| UVP | 5.749 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
| UVP | 6.249 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Enorm wendig
- drehfreudiger Motor
- Verarbeitung
- harte Sitzbank
- wendiges und wuseliges Bike
- einfache Bedienung
- angenehm aufrechte Sitzposition
- Bedienungsanleitung braucht man nicht
- startet nur im Leerlauf
- Sound könnte besser sein
- Sitzbank etwas straff
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Länge | 1.955 | mm |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.040 | mm |
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 302 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein (Federweg 110)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80-17M/C 52S | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C 66S | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | einstellbare Upside Down Gabel Ø 50mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 500 hat so ziemlich genau unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist wendig und macht im Stadtverkehr genau deshalb richtig viel Spaß. Das Wartungsintervall ist mit 7.000 km zwar etwas knapp bemessen, aber einmal im Jahr sollte man sein Bike ja sowieso checken lassen.Der Preis für die Maschine geht in Ordnung. Als Wettbewerber fällt uns einzig die Brixton Crossfire 500 ein, die etwas teurer ist. Die Honda CB 500 F hat zwar keine Retro-Anleihen, muss als 500er Klassiker (gefühlt seit den Siebzigern) und als extrem zuverlässiges Bike hier ebenfalls genannt werden, zumal sie auch nicht teurer ist als die Benelli.
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Legenday Cycles in Hamburg. Dort steht die Benelli Leoncino 500 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf weitere Probefahrer. Wer ein A2-Bike sucht, auf Style steht und Bock auf Retro-Naked-Scrambler Design hat: Anchecken.
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Yamaha MT-125 vs Benelli Leoncino 500: Vergleich & Empfehlung
Wer zwischen der Yamaha MT-125 und der Benelli Leoncino 500 schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite steht die kompakte, agile 125er aus dem MT-Universum, auf der anderen Seite das 500er Neo-Retro-Konzept mit mehr Reserven für längere Strecken. Beide Motorräder machen Spaß, aber sie zielen auf unterschiedliche Einsatzprofile. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur darum, was die Modelle auf dem Papier versprechen, sondern wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen.
Grundidee der beiden Motorräder
Yamaha MT-125: urban, direkt, leicht
Die Yamaha MT-125 ist als Leichtkraftrad klar auf Alltag und Fahrspaß ausgelegt. Das Konzept wirkt bewusst „ready to ride“: leicht zu handeln, schnell im Kopf und unkompliziert im Handling. Gerade in der Stadt zählt, wie schnell man sich auf das Motorrad einstellt – und wie entspannt man im Verkehr bleibt. Die MT-125 spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo häufiges Anfahren, enge Passagen und kurze Wege den Ton angeben.
Benelli Leoncino 500: Charakter mit mehr Drehmoment
Die Benelli Leoncino 500 verfolgt einen anderen Ansatz. Das Motorrad wirkt erwachsener, sowohl vom Auftritt als auch vom Fahrgefühl. Durch die größere Hubraumklasse und den typischen 500er-Charakter entsteht oft das Gefühl, dass man weniger „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen. Das macht die Leoncino 500 besonders interessant, wenn neben der Stadt auch Landstraße und längere Touren regelmäßig auf dem Plan stehen.
Motor & Fahrgefühl im Vergleich
Leistungsentfaltung: 125er vs 500er
Der größte Unterschied liegt natürlich im Motor. Die Yamaha MT-125 liefert ihre Performance spürbar drehzahlorientiert. Das ist nicht negativ – im Gegenteil: Wer die MT-125 sportlich bewegt, bekommt ein direktes Ansprechverhalten und ein lebendiges Gefühl. Die Maschine belohnt Fahrweise mit Drehzahl und macht gerade beim dynamischen Fahren in der Stadt oder auf kurzen Landstraßen richtig Laune.
Die Benelli Leoncino 500 spielt dagegen häufig mit mehr „Alltagstempo“. Der Motor wirkt in vielen Situationen souveräner, weil die Kraft nicht so stark nach oben herausgearbeitet werden muss. Das zeigt sich besonders beim Anfahren aus dem Stand, beim Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten und beim Überholen, wenn es nicht nur um „kurz Gas geben“, sondern um saubere, entspannte Schubkraft geht.
