| UVP | 18.399 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Schräglagengefühl
- Komfort
- Reisetauglichkeit
- Soziuskomfort
- Bedienung und Cockpit
- Optik Geschmackssache
- Gewicht
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 270 | kg |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.250 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenmotor Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 115 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 91 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 310 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Doppelte USD-Gabel 41 mm (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, über Hebelsystem angelenkt (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 Zoll | |
| Reifen hinten | 190/55 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Niken GT ist vor allem ein Prima Reise-Motorrad! Dank der Neigetechnik fährt sie sich extrem sicher und wo man mit einem normalen Motorrad bei Regen in kurvenreichen Gegenden aufgibt und das nächste Café ansteuert, fängt bei der GT der Spaß erst so richtig an! Keine Kurve ist mit der GT zu eng, keine Schräglage zu riskant. Auch nicht so versierte Biker können mir ihr richtig Spaß haben - jedenfalls ging mir das so!Vielen Dank an Yamaha, die uns zur Vorstellung der Niken GT auf Sardinien eingeladen haben. Flug, Unterkunft und Verpflegung wurden von Yamaha bezahlt, es wurde aber kein Einfluss auf unsere Berichterstattung genommen. Anders gesagt: Ich hätte den Bericht genauso geschrieben, wenn wir die GT wie sonst bei uns üblich bei einem Händler gemacht hätten.
>>> Gebrauchte Yamaha Niken GT <<<
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Yamaha Niken GT vs Triumph Speed Triple 1200 RR – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha Niken GT und die Triumph Speed Triple 1200 RR, wird der Vergleich schnell spannend. Die Niken GT steht für Stabilität und souveräne Kontrolle, vor allem dann, wenn die Straße unruhig ist oder das Tempo hochgeht. Die Speed Triple 1200 RR dagegen ist ein klassisches Statement: kompakt, direkt und mit dem Anspruch, Kurven und Beschleunigung möglichst unverfälscht erlebbar zu machen. Genau hier liegt der Reiz dieses Vergleichs – nicht nur im „Was kann mehr?“, sondern im „Wie fühlt es sich an?“
Grundcharakter: Stabilität und Komfort vs. sportliche Direktheit
Yamaha Niken GT: mehr Ruhe im Fahrgefühl
Die Yamaha Niken GT ist als dreirädriges Konzept auf ein besonders sicheres, gutmütiges Handling ausgelegt. Das wirkt sich spürbar auf das Kurvengefühl aus: Die Maschine bleibt auch bei wechselnden Bedingungen stabil, und das Einlenken fühlt sich oft weniger nervös an als bei vielen klassischen Zweirädern. Gerade auf längeren Strecken oder bei Alltagstempo ist das ein echter Vorteil, weil man weniger „arbeiten“ muss, um die Linie zu halten.
Triumph Speed Triple 1200 RR: mehr Kante, mehr Agilität
Die Triumph Speed Triple 1200 RR spielt dagegen die Stärken eines sportlichen Naked Bikes aus. Das Motorrad wirkt kompakter, reagiert unmittelbarer auf Lenkimpulse und lädt dazu ein, die Fahrdynamik aktiv zu nutzen. Wer gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als Werkzeug für Kurven und Beschleunigung versteht, findet hier eine sehr direkte Ansprache. Die RR-Version ist dabei klar auf Performance getrimmt – mit einem Charakter, der eher „fordern“ als „beruhigen“ will.
Kurven und Handling: Wie sich die Stärken in der Praxis zeigen
Einlenken und Linienführung im Vergleich
Im Kurvenbetrieb zeigt sich der größte Unterschied im Konzept. Die Yamaha Niken GT bietet durch ihre Bauart eine besonders standfeste Basis. Das erleichtert das Fahren in gleichmäßigem Rhythmus und kann das Vertrauen erhöhen, wenn die Straße nicht perfekt ist. Die Triumph Speed Triple 1200 RR hingegen setzt auf ein sportliches, zweiradtypisches Handling: Sie lässt sich präzise einlenken, verlangt aber auch mehr Aufmerksamkeit, um die Linie sauber zu halten – vor allem, wenn man zügig fährt oder die Fahrbahn wechselt.
Stabilität bei wechselnden Bedingungen
Auf schlechten oder welligen Straßen kann die Niken GT ihre Stärke ausspielen: Das Motorrad wirkt weniger „empfindlich“ gegenüber kleinen Störungen. Die Speed Triple 1200 RR kann ebenfalls sehr souverän sein, aber der Fahrer spürt stärker, wie sich Untergrund und Fahrstil auf das Fahrgefühl auswirken. Kurz gesagt: Die Niken GT nimmt mehr Last von den Schultern, die Speed Triple belohnt dafür den aktiven Umgang mit dem Motorrad.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Leistungsentfaltung und Fahrbarkeit
Beide Motorräder sind leistungsorientiert, aber sie liefern die Power auf unterschiedliche Weise. Die Triumph Speed Triple 1200 RR wirkt im Alltag oft „sportlicher“ in der Art, wie sie Gas annimmt und Schub aufbaut. Das macht sie besonders attraktiv für dynamische Fahrten, bei denen man häufig beschleunigt und das Motorrad zwischen den Kurven spürt.
Die Yamaha Niken GT ist dagegen stärker auf einen gleichmäßigen, kontrollierten Vortrieb ausgelegt. Das bedeutet nicht, dass sie träge wäre – im Gegenteil: Sie kann durchaus zügig bewegt werden. Aber das Gesamtpaket zielt mehr auf souveräne Geschwindigkeit und entspanntes Handling ab, statt auf das Gefühl, ständig am Limit zu arbeiten.
