| UVP | 13.199 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 225 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 254 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD 41mm, voll einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Coil spring/Gas-hydraulic damper (Federweg 122)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) (Tubeless) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) (Tubeless) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Zurück zur Ausgangfrage: Lohnen sich die 1.800 Euro Aufpreis für die SP? Jein, möchten man sagen. Die SP ist die etwas edlere und fahrwerkstechnisch bessere Maschine, aber wer es nicht so dicke hat, kann unserer Meinung nach gerne auch zur Standard MT-09 greifen.Der Wettbewerb bei den Naked-Bikes der gehobenen Mittelklasse ist allerdings hart: KTM 890 Duke R, Kawasaki Z900, Ducati Monster, Aprilia Tuono 660, Triumph Speed Triple RS - das sind schon alles ebenfalls tolle Maschinen. Am Ende werden es viele potentielle Käufer wohl vom Motor abhängig machen: Es ist halt eine Charakter-Frage, ob man auf Twin, Triple oder Reihenvierer steht.
Die MT-09 SP macht jedenfalls ganz viel richtig und eigentlich gar nichts falsch - bis auf den Soziusbetrieb, der bei den Wettbewerbern allerdings ähnlich trübe ausfällt. Aber zu zweit will man diesen Bikes ja eigentlich auch gar nicht fahren, oder?
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers in Hamburg Eidelstedt - danke.
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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Yamaha MT-09 SP vs. KTM 1290 Super Duke R: Vergleich für Alltag, Kurve und Charakter
Wenn zwei Motorräder aus der „Naked“-Ecke kommen, aber sehr unterschiedliche Philosophien verfolgen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Yamaha MT-09 SP steht für agiles, leicht zu beherrschendes Temperament und eine moderne, alltagstaugliche Elektronik. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist deutlich kompromissloser unterwegs: mehr Druck, mehr Anspruch und ein Fahrgefühl, das stärker nach „Performance“ als nach „Allround“ klingt. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Details: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen und Ausstattung im Zusammenspiel – und was bedeutet das für den Fahrstil?
Grundidee im Vergleich: Agilität und Alltag vs. maximale Performance
Die MT-09 SP wirkt wie ein Motorrad, das schnell in den Rhythmus kommt. Die Kombination aus Motoransprache und Fahrbarkeit sorgt dafür, dass sich dynamisches Fahren auch dann leicht anfühlt, wenn die Strecke nicht perfekt kurvig ist. Die „SP“-Ausrichtung zielt dabei auf ein stimmigeres Gesamtpaket ab: mehr Feinschliff, mehr Kontrolle, weniger „Zähmen“.
Die Super Duke R ist dagegen ein Motorrad, das die eigene Kraft spürbar in den Vordergrund stellt. Das Konzept ist weniger „einfach draufsetzen und los“ – eher „mitdenken und dosieren“. Wer die KTM bewegt, merkt schnell: Hier geht es um Durchzug, Stabilität und ein souveränes Gefühl bei zügigem Tempo. In schnellen Passagen und bei sportlicher Gangart spielt sie ihre Stärken besonders deutlich aus.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern genug Power, um Spaß zu machen. Der Unterschied liegt im Charakter. Die Yamaha MT-09 SP setzt auf eine lebendige, spritzige Art der Beschleunigung. Das macht sie besonders interessant für Fahrten, bei denen häufig gewechselt wird zwischen Stadtverkehr, Landstraße und spontanen Kurvenabschnitten. Die Motorsteuerung und die Art, wie die Leistung anliegt, unterstützen ein flüssiges Fahren – auch dann, wenn man nicht ständig im „Sportmodus“ unterwegs ist.
Die KTM 1290 Super Duke R wirkt dagegen wie ein „Schub von unten“, der sich in den oberen Bereichen weiter steigert. Das ist weniger ein „leichtes Anreißen“, sondern eher ein kraftvolles Vorwärtsdrücken. Dadurch entsteht ein anderes Fahrgefühl: Die KTM lädt dazu ein, Tempo aufzubauen und es dann stabil zu halten. In schnellen Kurven und auf Überholstrecken zeigt sich der Vorteil des kräftigen Antriebs besonders klar.
