UVP 5.749 €
Baujahr von 2014 bis 2026~
UVP 20.400 €
Baujahr von 2022 bis 2024
Was kann der neue Mischling aus Café-Racer und Super-Sportler?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Enorm wendig
  • drehfreudiger Motor
  • Verarbeitung
Kontra:
  • harte Sitzbank
Pro:
  • Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
  • fauchender Triple-Sound
  • zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
  • volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
  • nahezu einzigartiges Design
Kontra:
  • sportlich fordernde Sitzposition
  • Soziusbetrieb 1b
  • Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht138kg
Radstand1.355mm
Länge1.955mm
Radstand1.355mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.040mm
Gewicht199kg
Radstand1.439mm
Länge2.090mm
Radstand1.439mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartDreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.160ccm
Hub61mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung15 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch2l pro 100km
Leistung180 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.245km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite246km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-down-Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Federbein (Federweg 110)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/80-17M/C 52S
Reifen hinten140/70-17M/C 66S
RahmenbauartDoppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen
Federung vorneVoll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Federung hintenÖhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenAlu-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 292 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.
 
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 20.400€
  • Verfügbarkeit: ab 04/2022
  • Farben: rot, weiß

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Yamaha MT-125 vs Triumph Speed Triple 1200 RR – Vergleich der Naked-Bikes

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten stammen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Yamaha MT-125 steht für agiles, leichtes Handling und einen modernen Naked-Look – ideal für Einsteiger und den Alltag. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist ein ausgewachsenes Performance-Paket mit Fokus auf Dynamik, präzises Fahrverhalten und sportliche Ansprüche. In diesem Vergleich schauen wir darauf, wie sich die Stärken und Schwächen beider Modelle im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Bremsen, Elektronik und Praxis zeigen.

Grundidee und Charakter: vom Einsteiger-Naked bis zur Performance-Maschine

Die Yamaha MT-125 ist als kompaktes Naked Bike konzipiert, das vor allem durch seine Leichtigkeit und sein unkompliziertes Fahrgefühl überzeugt. Der Motor ist auf kontrollierbare Dynamik ausgelegt, wodurch sich die Maschine besonders in der Stadt und auf kurzen Strecken angenehm bewegt. Die Sitzposition wirkt dabei alltagstauglich, ohne den sportlichen Anspruch komplett zu verlieren.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR verfolgt eine andere Philosophie: Hier steht spürbar mehr Reserven-Potenzial im Vordergrund. Das Motorrad ist für Fahrer gedacht, die nicht nur „mitfahren“, sondern aktiv fordern wollen – auf kurvigen Strecken ebenso wie auf zügigen Autobahnabschnitten. Der Charakter ist deutlich sportlicher, die Maschine fühlt sich insgesamt „erwachsener“ an: mehr Druck, mehr Tempo, mehr Anspruch an die Fahrtechnik.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Yamaha MT-125 setzt auf ein gut dosierbares Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv für Einsteiger, für Fahrten im Stadtverkehr und für alle, die ein Motorrad suchen, das sich nicht wie ein „großes“ Gerät anfühlt. Die Dynamik ist ausreichend, um flott mitzuschwimmen und sich im Alltag souverän zu bewegen – aber sie ist eben nicht auf maximale Beschleunigung ausgelegt.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR spielt in einer ganz anderen Liga. Der Motor liefert deutlich mehr Durchzug und lässt sich auch bei höheren Geschwindigkeiten kraftvoll beschleunigen. Das merkt man vor allem beim Herausbeschleunigen aus Kurven und beim zügigen Überholen. Während die MT-125 eher über gleichmäßiges, leichtes Vorankommen punktet, überzeugt die Speed Triple über spürbare Performance und ein Fahrgefühl, das Tempo schnell zur Normalität macht.

Stärken und Schwächen beim Motorvergleich

Stärken der Yamaha MT-125: leicht zu handeln, gut dosierbar, ideal für Einsteiger und Alltag.
Schwächen der Yamaha MT-125: begrenztes Potenzial bei sehr sportlicher Fahrweise und langen, zügigen Strecken.

