| UVP | 11.199 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Spaßgranate
- Starker Motor mit Druck und Charakter
- Fauchende Triple-Soundkulisse
- technisch bereis in Serie voll ausgestattet
- butterweicher QuickShifter
- agiles, wendiges Fahrverhalten
- Kupplungsgehäuse ragt rechts weit heraus
- Blinker-Rückstellungsintervall zu lang
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.145 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 177)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
"Spaßgranate", so lässt sich die neue MT-09 am besten in einem Wort zusammenfassen. Dies haben wir bei den Tests der älteren MTs allerdings auch schon gesagt und zum Glück hat Yamaha nicht vergessen, dass dies die DNA dieser Maschine ist.Die Updates haben dem 2024er Modell gut getan, vor allem in Sachen Bedienung. Die Qualitätsanmutung und die technische Ausstattung wurde nochmals verbessert und der Preis von 11.199 Euro geht vor allem im Vergleich zu den Wettbewerbern komplett in Ordnung.
Also, auf geht´s zum Yamaha Händler und zumindest Probesitzen ist Pflicht. Wem die MT-09 zu klein ist, dem empfehle ich ein zweites Probesitzen auf einer XSR 900. Die ist technisch sehr ähnlich, bietet größeren Piloten aber etwas mehr Platz. Wie auch immer: CP3 rules!
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Yamaha MT-09 vs. Kawasaki Ninja ZX-4RR: Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha MT-09 steht für dynamischen Allround-Fahrspaß mit einem kräftigen, gut dosierbaren Motor und einer Haltung, die sich im Alltag bewährt. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR dagegen bringt den Charakter eines sportlichen Vierzylinders in ein kompakteres, agiles Gesamtpaket. Beide Modelle machen Lust auf Straße – aber auf unterschiedliche Art.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Werte der beiden Motorräder in der Praxis anfühlen: Wie wirkt der Motor im Alltag? Wie unterstützt das Fahrwerk beim schnellen Wechsel durch Kurven? Und welche Rolle spielen Elektronik und Bremsanlage, wenn es zügiger wird?
Motorcharakter: Dreizylinder-Drive vs. Vierzylinder-Feeling
Yamaha MT-09: Drehmomentorientiert und spontan
Die MT-09 ist vor allem dann stark, wenn es schnell gehen soll, ohne dass ständig hochgedreht werden muss. Der Dreizylinder liefert ein spürbares Drehmoment, das sich aus dem mittleren Drehzahlbereich heraus angenehm kontrollieren lässt. In der Praxis bedeutet das: An Ampeln und im Stadtverkehr wirkt die Maschine direkt, ohne dass man ständig in den oberen Bereich muss. Auch beim zügigen Beschleunigen aus Kurven heraus bleibt die MT-09 meist „auf der richtigen Seite“ – sie zieht sauber durch und lässt sich dabei gut dosieren.
Kawasaki Ninja ZX-4RR: Sportlich obenrum und mit klarer Kante
Die ZX-4RR setzt dagegen auf den Vierzylinder-Charakter. Die aufgelisteten Leistungs- und Drehzahlwerte deuten auf ein sportlicheres Profil hin: mehr Fokus auf den Bereich, in dem der Motor besonders lebendig wird. Das macht Spaß, wenn die Strecke kurvig ist und die Gänge bewusst genutzt werden. Wer gern dreht, findet hier eine Maschine, die sich wie ein kleines Sportgerät anfühlt. Im Alltag kann das je nach Fahrstil bedeuten, dass man öfter „mit dem Gas arbeitet“, um den Motor genau dort zu halten, wo er am stärksten wirkt.
Fahrgefühl und Sitzposition: Street-Agilität vs. sportliche Ausrichtung
Die MT-09 ist als Streetfighter/Neo-Naked ausgelegt und wirkt dadurch oft entspannter im Handling. Die Sitzposition ist so gewählt, dass man nicht nur für die schnelle Runde, sondern auch für längere Fahrten eine gute Basis hat. Das unterstützt das Gefühl, dass die Maschine „einfach mitmacht“ – besonders auf wechselnden Strecken, in denen man mal gemütlich fährt und mal zügig.
