| UVP | 7.149 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Drehwilliger Motor
- Präzises Fahrwerk
- Vergleichsweise alltagstauglich
- Bedienung
- Nur mittelmäßige Bremse
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder-Reihe, 4-Takt | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel (Federweg 130)mm | |
| Reifen vorne | 110/70-17M | |
| Reifen hinten | 140/70-17M | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
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Yamaha R3 vs. Suzuki DR-Z 4SM: Vergleich für Alltag, Landstraße und gemischte Strecken
Wenn es um einen Motorradvergleich geht, treffen bei Yamaha R3 und Suzuki DR-Z 4SM zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander. Die Yamaha R3 steht für ein sportlich orientiertes Gesamtpaket, das sich besonders gut für den Alltag, die Landstraße und ein dynamisches Fahrgefühl eignet. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen ist stärker auf das „Mehr“ ausgelegt: mehr Bodenfreiheit, mehr Robustheit im Handling und ein Charakter, der auch abseits der glatten Asphaltwelt Spaß macht.
Im Folgenden werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet – ohne Zahlenfetisch, aber mit Fokus darauf, wie sich die Stärken und Schwächen im Fahrbetrieb bemerkbar machen. So lässt sich schneller einschätzen, welches Motorrad besser zu den eigenen Wegen, dem Fahrstil und den Erwartungen passt.
Grundcharakter: sportlich-elegant vs. supermoto-robust
Yamaha R3: straßennah, leicht zu bewegen
Die Yamaha R3 wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag nutzt. Der Aufbau ist auf eine klare Straßenlinie ausgelegt: Sitzposition und Ergonomie sind so gewählt, dass man zügig fahren kann, ohne sofort in eine „nur Rennstrecke“-Haltung zu rutschen. Das macht die R3 besonders attraktiv, wenn Pendeln, kurze Ausfahrten und längere Touren zusammenkommen.
Suzuki DR-Z 4SM: agil, aber mit Offroad-DNA
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen ein Motorrad, das sich nicht nur auf Asphalt wohlfühlt. Der supermoto-nahe Ansatz zeigt sich im Fahrgefühl: Das Bike fühlt sich lebendiger an, wenn es über Unebenheiten geht, und es vermittelt mehr „Grip-Gefühl“ auf gemischten Untergründen. Wer häufig schlechte Straßen, Baustellen, Feldwege oder einfach „Abkürzungen“ fährt, bekommt hier einen klaren Vorteil.
Motor und Kraftentfaltung: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beide Modelle sind für Fahrer gedacht, die Spaß am Fahren haben – aber die Art, wie der Motor das vermittelt, unterscheidet sich. Die Yamaha R3 liefert eine eher gleichmäßige, straßenorientierte Kraftentfaltung. Das bedeutet: Sie lässt sich gut dosieren, beschleunigt sauber und wirkt insgesamt „harmonisch“. Gerade im Stadtverkehr und auf der Landstraße ist das ein Plus, weil man selten das Gefühl hat, ständig gegen das Motorrad arbeiten zu müssen.
Die Suzuki DR-Z 4SM spielt dagegen stärker mit dem Charakter eines supermoto-nahen Antriebs. Die Kraft wirkt oft „direkter“ und ruft eher dazu auf, den Motor aktiv zu nutzen. Das ist ein Vorteil, wenn man gern dynamisch fährt, früh schaltet und das Motorrad spürbar mit dem Gas steuert. Gleichzeitig kann genau dieser Charakter im reinen Langstrecken- oder Komfortfokus weniger „entspannt“ wirken als bei der R3.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. lebendige Agilität
Yamaha R3: ruhiger auf der Straße
Die Yamaha R3 punktet vor allem mit einem straßenfreundlichen Fahrwerk. In Kurven vermittelt sie ein kontrolliertes Gefühl, und das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Bedingungen gut berechenbar. Auf der Landstraße ist das besonders spürbar: Man kann Linien sauber halten und hat das Gefühl, dass das Bike „mitfährt“, statt ständig zu reagieren.
Als Schwäche kann sich bei der R3 zeigen, dass sie für echte Offroad-Abschnitte nicht gemacht ist. Wer regelmäßig über groben Untergrund fährt, wird merken, dass die Abstimmung und die Gesamtkonzeption eher auf Asphalt optimiert sind.
Suzuki DR-Z 4SM: mehr Bodenfreiheit, mehr Spielraum
Die Suzuki DR-Z 4SM ist im Handling oft „agiler“ und verzeiht mehr, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Unebenheiten, schlechte Fahrbahnen oder gemischte Untergründe werden eher als Teil des Fahrspaßes gesehen. Das Bike wirkt dadurch wie geschaffen für Fahrer, die nicht nur die schnellste Route, sondern auch die abwechslungsreichste Strecke suchen.
Auf der anderen Seite kann die DR-Z 4SM bei reinem Autobahn- oder Langstreckenfokus weniger souverän wirken als die R3, weil der supermoto-orientierte Ansatz stärker auf Wendigkeit und Reaktionsfreude ausgelegt ist.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit im Vergleich
Bei beiden Motorrädern ist das Bremsgefühl entscheidend, aber die Schwerpunkte liegen unterschiedlich. Die Yamaha R3 bietet in der Regel eine sehr gut dosierbare Bremsperformance, die sich im Alltag leicht anfühlt. Das ist hilfreich, wenn häufiges Anhalten, Ampelstopps und wechselnde Verkehrssituationen den Takt bestimmen.
