UVP 18.399 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP 7.545 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Fahrbericht der neuen Yamaha Niken GT auf Sardinien.
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Was macht die neue Z650 S besser als die alte Z650?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Schräglagengefühl
  • Komfort
  • Reisetauglichkeit
  • Soziuskomfort
  • Bedienung und Cockpit
Kontra:
  • Optik Geschmackssache
  • Gewicht
Pro:
  • Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
  • brummeliger Sound
  • einfachstes Fahrverhalten
  • gutes Fahrwerk
  • hoher Fahrspaß
Kontra:
  • ab 7.000 Umin geht die Puste aus
  • eingeschränkter Sozius-Komfort
  • Bremse vorne könnte besser sein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht270kg
Radstand1.510mm
Länge2.150mm
Radstand1.510mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.250mm
Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.065mm

Motor

Motor-BauartReihenmotor Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung115 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment91 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite310km
Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneDoppelte USD-Gabel 41 mm (Federweg 110)mm
Federung hintenZentralfederbein, über Hebelsystem angelenkt (Federweg 125)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 15 Zoll
Reifen hinten190/55 17 Zoll
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 282 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue Niken GT ist vor allem ein Prima Reise-Motorrad! Dank der Neigetechnik fährt sie sich extrem sicher und wo man mit einem normalen Motorrad bei Regen in kurvenreichen Gegenden aufgibt und das nächste Café ansteuert, fängt bei der GT der Spaß erst so richtig an! Keine Kurve ist mit der GT zu eng, keine Schräglage zu riskant. Auch nicht so versierte Biker können mir ihr richtig Spaß haben - jedenfalls ging mir das so!
 
Vielen Dank an Yamaha, die uns zur Vorstellung der Niken GT auf Sardinien eingeladen haben. Flug, Unterkunft und Verpflegung wurden von Yamaha bezahlt, es wurde aber kein Einfluss auf unsere Berichterstattung genommen. Anders gesagt: Ich hätte den Bericht genauso geschrieben, wenn wir die GT wie sonst bei uns üblich bei einem Händler gemacht hätten.

>>> Gebrauchte Yamaha Niken GT <<<

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 18.399€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: seit 2019
  • Verfügbarkeit: ab 04/2023
  • Farben: Schwarz

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Yamaha Niken GT vs. Kawasaki Z 650 S: Vergleich für Alltag, Kurven und Touren

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick ganz unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Yamaha Niken GT steht für ein besonderes Konzept: ein Schräglagen-Setup mit zwei Vorderrädern, das Stabilität und Vertrauen in Kurven verspricht. Die Kawasaki Z 650 S dagegen ist klassisch: ein agiles Straßenmotorrad mit Fokus auf leichtes Handling, spürbaren Fahrspaß und einen unkomplizierten Einstieg in die Welt der modernen Naked Bikes. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, wo liegen die Schwächen, und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?

Grundidee und Charakter: Trike-Feeling vs. Naked-Bike-Agilität

Yamaha Niken GT: Stabilität als Markenzeichen

Die Yamaha Niken GT bringt durch die spezielle Frontkonstruktion ein spürbar anderes Fahrgefühl mit. In der Praxis bedeutet das: Das Motorrad wirkt besonders standfest und vermittelt gerade beim dynamischen Fahren oder bei wechselnden Straßenbedingungen ein hohes Maß an Sicherheit. Gerade wenn die Straße nicht perfekt ist – Kopfsteinpflaster, grober Asphalt oder unruhige Fahrbahnen – kann die Niken GT ihren Vorteil ausspielen.

Kawasaki Z 650 S: Direkt, leicht und nah am Fahrer

Die Kawasaki Z 650 S setzt auf das, was viele an Naked Bikes lieben: direkte Rückmeldung, ein unkompliziertes Handling und ein Fahrgefühl, das schnell „greifbar“ wird. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, im Stadtverkehr wendig zu sein und auf Landstraßen zügig auf Rhythmus zu kommen. Wer gerne früh bremst, sauber einlenkt und das Motorrad spüren möchte, findet hier eine sehr natürliche Basis.

Fahrkomfort im Alltag: Wie sich die Konzepte im Alltag auswirken

Komfort ist mehr als nur Sitzhöhe oder Windschutz. Es geht darum, wie ruhig ein Motorrad über längere Zeit bleibt und wie entspannt sich die Fahrt anfühlt. Die Niken GT spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo man häufig „mit Tempo“ unterwegs ist oder längere Strecken plant. Durch die Bauart und die Auslegung wirkt das Motorrad in vielen Situationen ruhiger und reduziert das Gefühl von Unsicherheit, das manche Fahrer bei schnellen Richtungswechseln kennen.