Alltagstauglichkeit bei Stadt- und Landstraßenbetrieb
Im Stadtverkehr spielt die Niken GT ihre Vorteile aus, weil das Fahrgefühl oft gelassener ist. Die Speed Triple 1200 RR ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich stärker nach „Fahrt aufnehmen“ an. Wer im Alltag gern flott unterwegs ist, wird die Triumph schnell mögen. Wer dagegen häufig im Stop-and-go oder auf wechselnden Straßen unterwegs ist, profitiert eher von der ruhigen, stabilen Art der Niken GT.
Bremsen und Fahrassistenz: Sicherheit im Fokus
Bei beiden Modellen steht die Kontrolle im Vordergrund. Die Triumph Speed Triple 1200 RR wirkt dabei wie ein Motorrad, das sportliches Bremsen und zügiges Verzögern besonders gut unterstützt. Die Yamaha Niken GT punktet zusätzlich mit dem stabilen Gesamtgefühl: Wenn das Motorrad in Schräglage und beim Richtungswechsel ruhig bleibt, wird das Bremsen oft als noch berechenbarer wahrgenommen.
Je nach Setup und Fahrmodus können beide Motorräder moderne Assistenzfunktionen nutzen. Entscheidend ist aber weniger die reine Technikliste, sondern wie sich das Zusammenspiel aus Fahrwerk, Reifen und Regelung anfühlt. In der Praxis zeigt sich: Die Niken GT vermittelt mehr „Sicherheit durch Stabilität“, während die Speed Triple eher „Sicherheit durch sportliche Performance“ liefert.
Fahrwerk und Komfort: Touring-Anspruch vs. Performance-Fokus
Komfort auf längeren Strecken
Die Yamaha Niken GT ist klar als Reise- und Allrounder gedacht. Das zeigt sich im Gesamtkonzept: Sitzposition, Windschutz-Feeling und das ruhige Fahrverhalten machen längere Etappen angenehmer. Wer regelmäßig weitere Strecken fährt oder auch mal entspannt unterwegs sein möchte, findet hier ein stimmiges Paket.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist ebenfalls nicht nur für die Rennstrecke gebaut, aber sie bleibt im Kern ein sportliches Naked Bike. Das bedeutet: Der Fokus liegt stärker auf direktem Feedback und dynamischer Kontrolle. Für kurze bis mittlere Touren ist das großartig. Für sehr lange Strecken hängt es stärker davon ab, wie die persönliche Sitzhaltung und das eigene Tempo zusammenspielen.
Fahrwerkseindruck: ruhig vs. verspielt
Die Niken GT wirkt oft „gerader“ im Gefühl, selbst wenn man zügig fährt. Die Speed Triple 1200 RR kann sich dagegen lebendiger anfühlen – als würde das Motorrad stärker mit dem Fahrer kommunizieren. Beide Ansätze haben ihren Reiz: Die eine Richtung ist Komfort und Stabilität, die andere ist sportliche Rückmeldung und Agilität.
Stärken und Schwächen: Wo die Modelle jeweils glänzen
Yamaha Niken GT – Stärken
- Stabilität und Vertrauen durch das dreirädrige Konzept, besonders bei wechselnden Bedingungen.
- Komfortorientierter Charakter, der längere Strecken angenehmer macht.
- Alltagstauglichkeit durch ein oft entspanntes, gutmütiges Handling.
Yamaha Niken GT – mögliche Schwächen
- Wer maximale „Sportlichkeit“ im Sinne von zweiradtypischer Agilität sucht, könnte sich weniger „direkt“ fühlen als bei klassischen Naked Bikes.
- Das Konzept ist so speziell, dass nicht jeder Fahrer den Charakter sofort als „sportlich“ interpretiert.
Triumph Speed Triple 1200 RR – Stärken
- Sportliche Direktheit im Handling und in der Gasannahme.
- Agiles Fahrgefühl, das Kurvenfahrten sehr aktiv unterstützt.
- Performance-Charakter, der sich besonders bei dynamischem Fahren auszahlt.
Triumph Speed Triple 1200 RR – mögliche Schwächen
- Je nach Fahrstil kann das Motorrad mehr Aufmerksamkeit verlangen, um die Linie dauerhaft souverän zu halten.
- Für sehr lange, entspannte Touren kann der Komfortfokus weniger „touring-lastig“ wirken als bei der Niken GT.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen Yamaha Niken GT und Triumph Speed Triple 1200 RR ist im Grunde ein Vergleich zwischen zwei Fahrphilosophien. Die Niken GT ist besonders attraktiv, wenn Stabilität, entspanntes Handling und Reise-Feeling im Vordergrund stehen. Die Speed Triple 1200 RR ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik, unmittelbare Rückmeldung und ein „Naked-Bike mit Biss“ gesucht werden.
Fazit:
Die Yamaha Niken GT ist für Fahrerinnen und Fahrer die beste Wahl, die viel Wert auf sicheres, ruhiges Handling legen – besonders auf wechselnden Straßen, bei längeren Touren oder im Alltag, wenn man nicht ständig „arbeiten“ möchte. Das dreirädrige Konzept sorgt für Vertrauen und macht Geschwindigkeit leichter kontrollierbar, ohne dass der Fahrspaß verloren geht. Die Triumph Speed Triple 1200 RR passt dagegen am besten zu denen, die ein sportliches Naked Bike suchen: direkt, agil und mit einem Charakter, der dynamisches Fahren spürbar belohnt. Wer Kurven aktiv angeht und das Motorrad als lebendiges Werkzeug erleben möchte, findet in der RR die passendere Antwort. Kurz: Niken GT für souveräne Stabilität und Komfort, Speed Triple 1200 RR für maximale sportliche Direktheit und Performance-Feeling.