| UVP | 11.199 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Spaßgranate
- Starker Motor mit Druck und Charakter
- Fauchende Triple-Soundkulisse
- technisch bereis in Serie voll ausgestattet
- butterweicher QuickShifter
- agiles, wendiges Fahrverhalten
- Kupplungsgehäuse ragt rechts weit heraus
- Blinker-Rückstellungsintervall zu lang
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.145 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 177)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit
"Spaßgranate", so lässt sich die neue MT-09 am besten in einem Wort zusammenfassen. Dies haben wir bei den Tests der älteren MTs allerdings auch schon gesagt und zum Glück hat Yamaha nicht vergessen, dass dies die DNA dieser Maschine ist.Die Updates haben dem 2024er Modell gut getan, vor allem in Sachen Bedienung. Die Qualitätsanmutung und die technische Ausstattung wurde nochmals verbessert und der Preis von 11.199 Euro geht vor allem im Vergleich zu den Wettbewerbern komplett in Ordnung.
Also, auf geht´s zum Yamaha Händler und zumindest Probesitzen ist Pflicht. Wem die MT-09 zu klein ist, dem empfehle ich ein zweites Probesitzen auf einer XSR 900. Die ist technisch sehr ähnlich, bietet größeren Piloten aber etwas mehr Platz. Wie auch immer: CP3 rules!
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Yamaha MT-09 vs. Suzuki DR-Z 4SM: Vergleich für Straße, Alltag und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha MT-09 und die Suzuki DR-Z 4SM, lohnt sich ein genauer Blick. Die eine Maschine steht für dynamische Straßenfahrten, die andere für den Mix aus Alltag und Offroad-Feeling – mit dem typischen Supermoto-Charakter. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die Stärken und Schwächen der Modelle im Alltag bemerkbar machen: beim Fahrgefühl, bei der Handhabung, beim Komfort und bei der Frage, wo das jeweilige Bike seine beste Bühne findet.
Grundcharakter: Straßenfokus vs. Supermoto-Ansatz
Die Yamaha MT-09 ist als Naked Bike auf den Straßenalltag und sportliche Fahrten ausgelegt. Der Fokus liegt auf einem lebendigen Motorcharakter, direkter Gasannahme und einer Sitzposition, die zügiges Fahren unterstützt. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen ist stärker auf den „kann auch mal anders“-Einsatz ausgerichtet. Sie fühlt sich besonders dort richtig an, wo die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht: Feldwege, kurze Schotterpassagen oder kurvige Strecken mit wechselndem Untergrund.
Damit sind die beiden Modelle nicht nur optisch verschieden, sondern auch in der Art, wie sie gefahren werden wollen. Wer vor allem lange Touren auf der Straße plant, wird bei der MT-09 schneller das Gefühl bekommen, dass sie „von selbst“ in den Fahrmodus passt. Wer dagegen gern flexibel bleibt und auch abseits der perfekten Linie Spaß sucht, findet in der DR-Z 4SM eher die passende Ausrichtung.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Yamaha MT-09 setzt auf einen Motor, der in vielen Situationen souverän und spontan wirkt. Gerade beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr oder beim schnellen Herausbeschleunigen aus Kurven zeigt sich der Straßenfokus. Das Zusammenspiel aus Drehfreude und Ansprechverhalten macht die MT-09 zu einem Bike, das man gern „einfach fährt“ – ohne ständig nach dem perfekten Drehzahlfenster suchen zu müssen.
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt dagegen in ihrer Charakteristik bodenständiger. Sie ist weniger auf das schnelle „Anreißen“ im Straßenverkehr ausgelegt, sondern eher darauf, kontrolliert zu arbeiten. Das merkt man besonders, wenn der Untergrund wechselt oder wenn man bewusst etwas mehr Tempo- und Linienkontrolle einplant. Die DR-Z 4SM belohnt Fahrweise, die nicht nur auf maximale Beschleunigung setzt, sondern auf sauberes Handling und passende Gangwahl.
