UVP 18.399 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP 16.949 €
Baujahr von 2023 bis 2024
Fahrbericht der neuen Yamaha Niken GT auf Sardinien.
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Der neue Cross-Over SportTourer mit jeder Menge Technik im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • Schräglagengefühl
  • Komfort
  • Reisetauglichkeit
  • Soziuskomfort
  • Bedienung und Cockpit
Kontra:
  • Optik Geschmackssache
  • Gewicht
Pro:
  • komplette technische Ausstattung in Serie
  • prächtiger Triple mit reichlich Dampf
  • semi-aktives Fahrwerk
  • starke Bremsen
  • 30 Liter Koffer inklusive
Kontra:
  • eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten

Abmessungen & Gewicht

Gewicht270kg
Radstand1.510mm
Länge2.150mm
Radstand1.510mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.250mm
Gewicht223kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm

Motor

Motor-BauartReihenmotor Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung115 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment91 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite310km
Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneDoppelte USD-Gabel 41 mm (Federweg 110)mm
Federung hintenZentralfederbein, über Hebelsystem angelenkt (Federweg 125)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 15 Zoll
Reifen hinten190/55 17 Zoll
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 137)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 282 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue Niken GT ist vor allem ein Prima Reise-Motorrad! Dank der Neigetechnik fährt sie sich extrem sicher und wo man mit einem normalen Motorrad bei Regen in kurvenreichen Gegenden aufgibt und das nächste Café ansteuert, fängt bei der GT der Spaß erst so richtig an! Keine Kurve ist mit der GT zu eng, keine Schräglage zu riskant. Auch nicht so versierte Biker können mir ihr richtig Spaß haben - jedenfalls ging mir das so!
 
Vielen Dank an Yamaha, die uns zur Vorstellung der Niken GT auf Sardinien eingeladen haben. Flug, Unterkunft und Verpflegung wurden von Yamaha bezahlt, es wurde aber kein Einfluss auf unsere Berichterstattung genommen. Anders gesagt: Ich hätte den Bericht genauso geschrieben, wenn wir die GT wie sonst bei uns üblich bei einem Händler gemacht hätten.

>>> Gebrauchte Yamaha Niken GT <<<

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 18.399€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: seit 2019
  • Verfügbarkeit: ab 04/2023
  • Farben: Schwarz

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.

Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

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Yamaha Niken GT vs Yamaha Tracer 9 GT Plus: Vergleich für Touren, Alltag und Kurven

Wenn zwei Yamaha-Modelle aufeinandertreffen, die beide für längere Strecken und dynamisches Fahren gemacht sind, wird der Vergleich spannend. Die Yamaha Niken GT setzt dabei auf ein sehr eigenes Konzept: die Neigetechnik mit zwei Vorderrädern. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus dagegen bleibt klassisch in der Bauart, punktet aber mit Touring-Fokus und moderner Elektronik. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an, wie stabil ist es bei wechselnden Bedingungen, und welches Modell liefert auf der Langstrecke den besseren Gesamtmix?

Grundidee im Vergleich: Neigetechnik vs. klassischer Touring-Aufbau

Yamaha Niken GT: Stabilität durch Neigetechnik

Die Niken GT ist ein Motorrad, das sich vor allem über das Fahrgefühl definiert. Durch die spezielle Front mit zwei Vorderrädern und die Neigemechanik entsteht ein Eindruck von hoher Stabilität – besonders dann, wenn die Straße nicht perfekt ist. Das Motorrad wirkt oft souveräner, wenn es darum geht, zügig durch Kurven zu gleiten, ohne dass man ständig das Gefühl hat, die Linie „neu erarbeiten“ zu müssen.

Gleichzeitig ist diese Technik nicht nur ein Gimmick. Sie verändert die Art, wie man das Motorrad einsetzt: Die Niken GT lädt dazu ein, entspannt zu fahren, aber trotzdem sportlich zu bleiben. Wer häufig bei Regen, auf unruhigem Asphalt oder auf Strecken mit wechselnder Fahrbahnoberfläche unterwegs ist, profitiert besonders von dem stabilen Grundgefühl.

