UVP 5.749 €
Baujahr von 2014 bis 2026~
UVP 10.399 €
Baujahr von 2022 bis 2025
1200er Retro-Roadster aus Österreich für unter 10.000 €
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Pro und Kontra

Pro:
  • Enorm wendig
  • drehfreudiger Motor
  • Verarbeitung
Kontra:
  • harte Sitzbank
Pro:
  • konsequente Retro-Optik
  • feine Verarbeitung
  • passender Braaaap-Sound
  • ordentliches Kayaba-Fahrwerk
  • kräftiger Drehmoment-Motor
Kontra:
  • Konstantfahrruckeln

Abmessungen & Gewicht

Gewicht138kg
Radstand1.355mm
Länge1.955mm
Radstand1.355mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.040mm
Gewicht235kg
Radstand1.450mm
Länge2.180mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.115mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum1.222ccm
Hub80mm
Bohrung99mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung15 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch2l pro 100km
Leistung83 PS bei 6.550 U/Min
Drehmoment108 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.198km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite356km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-down-Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Federbein (Federweg 110)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/80-17M/C 52S
Reifen hinten140/70-17M/C 66S
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vornekonventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 87)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-18
Reifen hinten150/70-17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 292 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch.  Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.999 €
  • Verfügbarkeit: ab 10/2022
  • Farben: schwarz, grau, grün

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Yamaha MT-125 vs Brixton Cromwell 1200: Vergleich, Stärken & Schwächen

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha MT-125 steht für ein agiles, modernes Leichtkraftrad mit klarer Naked-Philosophie. Die Brixton Cromwell 1200 dagegen spielt in einer ganz anderen Liga: mehr Hubraum, mehr Charakter und ein Stil, der deutlich nach Retro/Street-Interpretation klingt. Genau daraus entsteht ein interessanter Abgleich: Wie unterscheiden sich die beiden Konzepte bei Fahrgefühl, Alltagstauglichkeit und dem, was man im Alltag wirklich spürt?

Im Folgenden werden die aufgelisteten Vergleichspunkte der beiden Modelle miteinander gegenübergestellt. Dabei geht es nicht nur um „Daten“, sondern vor allem darum, was diese Daten im Alltag bedeuten: von der Motorcharakteristik über das Fahrwerk bis hin zu Bremsen und Ausstattung.

Erster Eindruck: Konzept und Motorrad-Charakter

Yamaha MT-125: urban, direkt, leicht zu handeln

Die Yamaha MT-125 ist als Naked Bike auf schnelle Orientierung und unkompliziertes Handling ausgelegt. Das zeigt sich bereits im Gesamtkonzept: schlanke Silhouette, aufrechte bis leicht sportliche Sitzhaltung und ein Motorrad, das sich in der Stadt „von selbst“ bewegt. Wer häufig im Stop-and-Go-Verkehr unterwegs ist oder kurze Strecken bevorzugt, bekommt hier ein Bike, das sich schnell anfühlt.

Brixton Cromwell 1200: kräftig, stämmig, mit Retro-Appeal

Die Brixton Cromwell 1200 wirkt dagegen deutlich massiver und „erwachsener“. Das spürt man vor allem im Charakter: mehr Drehmoment- und Durchzug-Anspruch, ein anderer Rhythmus beim Beschleunigen und ein Fahrgefühl, das stärker nach Landstraße und längeren Strecken ruft. Dazu kommt die optische Ausrichtung, die viele Fahrer anspricht, die nicht nur ein Transportmittel suchen, sondern ein Motorrad mit Wiedererkennungswert.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Unterschiede im Alltag zeigen

Beim Vergleich der Motorwerte wird schnell klar, dass hier zwei Welten aufeinandertreffen. Die Yamaha MT-125 ist auf ein leichtes, drehfreudiges Ansprechverhalten ausgelegt. Das bedeutet: In der Stadt und auf kurzen Strecken ist das Motorrad oft dann „richtig“, wenn man zügig mit dem Gas arbeitet und die Drehzahl im passenden Bereich hält. Das kann sehr dynamisch wirken – und ist besonders für Einsteiger oder Fahrer mit Fokus auf Alltagstauglichkeit attraktiv.

