| UVP | 5.749 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
| UVP | 21.599 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Enorm wendig
- drehfreudiger Motor
- Verarbeitung
- harte Sitzbank
- reichlich Power
- üppige Ausstattung
- gute Bedienbarkeit
- guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
- gelungene Deitails
- reichlich Zubeör verfügbar
- hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
- etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
- für manchen vielleicht etwas Techniküberladen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Länge | 1.955 | mm |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.040 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 849-869 | mm |
| Höhe | 1.520 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Leistung | 160 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein (Federweg 110)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80-17M/C 52S | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C 66S | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Semi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Druckguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.
Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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Yamaha MT-125 vs KTM 1290 Super Adventure S: Vergleich für Alltag und große Touren
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha MT-125 und die KTM 1290 Super Adventure S, wird der Vergleich spannend: Hier steht ein leichtes, agiles Naked Bike für den Einstieg und den Alltag einer großen Adventure-Maschine gegenüber, die für weite Strecken und hohe Ansprüche gebaut ist. Beide Modelle können Spaß machen – aber auf sehr unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Motorrad besser zum eigenen Fahrprofil passt.
Grundcharakter: Naked-Leichtigkeit trifft Adventure-Komfort
Die Yamaha MT-125 ist als Naked Bike auf unmittelbares Fahrgefühl ausgelegt. Das Konzept ist klar: kompakt, wendig und darauf getrimmt, im Stadtverkehr schnell zurechtzukommen und auf kurzen bis mittleren Strecken souverän zu wirken. Die Maschine wirkt dabei wie gemacht für spontane Fahrten, enge Gassen und kurvige Feierabendrunden.
Die KTM 1290 Super Adventure S verfolgt dagegen einen ganz anderen Ansatz. Als Adventure-Modell ist sie auf Komfort, Stabilität und Langstrecken-Einsatz ausgelegt. Das Motorrad fühlt sich weniger wie „springen“ an, sondern eher wie „tragen“: Es gibt dem Fahrer das Gefühl, auch bei längeren Etappen ruhig und kontrolliert unterwegs zu sein. Gerade die Kombination aus Leistung, Fahrwerksabstimmung und Ausstattung zielt auf Touren ab, bei denen man nicht nur von A nach B will.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Motorcharakter liegen Welten zwischen beiden Bikes. Die Yamaha MT-125 setzt auf ein leichtes, drehfreudiges Konzept. Im Vergleich zur großen KTM geht es weniger um „Durchzug aus dem Stand“ im Sinne von massiver Kraftentfaltung, sondern um das passende Drehzahlband und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert. Das macht die MT-125 besonders interessant, wenn häufiges Beschleunigen, zügiges Mitschwimmen im Verkehr und ein sportliches Handling wichtiger sind als maximale Reserven.
Die KTM 1290 Super Adventure S spielt in einer anderen Liga. Hier steht nicht nur mehr Leistung im Vordergrund, sondern auch die Art, wie sie verfügbar ist: Der Antrieb wirkt deutlich souveräner bei Überholvorgängen, beim Beschleunigen aus niedrigeren Drehzahlen und auf langen Autobahn- oder Landstraßenabschnitten. Im Vergleich zeigt sich: Während die MT-125 eher „aktiv gefahren“ werden will, um das Potenzial auszuschöpfen, bietet die KTM mehr Reserven und erlaubt entspanntes Tempo – ohne dass ständig die Drehzahl im Fokus stehen muss.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs Stabilität
Im Handling sind die Unterschiede besonders deutlich. Die Yamaha MT-125 wirkt durch ihre kompakte Bauweise und das eher straßenorientierte Setup sehr handlich. Das ist ein Vorteil, wenn häufig Richtungswechsel anstehen, wenn man sich im Stadtverkehr durchschlängelt oder wenn man auf kurvigen Strecken „mit dem Motorrad arbeitet“. Die MT-125 vermittelt dabei ein direktes Feedback und lässt sich gut dosieren.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen auf Stabilität ausgelegt. Das Fahrwerk ist so abgestimmt, dass es auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Belastungen Ruhe ausstrahlt. Im Vergleich zeigt sich: Die KTM fühlt sich wie ein „Langstreckenwerkzeug“ an. Sie nimmt Unebenheiten souveräner auf und bleibt auch dann kontrolliert, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Das Handling ist nicht weniger sportlich, aber die Priorität liegt klar auf Sicherheit, Komfort und Fahrpräzision über viele Kilometer.
Bremsen und Fahrdynamik: Vertrauen beim Verzögern
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten. Die Yamaha MT-125 bietet eine Bremsleistung, die zum Einsatzbereich passt: Sie unterstützt zügiges Fahren im Alltag und sorgt für ein gut dosierbares Gefühl. Gerade im Stadtverkehr ist das wichtig, weil häufiges Anbremsen und das schnelle Reagieren auf Verkehrssituationen den Ton angeben.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist auf deutlich höhere Anforderungen ausgelegt. Im Vergleich wirkt die Bremsanlage kräftiger und standfester, besonders wenn es um wiederholtes Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten geht. Dazu kommt, dass die KTM durch ihre Gesamtbalance und die Fahrwerksabstimmung das Bremsen „leichter“ macht: Das Motorrad bleibt stabil, die Kontrolle geht nicht verloren, und das Vertrauen in die Verzögerung ist spürbar.
