| UVP | 8.589 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
| UVP | 16.949 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- neues TFT-Display mit Navi-Lösung
- kräftige Bremse
- überraschend potenter Motor
- schönes Ansaug-Geräusch
- agiles Fahrverhalten
- Spaß-Granate!
- Hm. Fällt uns gerade nix ein.
- komplette technische Ausstattung in Serie
- prächtiger Triple mit reichlich Dampf
- semi-aktives Fahrwerk
- starke Bremsen
- 30 Liter Koffer inklusive
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 207 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Yamaha hat an den richtigen Stellen nachgebessert. Die neue MT-07 hat nun eine zeitgemäße Ausstattung mit tollen Bremsen und sinnvollen technischen Helferlein. Der Motor ist munter wie eh und je und fühlt sich nun dank neuem Mappings jetzt sogar noch ein bisschen kräftiger an. Wir sind gespannt, ob die neue MT-07 wieder den Sprung unter die Top 5 schafft. Vermutlich werden auch wieder viele Frauen gefallen finden an diesem Update - zumindest war dies bislang stets der Fall bei der MT07.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die MT-07 als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht in Hamburg, das hätte die MT-07 nicht verdient!
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!
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Yamaha MT-07 vs Yamaha Tracer 9 GT Plus: Welches Motorrad passt wirklich?
Wenn zwei Yamaha-Modelle aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick beide nach „Allround“ klingen, wird der Unterschied schnell klar: Die Yamaha MT-07 steht für unkomplizierten Fahrspaß, leichte Handhabung und einen Motorcharakter, der sich direkt anfühlt. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus dagegen ist deutlich stärker in Richtung Touren und Komfort ausgerichtet – mit mehr Elektronik, mehr Ausstattung und einer Sitzposition, die auf längere Strecken ausgelegt ist. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: MT-07 für den schnellen Alltag und spontane Fahrten – Tracer 9 GT Plus für ausgedehnte Touren und entspanntes Reisen.
Grundcharakter: Direktheit vs. Reisefokus
Yamaha MT-07: „einfach losfahren“
Die MT-07 ist ein Motorrad, das man gern ohne großes Nachdenken nutzt. Der Motor wirkt in der Praxis sehr zugänglich: Die Kraft steht so an, dass man im Stadtverkehr und auf Landstraßen schnell ein Gefühl für das Bike bekommt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn kurze Wege, enge Kurven und häufiges Anfahren zum Alltag gehören.
Auch das Fahrwerk und die Geometrie zielen auf Agilität. Die MT-07 fühlt sich nicht wie ein „großes“ Motorrad an, sondern wie ein leichtes, wendiges Werkzeug für den Feierabend. Dadurch entsteht ein Fahrstil, der eher dynamisch und spontan ist – weniger „komfortabel abrollen“, mehr „mitnehmen und genießen“.
Yamaha Tracer 9 GT Plus: Komfort und Kontrolle auf Tour
Die Tracer 9 GT Plus ist dagegen ein Motorrad, das auf längere Strecken und höhere Ansprüche ausgelegt ist. Der Motor ist deutlich mehr auf souveräne Leistung und Durchzug getrimmt. Das merkt man vor allem dann, wenn die Strecke zügiger wird oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist. Statt ständig „arbeiten“ zu müssen, lässt sich das Motorrad oft entspannt führen – mit Reserven, die das Überholen und das Tempo auf Autobahnabschnitten leichter machen.
Hinzu kommt der Tourenfokus: Windschutz, Sitzposition und die insgesamt „ruhigere“ Art, das Motorrad zu bewegen, sorgen dafür, dass man auch nach mehreren Stunden noch frisch ankommt. Die GT Plus Variante setzt dabei noch stärker auf Ausstattung und Elektronik, was den Unterschied im Alltag spürbar macht.