Stärken der Triumph Speed Triple 1200 RR: starker Vortrieb, hoher Durchzug, sportliche Reserven.
Schwächen der Triumph Speed Triple 1200 RR: mehr Motorrad als „nur mal eben“ – wer sie bewegt, sollte auch Lust auf Anspruch und konsequentes Fahren mitbringen.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. sportliche Präzision

Die Yamaha MT-125 wirkt im Alltag besonders wendig. Durch die kompakte Bauweise und das auf Leichtigkeit ausgelegte Setup lässt sie sich in engen Situationen gut bewegen. Das Handling fühlt sich direkt an, was gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Nebenstrecken Vorteile bringt. Auch wenn die Maschine nicht auf maximale Rennstreckenperformance ausgelegt ist, vermittelt sie ein sicheres, gutmütiges Fahrgefühl.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen auf sportliche Präzision getrimmt. Das Fahrwerk unterstützt eine dynamische Linie durch Kurven, und das Motorrad bleibt auch bei zügigem Tempo stabil. In schnellen Wechseln und beim aktiven Einlenken zeigt sich die Stärke: Die Speed Triple wirkt „aufgeräumt“ und kontrolliert, statt nervös zu werden. Allerdings ist das Setup auch ein Hinweis darauf, dass das Motorrad eher für Fahrer gemacht ist, die das Potenzial regelmäßig abrufen.

Wie sich das in der Praxis bemerkbar macht

Wer vor allem kurze Strecken, Stadtverkehr und gelegentliche Ausfahrten fährt, profitiert von der MT-125-Agilität. Wer dagegen längere Touren mit sportlichem Anspruch plant oder Kurvenfahrten mit hoher Dynamik sucht, wird die Speed Triple 1200 RR deutlich stärker erleben.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen zeigt sich ein klares Bild: Die Yamaha MT-125 bietet eine solide, alltagstaugliche Bremsleistung, die für ihr Einsatzprofil ausgelegt ist. Das System arbeitet so, dass sich Verzögerung gut dosieren lässt – wichtig für Einsteiger und für Situationen, in denen häufiges Anbremsen zum Alltag gehört.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist auf deutlich höhere Anforderungen ausgelegt. Die Bremsleistung wirkt kräftiger und standfester, was vor allem bei sportlicher Fahrweise und höheren Geschwindigkeiten relevant wird. Das gibt mehr Sicherheit beim späten Anbremsen und beim Wechsel zwischen zügigem Fahren und kontrolliertem Verzögern.

Stärken und Schwächen bei der Brems-Praxis

Yamaha MT-125: gute Dosierbarkeit, passend für Alltag und Einsteiger.
Triumph Speed Triple 1200 RR: mehr Reserven, besser für sportliche Dynamik und höhere Geschwindigkeiten.

Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung im Alltag und bei Tempo

Elektronik ist bei modernen Motorrädern ein entscheidender Faktor – und im Vergleich beider Modelle zeigt sich, wie unterschiedlich die Zielgruppen sind. Die Yamaha MT-125 setzt auf ein Setup, das vor allem das sichere, unkomplizierte Fahren unterstützt. Das hilft besonders in Situationen, in denen man sich auf das Wesentliche konzentrieren möchte: Linie halten, sauber beschleunigen, entspannt ankommen.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR bringt deutlich mehr „Werkzeug“ mit. Fahrmodi und elektronische Helfer unterstützen dabei, die Leistung je nach Situation zu kontrollieren. Das ist besonders wertvoll, wenn das Motorrad sportlich bewegt wird oder wenn Untergrund und Wetter variieren. Die Elektronik wirkt dabei nicht wie ein Selbstzweck, sondern wie eine Ergänzung zur Fahrdynamik.

