gesamtgefühl nieder: mehr Druck beim Beschleunigen, mehr Stabilität bei Tempo und mehr Kontrolle durch die Performance-orientierte Elektronik.
Wer ein Bike für den Alltag mit viel Spaß sucht, fährt mit der MT-07 stimmig. Wer dagegen regelmäßig sportlich unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän bleibt, findet in der Speed Triple 1200 RR den passenden Charakter.