Sitzposition und Ergonomie: Stadtfreundlich vs. Langstreckenfreundlich
Im Vergleich zeigt sich schnell, dass die Sitzposition beider Motorräder unterschiedliche Ziele verfolgt. Die MT-07 ist eher auf eine aufrechte, alltagstaugliche Haltung ausgelegt. Das erleichtert das Rangieren, das schnelle Umsetzen im Verkehr und das „mal eben“ losfahren. Wer häufig stop-and-go fährt oder oft kurze Strecken macht, profitiert von dieser unkomplizierten Ergonomie.
Die Tracer 9 GT Plus bietet eine deutlich tourentauglichere Ausrichtung. Der Windschutz und die Position der Fahrerhaltung unterstützen längere Fahrten, weil weniger „Kampf gegen den Fahrtwind“ entsteht. Gleichzeitig bleibt das Motorrad sportlich genug, um auch Landstraßen zügig zu fahren. Der Punkt ist: Die Tracer 9 GT Plus will nicht nur schnell sein, sondern komfortabel schnell.
Elektronik und Fahrassistenz: Weniger Technikstress vs. mehr Unterstützung
Ein großer Unterschied im Vergleich liegt in der Elektronik. Die MT-07 ist bewusst eher „direkt“ gehalten: Sie vermittelt das Gefühl, dass man viel über das Motorrad und den eigenen Fahrstil steuert. Das ist ein Vorteil, wenn man sich nicht von zu vielen Systemen leiten lassen möchte.
Die Tracer 9 GT Plus bringt dagegen mehr Assistenz und mehr Einstellmöglichkeiten mit. Gerade auf wechselnden Straßenverhältnissen oder bei längeren Fahrten kann das helfen, das Motorrad leichter zu kontrollieren und den Fahrspaß zu erhöhen. Gleichzeitig gilt: Wer gern „pur“ fährt, könnte die zusätzliche Technik als weniger „unmittelbar“ empfinden. Wer aber Komfort und Sicherheit durch Systeme schätzt, bekommt hier einen klaren Mehrwert.
Fahrwerk und Bremsen: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle. Die MT-07 wirkt agil und lebendig. Sie nimmt Unebenheiten im Alltag meist souverän auf, ohne dass das Motorrad träge wird. Das macht sie besonders stark, wenn die Strecke kurvig ist oder wenn man im Stadtverkehr schnell reagieren muss.
Die Tracer 9 GT Plus ist dagegen auf Stabilität und ruhiges Handling bei höheren Geschwindigkeiten ausgelegt. Das Motorrad liegt spürbar sicherer, wenn die Fahrbahn schneller wird oder wenn man mit mehr Gepäck unterwegs ist. In der Praxis bedeutet das: weniger „Nacharbeiten“ am Lenker, mehr Vertrauen in die Linie.
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied im Einsatzprofil. Die MT-07 bremst kraftvoll genug für den Alltag und für sportliche Fahrten auf Landstraßen. Die Tracer 9 GT Plus ist jedoch stärker auf wiederholtes, intensives Verzögern ausgelegt, wie man es bei längeren Touren, höheren Tempi und häufigen Geschwindigkeitswechseln erlebt. Dadurch fühlt sich das Gesamtpaket auf Reisen runder an.
Motor und Antrieb: Drehfreude vs. Reserven
Der Vergleich der Motorcharaktere ist einer der wichtigsten Punkte. Die MT-07 punktet mit einem sehr zugänglichen Ansprechverhalten. Sie macht Spaß, weil man sie häufig im „richtigen Bereich“ fährt, ohne ständig die Drehzahl jagen zu müssen. Das ist ideal, wenn man gern Kurven dynamisch ansteuert und im Alltag schnell von A nach B kommt.
Die Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn man mehr Tempo will oder wenn die Strecke länger wird. Der Motor liefert spürbar mehr Reserven und unterstützt ein entspanntes Fahren. Wer häufig Autobahn fährt, längere Touren plant oder gern mit Gepäck unterwegs ist, wird den Unterschied bei Durchzug und Gesamtleistung schnell merken.