Getriebe & Alltagstauglichkeit
Beide Motorräder lassen sich im Alltag gut bewegen, aber die Art der Nutzung unterscheidet sich. Die MT-125 fühlt sich oft dann am besten an, wenn die Gänge passend gewählt werden und der Motor im richtigen Bereich arbeitet. Die Leoncino 500 wirkt dagegen häufig „breiter nutzbar“: Man kann öfter mit weniger Drehzahl fahren, ohne dass sofort das Gefühl entsteht, man müsse den Motor ständig hochdrehen.
Fahrwerk, Handling und Komfort
Agilität der MT-125
Die Yamaha MT-125 ist in der Regel besonders leicht zu dirigieren. Das macht sie zu einem Motorrad, das man gern „einfach fährt“: in der Stadt zwischen Ampeln, auf kurvigen Strecken mit wechselnden Geschwindigkeiten oder wenn schnell mal die Linie gewechselt werden soll. Die kompakte Bauweise unterstützt dieses agile Handling, und das Zusammenspiel aus Gewicht und Geometrie sorgt dafür, dass das Motorrad nicht unnötig träge wirkt.
Stabilität der Leoncino 500
Die Benelli Leoncino 500 bringt durch die größere Klasse oft mehr Ruhe in den Fahrablauf. Das zeigt sich vor allem bei längeren Abschnitten: Das Motorrad wirkt stabiler, und die Fahrphysik bleibt auch dann gut kontrollierbar, wenn die Strecke nicht mehr nur aus kurzen, hektischen Situationen besteht. In Kombination mit dem Charakter des Motors entsteht häufig ein „entspannteres“ Gesamtgefühl.
Komfort auf schlechten Straßen
Auf unterschiedlichen Belägen zeigt sich meist ein klarer Unterschied im Anspruch: Die MT-125 kann durch ihre Leichtigkeit sehr wendig wirken, während die Leoncino 500 durch die größere Basis oft souveräner über Unebenheiten hinwegkommt. Das heißt nicht, dass die MT-125 unkomfortabel wäre – eher, dass die Leoncino 500 in typischen Tourensituationen häufig die bessere Wahl ist, wenn die Straße nicht immer perfekt ist.
Bremsen & Sicherheit im Vergleich
Beim Bremsen geht es nicht nur um „wie stark“, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Yamaha MT-125 spielt ihre Stärken oft in der kontrollierten Verzögerung im Stadtverkehr aus: kurze Bremsmanöver, häufiges Anhalten und das schnelle Anpassen an Verkehrssituationen. Die Benelli Leoncino 500 profitiert zusätzlich von der Motorleistung und dem insgesamt „erwachsenen“ Setup: In Situationen, in denen höhere Geschwindigkeiten oder längere Anfahr-/Abbremsphasen vorkommen, wirkt das Gesamtpaket häufig stimmiger.
Sitzposition & Ergonomie
MT-125: sportlich-kompakt
Die Yamaha MT-125 bietet typischerweise eine Sitzposition, die eher sportlich und aktiv wirkt. Das unterstützt das dynamische Fahren und macht das Motorrad besonders interessant für alle, die gern zügig unterwegs sind und das Handling „mitnehmen“. Für längere Strecken kann das je nach Körpergröße und Gewohnheit unterschiedlich ausfallen – wer viel Tour fährt, sollte darauf achten, wie die eigene Haltung nach einer gewissen Zeit wirkt.
Leoncin0 500: entspannter, neo-retro angehaucht
Die Benelli Leoncino 500 wirkt meist etwas alltagstauglicher in der Ergonomie. Die Sitzposition ist oft so gestaltet, dass man nicht permanent „im Fahrmodus“ sein muss. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn der Fokus auf entspanntem Cruisen liegt oder wenn regelmäßig längere Strecken gefahren werden.
Design, Ausstattung und Alltag
Yamaha MT-125: MT-typischer Look
Die Yamaha MT-125 steht optisch für den MT-Stil: markant, modern und klar auf Street-Charakter getrimmt. Das Design ist nicht nur Show – es passt zum Fahrgefühl. In der Praxis bedeutet das: Die MT-125 wirkt wie ein Motorrad, das man gern täglich nutzt und das optisch auch im Alltag auffällt.
