| UVP | 13.199 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 6.445 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Bike
- agiles Fahrverhalten
- drehwilliger Motor
- ausgewogenes Fahrwerk
- superleichte Kupplung
- für jederfrau geeignet
- Hebel könnte schöner und einstellbar sein
- schönes TFT-Cockpit, aber kein Navi möglich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.050 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 225 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 254 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 179 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD 41mm, voll einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Coil spring/Gas-hydraulic damper (Federweg 122)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) (Tubeless) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) (Tubeless) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Bottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17M/C 66H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Zurück zur Ausgangfrage: Lohnen sich die 1.800 Euro Aufpreis für die SP? Jein, möchten man sagen. Die SP ist die etwas edlere und fahrwerkstechnisch bessere Maschine, aber wer es nicht so dicke hat, kann unserer Meinung nach gerne auch zur Standard MT-09 greifen.Der Wettbewerb bei den Naked-Bikes der gehobenen Mittelklasse ist allerdings hart: KTM 890 Duke R, Kawasaki Z900, Ducati Monster, Aprilia Tuono 660, Triumph Speed Triple RS - das sind schon alles ebenfalls tolle Maschinen. Am Ende werden es viele potentielle Käufer wohl vom Motor abhängig machen: Es ist halt eine Charakter-Frage, ob man auf Twin, Triple oder Reihenvierer steht.
Die MT-09 SP macht jedenfalls ganz viel richtig und eigentlich gar nichts falsch - bis auf den Soziusbetrieb, der bei den Wettbewerbern allerdings ähnlich trübe ausfällt. Aber zu zweit will man diesen Bikes ja eigentlich auch gar nicht fahren, oder?
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers in Hamburg Eidelstedt - danke.
Fazit
Ganz ehrlich: So ganz haben wir nicht verstanden, warum Kawa nun unbedingt eine SE statt der normalen Z500 auf den Markt bringen musste. Wollte man nur einen höheren Preis rechtfertigen? Egal, so viel teurer ist sie ja nicht geworden - und es ist nach wie vor ein richtig gelungenes A2-Nakedbike! Vor allem der putzmuntere Motor und das - wenn auch einfache - wunderbar ausgewogene Fahrwerk der Z500 SE bereiten einfach ganz viel Fahrspaß. Die Maschine gehört zu den flinkeren A2-Maschinen, auch weil sie so leicht ist. Netter Nebeneffekt: Sie lässt sich spielereich fahren.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z500 SE als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und Yamaha.
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Yamaha MT-09 SP vs. Kawasaki Z 500 SE – Vergleich für Alltag, Kurven und Fahrgefühl
Wenn zwei Naked Bikes gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Bei der Yamaha MT-09 SP und der Kawasaki Z 500 SE treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die MT-09 SP steht für deutlich mehr Punch, mehr Performance und eine sportlichere Ausrichtung, während die Z 500 SE auf ein leichteres Handling, einen alltagstauglichen Einstieg und ein unkompliziertes Gesamtpaket setzt. Genau daraus entsteht ein spannender Vergleich: Welche Maschine wirkt im Alltag souveräner, welche macht auf der Landstraße mehr Spaß – und wo liegen die jeweiligen Grenzen?
Grundidee der beiden Bikes: Charakter statt Kompromiss
Yamaha MT-09 SP: mehr Biss, mehr Anspruch
Die MT-09 SP ist als „SP“-Variante klar auf ein hochwertigeres Gesamtgefühl ausgelegt. Das merkt man nicht nur am Motor, sondern auch daran, wie das Bike auf Tempo, Lastwechsel und dynamisches Fahren reagiert. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven aktiv ansteuert und dabei ein spürbar sportliches Setup erwartet, findet hier eine Maschine, die nicht lange nachfragt.
Kawasaki Z 500 SE: leicht, handlich und unkompliziert
Die Z 500 SE wirkt dagegen wie ein Bike, das man gern jeden Tag nutzt. Sie ist auf ein gutmütiges Handling und eine entspannte Bedienbarkeit ausgelegt. Gerade für Einsteiger oder Fahrer, die ein Naked Bike suchen, das im Stadtverkehr nicht stresst und auf kurzen bis mittleren Touren zuverlässig Spaß macht, ist die Z 500 SE besonders interessant.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Yamaha MT-09 SP liefert deutlich mehr Reserven und wirkt dadurch in jeder Situation „präsenter“. Beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Drehzahlen entsteht schneller das Gefühl, dass jederzeit noch mehr geht. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn Überholmanöver zügig geplant werden oder wenn man auf Landstraßen nicht ständig in den Drehzahlen „arbeiten“ möchte.