Alltagstauglichkeit: Parken, Handling und „einfach nutzen“
Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch, wie leicht sich ein Motorrad in den Tagesablauf integrieren lässt. Die MT-07 ist hier im Vorteil, weil sie sich handlich anfühlt und das Handling im Verkehr unkompliziert bleibt. Das macht sie besonders attraktiv für Pendler, für Einsteiger oder für alle, die ein Motorrad suchen, das nicht „zu viel“ ist.
Die Tracer 9 GT Plus ist ebenfalls alltagstauglich, aber anders. Sie ist eher ein Motorrad, das man gern nutzt, wenn man weiß, dass es auch mal weiter gehen soll: Wochenendtour, längere Ausfahrt, vielleicht sogar mehrtägige Reise. Im Stadtverkehr kann das größere Gesamtpaket mehr Aufmerksamkeit verlangen – dafür bekommt man auf der Strecke deutlich mehr Komfort und Ausstattung.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha MT-07 – Stärken
- Direkter Fahrspaß durch zugänglichen Motorcharakter und unkomplizierte Bedienung.
- Agiles Handling, das im Alltag und auf kurvigen Strecken besonders Spaß macht.
- Geringer Technikfokus: weniger „Systemdenken“, mehr Fahren.
Yamaha MT-07 – Schwächen
- Tourenkomfort ist nicht der Hauptfokus: Für lange Strecken kann die Tracer 9 GT Plus klar im Vorteil sein.
- Elektronik und Ausstattung sind weniger umfangreich als bei der GT Plus Variante.
Yamaha Tracer 9 GT Plus – Stärken
- Reisetauglichkeit durch Komfort, Windschutz und insgesamt entspannteres Fahrgefühl.
- Mehr Reserven im Motor- und Leistungsbereich für zügige Fahrten und Überholmanöver.
- Elektronik und Ausstattung unterstützen das Fahren, besonders auf längeren Touren.
Yamaha Tracer 9 GT Plus – Schwächen
- Mehr Motorrad im Handling: Im engen Stadtverkehr kann das größere Setup weniger „leichtfüßig“ wirken.
- Technikumfang kann für Puristen weniger „unmittelbar“ sein.
Welche Kaufentscheidung passt? (ohne Zahlen, mit Gefühl)
Wenn die Entscheidung zwischen MT-07 und Tracer 9 GT Plus ansteht, hilft ein Blick auf den eigenen Fahralltag:
- Wer vor allem kurze Strecken, Stadtfahrten und spontane Ausfahrten fährt, wird mit der MT-07 sehr glücklich. Sie ist ein Motorrad, das schnell „da“ ist und sich leicht in den Alltag einfügt.
- Wer regelmäßig längere Touren plant, Wert auf Komfort legt und gern mit mehr Ausstattung unterwegs ist, findet in der Tracer 9 GT Plus das passendere Gesamtpaket. Sie fühlt sich auf Distanz einfach runder an.
Typische Profile
- Einsteiger und Umsteiger, die ein Motorrad suchen, das sich leicht anfühlt und schnell Spaß macht: eher MT-07.
- Tourenfahrer, die Komfort, Windschutz und Elektronik schätzen: eher Tracer 9 GT Plus.
- Fahrer mit „Alltag + Wochenende“: Wenn das Wochenende oft länger wird, kippt die Entscheidung häufig Richtung Tracer.
Fazit:
Die Yamaha MT-07 ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, unkompliziert zu fahren: leichtes Handling, direkter Motorcharakter und ein Fahrgefühl, das Lust auf spontane Touren macht – besonders im Alltag und auf kurvigen Landstraßen. Sie punktet mit Einfachheit und Agilität und eignet sich damit hervorragend für alle, die ein Motorrad suchen, das schnell „funktioniert“ und nicht zu viel erklärt.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Reisen liegt: mehr Reserven, deutlich mehr Komfort und eine Ausstattung, die lange Strecken entspannter macht. Wer häufig unterwegs ist, Wind und Komfort ernst nimmt und die Unterstützung durch Elektronik schätzt, bekommt mit der Tracer 9 GT Plus das stimmigere Gesamtpaket. Kurz gesagt: MT-07 für den Spaß zwischendurch, Tracer 9 GT Plus für die große Tour.