| UVP | 10.249 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Getriebe und Kupplung exakt und leichtgängig
- lebendiger Motor mit breit nutzbarem Drehzahlband
- leicht, wendig, sportlich
- zugänglicher Sportler für Jedermann
- Sitzposition auf Dauer ermüdend
- technisch sehr spartanische ausgestattet
- optionaler QuickShifter ohne Blipper
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.395 | mm |
| Länge | 2.070 | mm |
| Radstand | 1.395 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 216 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 289 | km |
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Zentral-Federbein, Zugstufe und Vorspannung einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) (schlauchlos) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) (schlauchlos) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Hydraulische Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Hydraulische Scheibenbremse ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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Yamaha R7 vs Benelli Leoncino Bobber 400 – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Grundcharakter her kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha R7 steht für sportliche Dynamik, präzises Handling und ein Fahrgefühl, das Lust auf zügige Kurven macht. Die Benelli Leoncino Bobber 400 hingegen setzt auf den klassischen Bobber-Look, eine entspanntere Ausstrahlung und ein Motorradkonzept, das sich vor allem dann richtig gut anfühlt, wenn der Alltag nicht nur schnell, sondern auch stilvoll sein soll.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit klar wird, welches Motorrad eher zu welchem Fahrstil, zu welchen Strecken und zu welchen Erwartungen passt.
Grundkonzept: Sportlichkeit vs. Bobber-Charakter
Yamaha R7: sportlich gedacht, sportlich gefahren
Die Yamaha R7 ist als sportorientiertes Motorrad konzipiert. Das merkt man nicht nur am Design, sondern vor allem am Fahrgefühl: Die Maschine wirkt agil, reagiert direkt und lädt dazu ein, das Tempo in Kurven aktiv zu gestalten. Wer gern dynamisch fährt, findet hier ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für flotte Landstraßenabschnitte anfühlt.
Benelli Leoncino Bobber 400: Stil, Ruhe und Charakter
Die Benelli Leoncino Bobber 400 verfolgt einen anderen Ansatz. Der Bobber-Charakter steht im Vordergrund: kompakter Look, entspannteres Auftreten und eine Sitzhaltung, die eher nach „genießen“ als nach „durchziehen“ aussieht. Das Motorrad wirkt dadurch besonders attraktiv für alle, die nicht nur Kilometer sammeln, sondern auch Wert auf eine markante Optik und ein stimmiges Gesamtgefühl legen.
Motor und Fahrgefühl: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Leistungsdaten und des Motorcharakters zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Yamaha R7 zielt auf sportliche Durchzugskraft und ein spürbar lebendiges Ansprechverhalten. Dadurch entsteht das Gefühl, dass das Motorrad „mitarbeitet“ – besonders dann, wenn die Drehzahl genutzt wird und die Maschine in den passenden Bereichen betrieben wird.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt dagegen stärker auf einen alltagstauglichen Charakter. Die Kraftentfaltung wirkt weniger auf maximale Dynamik getrimmt, sondern eher auf gleichmäßiges Fahren. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Für Stadtverkehr, kurze Strecken und entspanntes Cruisen kann genau diese Art von Motorgefühl deutlich angenehmer sein. Wer jedoch sehr sportlich unterwegs sein möchte, wird die R7 als klar zielgerichteter empfinden.
Fahrwerk und Handling: Kurvenarbeit vs. Komfortgefühl
Yamaha R7: präzise Linie, sportliche Rückmeldung
Die Yamaha R7 spielt ihre Stärken vor allem im Handling aus. Das Motorrad vermittelt ein direktes Feedback, unterstützt beim Einlenken und bleibt auch bei zügiger Fahrweise stabil. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt sich, dass das Fahrwerk und die Geometrie auf sportliche Kontrolle ausgelegt sind.
Stärken: sehr gutes Kurvengefühl, dynamische Abstimmung, spürbare Agilität.
Schwächen: Wer viel Wert auf maximalen Komfort auf schlechten Straßen legt, könnte die sportliche Auslegung als etwas „präsenter“ empfinden.
Benelli Leoncino Bobber 400: souverän im Alltag, weniger „Rennstrecke“
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt im Vergleich eher auf Alltagstauglichkeit und ein entspanntes Fahrgefühl ausgelegt. Das Motorrad liegt ordentlich auf der Straße, ohne dabei den Fokus auf kompromisslose Sportlichkeit zu legen. Dadurch kann es sich besonders auf längeren, weniger anspruchsvollen Strecken angenehm anfühlen.
Stärken: angenehmes Fahrgefühl, entspannter Charakter, gut für Stadt und Landstraße ohne „Kampfmodus“.