Stärken und Schwächen im Antriebskontext
- MT-09 Stärke: dynamisches Straßenfahrgefühl, starkes Beschleunigen und ein Motor, der im Alltag leicht zu dosieren ist.
- MT-09 Schwäche: wer häufig auf sehr unebenem oder losem Untergrund unterwegs ist, wird die Grenzen eher über die Fahrwerks- und Reifenwahl spüren.
- DR-Z 4SM Stärke: kontrollierter Charakter für wechselnde Bedingungen, mehr „Gelände-Reserven“ im Fahrgefühl.
- DR-Z 4SM Schwäche: für rein straßenorientierte Fahrten kann der Fokus weniger „schnell und glatt“ wirken als bei der MT-09.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Robustheit
Beim Handling trennt sich die Spreu schnell. Die Yamaha MT-09 ist auf zügige Kurvenfahrten und ein direktes Rückmeldegefühl ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt eine sportliche Linie, und die Maschine wirkt insgesamt „straßenfertig“: Sie nimmt Kurven willig an und bleibt dabei gut kontrollierbar. Gerade auf kurvigen Strecken macht das den Unterschied, weil das Bike nicht nur schnell sein will, sondern auch das Gefühl vermittelt, dass man die Linie aktiv gestalten kann.
Die Suzuki DR-Z 4SM spielt dagegen ihre Stärken aus, wenn es nicht nur um den perfekten Asphalt geht. Das Fahrwerk und die Geometrie sind so gedacht, dass man auch mit Unebenheiten besser klarkommt. In Situationen, in denen man auf der Straße zwar schnell fahren möchte, aber nicht immer perfekte Bedingungen hat, wirkt die DR-Z 4SM oft entspannter. Gleichzeitig ist sie weniger darauf optimiert, sich wie ein reines Straßenbike „auf Schienen“ zu bewegen.
Bremsen und Stabilität
Beide Motorräder sind für sich genommen alltagstauglich, aber die Erwartungshaltung sollte unterschiedlich sein. Die MT-09 zielt auf sportliche Verzögerung und ein sicheres Gefühl beim dynamischen Fahren ab. Die DR-Z 4SM ist eher auf kontrollierte Verzögerung in wechselnden Bedingungen ausgelegt. In der Praxis heißt das: Auf der Straße fühlt sich die MT-09 oft „direkter“ an, während die DR-Z 4SM bei unruhigerem Untergrund eher das passende Sicherheitsgefühl vermittelt.
Sitzposition und Komfort: Wie lange macht das Spaß?
Komfort ist nicht nur eine Frage von Polsterung, sondern vor allem von Sitzposition, Ergonomie und dem, wie gut das Motorrad zur eigenen Fahrweise passt. Die Yamaha MT-09 bietet eine Sitzhaltung, die sportlich wirkt, aber im Alltag meist gut funktioniert. Für Pendeln, kürzere Ausfahrten und auch längere Touren ist sie in der Regel die unkompliziertere Wahl, weil sie sich auf der Straße „natürlich“ anfühlt.
Die Suzuki DR-Z 4SM bringt eine andere Art von Ergonomie mit: eher auf Kontrolle und Beweglichkeit ausgelegt. Das kann sich auf kurzen bis mittleren Strecken sehr angenehm anfühlen, besonders wenn man öfter die Position wechselt oder bewusst aktiver fährt. Für lange, rein straßenlastige Touren kann der Fokus auf Agilität und Supermoto-Feeling jedoch weniger „entspannt“ wirken als bei der MT-09.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Verkehr und Parken
Im Alltag zählt vor allem, wie leicht sich ein Motorrad im Verkehr bewegt und wie unkompliziert es im Alltag bleibt. Die MT-09 punktet hier durch ihren Straßencharakter: Sie ist schnell im Fahrmodus, lässt sich im Stadtverkehr gut handhaben und wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das man gern täglich nutzt. Wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und kurzen Strecken unterwegs ist, wird die spontane Fahrbarkeit zu schätzen wissen.