Die ZX-4RR ist sportlicher positioniert. Die aufgelisteten Maße und die Auslegung zielen auf ein agiles, kurvenorientiertes Fahrgefühl. Das kann beim sportlichen Fahren Vorteile bringen: schnelleres Umsetzen in Schräglage, direkteres Feedback und ein klarer Fokus auf zügiges Vorankommen. Gleichzeitig ist das Setup eher für Fahrer gedacht, die die sportliche Haltung bewusst mögen und nicht nur „schnell von A nach B“ wollen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität im Fluss vs. präzise Kurvenarbeit
MT-09: souverän und alltagstauglich
Die MT-09 punktet häufig mit einem Fahrwerk, das nicht nur auf glatten Straßen funktioniert. Die Kombination aus Federung, Geometrie und Abstimmung sorgt dafür, dass die Maschine auch bei wechselndem Untergrund ruhig bleibt. Wenn man die aufgelisteten Werte im Kontext betrachtet, zeigt sich: Die MT-09 ist darauf ausgelegt, den Fahrer nicht zu überfordern, sondern ein breites Spektrum an Fahrstilen zu unterstützen. Beim Wechsel zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlicher zügiger Runde fühlt sie sich meist „rund“ an.
ZX-4RR: sportlich, leichtfüßig und kurvenfokussiert
Die ZX-4RR wirkt im Vergleich stärker auf sportliche Dynamik getrimmt. Die aufgelisteten Werte sprechen für ein Setup, das Schräglage und Richtungswechsel unterstützt. Das zeigt sich besonders dann, wenn man die Maschine aktiv fährt: in engen Kurven, bei Richtungswechseln und auf Strecken, auf denen man Schwung mitnehmen möchte. Wer gern präzise fährt, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für die Kurve anfühlt.
Bremsen: Vertrauen beim Verzögern und Kontrolle in Schräglage
Bei beiden Modellen ist die Bremsanlage ein wichtiger Teil des Gesamtpakets. Die aufgelisteten Bremswerte und die Auslegung der Systeme lassen erkennen, dass beide Motorräder für zügiges Fahren gedacht sind. Der Unterschied liegt eher im Charakter: Die MT-09 vermittelt häufig ein „leicht zu dosierendes“ Gefühl, das im Alltag und bei wechselnden Bedingungen angenehm ist. Die ZX-4RR spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn man sportlich bremst und die Maschine dabei stabil bleibt. In der Praxis bedeutet das: Beide bremsen stark – aber die MT-09 wirkt oft entspannter in der Dosierung, während die ZX-4RR beim sportlichen Einsatz mehr „Sport-Feedback“ liefert.
Elektronik und Assistenz: Alltagshilfe vs. sportliche Unterstützung
Elektronik ist heute mehr als nur Komfort. Die aufgelisteten Elektronik-Features zeigen, dass beide Motorräder moderne Unterstützung bieten. Die MT-09 setzt dabei häufig auf ein Paket, das das Fahren im Alltag erleichtert und gleichzeitig genug Reserven für zügigere Fahrten lässt. Das ist besonders relevant, wenn man nicht immer im gleichen Modus unterwegs ist oder wenn die Strecke unvorhersehbar ist.
Die ZX-4RR wirkt in der Auslegung stärker auf sportliche Nutzung ausgerichtet. Die Elektronik unterstützt dann vor allem das kontrollierte Ausnutzen des Motors und das saubere Handling beim dynamischen Fahren. Das kann sich so anfühlen, als würde die Maschine „mitdenken“, wenn man sie aktiv bewegt. Wer gern mit dem Gas arbeitet und die Dynamik aus dem Vierzylinder heraus holt, profitiert davon besonders.
Alltagstauglichkeit: Welche Maschine passt besser zu wechselnden Tagen?