Die Kawasaki Z 500 SE spielt ihre Stärken anders aus. Sie ist nicht darauf ausgelegt, mit maximaler Durchzugskraft zu beeindrucken, sondern mit einem gut dosierbaren Ansprechverhalten. Dadurch lässt sie sich sehr angenehm fahren, ohne dass man ständig das Gefühl hat, die Leistung „ausreizen“ zu müssen. Für entspannte Fahrten, für Stadtverkehr und für eine ruhige Fahrweise ist das oft die bessere Wahl.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- MT-09 SP: klare Stärke bei Dynamik und Reserven; Schwäche kann sein, dass man bei defensiver Fahrweise die „Sportlichkeit“ schnell als zu viel des Guten empfindet.
- Z 500 SE: Stärke bei kontrollierbarer Fahrbarkeit und entspannter Dosierbarkeit; Schwäche ist die begrenztere „Kick“-Wirkung bei sehr sportlicher Gangart.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. sportliche Stabilität
Beim Fahrwerk trennt sich die Spreu schnell. Die Yamaha MT-09 SP wirkt in schnellen Passagen stabiler und gibt mehr Rückmeldung, wenn man das Bike aktiv bewegt. In Kurven unterstützt das Setup dabei, zügig Vertrauen aufzubauen: Das Bike bleibt eher „auf Linie“, reagiert direkt und lässt sich dynamisch fahren, ohne dass man ständig nachjustieren muss.
Die Kawasaki Z 500 SE punktet dagegen mit einem sehr angenehmen, leichtgängigen Handling. Gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten und in engen Situationen fühlt sie sich oft intuitiver an. Das macht sie besonders attraktiv, wenn viel Stadtverkehr, häufiges Rangieren oder spontane Touren dazugehören.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei den Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied: Die MT-09 SP ist stärker auf sportliche Verzögerung und wiederholtes zügiges Fahren ausgelegt. Die Z 500 SE bremst ebenfalls sicher, wirkt aber eher auf „Alltagssicherheit“ und kontrollierte Verzögerung optimiert. Wer häufig sportlich bremst oder längere Abfahrten mit hoher Frequenz fährt, wird die stärkere Auslegung der MT-09 SP eher zu schätzen wissen.
Elektronik und Assistenz: Komfort im Alltag, Kontrolle in kritischen Momenten
Elektronik ist bei Naked Bikes nicht nur „nice to have“, sondern beeinflusst spürbar, wie entspannt man fahren kann. Die Yamaha MT-09 SP bringt in der Regel mehr Möglichkeiten mit, um Leistung und Fahrverhalten fein abzustimmen. Das hilft besonders, wenn die Straße wechselhaft ist oder wenn man die Fahrweise anpassen möchte, ohne jedes Mal „neu zu lernen“.
Die Kawasaki Z 500 SE setzt ebenfalls auf moderne Unterstützung, bleibt dabei aber oft stärker auf einfache Bedienbarkeit und klare Fahrbarkeit fokussiert. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht ständig mit Einstellungen beschäftigt sein möchte, sondern einfach losfahren will.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- MT-09 SP: Stärke bei fein abgestimmter Kontrolle und sportlicherem Feintuning; Schwäche kann sein, dass die Vielzahl an Möglichkeiten eher „verwöhnt“ und damit auch mehr Neugier erfordert.
- Z 500 SE: Stärke bei unkomplizierter Unterstützung und guter Alltagstauglichkeit; Schwäche ist, dass die Tiefe der Abstimmung nicht im gleichen Maß auf maximale Performance ausgelegt ist.
Ergonomie und Sitzposition: Wie gut passt das Bike zum Fahrer?