Yamaha Tracer 9 GT Plus: Touring-Charakter mit Elektronik

Die Tracer 9 GT Plus ist die klassische Antwort auf die Frage „Reisen mit Komfort“. Das Motorrad ist auf Alltagstauglichkeit und Langstrecken-Einsatz ausgelegt. Dabei spielt die Elektronik eine große Rolle: Fahrmodi, Assistenzfunktionen und ein Setup, das auf kontrollierte Dynamik setzt, machen das Motorrad zu einem verlässlichen Begleiter.

Im Vergleich zur Niken GT liegt der Fokus weniger auf dem besonderen Front-Feeling, sondern mehr auf dem rund abgestimmten Gesamtpaket: Motorcharakter, Ergonomie, Windschutz und die Art, wie das Motorrad die Kraft auf die Straße bringt. Wer häufig längere Strecken fährt und dabei Wert auf ein „einfach funktioniert“-Gefühl legt, wird hier schnell warm.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beide Motorräder sind für dynamische Touren gemacht, aber sie vermitteln die Kraft auf unterschiedliche Weise. Die Niken GT wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das die Fahrstabilität in den Vordergrund stellt. Dadurch fühlt sich die Beschleunigung häufig „entspannt“ an: Man kann zügig fahren, ohne dass man das Motorrad ständig neu ausbalancieren muss.

Die Tracer 9 GT Plus spielt dagegen stärker die Karte direkte Kontrolle und souveräne Kraftentfaltung. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten – etwa beim Überholen, beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim Fahren in hügeligem Gelände – wirkt das Motorrad sehr harmonisch. Die Elektronik unterstützt dabei, dass die Leistung berechenbar bleibt.

Fahrwerk und Handling: Kurven, Tempo und Sicherheit

Kurvenstabilität: Niken GT mit besonderem Front-Setup

In Kurven zeigt die Niken GT ihre Stärke besonders deutlich. Die Neigetechnik sorgt dafür, dass das Motorrad auch bei weniger idealen Bedingungen einen sehr stabilen Eindruck macht. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Straße rutschig ist oder wenn man auf Landstraßen unterwegs ist, die nicht überall gleich sauber sind.

Als mögliche Schwäche kann man festhalten: Wer ein Motorrad sucht, das sich „klassisch“ und maximal leichtfüßig anfühlt, muss sich an die Charakteristik der Neigetechnik gewöhnen. Die Niken GT ist nicht schlecht in der Agilität – aber sie fühlt sich anders an als ein konventionelles Setup.

Touring-Handling: Tracer 9 GT Plus mit ausgewogenem Fahrgefühl

Die Tracer 9 GT Plus punktet mit einem Fahrwerk, das auf Konstanz und Langstreckenkomfort ausgelegt ist. In schnellen Passagen bleibt das Motorrad ruhig, und beim Wechsel zwischen zügigem Fahren und entspannter Fahrt wirkt es sehr stimmig.

Wenn die Straße unruhig wird, hilft die Abstimmung dabei, dass das Motorrad nicht „nacharbeitet“. Im Vergleich zur Niken GT ist das Gefühl weniger technisch geprägt, dafür sehr alltagstauglich: Man steigt ein, fährt los und bekommt schnell Vertrauen.

Elektronik und Assistenz: Unterstützung im richtigen Moment

Beide Modelle setzen auf moderne Elektronik, aber sie wird unterschiedlich genutzt. Die Tracer 9 GT Plus wirkt dabei wie das Motorrad, das Elektronik als Teil des Touring-Konzepts versteht: Fahrmodi und Regelungssysteme sorgen dafür, dass die Performance kontrolliert bleibt – besonders dann, wenn Wetter und Grip variieren.

Die Niken GT nutzt Elektronik und Neigetechnik als „System“. Das Ergebnis ist ein sehr souveränes Fahrverhalten, das sich vor allem in Kurven und bei wechselnden Bedingungen bemerkbar macht. Eine Stärke ist hier die Kombination aus Stabilität und Kontrolle. Als Schwäche kann man höchstens nennen, dass das Systemgefühl stärker im Vordergrund steht: Wer maximale „Mechanik pur“ erwartet, wird das Motorrad eher als modernes Gesamtsystem wahrnehmen.

