| UVP | 16.449 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
| UVP | 9.674 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Bums ohne Ende
- Agiles Fahrverhalten
- technisch (endlich) gut ausgestattet
- gute Bremsen
- schon in Serie alles an Bord -> fairer Preis
- Fahrmodus nur im Stand änderbar
- etwas seltsame Bedienung
- Kupplung nicht in Reichweite einstellbar und etwas schwergängig
- keine Handy-Connectivity
- Design und Materialqualität
- Verarbeitung
- Display
- leicht zu Fahren
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.165 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 51 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 166 PS bei 11.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 249 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 326 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue MT-10 von Yamaha hat ordentlich zugelegt und ist vor allem technisch jetzt im Jahr 2022 angekommen. Zum Glück hat sie in Sachen Fahrspaß nichts eingebüßt, es ist immer noch eine echte Spaßrakete. Der Vergleich zur MT-09 liegt nahe, denn sowohl in Sachen Ergonomie wie auch Fahrspaß sind beide Maschinen vergleichbar - wenn auch die MT-10 in Sachen Leistung die Nase vorne hat.Das Testbike wurde uns netterweise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Dort steht eine schwarze MT-10 als Vorführer für Testfahren bereit. Die Umgebung in Haseldorf eignet sich perfekt für Probefahrten und außerdem hat Motorrad Ruser auch gerade jede Menge neue Yamahas geliefert bekommen. Also, wer mal aufsitzen möchte: Auf nach Haseldorf!
MotorradTest.de auf YouTube
Yamaha MT-10 vs. Yamaha XSR 700 Xtribute: Vergleich der beiden Yamaha-Charaktere
Wer Yamaha fährt, kennt dieses Gefühl: präzise Abstimmung, stimmige Motoren und ein Gesamtpaket, das sich schnell vertraut anfühlt. Trotzdem könnten zwei Modelle kaum unterschiedlicher wirken. Die Yamaha MT-10 steht für kompromisslose Performance im Naked-Segment – direkt, kraftvoll und mit dem Anspruch, auch auf der Landstraße richtig Spaß zu machen. Die Yamaha XSR 700 Xtribute dagegen spielt die Retro-Karte: klassischer Look, angenehme Portion Alltagstauglichkeit und ein Motor, der sich eher nach „mitnehmen und genießen“ anfühlt als nach „durchziehen und abreißen“.
Im folgenden Vergleich schauen wir nicht nur auf einzelne Daten, sondern auf das, was im Fahralltag zählt: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrwerk und Bremsgefühl? Wo punktet die eine Maschine, wo zeigt die andere ihre Stärken? So entsteht ein klares Bild, welches Bike zu welchem Fahrertyp passt.
Grundcharakter: MT-10 als Performance-Naked, XSR 700 als Retro-Allrounder
MT-10: Direktheit und Tempo als Kernkompetenz
Die Yamaha MT-10 ist vom Grundgefühl her ein „Fahrmaschine“-Motorrad. Der Motor liefert spürbar mehr Reserven und fühlt sich in höheren Drehzahlen deutlich präsenter an. Das macht die MT-10 besonders attraktiv, wenn es nicht nur um zügiges Vorankommen geht, sondern um Dynamik: Beschleunigung aus Kurven heraus, zügiges Überholen und ein Fahrstil, der auch mal sportlich werden darf.
XSR 700 Xtribute: Leichtfüßig, nah am Fahrer und alltagstauglich
Die Yamaha XSR 700 Xtribute wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gern öfter nutzt. Der Motor ist weniger auf maximale Spitzenleistung getrimmt, sondern auf einen harmonischen, gut dosierbaren Antrieb. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich besonders in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen angenehm anfühlt: Gas auf, Motorrad reagiert – ohne dass man ständig „arbeiten“ muss, um Spaß zu haben.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Fahrgefühl unterscheidet
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich der größte Unterschied: Die MT-10 ist auf mehr Durchzug und höhere Leistungsreserven ausgelegt. Das merkt man vor allem dann, wenn die Fahrt dynamischer wird. In schnellen Passagen und bei zügigem Beschleunigen wirkt die MT-10 souveräner, weil sie mehr Reserven hat und das Tempo leichter „mitnimmt“.
