UVP 5.749 €
Baujahr von 2014 bis 2026~
UVP 15.490 €
Baujahr von 2019 bis 2025
Welche Updates gibt es für die BMW R1250R des Modelljahrgangs 2023?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Enorm wendig
  • drehfreudiger Motor
  • Verarbeitung
Kontra:
  • harte Sitzbank
Pro:
  • Bulliger Motor
  • Leistung ohne Ende
  • sehr gute Qualitätsanmutung
  • hervorragendes Fahrwerk
  • sehr gute Bremsen
Kontra:
  • QuickShifter etwas ruckelig
  • nicht ganz billig

Abmessungen & Gewicht

Gewicht138kg
Radstand1.355mm
Länge1.955mm
Radstand1.355mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.040mm
Gewicht239kg
Radstand1.485mm
Länge2.222mm
Radstand1.485mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.405mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden stirnradgetriebenen Nockenwellen
Hubraum1.254ccm
Hub76mm
Bohrung102mm
KühlungLuft-/Flüssigkeitsgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung15 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch2l pro 100km
Leistung136 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment143 NM bei 6.250 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt25Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite520km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-down-Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Federbein (Federweg 110)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/80-17M/C 52S
Reifen hinten140/70-17M/C 66S
Rahmenbauartzweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneBMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenBMW Motorrad Paralever; WAD Federbein, Federvorspannung mittels Handrad hydraulisch stufenlos einstellbar, Zugstufendämpfung per Handrad einstellbar (Federweg 136)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 292 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse ( Ø 276 mm)

Fazit

Die BMW R 1250 R ist eine sehr ausgereifte und ausgewogene Maschine. Man merkt ihr an, dass BMW sie im Laufe der Jahre einfach immer weiter verbessert hat. Obwohl schon die R1200R aus dem Jahr 2006 eine echte Bank war, so ist die aktuelle Maschine ein echtes Prachtstück. Wer die Vorgängerin hat, muss nicht zugreifen, so viele Veränderungen gab es zum Modelljahr 2023 nun auch wieder nicht, aber alle potentiellen Roadster-Käufer sollten zumindest mal eine Probefahrt auf der aktuellen Version machen. Wenn es Euch so geht wie mir, werdet ihr nicht mehr absteigen wollen.
 
Das Testbike wurde uns netterweise von Bergmann & Söhne in Neumünster für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und wartet auf weitere Probefahrer. Nur zu, traut Euch! Bei B&S Neumünster stehen übrigens derzeit sehr viele BMW und Suzuki-Modelle im Laden und es gibt es jede Menge Maschinen zum Probefahren, auch gute Gebrauchte - also: Vorbeischauen lohnt sich allemal.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 15.350 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 10.000 €
  • Farben: grau, schwarz, blau

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Yamaha MT-125 vs BMW R 1250 R – Vergleich & Unterschiede im Überblick

Wer zwischen der Yamaha MT-125 und der BMW R 1250 R schwankt, steht vor zwei sehr unterschiedlichen Motorrad-Philosophien. Die MT-125 ist als agiles, leichtes Naked Bike gedacht, das vor allem im Alltag Spaß macht und sich unkompliziert bewegt. Die BMW R 1250 R dagegen zielt auf ein deutlich erwachseneres Gesamtpaket: mehr Reserven, mehr Komfort und ein Fahrgefühl, das auch auf längeren Strecken souverän bleibt. Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet – ohne Zahlenfetisch, aber mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt.

Grundcharakter: Urban agil vs. souveränes Reisegefühl

Die Yamaha MT-125 wirkt wie ein Motorrad, das für kurze Wege und schnelle Entscheidungen gemacht ist. Das Handling ist direkt, das Bike fühlt sich wendig an und lässt sich im Stadtverkehr leicht positionieren. Gerade wenn viel gestoppt, abgebogen und beschleunigt wird, spielt die MT-125 ihre Stärken aus: Sie ist unkompliziert, macht Laune und bleibt dabei angenehm handlich.

