UVP 5.749 €
Baujahr von 2014 bis 2026~
UVP 15.190 €
Baujahr von 2021 bis 2025
Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Enorm wendig
  • drehfreudiger Motor
  • Verarbeitung
Kontra:
  • harte Sitzbank
Pro:
  • Bremsen und Fahrwerk
  • nicht zu schwer
  • technisch gut ausgestattet
  • toller Motor mit ordentlich Bums
  • handlich dank tiefem Schwerpunkt
Kontra:
  • Tank polarisiert optisch
  • Turbulenzen und Lärm am Helm
  • Tempomat-Schalter zwar vorhanden, Funktion muss aber freigeschaltet werden (Aufpreis)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht138kg
Radstand1.355mm
Länge1.955mm
Radstand1.355mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.040mm
Gewicht196kg
Radstand1.528mm
Radstand1.528mm
Sitzhöhe: 850 mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe, Viertakt
Hubraum889ccm
Hub69mm
Bohrung91mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung15 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch2l pro 100km
Leistung105 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment100 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.239km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite444km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-down-Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Federbein (Federweg 110)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/80-17M/C 52S
Reifen hinten140/70-17M/C 66S
RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX USD 43mm (Federweg 200)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 292 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneVierkolben-Radialfestsattel, Doppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit - was bleibt hängen?

Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß? Diese Eingangsfrage können wir nach unserem Test mit Ja beantworten. Allerdings müssen Inhaber einer 790 Adventure jetzt nicht gleich zum KTM-Händler laufen und sich eine 890er kaufen. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Bikes sind nicht so groß, wie KTM es gerne darstellt. Trotzdem: Die 890 Adventure ist das bessere Motorrad.
 
Wettbewerber sind die Triumph Tiger 900, die Suzuki V-Strom 1050 und die Ducati Multistrada 950 - also die Reise-Enduros der gehobenen Mittelklasse. Der Unterschied zu den Oberklasse-Dickschiffen wie BMW GS 1250 und 1290 SAS ist deutlich spürbar, was aber wie oben beschrieben sowohl Vor- als auch Nachteile hat.
 
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad-Ruser aus Haseldorf - vielen Dank.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.295 €
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: orange, schwarz

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Yamaha MT-125 vs KTM 890 Adventure: Vergleich im Alltag & auf Tour

Manchmal geht es beim Motorradkauf gar nicht nur um „das schnellere“ Bike, sondern um das passende Konzept. Genau da wird der Vergleich spannend: Die Yamaha MT-125 steht für leichtes Handling, unkomplizierten Alltagseinsatz und ein agiles Fahrgefühl. Die KTM 890 Adventure dagegen ist auf mehr Reserven ausgelegt – für lange Strecken, wechselnde Untergründe und eine deutlich größere Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten. Auch wenn die beiden Modelle auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, lassen sich aus dem direkten Vergleich klare Antworten ableiten: Welche Maschine passt besser zu welchem Fahrstil, welcher Strecke und welchem Anspruch?

Grundidee der beiden Motorräder: Urban vs. Reiseabenteuer

Die Yamaha MT-125 ist als modernes, leichtes Motorrad gedacht, das vor allem dort glänzt, wo es schnell gehen muss: Stadtverkehr, enge Gassen, häufiges Anfahren und ein Fahrgefühl, das sich direkt und lebendig anfühlt. Die Maschine wirkt wie gemacht für kurze Wege, spontane Touren am Wochenende und alle, die ein Motorrad wollen, das sich nicht „schwer“ anfühlt.

Die KTM 890 Adventure verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie ist ein Adventure-Bike, das auf Komfort bei längeren Fahrten, stabilem Fahrverhalten und einer Ausstattung ausgelegt ist, die auch auf Reisen Sinn ergibt. Hier steht weniger das „kurze, schnelle Hüpfen“ im Vordergrund, sondern die Fähigkeit, Kilometer entspannt zu sammeln – und dabei auch abseits der klassischen Route nicht sofort an Grenzen zu stoßen.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich zeigt sich vor allem der Unterschied in der Charakteristik. Die Yamaha MT-125 ist darauf ausgelegt, die verfügbare Leistung sauber nutzbar zu machen. Das bedeutet: Das Motorrad wirkt besonders dann stimmig, wenn es dynamisch bewegt wird, also wenn Drehzahl und Gasannahme zusammenpassen. Für viele Fahrende ist genau das der Reiz: Die MT-125 fühlt sich nicht „träge“ an, sondern eher wie ein Motorrad, das man aktiv fährt.