Im Alltag zählt nicht nur, wie schnell ein Motorrad ist, sondern wie gut es sich in den Alltag integrieren lässt. Die MT-09 ist hier oft im Vorteil, weil der Motorcharakter und die Sitzposition ein breites Spektrum abdecken. Kurze Strecken, Stop-and-go, Landstraße und die spontane Feierabendrunde funktionieren meist ohne großes Umdenken. Dazu kommt, dass die Maschine sich häufig „harmonisch“ anfühlt, wenn man nicht ständig am Drehzahlbereich arbeitet.
Die ZX-4RR kann im Alltag ebenfalls Spaß machen, aber sie belohnt eher den Fahrstil, der den Motor bewusst nutzt. Wer gern dreht, findet schnell eine passende Routine. Wer dagegen eher entspannt fährt und selten in den oberen Bereich kommt, könnte die ZX-4RR als etwas „sportlicher“ empfinden, als man es im Alltag erwartet. Das ist kein Nachteil – eher eine Frage der Erwartung.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha MT-09 – Stärken
- Direkte, drehmomentstarke Fahrbarkeit für Alltag und zügiges Fahren ohne ständiges Hochdrehen.
- Allround-Charakter: funktioniert auf unterschiedlichen Streckenstilen und bei wechselnden Bedingungen.
- Komfortableres Gesamtgefühl durch die eher straßenorientierte Auslegung.
Yamaha MT-09 – Schwächen
- Wer den Fokus klar auf sportliches Hochdrehen legt, könnte den Vierzylinder-Charakter der Konkurrenz vermissen.
- Je nach persönlichem Geschmack kann der „Allround“-Charakter weniger „Rennstrecken-Feeling“ vermitteln als ein sportlicheres Setup.
Kawasaki Ninja ZX-4RR – Stärken
- Sportlicher Motorcharakter mit dem Reiz, den Vierzylinder im passenden Drehzahlbereich zu nutzen.
- Kurvenorientiertes Handling durch die sportlichere Auslegung.
- Elektronik-Unterstützung für dynamisches Fahren und kontrollierte Performance.
Kawasaki Ninja ZX-4RR – Schwächen
- Im entspannten Alltag kann der Fahrstil stärker gefragt sein, um den Motor dort zu halten, wo er besonders glänzt.
- Die sportlichere Haltung ist nicht für jeden gleich angenehm – besonders bei längeren Fahrten.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Yamaha MT-09 und Kawasaki ZX-4RR hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie gefahren werden möchte.
MT-09 ist besonders passend für…
- Fahrer, die ein Allround-Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt.
- Menschen, die gern zügig fahren, aber nicht ständig im oberen Drehzahlbereich unterwegs sind.
- Wer eine Maschine möchte, die sich auf vielen Streckenstilen souverän anfühlt.
ZX-4RR ist besonders passend für…
- Fahrer, die den sportlichen Vierzylinder-Charakter lieben und gern drehen.
- Menschen, die Kurven aktiv fahren und ein präzises, sportliches Handling suchen.
- Wer die Elektronik als Unterstützung beim dynamischen Fahren nutzen möchte.
Fazit:
Die Yamaha MT-09 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert bleibt und gleichzeitig für spontane, zügige Fahrten bereit ist. Der Dreizylinder-Charakter wirkt dabei besonders harmonisch: Die Maschine zieht spürbar aus dem mittleren Bereich, lässt sich gut dosieren und fühlt sich auf wechselnden Strecken meist „rund“ an. Wer ein Motorrad möchte, das nicht ständig nach Drehzahl verlangt, findet in der MT-09 einen starken Partner.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR spielt ihre Stärken aus, wenn sportlicher Fahrspaß im Vordergrund steht. Der Vierzylinder macht besonders dann Freude, wenn der Motor bewusst genutzt wird und die Fahrt mehr nach Kurven und Dynamik klingt als nach entspanntem Gleiten. Das Handling wirkt kurvenorientiert, die Elektronik unterstützt das dynamische Fahren, und die sportliche Ausrichtung passt am besten zu Fahrern, die die Haltung und den Charakter mögen.
Kurz gesagt: MT-09 für den vielseitigen Allrounder, ZX-4RR für den sportlichen Drehzahl-Fahrer.