Die Brixton Cromwell 1200 dagegen profitiert von der deutlich größeren Motorbasis. In den aufgelisteten Vergleichspunkten zeigt sich das vor allem durch den stärkeren Leistungs- und Drehmomentcharakter. Praktisch heißt das: Beschleunigen fühlt sich oft entspannter an, weil weniger „Konzentration auf den Drehzahlbereich“ nötig ist. Gerade beim Überholen oder beim Fahren mit wechselnder Geschwindigkeit auf Landstraßen ist das ein spürbarer Vorteil.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Yamaha MT-125 – Stärke: agiles Ansprechverhalten und ein sehr handliches Fahrgefühl im Alltag. Schwäche: für lange Autobahn- oder zügige Überholphasen ist das Konzept weniger ausgelegt.
  • Brixton Cromwell 1200 – Stärke: mehr Durchzug und entspannteres Fahren bei höheren Lasten. Schwäche: das größere Motorrad wirkt im engen Stadtverkehr weniger „spielerisch“ als ein leichtes 125er.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Souveränität

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „leicht und wendig“ und „stabil und souverän“. Die Yamaha MT-125 spielt ihre Vorteile vor allem dort aus, wo häufige Richtungswechsel, enge Straßen und niedrige bis mittlere Geschwindigkeiten dominieren. Das Motorrad lässt sich gut positionieren, wirkt unkompliziert und unterstützt ein zügiges Vorankommen im Stadtverkehr.

Die Brixton Cromwell 1200 wirkt dagegen auf längeren Strecken oft ruhiger. Die aufgelisteten Fahrwerks- und Geometriepunkte deuten auf ein Konzept hin, das Stabilität priorisiert. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Strecke „fließt“ und man nicht ständig gegen den Verkehr ankämpft. In Kurven kann das Motorrad dadurch sehr souverän wirken – allerdings mit dem typischen Trade-off: Das Handling ist weniger „leichtfüßig“ als bei einem kleineren Bike.

Was das für die Praxis bedeutet

  • MT-125: ideal, wenn häufig kurze Wege, enge Straßen und häufiges Rangieren dazugehören.
  • Cromwell 1200: ideal, wenn längere Strecken, Landstraße und entspanntes Tempo im Vordergrund stehen.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Bremsen sind im Alltag entscheidend – und gerade hier zeigt sich, wie wichtig das Gesamtpaket ist. In den Vergleichspunkten wird deutlich, dass die Yamaha MT-125 auf ein stimmiges Setup für ihr Gewicht und ihre Leistungsbasis ausgelegt ist. Das sorgt für ein gut dosierbares Gefühl, besonders bei moderaten Geschwindigkeiten.

Die Brixton Cromwell 1200 bringt durch die Motorisierung und das größere Gesamtgewicht andere Anforderungen mit. Die Bremskomponenten sind entsprechend dimensioniert, was beim stärkeren Tempo und bei höheren Lasten ein Plus sein kann. In der Praxis bedeutet das: Wenn das Motorrad mehr „arbeiten“ muss, bleibt das Verzögern eher im sicheren Rahmen – vorausgesetzt, das Setup passt zum Fahrstil.

Stärken und Schwächen

  • MT-125: oft sehr gut dosierbar und alltagstauglich. Schwäche: bei sehr sportlichem Fahrstil und hohen Geschwindigkeiten ist das Konzept naturgemäß begrenzt.
  • Cromwell 1200: mehr Reserven bei höheren Anforderungen. Schwäche: das größere Motorrad verlangt mehr „Voraussicht“ im Stadtverkehr, weil man mit mehr Masse arbeitet.

Ausstattung und Komfort: Was man wirklich merkt

Auch wenn beide Motorräder unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, gibt es im Vergleich der Ausstattungspunkte einige klare Tendenzen. Die Yamaha MT-125 wirkt wie ein modernes, alltagstaugliches Paket: Bedienung und Ergonomie sind auf unkomplizierte Nutzung ausgelegt. Das ist besonders dann wichtig, wenn man das Motorrad regelmäßig nutzt und nicht jedes Mal „neu einstellen“ möchte.