Die Suzuki DR-Z 4SM kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, wirkt aber in der Gesamtcharakteristik stärker „sportlich-aktiv“. Wer gern dynamisch fährt und das Motorrad spürbar steuert, wird das als Vorteil wahrnehmen. Wer dagegen eher ruhig und gleichmäßig bremst, kann die DR-Z 4SM subjektiv etwas „direkter“ erleben als die R3.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Übersicht und Komfort
Die Yamaha R3 ist im Alltag oft die entspanntere Wahl. Die Sitzposition unterstützt eine natürliche Haltung, und die Bedienung wirkt insgesamt auf „einfach losfahren“ ausgelegt. Für Pendler und Einsteiger ist das ein starkes Argument, weil man sich schneller wohlfühlt und weniger Zeit mit „Einstellen“ oder Gewöhnung verbringt.
Die Suzuki DR-Z 4SM bietet eine sportlichere, auf Agilität ausgelegte Haltung. Das kann auf kurzen Strecken sehr motivierend sein. Bei längeren Fahrten kann sich jedoch zeigen, dass der Fokus stärker auf Fahrgefühl und Reaktionsfreude liegt als auf maximalem Komfort.
Ausstattung und Praxis: Was man im Alltag wirklich merkt
Im Vergleich fällt auf, dass beide Modelle ihren Zweck erfüllen, aber in unterschiedlichen Szenarien. Die Yamaha R3 ist besonders dann im Vorteil, wenn das Motorrad häufig für Stadtfahrten, kurze Touren und Landstraßenrunden genutzt wird. Die straßenorientierte Auslegung sorgt dafür, dass man sich auf die Fahrt konzentrieren kann, statt ständig an die Strecke „anzupassen“.
Die Suzuki DR-Z 4SM spielt ihre Stärken aus, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Wer regelmäßig über unebene Abschnitte fährt oder gern mal „quer“ denkt, bekommt mit der DR-Z 4SM mehr Reserven. Das ist auch ein psychologischer Vorteil: Man fährt entspannter, weil das Motorrad nicht so schnell an seine Grenzen kommt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha R3 – Stärken
- Straßenfokus: sehr stimmiges Fahrgefühl für Alltag und Landstraße.
- Leicht zu handeln: wirkt insgesamt zugänglich, besonders für Einsteiger.
- Dosierbarkeit: Motor und Bremsen lassen sich meist gut kontrollieren.
Yamaha R3 – Schwächen
- Begrenzter Offroad-Anspruch: für groben Untergrund weniger geeignet.
- Weniger „Abenteuergefühl“: wer Abwechslung abseits des Asphalts sucht, findet bei der DR-Z 4SM mehr Reize.
Suzuki DR-Z 4SM – Stärken
- Mehr Vielseitigkeit: fühlt sich auf gemischten Strecken deutlich wohler.
- Agiles Handling: macht Spaß, wenn das Motorrad aktiv bewegt wird.
- Robuster Charakter: vermittelt mehr Sicherheit bei schlechten Straßen.
Suzuki DR-Z 4SM – Schwächen
- Komfortfokus geringer: für lange, entspannte Fahrten kann die R3 angenehmer wirken.
- Stärkerer Fahrstil-Anspruch: der Charakter belohnt aktives Fahren.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Yamaha R3 ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auf der Landstraße ein sportliches, aber gutmütiges Fahrgefühl liefert. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, Wert auf einfache Bedienbarkeit legt und ein Bike möchte, das sich schnell „richtig“ anfühlt, trifft mit der R3 meist eine sehr gute Wahl.
Die Suzuki DR-Z 4SM passt dagegen besser zu Fahrern, die Abwechslung lieben: schlechte Straßen, Baustellen, Feldwege oder einfach Strecken, die nicht immer perfekt sind. Wer ein Motorrad möchte, das sich lebendig anfühlt und auch mal „mehr“ zulässt, findet in der DR-Z 4SM einen starken Partner.
Fazit:
Wer ein straßenorientiertes Motorrad sucht, das sich leicht bewegen lässt, im Alltag überzeugt und auf der Landstraße ein harmonisches, gut dosierbares Fahrgefühl bietet, sollte die Yamaha R3 in den Fokus nehmen. Sie ist die bessere Wahl für regelmäßiges Pendeln, Einsteiger, und für alle, die sportlich fahren möchten, ohne dabei ständig an die Strecke denken zu müssen.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die richtige Entscheidung, wenn die Route oft gemischt ist und das Motorrad auch auf unebenen Abschnitten Spaß machen soll. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die Agilität und Robustheit suchen, gern aktiv fahren und Abkürzungen oder schlechte Straßen nicht als Hindernis sehen, sondern als Teil des Fahrens. Kurz gesagt: R3 für straßenbetonten Komfort mit sportlichem Charakter, DR-Z 4SM für vielseitige Abenteuerlust und mehr Reserven auf wechselnden Untergründen.