Die KTM 890 Adventure spielt in einer ganz anderen Liga, was Reserven angeht. Der Motor liefert spürbar mehr Durchzug und macht das Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten deutlich entspannter. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das weniger vom ständigen „Mitdenken“ abhängt und mehr auf gleichmäßiges Vorankommen setzt. Gerade auf Landstraßen und Autobahnabschnitten (falls genutzt) ist das ein Vorteil, weil das Bike nicht ständig nach Drehzahl verlangt, um zügig zu bleiben.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

Yamaha MT-125 – Stärke: lebendiges Ansprechverhalten und ein Fahrstil, der Spaß macht, wenn das Motorrad aktiv bewegt wird. Schwäche: Wer häufig lange Strecken mit hohem Tempo oder viel „Überholen unter Last“ plant, stößt eher an Grenzen, weil die Leistungsreserve naturgemäß kleiner ist.

KTM 890 Adventure – Stärke: deutlich mehr Reserven, entspannteres Beschleunigen und ein souveränes Gefühl bei wechselnden Situationen. Schwäche: Das größere Konzept bringt auch mehr Gewicht und „Systemkomplexität“ mit sich – im dichten Stadtverkehr kann das weniger handlich wirken als ein leichtes 125er.

Handling und Alltagstauglichkeit: Agilität vs. Souveränität

Beim Handling zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Yamaha MT-125 ist prädestiniert für enge Situationen. Das Motorrad lässt sich im Alltag leicht bewegen, wirkt wendig und unterstützt einen Fahrstil, der auf schnelle Richtungswechsel und unkompliziertes Manövrieren setzt. Gerade wenn Parken, Rangieren und häufiges Stop-and-go dazugehören, spielt die Leichtigkeit ihre Vorteile aus.

Die KTM 890 Adventure fühlt sich dagegen eher nach „Fahrzeug“ an als nach „leichtem Begleiter“. Das ist nicht negativ – im Gegenteil: Auf längeren Strecken und bei zügigem Fahren vermittelt das Adventure-Konzept Stabilität. Auch wenn das Motorrad nicht die gleiche Agilität wie ein kleines Bike im Stadtbetrieb bietet, punktet es mit einem ruhigen, kontrollierten Fahrverhalten, das Vertrauen gibt.

Bremsen, Fahrwerk und Stabilität im Vergleich

Beide Motorräder sind auf Sicherheit und Kontrolle ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Yamaha MT-125 wirkt im Alltag besonders dann stark, wenn häufiges Anbremsen und das schnelle Reagieren im Vordergrund stehen. Die KTM 890 Adventure spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten, längere Belastung und wechselnde Untergründe geht. Das Fahrwerk wirkt auf Reise ausgelegt: komfortabel genug für lange Etappen, gleichzeitig so abgestimmt, dass das Motorrad nicht „wegschwimmt“, wenn die Straße nicht perfekt ist.

Schwäche der MT-125: Bei sehr anspruchsvollen Bedingungen (z. B. lange Autobahnabschnitte oder häufige hohe Last) fehlt die Reserve, um sich dauerhaft „entspannt“ zu fühlen. Schwäche der KTM: Im engen Stadtverkehr kann die größere Dimension den Alltag etwas sperriger machen.

Komfort und Ergonomie: Wie gut passt das Bike zur Strecke?

Komfort ist mehr als nur Sitzhöhe. Es geht darum, wie die Sitzposition zur Fahrdauer passt und wie das Motorrad Ermüdung reduziert. Die Yamaha MT-125 bietet eine ergonomische Basis, die für viele Fahrende alltagstauglich ist: kurze bis mittlere Strecken lassen sich meist angenehm fahren, und das Motorrad bleibt dabei „nah am Fahrer“. Das ist ein Vorteil, wenn der Alltag aus vielen kurzen Abschnitten besteht.

