UVP 7.149 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
UVP 11.799 €
Baujahr von 2021 bis 2025
Was kann der Bonsai-Supersportler?
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Rasiermesser mit typisch italienischem Charakter
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Pro und Kontra

Pro:
  • Drehwilliger Motor
  • Präzises Fahrwerk
  • Vergleichsweise alltagstauglich
  • Bedienung
Kontra:
  • Nur mittelmäßige Bremse
Pro:
  • sehr agiles Handling
  • rasiermesserscharfes Fahrwerk
  • angenehme Sitzposition, hoher & breiter Lenker
  • gute Ausstattung
Kontra:
  • im Vergleich zum Wettbewerb etwas zu teuer
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • Anzeigen im Cockpit etwas klein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht170kg
Radstand1.380mm
Länge2.090mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.140mm
Gewicht183kg
Radstand1.370mm
Länge1.995mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder-Reihe, 4-Takt
Hubraum321ccm
Hub44mm
Bohrung68mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartZweizylinder-Viertakt-Reihenmotor
Hubraum659ccm
Hub64mm
Bohrung81mm
Kühlungfüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung42 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment29 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Leistung95 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment67 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD-Gabel (Federweg 130)mm
Reifen vorne110/70-17M
Reifen hinten140/70-17M
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKayaba USD-Gabel 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenKayaba-Monofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel Brembo ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Festsattelbremse, Brembo ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Dir Aprilia Tuono 660 hält, was sie verspricht. Sie ist ein sportlich-rassiges Naked-Bike mit gaaaanz viel Charakter. Der Preis von 10.500 Euro ist etwas ambitioniert, vor allem im Vergleich zur Schwester RS 660, bei der der QuickShifter in Serie dabei ist. Wir würden trotz des Aufpreises von 219 Euro bei diesem Motorrad unbedingt zum QuickShifter raten, weil es a) zu diesem Bike passt und weil b) das 6-Gang Getriebe etwas knochig und hakelig ist. 
 
Die Tuono lässt einen nicht kalt, sie ist nicht perfekt und das ist auch gut so. Jede Fahrt wird zu einem Erlebnis und Design sowie Lautstärke lassen einen Tuono-Biker aus der Masse hervorstechen - geiles Bike!

Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik-Schielmann in Bokel - vielen Dank.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.550 €
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: grau, schwarz, gold

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Yamaha R3 vs Aprilia Tuono 660: Vergleich der beiden Naked-Charaktere

Wenn es um den Einstieg in die Welt der sportlichen Motorräder geht, tauchen zwei Namen besonders häufig auf: die Yamaha R3 und die Aprilia Tuono 660. Beide sind als Sportnaked gedacht, beide machen Spaß – aber sie verfolgen unterschiedliche Philosophien. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche Schwächen werden spürbar, und für wen passt welches Motorrad am besten?

Grundcharakter: R3 als leichtfüßiger Einstieg, Tuono 660 als Temperamentsmaschine

Die Yamaha R3 wirkt wie ein Motorrad, das vor allem eines kann: einfach mitfahren. Der Fokus liegt auf gutmütiger Handhabung, einem übersichtlichen Fahrgefühl und einer Motorcharakteristik, die sich auch dann angenehm anfühlt, wenn die Fahrpraxis noch nicht komplett routiniert ist. Die R3 ist damit häufig die Wahl, wenn das Motorrad nicht nur „irgendwie“ sportlich sein soll, sondern vor allem kontrollierbar und unkompliziert.

Die Aprilia Tuono 660 dagegen bringt von Haus aus mehr „Biss“. Sie ist spürbar darauf ausgelegt, dass man das Gas häufiger als nur „zum Anfahren“ nutzt. Das Fahrgefühl ist dynamischer, die Reaktion auf Lastwechsel wirkt direkter, und das Motorrad lädt stärker dazu ein, die eigene Fahrweise zu schärfen. Wer gerne zügig unterwegs ist und Kurven nicht nur durchfährt, sondern aktiv gestaltet, findet in der Tuono 660 eher den passenden Charakter.

