| UVP | 16.449 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
| UVP | 6.960 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Bums ohne Ende
- Agiles Fahrverhalten
- technisch (endlich) gut ausgestattet
- gute Bremsen
- schon in Serie alles an Bord -> fairer Preis
- Fahrmodus nur im Stand änderbar
- etwas seltsame Bedienung
- Kupplung nicht in Reichweite einstellbar und etwas schwergängig
- keine Handy-Connectivity
- Fahrkomfort
- einfache Bedienung
- Soziusplatz
- Reichweite und Verbrauch
- Keine Assistenzsysteme
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.165 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 782-790 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 51 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 166 PS bei 11.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 249 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Nissin, Zweikolben-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue MT-10 von Yamaha hat ordentlich zugelegt und ist vor allem technisch jetzt im Jahr 2022 angekommen. Zum Glück hat sie in Sachen Fahrspaß nichts eingebüßt, es ist immer noch eine echte Spaßrakete. Der Vergleich zur MT-09 liegt nahe, denn sowohl in Sachen Ergonomie wie auch Fahrspaß sind beide Maschinen vergleichbar - wenn auch die MT-10 in Sachen Leistung die Nase vorne hat.Das Testbike wurde uns netterweise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Dort steht eine schwarze MT-10 als Vorführer für Testfahren bereit. Die Umgebung in Haseldorf eignet sich perfekt für Probefahrten und außerdem hat Motorrad Ruser auch gerade jede Menge neue Yamahas geliefert bekommen. Also, wer mal aufsitzen möchte: Auf nach Haseldorf!
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Yamaha MT-10 vs. Honda CB 500 F: Vergleich für Alltag, Landstraße und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha MT-10 steht für dynamische Performance und ein sehr direktes Fahrgefühl, während die Honda CB 500 F eher als ruhiger, alltagstauglicher Begleiter wahrgenommen wird. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Nicht nur die technischen Daten zählen, sondern vor allem, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen – beim Anfahren im Stadtverkehr, auf der Landstraße oder wenn die Tour doch länger wird.
Grundcharakter: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen
Yamaha MT-10: sportlich, direkt und mit viel Reserven
Die MT-10 wirkt wie ein Motorrad, das ständig bereit ist, zügig zu reagieren. Das spürbare Leistungsniveau sorgt dafür, dass Beschleunigung nicht nur „geht“, sondern sich souverän anfühlt. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Überholen zeigt sich der Charakter: Die Maschine bleibt dabei gelassen, statt hektisch zu wirken. Wer gern zügig fährt und das Motorrad als aktives Werkzeug versteht, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Honda CB 500 F: unkompliziert, angenehm und leicht zu beherrschen
Die CB 500 F ist weniger auf maximale Dynamik ausgelegt, sondern auf ein stimmiges Gesamtgefühl aus Alltagstauglichkeit und gutmütiger Handhabung. Die Sitzposition und die Bedienbarkeit wirken so, dass man sich schnell wohlfühlt – auch wenn man nicht ständig im „Sportmodus“ unterwegs ist. Das Motorrad lädt dazu ein, entspannt zu fahren, ohne dass man ständig das Gefühl hat, die Maschine „ausreizen“ zu müssen. Gerade für Einsteiger oder für Fahrer, die ein verlässliches Zweitmotorrad suchen, ist das ein klarer Pluspunkt.
Motor und Antrieb: Unterschiede, die man beim Fahren merkt
Leistung und Drehfreude im Vergleich
Im direkten Vergleich zeigt die Yamaha MT-10 ihre Stärke vor allem dann, wenn es dynamisch werden soll. Die Motorcharakteristik ist auf sportliche Nutzung ausgelegt: Mehr Reserven, mehr Durchzug und ein Fahrgefühl, das sich wie „mehr Motorrad“ anfühlt. Die Honda CB 500 F setzt dagegen auf eine kontrollierte, gut dosierbare Leistungsentfaltung. Das ist nicht weniger wert – im Gegenteil: Für viele Fahrten ist genau diese Berechenbarkeit entscheidend. Während die MT-10 eher „zieht“, wenn man es fordert, wirkt die CB 500 F eher „harmonisch“, wenn man gleichmäßig unterwegs ist.
Gasannahme und Fahrbarkeit
Die MT-10 belohnt eine aktive Fahrweise. Wer Gas gibt, bekommt spürbar mehr Reaktion – das macht Spaß, kann aber auch bedeuten, dass man sich an die Leistungsreserve gewöhnen muss. Die CB 500 F ist in der Regel leichter zu dosieren. Dadurch entsteht ein entspanntes Fahrgefühl, besonders in Situationen mit häufigen Geschwindigkeitswechseln, etwa im Stadtverkehr oder im dichten Verkehr auf Landstraßen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Yamaha MT-10: sportliche Linie und souveräne Stabilität
Die MT-10 vermittelt ein eher sportliches Fahrwerk-Setup. Das Motorrad liegt spürbar stabil, wenn es zügig wird, und unterstützt eine dynamische Kurvenfahrt. Gleichzeitig bleibt es nicht „hart“ im Sinne von unkomfortabel, sondern wirkt eher straff und zielgerichtet. Wer gern Kurven fährt oder längere Strecken mit flottem Tempo plant, profitiert von diesem Charakter.