Die KTM 890 Adventure ist auf längere Fahrten ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad die Fahrt „trägt“: Die Sitzposition und die Gesamtgeometrie zielen darauf ab, auch nach mehreren Stunden noch kontrolliert und entspannt zu bleiben. Dazu kommt, dass Adventure-Bikes häufig mit einer Ausstattung kommen, die auf Reisen Sinn ergibt – etwa für Windschutz, Gepäck und eine bessere Anpassung an unterschiedliche Bedingungen.

Für wen fühlt sich welches Konzept besser an?

Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist oder regelmäßig kurze Strecken fährt, profitiert von der MT-125, weil sie sich leicht in den Alltag einfügt. Wer dagegen plant, regelmäßig längere Touren zu machen, auch mit Gepäck oder auf wechselnden Strecken, wird mit der KTM 890 Adventure deutlich mehr „Reisekomfort“ spüren.

Ausstattung und Einsatzbereich: Was wird wirklich wichtig?

Im Vergleich der beiden Modelle wird schnell klar, dass sich die Prioritäten unterscheiden. Die Yamaha MT-125 ist eher auf das Wesentliche konzentriert: ein Motorrad, das Spaß macht, ohne dass man ständig an „Reise-Features“ denken muss. Das ist für viele genau richtig, weil es den Fokus auf Fahrgefühl und Alltagstauglichkeit legt.

Die KTM 890 Adventure ist dagegen ein Bike, das als Plattform für Touren gedacht ist. Das bedeutet: Mehr Ausstattung, mehr Möglichkeiten und ein Konzept, das auch dann funktioniert, wenn die Route nicht perfekt geplant ist. Gerade auf Reisen wird das spürbar, weil ein Adventure-Bike nicht nur „von A nach B“ soll, sondern auch die Rahmenbedingungen mitdenkt.

Stärken und Schwächen bei der Ausstattung

MT-125 – Stärke: unkomplizierter Einstieg, klare Bedienung und ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt. MT-125 – Schwäche: Wer stark auf Reise- und Komfortfeatures setzt, wird eher bei der KTM fündig.

KTM 890 Adventure – Stärke: Tourenorientierung, mehr Reserven und ein Setup, das längere Fahrten leichter macht. KTM 890 Adventure – Schwäche: Für reine Kurzstrecken kann das Konzept „zu viel“ sein, wenn das Motorrad vor allem im Stadtverkehr bewegt wird.

Wirtschaftlichkeit und Entscheidung: Welche Priorität zählt?

Bei der Entscheidung spielen nicht nur Emotionen eine Rolle, sondern auch der Alltag. Die Yamaha MT-125 ist typischerweise die Wahl, wenn das Motorrad vor allem für Stadt, kurze Strecken und ein unkompliziertes Fahrgefühl genutzt wird. Das Konzept ist darauf ausgelegt, dass man sich schnell wohlfühlt und das Motorrad häufig nutzt, ohne dass es sich wie ein Projekt anfühlt.

Die KTM 890 Adventure ist die Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig für längere Touren gedacht ist und wenn mehr Reserven, Komfort und ein breiter Einsatzbereich wichtiger sind als maximale Leichtigkeit. Wer das Motorrad als Reisebegleiter sieht, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Fazit:

Die Yamaha MT-125 ist das bessere Bike für alle, die ein leichtes, agiles Motorrad für den Alltag suchen: Stadtverkehr, kurze Wege, spontane Feierabendrunden und ein Fahrgefühl, das direkt und lebendig bleibt. Wer Spaß daran hat, das Motorrad aktiv zu bewegen, findet in der MT-125 eine stimmige Wahl, während die Grenzen vor allem dort auftauchen, wo lange Strecken mit hoher Belastung oder viel Tempo dauerhaft gefordert sind.

Die KTM 890 Adventure passt besser zu Fahrenden, die mehr wollen als nur „von A nach B“: längere Touren, mehr Reserven, souveränes Durchzuggefühl und ein Konzept, das auch bei wechselnden Bedingungen Sicherheit und Komfort liefert. Die Schwäche liegt weniger im Können als im Einsatz: Im dichten Stadtverkehr kann das größere Adventure-Konzept weniger handlich wirken als ein kleines, leichtes Motorrad.

Kurz gesagt: MT-125 für Alltag und Agilität, 890 Adventure für Reisen, Komfort und Reserven.

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