Die BMW R 1250 R verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist ebenfalls ein Naked Bike, aber mit dem Anspruch, nicht nur „von A nach B“ zu kommen, sondern die Fahrt zu tragen. Das Fahrgefühl ist ruhiger, die Maschine wirkt stabil und vermittelt mehr Gelassenheit. Wer häufig längere Strecken fährt oder einfach ein Motorrad möchte, das auch bei zügigem Tempo entspannt bleibt, findet in der BMW eher die passende Richtung.

Motor & Leistungsentfaltung: Drehfreude auf der einen Seite, Reserven auf der anderen

Bei der Yamaha MT-125 steht die direkte Ansprechbarkeit im Vordergrund. Der Motorcharakter ist darauf ausgelegt, dass man mit Gefühl und Drehzahl gut vorankommt. In der Praxis bedeutet das: Die MT-125 belohnt eine aktive Fahrweise. Wer sauber schaltet und den Motor im passenden Bereich hält, erlebt ein lebendiges, motivierendes Fahrgefühl.

Die BMW R 1250 R bringt dagegen eine deutlich breitere Leistungsbasis mit. Die Maschine wirkt weniger „drehzahlabhängig“ und lässt sich oft auch aus niedrigeren Bereichen zügig bewegen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man nicht ständig am Gasgriff „arbeiten“ möchte. Gerade im Alltag und auf Landstraßen fühlt sich das an wie ein Vorteil: weniger Stress, mehr gleichmäßiges Vorankommen.

Stärken und Schwächen im Vergleich

Yamaha MT-125 – Stärke: lebendige Drehfreude und ein unkompliziertes Handling, das in der Stadt besonders Spaß macht. Schwäche: wer dauerhaft sehr hohe Geschwindigkeiten oder lange Autobahnphasen erwartet, muss die Grenzen der Klasse realistischerweise einplanen.

BMW R 1250 R – Stärke: souveräne Reserven und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Schwäche: durch den deutlich größeren Anspruch an „Motorrad-Feeling“ und das höhere Gewicht wirkt sie im engen Stadtverkehr weniger spielerisch als die MT-125.

Fahrwerk & Handling: Leichtfüßig vs. stabil

Das Fahrwerk der Yamaha MT-125 ist auf Agilität ausgelegt. Unebenheiten werden zwar nicht weggezaubert, aber das Motorrad bleibt insgesamt gut kontrollierbar. Besonders bei häufigem Richtungswechsel und beim „Durchschlängeln“ in der Stadt spielt die Leichtigkeit ihre Vorteile aus. Das Bike vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, ohne dass man ständig gegen die Physik arbeiten muss.

Die BMW R 1250 R setzt stärker auf Stabilität und ein ruhiges Fahrverhalten. Bei zügiger Fahrt und auf längeren Strecken wirkt das Motorrad weniger nervös. Das ist ein klarer Pluspunkt, wenn man Komfort und Gelassenheit priorisiert. In engen, langsamen Situationen kann das Handling jedoch weniger „leicht“ wirken – nicht weil es schlecht wäre, sondern weil das Gesamtpaket eben mehr Masse mitbringt.

Bremsen & Sicherheit: Gefühl vs. Durchzug

Bei beiden Motorrädern ist das Thema Bremsen entscheidend, aber die Art, wie man sie im Alltag nutzt, unterscheidet sich. Die Yamaha MT-125 punktet mit einem direkten Feedback: Man kann Bremsmanöver gut dosieren und fühlt schnell, wie viel Verzögerung anliegt. Das ist im Stadtverkehr ein echter Vorteil, weil häufiges Anhalten und Anfahren präzise Steuerung verlangt.

Die BMW R 1250 R spielt ihre Stärken eher in der Kombination aus Bremsleistung und Stabilität aus. Wenn man aus höheren Geschwindigkeiten verzögert oder längere Zeit zügig fährt, wirkt das Gesamtpaket berechenbar. Gerade auf Landstraßen und bei dynamischer Fahrweise ist das ein Plus, weil das Motorrad dabei „zusammenarbeitet“ – von der Verzögerung bis zur Stabilität in der Kurve.

Was das für die Praxis bedeutet

Die MT-125 ist besonders dann im Element, wenn häufig gebremst und wieder beschleunigt wird. Die BMW ist besonders dann stark, wenn man mehr Tempo, mehr Strecke und mehr Reserven erwartet. Beide können sicher gefahren werden – die Frage ist eher, wie man fährt und welche Situationen im Alltag dominieren.