Die XSR 700 Xtribute setzt dagegen auf einen Motorcharakter, der sich besonders in mittleren Drehzahlbereichen stimmig anfühlt. Die Maschine wirkt dadurch sehr zugänglich: Man kann entspannt fahren, aber auch sportlich – nur eben mit einem anderen Fokus. Während die MT-10 eher „obenrum“ ihre Stärke ausspielt, punktet die XSR 700 mit einem gut nutzbaren Bereich, der sich im Alltag schnell richtig anfühlt.
Stärken der MT-10 im Alltag
- Mehr Reserven für Überholmanöver und zügige Landstraßenfahrten.
- Sportlicher Schub, der auch bei höherem Tempo noch Druck aufbaut.
- Gelassene Dynamik: weniger „Runterschalten um jeden Preis“, weil der Motor oft direkt genug liefert.
Stärken der XSR 700 Xtribute im Alltag
- Leichtes Handling und ein Motor, der sich gut dosieren lässt.
- Alltagstauglichkeit durch ein entspanntes Fahrgefühl.
- Genussfaktor bei Kurvenfahrten: nicht nur schnell, sondern auch angenehm zu fahren.
Fahrwerk und Fahrverhalten: Stabilität vs. Agilität
Beide Motorräder sind Yamaha-typisch gut abgestimmt, aber sie verfolgen unterschiedliche Ziele. Die MT-10 fühlt sich auf Tempo und Stabilität ausgelegt an. In flotten Kurven und bei dynamischer Fahrweise wirkt sie ruhiger und „zielgerichteter“. Das Fahrwerk unterstützt einen sportlichen Stil, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Die XSR 700 Xtribute spielt dagegen ihre Stärken in der Agilität aus. Sie wirkt handlicher und lässt sich im Alltag leichter bewegen. Gerade auf kurvigen Strecken, auf denen man nicht permanent Vollgas fährt, macht die XSR 700 besonders viel Spaß: Sie lädt zum „Mitgehen“ ein, statt nur zum „Durchziehen“.
Wo die MT-10 Grenzen zeigt
Die MT-10 ist nicht „schlecht“ im Alltag – aber sie ist klar auf sportliche Nutzung ausgelegt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder eher entspannt fährt, kann den Charakter der MT-10 als etwas „präsenter“ empfinden. Das ist kein Nachteil, sondern eine Frage des Einsatzprofils.
Wo die XSR 700 Xtribute Grenzen zeigt
Wer regelmäßig sehr hohe Tempi fährt oder häufig lange, zügige Überholmanöver plant, wird bei der XSR 700 schneller an den Punkt kommen, an dem die MT-10 einfach mehr Reserven bietet. Die XSR 700 bleibt dabei trotzdem ein starkes Motorrad – nur mit anderem Leistungsfokus.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl und Dosierbarkeit im Vergleich
Im Bremsvergleich zählt vor allem, wie sich die Bremsen anfühlen: Wie gut lässt sich die Verzögerung dosieren, und wie stabil bleibt das Motorrad beim Verzögern? Die MT-10 bietet hier ein sportliches Setup, das zu dynamischem Fahren passt. In Situationen, in denen zügig verzögert werden muss, wirkt die Maschine kontrolliert und berechenbar.
Die XSR 700 Xtribute punktet mit einem gut verständlichen Bremsgefühl. Gerade im Stadtverkehr und bei moderater Fahrweise ist das angenehm: Man kann sauber dosieren, ohne dass das Motorrad „zu viel“ macht. Für viele Fahrer ist genau das der entscheidende Vorteil – weil es Stress aus dem Alltag nimmt.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung im Hintergrund
Beide Modelle bringen moderne Elektronik mit, die das Fahren komfortabler und sicherer macht. Der Unterschied liegt vor allem darin, wie stark die Elektronik den sportlichen Charakter unterstützt. Die MT-10 ist stärker auf Performance ausgelegt, weshalb die Elektronik besonders dann sinnvoll wirkt, wenn das Tempo hoch ist und der Fahrer dynamischer unterwegs ist.