Was das für die Wahl bedeutet

Für Einsteiger und Fahrer, die ein Motorrad vor allem als zuverlässigen Begleiter nutzen möchten, ist die MT-125 in ihrer Elektronik-Philosophie meist genau richtig: weniger Komplexität, mehr Fokus auf Fahrspaß. Wer dagegen gern mit unterschiedlichen Einstellungen arbeitet oder sportlich fährt, wird die Speed Triple 1200 RR als deutlich „moderneres“ Gesamtpaket erleben.

Ergonomie, Alltagstauglichkeit und Komfort

Die Yamaha MT-125 punktet mit einer Sitzposition, die sich für den Alltag gut anfühlt. Das Motorrad ist leicht zu bewegen, was sich besonders im Stop-and-go-Verkehr bemerkbar macht. Auch für kürzere Touren bleibt die Maschine angenehm, weil sie nicht das Gefühl vermittelt, „zu groß“ zu sein. In der Praxis ist das ein großer Vorteil: weniger Aufwand, mehr Fahrzeit.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit sportlicher Ausrichtung. Die Ergonomie ist so gestaltet, dass sie dynamisches Fahren unterstützt. Auf längeren Strecken kann das je nach Fahrstil und Körpergröße unterschiedlich empfunden werden. Wer sportlich unterwegs ist, wird die Speed Triple als stimmig erleben – wer vor allem entspannt cruisen möchte, sollte das eigene Komfortempfinden im Blick behalten.

Design und Image: Naked-Look mit unterschiedlicher Wirkung

Beide Motorräder tragen den Naked-Charakter im Namen – und doch wirkt er unterschiedlich. Die Yamaha MT-125 zeigt sich als modernes, freches Einsteigermotorrad, das im Straßenbild auffällt, ohne übertrieben zu wirken. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist ein Statement: aggressiver, leistungsorientierter und klar auf sportliche Ausstrahlung getrimmt.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich wird besonders klar, wenn man die Frage stellt: Welche Art von Fahrten steht im Vordergrund?

Yamaha MT-125 – ideal für…

Die Yamaha MT-125 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das leicht zu handhaben ist, im Alltag überzeugt und sich für Einsteiger oder Fahrten im Stadtverkehr besonders gut eignet. Wer Wert auf ein unkompliziertes Fahrgefühl legt und die Dynamik eher kontrolliert als maximal sportlich erleben möchte, findet hier eine stimmige Basis.

Triumph Speed Triple 1200 RR – ideal für…

Die Triumph Speed Triple 1200 RR passt am besten zu Fahrern, die mehr Leistung, mehr Reserven und ein deutlich sportlicheres Gesamtpaket suchen. Wer Kurvenfahrten liebt, sportlich beschleunigt und die Elektronik sowie die Brems- und Fahrwerksreserven regelmäßig nutzen möchte, wird mit der Speed Triple deutlich mehr „Motorrad“ erleben.

Fazit:

Die Yamaha MT-125 ist die richtige Wahl, wenn Alltag, Stadtverkehr und ein leichtes, gutmütiges Handling im Vordergrund stehen. Sie bietet eine angenehme, dosierbare Dynamik und macht Fahrten unkompliziert – besonders für Einsteiger oder für alle, die ein Naked Bike suchen, das schnell verfügbar ist und Spaß macht, ohne zu überfordern. Die Triumph Speed Triple 1200 RR hingegen ist für Fahrer gedacht, die sportliche Performance wirklich auskosten wollen: deutlich mehr Durchzug, stärkere Brems- und Fahrwerksreserven sowie eine Elektronik, die bei Tempo und wechselnden Bedingungen unterstützt. Wer regelmäßig zügig fährt, Kurven dynamisch angeht und ein Motorrad sucht, das sich auch bei höheren Ansprüchen souverän anfühlt, trifft mit der Speed Triple die bessere Wahl. Kurz gesagt: MT-125 für entspanntes, agiles Fahren – Speed Triple 1200 RR für maximale Dynamik und sportliche Ansprüche.

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