Honda CB 500 F: leichtes Handling und entspannter Komfort
Die CB 500 F spielt ihre Stärken im Alltag aus. Das Handling wirkt unkompliziert, das Motorrad lässt sich gut bewegen und vermittelt ein sicheres Gefühl, ohne dass man ständig gegen das Bike arbeiten muss. Für enge Stadtstraßen, langsame Passagen oder kurvige Strecken mit wechselndem Tempo ist das ein Vorteil. Die MT-10 ist sportlicher, aber die CB 500 F ist oft „einfach angenehmer“, wenn man nicht permanent sportlich unterwegs sein möchte.
Bremsen und Sicherheit: Wie viel Vertrauen entsteht
Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied im Anspruch. Die MT-10 ist auf höhere Geschwindigkeiten und dynamischere Manöver ausgelegt. Dadurch entsteht mehr Reserven-Gefühl, wenn man kräftig verzögert oder zügig aus höheren Tempi heraus bremst. Die CB 500 F ist ebenfalls alltagstauglich und bietet ein gut kontrollierbares Bremsverhalten. Wer überwiegend moderat fährt, bekommt hier ein stimmiges Sicherheitsgefühl, ohne dass das Motorrad „überdimensioniert“ wirkt.
Komfort, Sitzposition und Alltagstauglichkeit
MT-10: sportlich, aber nicht zwangsläufig unbequem
Die MT-10 ist klar auf sportliches Fahren ausgelegt. Das bedeutet: Die Sitzposition und die Gesamtergonomie sind eher auf aktive Kontrolle als auf reines Cruisen abgestimmt. Für viele Fahrer ist das genau richtig, weil es das Gefühl von Präzision verstärkt. Wer jedoch sehr lange Strecken in entspannter Haltung plant, sollte darauf achten, wie die eigene Körpergröße und Sitzgewohnheiten zur Geometrie passen.
CB 500 F: alltagstauglich und gut für viele Fahrertypen
Die CB 500 F punktet mit einem unkomplizierten Komfortprofil. Die Sitzposition wirkt weniger „sportlich verkrampft“, sondern eher so, dass man auch nach längerer Zeit noch entspannt ankommt. Dazu kommt: Die Bedienung ist intuitiv, was gerade für Einsteiger oder für Fahrer mit wenig Routine im Alltag ein Plus ist. Für Pendler und Touren mit Fokus auf Genuss statt Tempo ist das ein starkes Argument.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha MT-10 – Stärken
- Hohe Dynamik: mehr Reserven für zügiges Fahren und Überholmanöver.
- Sportliches Fahrgefühl: präzise Reaktion und souveräne Stabilität.
- Vertrauen bei Tempo: Brems- und Fahrreserven wirken passend für dynamische Einsätze.
Yamaha MT-10 – Schwächen
- Anspruch an die Fahrweise: Die Leistungsreserve fordert manchmal mehr Feingefühl.
- Sportlicher Fokus: Wer sehr entspannt cruisen will, könnte die Ausrichtung als „zu sportlich“ empfinden.
Honda CB 500 F – Stärken
- Alltagstauglichkeit: leicht zu bewegen, gut dosierbar und unkompliziert.
- Einfaches Handling: besonders angenehm in Stadt und bei moderatem Tempo.
- Komfort für viele Fahrten: entspannter Charakter für Pendeln und Touren.
Honda CB 500 F – Schwächen
- Weniger Reserven bei Tempo: Für sehr dynamische Fahrweise ist die MT-10 im Vergleich klar im Vorteil.
- Anspruch an den Fahrstil: Wer „immer zackig“ unterwegs sein möchte, muss die CB 500 F stärker ausfahren, um den gleichen Kick zu bekommen.
Für wen passt welches Motorrad?
MT-10: die richtige Wahl für Performance-Fans
Die Yamaha MT-10 passt besonders gut, wenn Fahrspaß und Dynamik im Vordergrund stehen. Wer gern zügig fährt, Kurven aktiv angeht und das Motorrad als „Antrieb zum Mitreißen“ versteht, bekommt hier ein starkes Gesamtpaket. Auch für Fahrer, die nach einem Upgrade suchen – also von einem moderateren Motorrad auf mehr Reserven – ist die MT-10 eine logische Option.
CB 500 F: ideal für Einsteiger und entspannte Fahrer
Die Honda CB 500 F ist eine sehr passende Wahl, wenn Alltagstauglichkeit und leichtes Handling wichtiger sind als maximale Performance. Sie eignet sich besonders für Einsteiger, für Pendler und für alle, die ein Motorrad möchten, das zuverlässig funktioniert und sich nicht „aufdrängt“. Wer Touren plant, bei denen Genuss und Komfort zählen, findet in der CB 500 F oft den besseren Einstieg in die Motorradwelt.
Fazit:
Die Yamaha MT-10 ist die bessere Wahl, wenn dynamisches Fahren, hohe Reserven und ein sportlich-direktes Fahrgefühl im Mittelpunkt stehen. Sie spielt ihre Stärken vor allem bei zügiger Fahrweise aus und vermittelt spürbar mehr Tempo- und Manöververtrauen. Die Honda CB 500 F gewinnt dagegen dort, wo Alltagstauglichkeit, unkompliziertes Handling und ein entspannteres Komfortprofil wichtiger sind. Sie ist besonders geeignet für Einsteiger, Pendler und Fahrer, die lieber kontrolliert und genussorientiert unterwegs sind. Wer also maximale Performance sucht, landet bei der MT-10. Wer ein leicht zu beherrschendes Motorrad für viele Situationen im Alltag und auf moderaten Touren möchte, trifft mit der CB 500 F die passendere Entscheidung.