Die XSR 700 Xtribute wirkt dagegen wie ein Motorrad, das Elektronik nutzt, um das Fahren entspannt zu halten. Das ist besonders für Fahrer interessant, die nicht ständig „sportlich“ fahren, aber trotzdem ein Motorrad wollen, das modern und souverän bleibt.
Ergonomie und Sitzgefühl: Wer sitzt wie bequem?
Ergonomie ist oft der heimliche Dealbreaker. Die MT-10 bietet eine sportlichere Sitzposition, die zu zügigem Fahren passt. Wer gern aktiv fährt und die Maschine spürbar „mitnimmt“, wird sich schnell wohlfühlen. Für längere Strecken zählt dann, wie gut die Sitzposition und die Unterstützung durch das Fahrwerk zusammenpassen.
Die XSR 700 Xtribute wirkt ergonomisch eher allround. Die Sitzhaltung ist so ausgelegt, dass man auch ohne sportliche „Kampfhaltung“ gut unterwegs ist. Das macht sie attraktiv für Fahrten, bei denen nicht nur die Geschwindigkeit zählt, sondern auch das entspannte Ankommen.
Design und Ausstattung: Xtribute als Stil-Statement
Die XSR 700 Xtribute ist nicht nur ein Motorrad, sondern auch ein Statement. Der Retro-Look sorgt dafür, dass sie sich im Straßenbild deutlich abhebt. Das kann ein echter Kaufgrund sein, weil das Motorrad dadurch stärker „persönlich“ wirkt.
Die MT-10 setzt dagegen auf den typischen Naked-Charakter: modern, aggressiv und auf Performance getrimmt. Wer das „funktionale“ Design mag, bekommt hier ein Motorrad, das optisch wie technisch auf Dynamik ausgelegt ist.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?
Für wen ist die Yamaha MT-10 die bessere Wahl?
Die MT-10 passt besonders gut, wenn häufig zügig gefahren wird: Landstraße mit Tempo, Überholmanöver, sportliche Ausfahrten und Fahrer, die gern Reserven nutzen. Auch dann, wenn längere Strecken anstehen, spielt die MT-10 ihre Stärken aus, weil sie auch bei höherem Tempo souverän bleibt.
Für wen ist die Yamaha XSR 700 Xtribute die bessere Wahl?
Die XSR 700 Xtribute ist ideal, wenn das Motorrad vielseitig genutzt wird: Stadt, Feierabendrunde, Wochenendtour und kurvige Strecken, auf denen man nicht permanent am Limit fährt. Wer ein Motorrad sucht, das leicht zu bewegen ist, schnell Spaß macht und dabei stilvoll daherkommt, trifft mit der XSR 700 eine sehr stimmige Wahl.
MT-10 vs. XSR 700: Der Kernunterschied in einem Satz
Die MT-10 ist die Wahl für maximale Dynamik und sportliche Reserven – die XSR 700 Xtribute ist die Wahl für entspanntes, agiles Fahren mit Retro-Charme.
Fazit:
Die Yamaha MT-10 ist die bessere Wahl, wenn häufig sportlich gefahren wird und das Motorrad auch bei höherem Tempo souverän bleiben soll. Wer gern zügig beschleunigt, Überholmanöver plant und das Fahrgefühl einer leistungsstarken Naked-Maschine sucht, bekommt mit der MT-10 ein Motorrad, das Reserven spürbar macht und Dynamik leicht verfügbar hält. Sie ist damit besonders für Fahrer geeignet, die nicht nur „fahren“, sondern auch „fordern“ möchten.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute empfiehlt sich, wenn Alltag, Kurvenfahrten und ein unkompliziertes Handling im Vordergrund stehen. Sie wirkt zugänglich, macht schnell Freude und bleibt dabei angenehm zu fahren – gerade auf Strecken, auf denen man den Moment genießt statt permanent ans Limit zu gehen. Zusätzlich bringt der Xtribute-Look eine starke persönliche Note mit.
Kurz gesagt: MT-10 für Performance-Fans, XSR 700 Xtribute für vielseitige Genussfahrer.