Komfort und Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und Alltag

Wind und Sitz: Wer lange fährt, merkt den Unterschied

Auf langen Strecken entscheidet Komfort oft über den Spaß. Die Tracer 9 GT Plus ist klar auf Touring ausgelegt: Windschutz, Sitzposition und die Art, wie das Motorrad die Fahrt „glättet“, sind auf entspannte Kilometer optimiert. Das macht sie besonders attraktiv für Reisen, bei denen mehrere Stunden am Stück gefahren werden.

Die Niken GT kann ebenfalls komfortabel sein, aber sie spielt ihre Stärken stärker über das Fahrgefühl aus. Wer viel in kurvigen Regionen unterwegs ist, profitiert von der Stabilität und dem entspannten Kurvenzug. Wer dagegen vor allem Autobahn und lange Geradeaus-Etappen fährt, wird die Tracer 9 GT Plus häufig als „touring-klassischer“ empfinden.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Pendeln

Im Alltag zählt, wie leicht sich das Motorrad bewegen lässt und wie stressfrei es im Verkehr bleibt. Die Tracer 9 GT Plus wirkt hier oft pragmatisch: Touring-Komfort ohne übertriebene Komplexität im Handling. Die Niken GT ist ebenfalls alltagstauglich, aber durch die spezielle Front und die andere Dynamik fühlt sie sich im Stadtverkehr anders an. Das kann ein Vorteil sein, wenn man das besondere Konzept mag – und ein Nachteil, wenn man ein möglichst „normales“ Motorradgefühl erwartet.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha Niken GT – Stärken

  • Sehr stabiles Kurvengefühl durch Neigetechnik und spezielle Front.
  • Hohe Sicherheit bei wechselnden Bedingungen (z. B. unruhiger Asphalt, Regen).
  • Entspanntes Fahren bei gleichzeitig sportlicher Auslegung.

Yamaha Niken GT – mögliche Schwächen

  • Anderes Fahrgefühl als bei klassischen Motorrädern – Gewöhnungsbedarf möglich.
  • Wer maximal „klassisch leicht“ handeln möchte, könnte die Charakteristik anders wahrnehmen.

Yamaha Tracer 9 GT Plus – Stärken

  • Touring-Fokus mit komfortorientierter Ergonomie und Windschutz.
  • Moderne Elektronik für kontrollierte Dynamik im Alltag und auf Reisen.
  • Sehr stimmiges Gesamtpaket für lange Strecken.

Yamaha Tracer 9 GT Plus – mögliche Schwächen

  • Weniger „technisch besonders“ im Fahrgefühl als die Niken GT – dafür klassisch und berechenbar.
  • Wer vor allem die Neigetechnik-Performance sucht, bekommt diese nicht im gleichen Maß.

Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Niken GT ist besonders interessant, wenn häufig Kurven, wechselnde Streckenqualität und Wetter eine Rolle spielen. Das Motorrad fühlt sich dann wie ein Sicherheitsnetz an: stabil, kontrolliert und oft deutlich weniger „angespannt“ als man es von klassischen Setups kennt.

Die Tracer 9 GT Plus ist die bessere Wahl, wenn Touring-Komfort und Langstrecken-Effizienz im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig weite Strecken fährt, Wert auf Windschutz, eine entspannte Sitzposition und ein harmonisches Elektronikpaket legt, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie gemacht für Reisen anfühlt.

Fazit:

Die Yamaha Niken GT ist das Motorrad für alle, die vor allem in Kurven und bei wechselnden Bedingungen ein besonders stabiles, souveränes Fahrgefühl suchen. Durch die Neigetechnik entsteht ein kontrolliertes Handling, das viele Situationen entspannter macht – ideal für dynamische Landstraßen und wenn der Grip nicht immer perfekt ist. Wer sich an ein anderes, technisch geprägtes Fahrgefühl gewöhnt, bekommt dafür viel Sicherheit und Fahrspaß.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein klassisches Touring-Erlebnis priorisieren: Komfort, Windschutz, ein stimmiges Gesamtpaket und moderne Elektronik für berechenbare Dynamik. Besonders auf langen Strecken und bei häufigem „einfach losfahren“ punktet die Tracer 9 GT Plus. Kurz gesagt: Niken GT für Kurvenstabilität und Neigetechnik-Faszination, Tracer 9 GT Plus für Touring-Komfort und Reise-Alltag.

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