Ergonomie & Alltag: Aufsteigen, losfahren, wohlfühlen

Die Yamaha MT-125 ist in der Regel so ausgelegt, dass man schnell „drin“ ist. Die Sitzposition wirkt alltagstauglich und unterstützt eine aktive, aufrechte Haltung. Das macht sie interessant für Einsteiger oder für alle, die ein Motorrad suchen, das sich schnell anfühlt und nicht zu kompliziert ist.

Die BMW R 1250 R setzt stärker auf Komfort und eine ergonomische Abstimmung, die auch längere Fahrten angenehmer macht. Die Sitzposition und die Gesamtgeometrie wirken darauf ausgelegt, dass man nicht nach kurzer Zeit „umdenken“ muss. Wer häufig unterwegs ist und dabei nicht nur kurze Strecken plant, wird den Unterschied im Komfort spüren.

Ausstattung & Charakter: Minimalismus vs. Premium-Anspruch

Bei der Yamaha MT-125 steht der Fahrspaß im Vordergrund. Die Ausstattung ist typischerweise auf das Wesentliche fokussiert, ohne den Charakter zu verwässern. Das Motorrad wirkt dadurch oft besonders „ehrlich“: Man kauft ein Bike, das man fährt, statt es ständig zu analysieren.

Die BMW R 1250 R wirkt dagegen wie ein Premium-Paket. Neben dem Fahrgefühl spielt auch die Anmutung eine Rolle: Verarbeitung, Bedienkonzept und das Gesamtbild sind auf ein hochwertiges Motorrad-Erlebnis ausgelegt. Das kann den Unterschied machen, wenn man Wert auf eine „rund laufende“ Maschine legt, die sich auch im Detail stimmig anfühlt.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Yamaha MT-125 ist besonders passend, wenn der Alltag die Hauptrolle spielt: Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken, häufiges Rangieren und ein Motorrad, das sich leicht und lebendig anfühlt. Sie ist ideal für Einsteiger, Wiedereinsteiger oder für alle, die ein Naked Bike suchen, das unkompliziert ist und trotzdem Charakter hat.

Die BMW R 1250 R ist die bessere Wahl, wenn mehr Komfort, mehr Reserven und ein souveräneres Fahrgefühl gefragt sind. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, auch mal zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das dabei entspannt bleibt, wird mit der BMW eher glücklich. Auch für Fahrer, die ein „erwachsenes“ Naked Bike suchen, das nicht nur im Stadtmodus Spaß macht, sondern über den ganzen Tag trägt, ist sie stark.

Stärken & Schwächen in einem Satz

MT-125: leicht, direkt und im Alltag besonders unterhaltsam – dafür eher begrenzt, wenn man dauerhaft sehr hohe Ansprüche an Tempo und Strecke stellt.

R 1250 R: komfortabel, souverän und mit viel Reserven – dafür weniger „leichtfüßig“ in engen, langsamen Situationen.

Fazit:

Die Yamaha MT-125 ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit, Agilität und einem unkomplizierten Fahrgefühl liegt. Sie macht dort besonders viel richtig: im Stadtverkehr, auf kurzen Wegen und überall, wo man häufig beschleunigt, bremst und das Motorrad schnell positionieren muss. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell vertraut anfühlt und Fahrspaß ohne großen Aufwand liefert, findet in der MT-125 einen starken Partner.

Die BMW R 1250 R passt besser, wenn Komfort, Souveränität und Reserven wichtiger sind als maximale Leichtigkeit. Auf längeren Strecken und bei dynamischer Fahrweise spielt sie ihre Stärken aus: ruhiges, stabiles Fahrverhalten und ein Motorcharakter, der das Fahren entspannter macht. Wer ein Naked Bike möchte, das auch nach vielen Kilometern noch „gut drauf“ ist, trifft mit der BMW eher die richtige Entscheidung.

Kurz gesagt: MT-125 für den agilen Alltag, R 1250 R für das souveräne Motorradgefühl über die gesamte Tour.

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