Benelli Leoncino 500: Neo-Retro mit Präsenz
Die Benelli Leoncino 500 bringt einen deutlich neo-retro geprägten Auftritt mit. Das sorgt für eine starke Optik und ein Motorradgefühl, das oft mehr „Persönlichkeit“ ausstrahlt. Gerade wenn das Motorrad auch ein Stück Identität sein soll, kann die Leoncino 500 punkten. Gleichzeitig ist sie nicht nur fürs Foto gedacht: Der Charakter des Motors und die Art, wie das Motorrad im Alltag reagiert, machen sie zu einer sinnvollen Option für mehr als nur kurze Fahrten.
Stärken & Schwächen: klare Gegenüberstellung
Stärken der Yamaha MT-125
- Agiles Handling für Stadt und enge Strecken
- Direktes Fahrgefühl durch drehzahlbetonte Performance
- Leicht zu bewegen im Alltag, besonders bei häufigen Stop-and-go-Situationen
- Sportlicher Charakter, der Spaß macht, wenn die Fahrt dynamisch sein darf
Schwächen bzw. Grenzen der Yamaha MT-125
- Für lange Touren kann die sportlichere Ausrichtung je nach Person weniger entspannend sein
- Überholmanöver fühlen sich oft dann am besten an, wenn der Motor im passenden Drehzahlbereich genutzt wird
Stärken der Benelli Leoncino 500
- Mehr Reserven durch den 500er-Charakter
- Breiter nutzbar im Alltag, häufig weniger „Arbeit“ beim Beschleunigen
- Stabileres Gesamtgefühl auf längeren Strecken
- Neo-Retro-Charme mit starker Präsenz
Schwächen bzw. Grenzen der Benelli Leoncino 500
- Im engen Stadtverkehr kann die größere Klasse im Vergleich zur 125er weniger „leichtfüßig“ wirken
- Wer nur Kurzstrecken fährt, bekommt eventuell nicht den vollen Nutzen des 500er-Ansatzes
Für wen passt welches Motorrad?
Yamaha MT-125: die richtige Wahl für…
Die Yamaha MT-125 passt besonders gut, wenn der Fokus auf Stadtverkehr, kurzen Strecken und direktem Fahrspaß liegt. Wer gern aktiv fährt, die Maschine spürt und Freude daran hat, den Motor im richtigen Bereich zu nutzen, findet in der MT-125 ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Auch für Einsteiger oder alle, die ein leicht zu handhabendes Motorrad suchen, ist die MT-125 eine nachvollziehbare Entscheidung.
Benelli Leoncino 500: die richtige Wahl für…
Die Benelli Leoncino 500 ist ideal, wenn neben der Stadt auch Landstraße und längere Fahrten regelmäßig vorkommen. Wer ein Motorrad möchte, das sich im Alltag souverän anfühlt, beim Beschleunigen nicht ständig nach Drehzahl verlangt und insgesamt „erwachsener“ wirkt, wird mit der Leoncino 500 häufig glücklicher. Auch wer Wert auf einen markanten Look und ein stimmiges Gesamtgefühl legt, findet hier eine starke Option.
Fazit:
Die Yamaha MT-125 ist die bessere Wahl, wenn vor allem Stadt, kurze Strecken und agiles Handling im Vordergrund stehen. Das Motorrad macht Spaß, wenn dynamisch gefahren wird, und fühlt sich im Alltag leicht und direkt an. Wer das Motorrad gern „mit Drehzahl“ bewegt, bekommt ein sehr lebendiges Fahrgefühl und eine unkomplizierte Art, sich im Verkehr durchzusetzen.
Die Benelli Leoncino 500 spielt ihre Stärken aus, wenn mehr Alltagssouveränität gefragt ist: mehr Reserven, oft entspannteres Beschleunigen und ein insgesamt ruhigeres Gesamtbild – besonders auf längeren Strecken. Wer regelmäßig auch außerhalb der Stadt unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich nicht ständig nach dem nächsten Gang „anfühlen“ muss, trifft mit der Leoncino 500 meist die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: MT-125 für urbanen Fahrspaß, Leoncin0 500 für mehr Reserven und Tourenkomfort.