Bei Naked Bikes entscheidet die Sitzposition stark darüber, ob man nach 30 Minuten noch entspannt ist oder ob man sich schon nach einer Pause sehnt. Die Yamaha MT-09 SP wirkt tendenziell sportlicher: Das Bike lädt dazu ein, aktiv zu fahren. Wer gern dynamisch unterwegs ist, findet hier eine passende Basis. Wer dagegen lange Strecken sehr gemütlich fährt, sollte darauf achten, wie die eigene Körperhaltung zur eher sportlichen Auslegung passt.
Die Kawasaki Z 500 SE ist in der Regel komfortorientierter im Alltag. Die Sitzposition wirkt weniger „auf Kante“ und unterstützt eine entspannte Haltung. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die ein Bike suchen, das nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche Spaß macht.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Touren
Im Alltag zählt vor allem, wie leicht sich ein Motorrad bewegt, wie gut es im Verkehr mitspielt und wie unkompliziert es sich nutzen lässt. Die Kawasaki Z 500 SE hat hier oft die Nase vorn, weil das Handling leichter wirkt und das Bike insgesamt weniger „groß“ im Gefühl ist. Das erleichtert das Manövrieren, das schnelle Reagieren in Lücken und das entspannte Fahren im Stop-and-go.
Die Yamaha MT-09 SP kann im Alltag ebenfalls überzeugen, aber sie fordert mehr Aufmerksamkeit im Umgang mit der eigenen Fahrdynamik. Wer die Leistung gern nutzt, wird sich schnell wohlfühlen. Wer hingegen eher gemütlich unterwegs ist, könnte die MT-09 SP als „zu präsent“ empfinden.
Stärken und Schwächen im Gesamtpaket
Yamaha MT-09 SP – typische Vorteile
- Mehr Fahrspaß bei Tempo: Die MT-09 SP spielt ihre Stärken besonders auf Landstraßen und bei dynamischem Fahren aus.
- Sportlicheres Setup: Fahrwerk und Bremsgefühl wirken auf Performance ausgelegt.
- Elektronik für Feintuning: Hilft dabei, das Bike an Bedingungen und Fahrstil anzupassen.
Kawasaki Z 500 SE – typische Vorteile
- Leichtes Handling: Ideal für Stadtverkehr und häufiges Rangieren.
- Entspanntes Fahrgefühl: Gute Basis für Einsteiger und alltagstaugliche Touren.
- Klare Bedienbarkeit: Weniger „Einstellaufwand“, mehr direktes Losfahren.
Wo liegen die Grenzen?
- MT-09 SP: Wer vor allem kurze Strecken fährt und eher defensiv unterwegs ist, bekommt möglicherweise mehr Leistung und Sportlichkeit, als man wirklich braucht.
- Z 500 SE: Wer regelmäßig sportlich fährt, wird früher merken, dass Reserven und Dynamik nicht im gleichen Maß wie bei der MT-09 SP vorhanden sind.
Für wen lohnt sich welches Bike?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil passt. Die Yamaha MT-09 SP ist besonders attraktiv für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, Kurven aktiv ansteuern und ein spürbar sportliches Gesamtpaket suchen. Die Kawasaki Z 500 SE ist dagegen die passende Wahl, wenn Alltag, Stadtverkehr und unkomplizierter Fahrspaß im Vordergrund stehen – und wenn man ein Naked Bike möchte, das sich leicht und angenehm bewegt.
Fazit:
Die Yamaha MT-09 SP ist die bessere Wahl für alle, die mehr Dynamik wollen: Sie wirkt in schnellen Passagen souveräner, bietet spürbar mehr Reserven und unterstützt sportliches Fahren durch ein passendes Setup aus Fahrwerk, Bremsgefühl und Elektronik. Wer häufig Landstraße fährt, gern zügig beschleunigt und das Motorrad als „Performance-Partner“ versteht, wird mit der MT-09 SP deutlich mehr Begeisterung finden.
Die Kawasaki Z 500 SE passt dagegen besonders gut zu Alltag, Stadt und entspanntem Tourenfahren. Ihr Handling fühlt sich leichter an, die Fahrbarkeit ist unkompliziert und das Bike macht Spaß, ohne dass man ständig die Leistung „abrufen“ muss. Wer ein Naked Bike sucht, das im Alltag funktioniert, schnell Vertrauen aufbaut und auch für weniger erfahrene Fahrer angenehm bleibt, findet in der Z 500 SE die stimmigere Entscheidung.