Stärken und Schwächen beim Motorcharakter
- Yamaha MT-09 SP: Stärke ist die spontane Fahrbarkeit und das unkomplizierte Beschleunigen. Schwäche kann sein, dass Fahrer, die „maximalen Druck“ suchen, den Unterschied zur KTM im direkten Vergleich stärker spüren.
- KTM 1290 Super Duke R: Stärke ist der deutlich sportlichere, durchsetzungsfähigere Charakter. Schwäche kann sein, dass die KTM mehr Aufmerksamkeit beim Dosieren verlangt, besonders bei wechselnden Bedingungen oder wenn es enger und langsamer wird.
Fahrwerk und Fahrdynamik: Kontrolle in der Kurve
Im Kurvenvergleich zeigt sich ein klarer Unterschied in der Auslegung. Die MT-09 SP zielt darauf, dass sich das Motorrad schnell „einlenken“ lässt und dabei ein gutes Gefühl für Linie und Grip vermittelt. Gerade auf Landstraßen mit wechselndem Belag wirkt das positiv: Das Motorrad bleibt handlich, reagiert zügig und lässt sich auch dann noch sauber bewegen, wenn die Strecke nicht perfekt glatt ist.
Die Super Duke R spielt ihre Stärken eher bei sportlicherem Tempo aus. Das Fahrwerk wirkt auf Stabilität und Durchsetzung ausgelegt. In schnellen Kurven und bei zügiger Fahrweise fühlt sich die KTM oft souveräner an, weil sie die Kräfte gelassener „wegsteckt“. Gleichzeitig kann das Motorrad bei sehr engen, langsamen Passagen oder bei häufigem Richtungswechsel weniger „spielerisch“ wirken als die Yamaha.
Kurvenverhalten im Vergleich
- Yamaha MT-09 SP: Vorteil bei Agilität und schneller Richtungsänderung. Nachteil im direkten Vergleich: Wer sehr hohe Geschwindigkeiten bevorzugt, wird die KTM als „mehr Reserven“-Gefühl wahrnehmen.
- KTM 1290 Super Duke R: Vorteil bei Stabilität und sportlicher Linie. Nachteil: In engen Situationen kann die KTM weniger „leichtfüßig“ wirken.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Yamaha MT-09 SP vermittelt ein kontrolliertes Bremsverhalten, das sich gut in den Alltag integrieren lässt. Gerade beim häufigen Bremsen aus moderaten Geschwindigkeiten ist das angenehm, weil sich das Motorrad berechenbar anfühlt.
Die KTM 1290 Super Duke R ist auf deutlich sportlichere Anforderungen ausgelegt. Das merkt man daran, wie schnell sich das Motorrad aus zügigem Tempo stabilisieren lässt und wie konsequent das System unterstützt. Wer sportlich fährt, profitiert von dem „Grip- und Stabilitätsgefühl“ beim Verzögern. Im Gegenzug kann die KTM bei sehr vorsichtiger Fahrweise „zu viel“ wirken, weil die Leistungsreserve spürbar ist.
Elektronik und Assistenz: Fahrmodi, Kontrolle und Charakter
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlicher Zielrichtung. Die MT-09 SP wirkt so, als würde sie den Fahrer dabei unterstützen, das Motorrad jederzeit passend zu fahren – von entspannter Fahrt bis zu dynamischen Passagen. Die Abstimmung sorgt dafür, dass sich die Leistung nicht nur „anfühlt“, sondern auch „steuerbar“ bleibt.
Die Super Duke R bringt ebenfalls eine moderne Elektronik mit, die vor allem bei sportlicher Nutzung hilft, die Kraft sicher in Bewegung zu bringen. Gerade bei wechselnden Bedingungen oder wenn das Tempo hoch ist, ist das ein echter Vorteil. Gleichzeitig ist die KTM im Gesamteindruck stärker auf Performance getrimmt – das kann bedeuten, dass man die Elektronik bewusst nutzen möchte, statt sie „einfach laufen zu lassen“.