Ergonomie und Sitzposition: Kurzstrecke vs Langstrecke
Die Yamaha MT-125 ist ergonomisch auf den Alltag zugeschnitten. Die Sitzposition wirkt eher kompakt und sportlich genug, um aktiv zu fahren, ohne dass man nach kurzer Zeit das Gefühl hat, „zu verkrampfen“. Für Pendeln, kurze Touren und spontane Ausfahrten ist das ein klarer Vorteil.
Die KTM 1290 Super Adventure S setzt auf eine deutlich tourentauglichere Auslegung. Im Vergleich fällt auf, dass die Ergonomie mehr auf längeres Sitzen optimiert ist. Das Motorrad unterstützt eine entspanntere Haltung, was gerade bei mehreren Stunden Fahrzeit spürbar wird. Wer häufig lange Strecken fährt oder auch mal mit Gepäck unterwegs ist, profitiert von dieser Ausrichtung.
Ausstattung und Elektronik: Minimalismus vs Komfortpaket
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die beiden Modelle ebenfalls stark. Die Yamaha MT-125 konzentriert sich auf das Wesentliche. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Gerade im Einstieg oder im urbanen Einsatz kann eine übersichtliche, unkomplizierte Bedienung mehr bringen als ein überladenes Menü. Die MT-125 wirkt dadurch oft „direkter“ – man fährt, statt sich mit Technik beschäftigen zu müssen.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen ein echtes Technikpaket. Im Vergleich zeigt sich: Die KTM bietet deutlich mehr Komfort- und Assistenzfunktionen, die das Fahren erleichtern und absichern. Das betrifft nicht nur die Fahrdynamik, sondern auch den Alltag auf Touren – etwa durch elektronische Unterstützung, die das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbarer macht. Wer Wert auf moderne Features legt, findet hier deutlich mehr.
Reisetauglichkeit: Wie beide Motorräder mit Strecke umgehen
Die Yamaha MT-125 kann natürlich auch größere Strecken fahren, aber sie ist eher für „funktionierende“ Touren gemacht: zügig, unkompliziert, mit Fokus auf Fahrspaß. Wer regelmäßig lange Autobahnabschnitte fährt oder mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, merkt schneller, dass die KTM für genau diese Art von Nutzung gebaut wurde.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist im Vergleich klar im Vorteil, wenn es um Reisetauglichkeit geht. Das Motorrad wirkt wie dafür gemacht, Kilometer zu sammeln: Stabilität, Komfort, Ausstattung und die Art, wie der Antrieb Reserven bereitstellt, sorgen dafür, dass man auch nach langer Fahrt noch konzentriert und entspannt bleibt. Gerade auf wechselnden Strecken – Landstraße, Autobahn, wellige Abschnitte – spielt die KTM ihre Stärken aus.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha MT-125 – Stärken
- Agiles Handling für Stadtverkehr und enge Strecken
- Direktes Fahrgefühl, das Lust auf aktives Fahren macht
- Unkomplizierte Ausrichtung auf den Alltag
- Gute Basis für Einsteiger und Fahrer, die „leicht und wendig“ suchen
Yamaha MT-125 – Schwächen
- Begrenzte Reserven bei sehr langen oder anspruchsvollen Überholmanövern
- Weniger Tourenfokus im Vergleich zur großen Adventure-Klasse
KTM 1290 Super Adventure S – Stärken
- Hohe Leistungsreserven für Überholen und entspanntes Tempo
- Stabilität und Komfort für lange Strecken
- Umfangreiche Elektronik für mehr Sicherheit und Fahrkomfort
- Reisetaugliche Gesamtbalance aus Motor, Fahrwerk und Ergonomie
KTM 1290 Super Adventure S – Schwächen
- Mehr Gewicht und „großes Motorrad“-Gefühl im engen Stadtverkehr
- Komplexität durch mehr Ausstattung und Technik
Welche Entscheidung passt zu welchem Fahrprofil?
Im Vergleich wird schnell klar: Die Yamaha MT-125 ist die bessere Wahl, wenn der Alltag im Vordergrund steht – Pendeln, kurze Strecken, häufiges Manövrieren und ein Motorrad, das leicht zu bewegen ist. Wer Spaß an direktem Handling hat und das Motorrad gern „mitfährt“, findet in der MT-125 eine stimmige Basis.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen die bessere Wahl, wenn Touren, Komfort und Reserven zählen. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, unterschiedliche Straßenbedingungen mitnimmt und dabei moderne Assistenz und eine souveräne Fahrdynamik erwartet, wird mit der KTM deutlich glücklicher. Sie ist weniger „Alltagsflitzer“, mehr „Reisemittel“.
Fazit:
Die Yamaha MT-125 ist ideal für alle, die ein leichtes, wendiges Motorrad für den Alltag suchen: Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken und ein direktes Fahrgefühl stehen hier im Mittelpunkt. Die Maschine wirkt unkompliziert und macht Spaß, wenn man aktiv fährt und das Potenzial im passenden Drehzahlbereich nutzt. Ihre Grenzen liegen vor allem dort, wo lange Strecken, hohe Geschwindigkeiten oder häufige Überholvorgänge mehr Reserven verlangen.
Die KTM 1290 Super Adventure S passt am besten zu Fahrern, die Komfort und Leistungsreserven für lange Touren priorisieren. Im Vergleich überzeugt sie durch Stabilität, souveräne Brems- und Fahrdynamik sowie eine deutlich umfangreichere Ausstattung und Elektronik. Wer viel unterwegs ist, auch über längere Zeit, und dabei ein Motorrad möchte, das Ruhe und Sicherheit vermittelt, trifft mit der KTM die passendere Wahl. Kurz gesagt: MT-125 für agiles Alltagsfahren, Super Adventure S für große Touren und entspanntes Tempo.