Die Z 650 S ist dagegen eher der Typ „einfach losfahren“. Sie ist nicht als Komfort-Luxusmaschine gedacht, sondern als alltagstaugliches Straßenmotorrad. Das heißt: Der Komfort ist solide, aber der Fokus liegt stärker auf Agilität und einem lebendigen Fahrgefühl. Auf kurzen bis mittleren Strecken kann das perfekt passen – auf sehr langen Touren hängt es stärker davon ab, wie die eigene Sitzposition und die persönliche Erwartung an Wind- und Geräuschkomfort ausfallen.

Kurvenverhalten: Vertrauen in Schräglage vs. agiles Einlenken

Yamaha Niken GT: Kurven mit mehr Gelassenheit

Im Kurvenbetrieb zeigt die Niken GT ihre Besonderheit. Das Motorrad wirkt in vielen Situationen berechenbarer und kann das Einlenken erleichtern. Gerade wenn man nicht ständig am Limit fährt, sondern lieber flüssig und zügig unterwegs ist, hilft die Stabilität dabei, den eigenen Rhythmus zu halten. Gleichzeitig kann das Konzept auch eine andere Erwartungshaltung erzeugen: Wer ein sehr „leichtes“ Schräglagengefühl wie bei klassischen Motorrädern sucht, muss sich möglicherweise erst an die Charakteristik gewöhnen.

Kawasaki Z 650 S: Sportlich, aber nah am klassischen Fahrgefühl

Die Z 650 S punktet mit agilem Einlenken und einem Fahrstil, der sich schnell in den Vordergrund schiebt. Das Motorrad lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren: einlenken, annehmen, wieder herausbeschleunigen. In engen Kehren oder bei häufigem Richtungswechsel fühlt sich das Naked-Bike-Konzept oft besonders direkt an. Als mögliche Schwäche kann sich dabei zeigen, dass das Motorrad bei sehr ruppigen Straßen oder bei starkem Tempo in Kombination mit hektischen Manövern weniger „ausgleichend“ wirkt als die Niken GT.

Motor und Antrieb: Charakter statt Zahlenvergleich

Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb ausgelegt, aber sie sprechen unterschiedliche Fahrertypen an. Die Niken GT wirkt in der Praxis oft wie ein Motorrad, das entspannt mit Tempo umgehen kann. Der Antrieb unterstützt eher den flüssigen Reise- und Tourenstil: gleichmäßig, souverän und mit dem Gefühl, dass man nicht ständig „arbeiten“ muss.

Die Z 650 S steht dagegen für ein Motorrad, das den Fahrer stärker in den Vordergrund rückt. Der Motorcharakter ist so ausgelegt, dass man gerne dreht, sauber schaltet und das Motorrad dynamisch bewegt. Das ist besonders reizvoll, wenn man das Motorrad nicht nur als Transportmittel sieht, sondern als Fahrspaß-Partner für Feierabendrunden.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. klare Einfachheit

Elektronik kann den Unterschied machen – nicht unbedingt, weil sie „alles besser“ macht, sondern weil sie den Fahrstil unterstützt. Die Niken GT ist als GT-orientiertes Motorrad stärker auf Komfort und Sicherheit im Alltag ausgelegt. Das zeigt sich typischerweise in der Art, wie das Motorrad mit Fahrsituationen umgeht: Stabilität, Kontrolle und ein Gefühl von „ich bin sicher unterwegs“.

Die Z 650 S ist ebenfalls modern, aber in der Wahrnehmung oft weniger „tourig“ und mehr „naked“. Das kann ein Vorteil sein, wenn man lieber eine direkte Verbindung zum Motorrad möchte und Elektronik als Unterstützung im Hintergrund sieht. Wer dagegen sehr viel Wert auf umfassende Assistenz und ein möglichst stressfreies Fahrgefühl legt, wird bei der Niken GT eher die passende Richtung finden.

Bremsen und Fahrstabilität: Wo sich die Konzepte unterscheiden

Beim Bremsen geht es nicht nur um die reine Verzögerung, sondern auch um Dosierbarkeit und Stabilität. Die Niken GT profitiert von der speziellen Frontgeometrie und dem Konzept, das in vielen Situationen für ein ruhigeres Gesamtgefühl sorgt. Das kann besonders beim harten Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten oder beim Wechsel zwischen Bremsen und Einlenken spürbar sein.

