| UVP | 7.149 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 21.390 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Drehwilliger Motor
- Präzises Fahrwerk
- Vergleichsweise alltagstauglich
- Bedienung
- Nur mittelmäßige Bremse
- satte Straßenlage
- 1.000 km Stück kein Problem
- luxuriöser Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- voll ausgestattet nicht ganz billig
- schwer -> eingeschränkte Rangierfähigkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 279 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.222 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 5 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder-Reihe, 4-Takt | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 526 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel (Federweg 130)mm | |
| Reifen vorne | 110/70-17M | |
| Reifen hinten | 140/70-17M | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | BMW Motorrad Paralever; WAD Federbein (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Wenn ein echter Reise-Tourer, dann RT! Allerdings nur dann, wenn man auf der Straße bleibt. Für Schotter oder Gelände ist die RT gänzlich ungeeignet. Wer aber möglichst komfortabel (und schnell?) von Hamburg nach München kommen will, der wird auf der BMW R 1250 RT nicht nur seinen Spaß haben, sondern auch völlig entspannt ankommen. Da die RT auch statt Kette einen Kardanantrieb hat, muss man auch nicht ständig Kettenpflege betreiben.Die zahlreichen technischen Features inkl. des QuickShifters braucht man vielleicht nicht unbedingt, aber sie funktionieren alle blendend und lassen sich vor allem leicht bedienen. Die Lautsprecher vorne wirken dabei vielleicht ein bisschen nach Alt-Herren-Bike, aber wir müssen zugeben: Wir haben sie genutzt und es genossen. Vielleicht gehören wir aber auch einfach schon zur typischen RT-Generation ...
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Pinneberg - vielen Dank.
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Yamaha R3 vs BMW R 1250 RT: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha R3 und die BMW R 1250 RT, lohnt sich ein genauer Blick. Die Yamaha R3 steht für leichtes Handling, ein agiles Fahrgefühl und einen Einstieg in die sportliche Motorradwelt. Die BMW R 1250 RT dagegen ist ein ausgewachsenes Tourenmotorrad: komfortorientiert, mit viel Elektronik und darauf ausgelegt, lange Strecken entspannt zu bewältigen. Im Vergleich zeigt sich schnell: Es geht weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern darum, wofür das jeweilige Bike gedacht ist.
Grundcharakter: Agil und kompakt vs. komfortabel und touring-lastig
Yamaha R3: sportlich, leicht, direkt
Die Yamaha R3 ist vom Konzept her kompakt und reaktionsfreudig. Das spürt man besonders im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen. Die Maschine wirkt handlich, lässt sich zügig umsetzen und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Gerade wer gerne dynamisch fährt, findet hier eine Basis, die Lust auf Kurven macht.
BMW R 1250 RT: Tourenkomfort mit viel Reserven
Die BMW R 1250 RT ist dagegen auf Langstrecke ausgelegt. Der Fokus liegt auf Komfort, Windschutz und einer Ausstattung, die das Fahren über Stunden erleichtert. Das Motorrad fühlt sich weniger wie ein „kurz und knackig“-Bike an, sondern eher wie ein zuverlässiger Reisebegleiter. Wer häufig größere Strecken fährt oder auch bei wechselhaftem Wetter entspannt bleiben möchte, bekommt hier einen klaren Vorteil.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude vs. souveräne Kraftentfaltung
Beim Vergleich der Motorcharaktere wird der Unterschied besonders deutlich. Die Yamaha R3 setzt auf ein sportliches, lebendiges Ansprechverhalten. Sie ist darauf ausgelegt, dass man das Potenzial durch passende Drehzahlen abrufen kann. Das macht sie spannend für Fahrer, die gerne mit dem Gas arbeiten und das Motorrad „mitnehmen“ möchten.
Die BMW R 1250 RT spielt dagegen ihre Stärken in der Art aus, wie sie Kraft bereitstellt. Die Leistungsentfaltung wirkt insgesamt souveräner und weniger drehzahlabhängig. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das auch bei längeren Etappen entspannt bleibt: Man kann gleichmäßig fahren, zügig beschleunigen und muss nicht ständig in den oberen Drehzahlbereich wechseln, um Tempo aufzubauen.
Fahrwerk und Handling: leichtes Umsetzen vs. stabiler Reiseauftritt
Die Yamaha R3 punktet beim Handling. Durch das kompakte Format und die sportliche Auslegung lässt sie sich im Alltag schnell positionieren. In engen Passagen und beim Wechsel zwischen Kurven fühlt sich das Motorrad „wach“ an. Das Fahrwerk unterstützt das dynamische Fahren, ohne den Fahrer permanent zu fordern.
Die BMW R 1250 RT ist spürbar auf Stabilität und Ruhe ausgelegt. Bei höheren Geschwindigkeiten und auf langen Strecken wirkt das Motorrad gelassen. Das Fahrwerk trägt den Komfortgedanken, ohne dabei die Kontrolle zu verlieren. In der Praxis bedeutet das: weniger Ermüdung auf der Autobahn oder Landstraße, dafür ein Handling, das eher auf „entspanntes Vorankommen“ als auf hektisches Umlegen ausgelegt ist.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit im Fokus
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich, dass beide Motorräder auf Sicherheit ausgelegt sind, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Yamaha R3 bietet eine direkte Rückmeldung und lässt sich gut dosieren. Das ist besonders hilfreich, wenn man im Stadtverkehr oder in engen Kurven häufig bremsen und wieder beschleunigen muss.