Die DR-Z 4SM ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Anspruch. Sie fühlt sich besonders dann richtig an, wenn der Weg zur Ausfahrt nicht nur aus Asphalt besteht oder wenn man gern spontan eine Abkürzung über Feldwege nimmt. Wer dagegen ausschließlich in der Stadt unterwegs ist und selten den Untergrund wechselt, könnte die MT-09 als „einfacher“ empfinden.
Wartung, Teile und Kostengefühl
Beim Thema Wartung und Ersatzteile gilt: Beide Marken sind grundsätzlich breit im Markt vertreten. Dennoch unterscheidet sich das Kostengefühl häufig über den Einsatz. Die Yamaha MT-09 wird typischerweise stärker straßenorientiert genutzt, wodurch Verschleiß und Pflege oft planbarer sind. Die Suzuki DR-Z 4SM kann durch den gemischten Einsatz schneller mit Themen wie Schmutz, Staub und erhöhtem Pflegeaufwand konfrontiert sein – vor allem, wenn häufiger abseits befestigter Wege gefahren wird.
Unterm Strich ist die Frage weniger „welches Motorrad ist teurer“, sondern eher: Wie wird gefahren? Wer die DR-Z 4SM wirklich als Supermoto einsetzt, sollte den Mehraufwand für Reinigung und Pflege realistischer einplanen. Wer die MT-09 überwiegend auf der Straße nutzt, fährt meist mit einem gleichmäßigeren Wartungsrhythmus.
Für wen lohnt sich die Yamaha MT-09?
Die Yamaha MT-09 ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag schnell verfügbar ist und auf der Straße richtig Spaß macht. Wenn dynamisches Fahren, zügige Beschleunigung und ein direktes Fahrgefühl im Vordergrund stehen, ist die MT-09 eine sehr stimmige Wahl. Auch für Einsteiger, die ein modernes Naked Bike mit viel Reserven möchten, kann sie interessant sein – vorausgesetzt, die Fahrweise wird dem eigenen Können angepasst.
Für wen lohnt sich die Suzuki DR-Z 4SM?
Die Suzuki DR-Z 4SM richtet sich an Menschen, die nicht nur „von A nach B“ wollen, sondern gern flexibel bleiben. Wer gern mal über unebene Strecken fährt, Abkürzungen nimmt oder das Motorrad als Mischung aus Straße und leichtem Offroad-Feeling versteht, findet in der DR-Z 4SM einen starken Begleiter. Auch für Fahrer, die gern aktiver fahren und das Motorrad spürbar „mitarbeiten“ lassen, kann die DR-Z 4SM besonders reizvoll sein.
Typische Entscheidungssituationen
- MT-09 passt eher, wenn die meisten Kilometer auf Asphalt entstehen und dynamisches Fahren Priorität hat.
- DR-Z 4SM passt eher, wenn der Weg zur Tour abwechslungsreich ist und auch mal schlechterer Untergrund dazugehört.
Fazit:
Die Yamaha MT-09 ist die bessere Wahl für alle, die ein straßenorientiertes Motorrad suchen, das sich leicht in den Fahrspaß bringt: dynamisches Ansprechverhalten, sportliche Agilität und ein Fahrgefühl, das auf Asphalt besonders überzeugt. Wer häufig pendelt, Touren fährt und dabei vor allem auf Direktheit und souveräne Beschleunigung setzt, wird mit der MT-09 sehr wahrscheinlich zufriedener sein.
Die Suzuki DR-Z 4SM spielt ihre Stärken aus, wenn der Einsatz gemischter ist: wechselnder Untergrund, spontane Abkürzungen und ein Fahrstil, der Kontrolle wichtiger macht als reines Tempo. Sie ist ideal für Fahrer, die das Motorrad nicht nur auf der perfekten Linie bewegen wollen, sondern auch dann Spaß haben, wenn die Strecke unruhiger wird.
Kurz gesagt: Straße und dynamischer Fahrspaß sprechen eher für die MT-09, Flexibilität und Supermoto-Feeling eher für die DR-Z 4SM.