Die Z 650 S kann beim Bremsen sehr gut funktionieren, wirkt aber im Gesamtpaket stärker wie ein klassisches Straßenmotorrad: präzise, direkt und auf sportliche Nutzung ausgelegt. Als Schwäche kann sich ergeben, dass man bei sehr anspruchsvollen Bedingungen (viel Verkehr, schlechte Fahrbahn, häufige Richtungswechsel) stärker auf die eigene Fahrtechnik achten muss, während die Niken GT durch ihr Konzept oft „mehr Reserven“ im Gefühl bietet.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Parken

Im Alltag zählt, wie schnell man sich zurechtfindet und wie entspannt man das Motorrad im Alltag nutzt. Die Z 650 S ist hier ein sehr typischer Kandidat: leicht zu bewegen, schnell im Kopf und unkompliziert im Handling. Für Pendler und kurze Wege ist das ein starkes Argument, weil man das Motorrad häufig „zwischen den Situationen“ bewegt – an Ampeln, im Stop-and-go oder beim Rangieren.

Die Niken GT ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie spielt ihre Stärken eher dort aus, wo man nicht nur kurz unterwegs ist. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, häufig Landstraße oder Autobahnanteile hat und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, wird die GT-Orientierung zu schätzen wissen. Eine mögliche Schwäche ist, dass das Konzept durch die Frontkonstruktion und die Gesamtgröße im Alltag manchmal weniger „leichtfüßig“ wirkt als bei einem klassischen Naked Bike.

Touren und Langstrecke: Wer fühlt sich wohler?

Für Touren zählt vor allem, wie gut das Motorrad mit Wind, Sitzkomfort, Stabilität und gleichmäßigem Tempo klarkommt. Die Niken GT ist klar auf diese Art von Nutzung ausgelegt. Das Motorrad bietet ein Fahrgefühl, das auf Langstrecken und „entspanntes Tempo“ optimiert ist. Gerade wenn man nicht nur die Kurven sucht, sondern auch An- und Abfahrt genießen möchte, ist das ein starkes Gesamtpaket.

Die Z 650 S kann ebenfalls Touren, aber sie ist eher der Typ „kurz und knackig“ oder „mittellange Runden mit Fahrspaß“. Wer gerne unterwegs ist, aber den Fokus auf Agilität und Fahrgefühl legt, wird sich damit schnell wohlfühlen. Wer dagegen sehr lange Strecken am Stück plant, sollte stärker darauf achten, wie die eigene Sitzposition und der Windschutz zur eigenen Erwartung passen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha Niken GT – Stärken

  • Sehr hohes Sicherheits- und Stabilitätsgefühl in vielen Fahrsituationen
  • Komfortorientierte Auslegung für längere Strecken und zügiges Fahren
  • Kurvenfahrt wirkt oft gelassener und berechenbarer
  • Elektronik und Gesamtpaket unterstützen den stressfreien Alltag

Yamaha Niken GT – Schwächen

  • Das Konzept kann sich im Vergleich zu klassischen Motorrädern „anders“ anfühlen
  • Im sehr engen Stadtbetrieb kann das Handling weniger „leicht“ wirken

Kawasaki Z 650 S – Stärken

  • Direktes, agiles Fahrgefühl mit viel Fahrspaß
  • Alltagstauglich für Pendeln und kurze bis mittlere Strecken
  • Einlenken und aktives Fahren fühlen sich sehr natürlich an
  • Moderne Basis, ohne sich zu „kompliziert“ anzufühlen

Kawasaki Z 650 S – Schwächen

  • Bei sehr anspruchsvollen Bedingungen kann die Stabilitätswirkung weniger „ausgleichend“ sein
  • Für lange Touren hängt der Komfort stärker von der individuellen Passform ab

Welche Wahl passt besser? Fazit

Die Yamaha Niken GT ist die bessere Wahl, wenn ein möglichst stabiles, sicheres und komfortorientiertes Fahrgefühl im Vordergrund steht. Besonders für längere Strecken, zügiges Fahren mit Gelassenheit und Fahrer, die sich in Kurven mehr Ruhe wünschen, spielt die Niken GT ihre Stärken aus. Wer das Motorrad als Touren- und Alltagsmaschine sieht, die auch bei wechselnden Straßenbedingungen souverän wirkt, wird hier eher glücklich.

Die Kawasaki Z 650 S passt besser, wenn Agilität, Direktheit und unkomplizierter Fahrspaß zählen. Für Pendler, Stadtfahrten und alle, die gerne aktiv fahren und das Motorrad „spüren“ möchten, ist die Z 650 S eine sehr stimmige Wahl. Auch für Einsteiger kann sie attraktiv sein, weil sie sich schnell vertraut anfühlt und das Fahren nicht überfordert.

Kurz gesagt: Niken GT für Stabilität und Komfort auf Distanz, Z 650 S für leichtes Handling und lebendigen Fahrspaß im Alltag.

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