Motor und Leistungsentfaltung: Unterschiedliche Art von Fahrspaß

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Yamaha R3 setzt auf eine harmonische, gut dosierbare Leistungsentfaltung. Das bedeutet nicht, dass sie „langweilig“ wäre – im Gegenteil. Gerade im Stadtverkehr und auf der Landstraße ist die R3 oft die entspanntere Wahl, weil sie sich ohne großes Nachdenken bewegt. Die Leistungsabgabe wirkt gleichmäßiger, und das Motorrad verzeiht mehr, wenn die Drehzahl mal nicht perfekt getroffen wird.

Die Aprilia Tuono 660 spielt dagegen eine andere Liga im Gefühl: Die Motorantwort wirkt lebendiger, und das Motorrad zieht spürbar stärker an, sobald die Drehzahl in den passenden Bereich kommt. Dadurch entsteht ein Fahrspaß, der sich weniger nach „ich halte das Tempo“ anfühlt, sondern mehr nach „ich will beschleunigen“. Das kann auf der einen Seite ein großer Vorteil sein – auf der anderen Seite verlangt es auch etwas mehr Aufmerksamkeit, weil die Dynamik schneller spürbar wird.

Fahrwerk und Handling: R3 leicht zu bewegen, Tuono 660 präziser im Tempo

Beim Handling punktet die Yamaha R3 vor allem durch ihre Leichtigkeit im Kopf. Das Motorrad lässt sich unkompliziert einordnen, wirkt in niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten sehr zugänglich und unterstützt eine ruhige Linie. Gerade für Fahrten mit wechselndem Untergrund oder für Situationen, in denen häufig gebremst und wieder beschleunigt wird, ist das ein Plus.

Die Aprilia Tuono 660 fühlt sich dagegen bei zügigem Fahren stärker „auf Schiene“ an. Das Motorrad vermittelt mehr Stabilität, wenn das Tempo steigt, und die Rückmeldung aus dem Fahrwerk wirkt direkter. In schnellen Kurven und auf kurvigen Strecken zeigt sich die Stärke: Die Tuono 660 unterstützt eine sportliche Fahrweise, ohne dabei komplett „nervös“ zu werden. Dennoch gilt: Wer eher entspannt unterwegs ist, kann die sportlichere Auslegung als „zu viel“ empfinden – nicht weil sie schlecht ist, sondern weil sie mehr fordert.

Bremsen und Fahrstabilität: Mehr Reserven bei der Tuono 660

Bei der Bremsleistung zeigt sich im Vergleich ein klares Bild: Die Aprilia Tuono 660 wirkt so, als hätte sie mehr Reserven für dynamisches Fahren. Das macht sich besonders dann bemerkbar, wenn aus höheren Geschwindigkeiten zügig verzögert werden muss oder wenn die Strecke häufiger harte Bremszonen hat. Die Dosierbarkeit ist dabei wichtig – und genau die wirkt bei der Tuono 660 insgesamt souveräner, wenn das Tempo höher ist.

Die Yamaha R3 bremst ebenfalls zuverlässig, aber sie ist stärker auf „Alltagstempo“ und moderates sportliches Fahren ausgelegt. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das völlig ausreichend, vor allem, wenn der Fokus auf entspanntem Cruisen oder dem sicheren Erlernen liegt. Wer jedoch regelmäßig sehr sportlich fährt, merkt schneller, dass die Tuono 660 mehr Reserven bietet.

Ergonomie und Alltag: R3 entspannter, Tuono 660 sportlicher

In der Ergonomie unterscheiden sich die beiden Motorräder spürbar. Die Yamaha R3 wirkt insgesamt als „Alltagsmaschine“: Die Sitzposition ist eher darauf ausgelegt, dass man auch längere Strecken ohne ständiges Umdenken bewältigt. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendtouren gedacht ist, sondern auch für Pendeln oder spontane Fahrten.

Die Aprilia Tuono 660 ist sportlicher positioniert. Das kann ein Vorteil sein, weil die Körperhaltung die sportliche Fahrweise unterstützt. Gleichzeitig kann sie bei sehr langen, entspannten Fahrten oder bei häufigem Stop-and-go weniger „komfortabel“ wirken als die R3. Das ist kein Qualitätsmangel, sondern eine Frage der Prioritäten: Wer sportlich fahren will, bekommt bei der Tuono 660 mehr „Werkzeug“ dafür. Wer vor allem bequem unterwegs sein möchte, fühlt sich mit der R3 oft wohler.