Die Brixton Cromwell 1200 setzt stärker auf den Charakter des Motorrads: Stil, Präsenz und ein Fahrgefühl, das mehr nach „Genuss“ klingt. Je nach Ausstattungslage kann das Bike im Komfortbereich überzeugen, vor allem wenn man längere Strecken plant. Gleichzeitig gilt: Wer sehr häufig in engen Parklücken oder im dichten Stadtverkehr unterwegs ist, wird den Komfort zwar schätzen, aber das Handling bleibt ein Thema.

Komfort im Vergleich

  • MT-125: komfortorientiert für den Alltag, besonders bei kurzen bis mittleren Strecken.
  • Cromwell 1200: komfortabel für längere Fahrten, wenn das eigene Einsatzprofil eher „raus aus der Stadt“ ist.

Wirtschaftlichkeit und Nutzung: Welche Rolle spielt der Einsatzzweck?

Beim Thema Nutzung entscheidet meist nicht nur der Anschaffungspreis, sondern vor allem der Alltag. Die Yamaha MT-125 ist typischerweise die Wahl, wenn man ein leichtes Motorrad sucht, das sich im Stadtverkehr gut bewegt und sich auch für Fahranfänger oder Umsteiger eignet. Das Bike ist außerdem prädestiniert für Pendelstrecken, bei denen man häufig stoppt, abbiegt und die Geschwindigkeit selten dauerhaft hoch ist.

Die Brixton Cromwell 1200 passt besser, wenn man mehr „Motorradzeit“ außerhalb der Stadt verbringt. Wer regelmäßig Landstraße fährt, längere Touren plant oder einfach das Gefühl von mehr Reserven möchte, bekommt hier ein Konzept, das genau darauf ausgelegt ist. Der größere Motor macht sich besonders dann bezahlt, wenn man nicht ständig im Grenzbereich arbeiten möchte.

Für wen passt welches Motorrad? (Stärken & Schwächen als Entscheidungshilfe)

Yamaha MT-125: die bessere Wahl für…

  • Fahrten, die überwiegend in der Stadt stattfinden (Pendeln, kurze Strecken, viel Verkehr).
  • Einsteiger, die ein Motorrad suchen, das leicht zu kontrollieren ist und schnell Vertrauen aufbaut.
  • Menschen, die ein Naked Bike wollen, das modern wirkt und im Alltag unkompliziert bleibt.

Brixton Cromwell 1200: die bessere Wahl für…

  • Fahrer, die mehr Durchzug und entspannteres Beschleunigen bevorzugen.
  • Touren und Landstraßenfahrten, bei denen man nicht ständig „am Limit der Drehzahl“ arbeiten möchte.
  • Menschen, die ein Motorrad mit stärkerem Charakter suchen und Präsenz mögen.

Fazit:

Die Yamaha MT-125 ist die stimmige Wahl, wenn der Alltag im Vordergrund steht: Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken und ein Motorrad, das sich leicht und direkt anfühlt. Die Stärken liegen in der Agilität, der unkomplizierten Handhabung und dem insgesamt „nervösen, aber kontrollierbaren“ Fahrgefühl, das besonders bei häufigen Richtungswechseln Spaß macht. Ihre Grenzen zeigen sich dort, wo längere Strecken, höhere Geschwindigkeiten oder häufiges zügiges Überholen dominieren.

Die Brixton Cromwell 1200 spielt ihre Vorteile aus, wenn mehr Reserven gefragt sind: mehr Durchzug, souveränes Fahren und ein Charakter, der auch auf längeren Strecken überzeugt. Wer Landstraße und Touren priorisiert und ein Motorrad sucht, das nicht ständig nach Drehzahl verlangt, trifft hier eher die richtige Wahl. Im engen Stadtbetrieb kann das größere Konzept weniger „spielerisch“ wirken, dafür punktet es mit Ruhe und Kraft.

Kurz gesagt: MT-125 für den urbanen Alltag und Einsteiger-Feeling, Cromwell 1200 für mehr Fahrspaß auf Strecke und ein deutlich erwachseneres Leistungsgefühl.

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