Stärken und Schwächen der Elektronik
- Yamaha MT-09 SP: Stärke ist die intuitive Nutzbarkeit im Alltag und die gute Abstimmung für unterschiedliche Fahrstile. Schwäche: Wer maximal sportliche Eingriffe erwartet, fühlt sich im Vergleich zur KTM weniger „aggressiv“ unterstützt.
- KTM 1290 Super Duke R: Stärke ist die Unterstützung bei sportlicher Gangart und die klare Performance-Orientierung. Schwäche: Für sehr entspannte Fahrten kann das System „präsenter“ wirken als nötig.
Ergonomie und Alltag: Wie bequem sind die Bikes wirklich?
Bei Naked Bikes entscheidet die Ergonomie oft darüber, ob man das Motorrad gern jeden Tag fährt. Die MT-09 SP wirkt im Vergleich wie die pragmatischere Wahl: Sitzposition und Fahrgefühl passen gut zu typischen Alltagsroutinen. Das Motorrad lässt sich leichter „im Flow“ bewegen, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Die Super Duke R ist sportlicher positioniert und vermittelt mehr „Kampfansage“ im Fahrgefühl. Das ist großartig, wenn die Tour Richtung Kurven und zügige Abschnitte geht. Für lange, entspannte Strecken kann das Motorrad dennoch sehr funktionieren – aber es verlangt eher nach einem Fahrstil, der zur KTM passt.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?
Der Vergleich lässt sich am besten über den gewünschten Charakter auflösen. Die Yamaha MT-09 SP ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert ist, auf der Landstraße schnell Spaß macht und dabei durch moderne Technik unterstützt wird. Sie eignet sich für Touren, bei denen man nicht nur „sportlich“, sondern auch „variabel“ unterwegs ist – Stadt, Landstraße, spontane Ausfahrten.
Die KTM 1290 Super Duke R ist die richtige Wahl, wenn der Fokus klar auf Performance liegt: kräftiger Durchzug, sportliche Stabilität und ein Fahrgefühl, das auch bei zügiger Fahrt souverän bleibt. Wer gern dynamisch fährt, Reserven nutzt und das Motorrad als „Werkzeug für Tempo“ versteht, wird die KTM besonders überzeugend finden.
Stärken & Schwächen im Gesamtbild
- MT-09 SP: stark in Agilität, Alltagstauglichkeit und leichtem Handling. Schwäche im Vergleich: weniger „maximaler Performance“-Eindruck als die KTM.
- Super Duke R: stark in Durchzug, Stabilität und sportlicher Auslegung. Schwäche im Vergleich: weniger spielerisch in engen, langsamen Situationen und mehr Anspruch an das Dosieren.
Fazit:
Die Yamaha MT-09 SP ist das Bike für alle, die ein Naked Motorrad suchen, das schnell zugänglich ist, im Alltag überzeugt und auf der Landstraße unkompliziert dynamisch bleibt. Wer häufig zwischen verschiedenen Streckenarten wechselt und dabei ein Motorrad möchte, das sich leicht bewegen lässt, trifft mit der MT-09 SP eine sehr stimmige Wahl. Ihre Stärken liegen im agilen Fahrgefühl und in der gut nutzbaren Elektronik, während die KTM im direkten Vergleich beim „maximalen Druck“ den Ton angibt.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen die bessere Wahl für Fahrer, die Performance priorisieren: kräftiger Antrieb, sportliche Stabilität und ein souveränes Gefühl bei zügiger Gangart. Wer Kurven und schnelle Passagen liebt und das Motorrad gern konsequent fordert, bekommt mit der KTM mehr Reserven und ein deutlich intensiveres Fahrgefühl. Kurz gesagt: MT-09 SP für vielseitigen Alltag und agile Dynamik, Super Duke R für sportliche Ansprüche und maximale Durchsetzungskraft.