Elektronik und Fahrmodi: Mehr Möglichkeiten bei der Aprilia

Ein weiterer Unterschied liegt in der elektronischen Unterstützung. Die Aprilia Tuono 660 bietet in der Regel mehr Einstellmöglichkeiten und wirkt dadurch moderner im Handling. Das hilft besonders dann, wenn die Fahrweise variiert – etwa zwischen ruhiger Fahrt am Morgen und sportlicherer Runde am Nachmittag. Elektronik kann dabei nicht „Fahren ersetzen“, aber sie kann das Motorrad leichter beherrschbar machen und das Vertrauen in kritischen Situationen erhöhen.

Die Yamaha R3 ist dagegen eher auf das Wesentliche fokussiert. Das ist für viele Fahrerinnen und Fahrer ein Plus, weil das Motorrad dadurch weniger „komplex“ wirkt. Wer gerne direkt und ohne viele Einstellungen fährt, findet in der R3 oft genau den richtigen Grad an Technik.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha R3: Stärken

  • Leicht zu handeln – besonders bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten.
  • Gut dosierbare Leistungsentfaltung für entspanntes Fahren und sicheres Lernen.
  • Alltagstaugliche Ergonomie für Pendeln und längere Touren.
  • Unkompliziertes Gesamtpaket ohne übermäßige Komplexität.

Yamaha R3: Schwächen

  • Bei sehr dynamischem Fahren wirkt die Reservenlage begrenzter als bei der Tuono 660.
  • Wer dauerhaft „sportlich am Limit“ unterwegs ist, könnte schneller an Grenzen stoßen.

Aprilia Tuono 660: Stärken

  • Spürbar dynamischer Motorcharakter mit stärkerer Beschleunigungswirkung.
  • Mehr Stabilität und Präzision bei zügigem Fahren.
  • Bremsen mit mehr Reserven für sportlichere Situationen.
  • Mehr elektronische Möglichkeiten für unterschiedliche Fahrstile.

Aprilia Tuono 660: Schwächen

  • Sportlichere Ergonomie kann auf langen, entspannten Fahrten weniger angenehm wirken.
  • Die stärkere Dynamik verlangt mehr Aufmerksamkeit, besonders wenn die Fahrpraxis noch im Aufbau ist.

Welche Kaufentscheidung passt? Für wen ist welches Motorrad besser?

Die Yamaha R3 ist besonders dann die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem zugänglich sein soll: für den Alltag, für das sichere Erlernen sportlicher Fahrtechnik und für Touren, bei denen Komfort und unkompliziertes Handling wichtiger sind als maximale Dynamik. Wer ein Motorrad sucht, das sich „von selbst“ gut anfühlt und nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, wird mit der R3 sehr zufrieden sein.

Die Aprilia Tuono 660 passt besser, wenn der Fokus stärker auf Fahrspaß bei Tempo liegt: Kurven mit mehr Schwung, häufiges Beschleunigen und ein Motorrad, das die eigene Fahrweise aktiv unterstützt. Wer gerne mit mehr Reserven fährt, die Bremsen und das Fahrwerk auch bei sportlicher Gangart ausnutzen möchte und die elektronische Unterstützung als Mehrwert sieht, findet in der Tuono 660 den passenderen Partner.

Fazit:

Die Yamaha R3 ist die bessere Wahl für alle, die ein leicht zu beherrschendes, alltagstaugliches Sportnaked suchen. Sie punktet mit gut dosierbarer Leistungsentfaltung, unkompliziertem Handling und einer Ergonomie, die auch längere Fahrten angenehm macht. Wer entspannt starten möchte, sich sportlich steigern will und dabei ein Motorrad bevorzugt, das nicht ständig fordert, trifft mit der R3 meist genau die richtige Entscheidung.

Die Aprilia Tuono 660 empfiehlt sich, wenn mehr Dynamik im Vordergrund steht: spürbar stärkere Motorantwort, souveränere Reserven bei Bremsen und Fahrstabilität sowie ein sportlicheres Gesamtpaket mit mehr elektronischen Möglichkeiten. Wer Kurven und Beschleunigung bewusst genießen möchte und auch bei höherem Tempo ein präzises, lebendiges Motorrad sucht, wird mit der Tuono 660 deutlich mehr „Kick“ erleben.

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