Die BMW R 1250 RT bringt zusätzlich den Vorteil moderner Sicherheits- und Assistenzsysteme mit. Dadurch entsteht ein Gesamtpaket, das nicht nur auf Bremsleistung setzt, sondern auch auf Stabilität und Kontrolle in unterschiedlichen Situationen. Gerade auf langen Fahrten, bei wechselnden Bedingungen oder wenn man zügig unterwegs ist, spielt das seine Stärken aus.
Ergonomie und Sitzposition: kompakt für Beweglichkeit vs. komfortabel für Distanz
Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die Yamaha R3 ist so ausgelegt, dass sie sportlich wirkt und das Motorrad aktiv gefahren werden kann. Das unterstützt ein dynamisches Fahrgefühl und macht sie besonders interessant für kürzere Strecken, für das Lernen und für alle, die gerne „nah am Motorrad“ sind.
Die BMW R 1250 RT setzt auf Komfort. Windschutz, Sitzgeometrie und die insgesamt tourentaugliche Auslegung sorgen dafür, dass auch längere Fahrten weniger anstrengend werden. Wer häufig unterwegs ist, profitiert davon, dass der Körper weniger ermüdet und die Konzentration länger erhalten bleibt.
Ausstattung und Elektronik: einfache Sportlichkeit vs. umfassende Tourenhilfe
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Konzepte deutlich. Die Yamaha R3 bleibt im Kern eher „motorradtypisch“ und konzentriert sich auf das Fahrerlebnis. Das ist ein Plus, wenn man nicht ständig mit Menüs oder Assistenzfunktionen beschäftigt sein möchte und das Motorrad vor allem über Gas, Blick und Linie steuert.
Die BMW R 1250 RT ist dagegen ein Technikpaket. Elektronik und Assistenzsysteme unterstützen das Fahren spürbar, etwa beim Anfahren, in Kurven oder bei der Stabilität. Dazu kommt die tourentypische Ausstattung, die das Motorrad für längere Reisen besonders attraktiv macht.
Reisetauglichkeit: kurz & knackig vs. Langstrecke mit Komfort
Im Alltag kann die Yamaha R3 ihre Stärken ausspielen: Sie ist leicht zu bewegen, macht Spaß bei kurzen Ausfahrten und eignet sich gut, um Routine aufzubauen. Auch wenn Gepäck dabei ist, bleibt der Fokus klar auf dem Fahrspaß.
Die BMW R 1250 RT ist dagegen auf Reisen gemacht. Windschutz, Komfort und die Möglichkeit, das Motorrad sinnvoll zu beladen, machen sie zur passenden Wahl, wenn Touren ein fester Bestandteil des Fahrplans sind. Gerade wer regelmäßig größere Distanzen fährt, merkt schnell, dass das Konzept auf „weniger Stress, mehr Strecke“ ausgelegt ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha R3 – Stärken
- Agiles, leichtes Handling für Stadt und Landstraße
- Sportliches Fahrgefühl mit direkter Rückmeldung
- Gut geeignet, um Fahrtechnik aufzubauen und dynamisch zu fahren
Yamaha R3 – Schwächen
- Für sehr lange Strecken fehlt der „Tourenkomfort“-Fokus
- Bei hohen Geschwindigkeiten und Dauerbelastung steht eher die Fahrfreude als die Ruhe im Vordergrund
BMW R 1250 RT – Stärken
- Komfort und Windschutz für entspannte Langstrecken
- Souveräne Kraftentfaltung für zügiges Vorankommen
- Umfangreiche Elektronik und tourentypische Ausstattung
BMW R 1250 RT – Schwächen
- Weniger „leicht“ im Handling als die kompakte R3
- Durch den Touring-Fokus weniger ideal, wenn vor allem kurze, sportliche Ausfahrten im Mittelpunkt stehen
Welche Entscheidung passt? Typische Einsatzszenarien
Wer vor allem im Alltag unterwegs ist, häufig kurze Strecken fährt und ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert bewegen lässt, findet in der Yamaha R3 eine sehr stimmige Basis. Sie macht Spaß, fördert ein aktives Fahrgefühl und bleibt dabei alltagstauglich.
Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und ein Motorrad möchte, das auch bei hoher Kilometerzahl entspannt bleibt, wird mit der BMW R 1250 RT deutlich besser bedient. Die Kombination aus souveräner Motorcharakteristik, stabiler Fahrweise und tourentypischer Ausstattung sorgt dafür, dass die Reise im Vordergrund steht.
Fazit:
Die Yamaha R3 ist die bessere Wahl für alle, die ein agiles, sportlich orientiertes Motorrad für Stadt, Feierabendrunde und kurvige Landstraßen suchen. Sie überzeugt durch direktes Handling und ein Fahrgefühl, das Lust auf dynamisches Fahren macht. Die BMW R 1250 RT passt dagegen am besten zu Fahrern, die Komfort, Windschutz und eine umfassende Touren-Ausstattung priorisieren. Auf langen Strecken spielt sie ihre Stärken aus: souveräne Kraftentfaltung, ruhiger Reiseauftritt und unterstützende Elektronik. Kurz gesagt: Wer viel „kurz und lebendig“ fährt, liegt mit der R3 richtig; wer „weit und entspannt“ unterwegs ist, findet in der R 1250 RT den passenden Reisebegleiter.