Schwächen: Bei sehr sportlicher Gangart fehlt der R7 das gewisse Maß an „Sport-Genauigkeit“ – die Benelli bleibt eher im Cruising-Tempo zuhause.
Bremsen: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zeigt sich in der Praxis vor allem der Unterschied zwischen sportlicher Erwartung und entspannterem Einsatz. Die Yamaha R7 ist darauf ausgelegt, auch bei zügiger Fahrweise schnell und kontrolliert zu verzögern. Das gibt Sicherheit, wenn Kurveneingänge dynamisch angefahren werden.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 bietet ebenfalls eine solide Bremsleistung für den Alltag. Wer aber häufig hart und sportlich bremst, wird die R7 als konsequenter für diese Art von Nutzung empfinden. Für entspanntes Fahren reicht die Benelli in der Regel völlig aus – und wirkt dabei weniger „auf Kante“.
Sitzposition und Ergonomie: sportlich aktiv vs. entspannt unterwegs
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede im Vergleich. Die Yamaha R7 unterstützt eine aktive Fahrhaltung. Das ist ideal, wenn das Motorrad nicht nur bewegt, sondern „geführt“ werden soll – also mit Körperarbeit in Kurven und einem klaren Fokus auf Dynamik.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt dagegen auf eine eher entspannte Haltung. Das macht sie besonders interessant für Fahrten, bei denen Komfort und Stil im Vordergrund stehen. Gleichzeitig kann die Ergonomie je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit unterschiedlich wirken: Wer sehr sportlich fahren möchte, findet bei der R7 meist schneller den passenden Bewegungsrhythmus.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und längere Strecken
Im Alltag zählt nicht nur die reine Leistung, sondern auch, wie gut sich ein Motorrad im Verkehr und auf wechselnden Streckenabschnitten anfühlt. Die Yamaha R7 ist zwar sportlich, aber nicht automatisch unpraktisch. Gerade wenn kurze Strecken mit Spaßfaktor verbunden werden, zeigt sie ihre Stärken.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt im Vergleich noch stärker auf „Alltag mit Charakter“ getrimmt. Der Bobber-Look und die entspannte Fahrweise machen sie besonders attraktiv für Pendlerstrecken, Wochenendfahrten und alle, die gern mit Stil unterwegs sind. Wer jedoch regelmäßig sehr lange Strecken mit hohem Tempo plant, wird die sportliche Ausrichtung der R7 als effizienter empfinden.
Ausstattung und Fahrassistenz: was man im Vergleich erwartet
Bei der Ausstattung und den technischen Details geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern um die Ausrichtung. Die Yamaha R7 wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das auf sportliche Nutzung und ein klares Fahrerlebnis optimiert ist. Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt stärker auf das stimmige Gesamtpaket aus Design, Charakter und einem unkomplizierten Fahrgefühl.
Wer Wert auf eine sportlich orientierte Bedienlogik und ein Motorrad legt, das sich wie ein „Fahrzeug für Kurven“ anfühlt, wird bei der R7 schneller glücklich. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich auch optisch sofort abhebt und im Alltag unkompliziert wirkt, findet in der Benelli oft den besseren Match.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha R7 – klare Vorteile
- Sportliches Fahrgefühl mit direkter Rückmeldung
- Agiles Handling für dynamische Kurvenfahrten
- Brems- und Leistungscharakter passend zu zügiger Fahrweise
- Aktive Sitzposition unterstützt sportliches Fahren
Yamaha R7 – mögliche Nachteile
- Sportliche Auslegung kann auf sehr schlechten Straßen weniger „weich“ wirken
- Wer vor allem entspannt cruisen möchte, könnte die R7 als zu „fokussiert“ empfinden
Benelli Leoncino Bobber 400 – klare Vorteile
- Stil und Charakter mit klarer Bobber-Optik
- Entspanntes Fahrgefühl für Stadt und Landstraße
- Alltagstaugliche Kraftentfaltung ohne ständigen Drehzahlfokus
- Ergonomie eher auf Komfort und Genuss ausgelegt
Benelli Leoncino Bobber 400 – mögliche Nachteile
- Bei sehr sportlicher Fahrweise fehlt die R7-typische Kurvenpräzision
- Wer maximale Dynamik sucht, wird die Benelli eher als „gemütlicher“ wahrnehmen
Welche Maschine passt zu welchem Fahrertyp?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Yamaha R7 ist besonders passend für alle, die gern sportlich fahren, Kurven aktiv nutzen und ein Motorrad möchten, das bei zügiger Gangart zuverlässig unterstützt. Wer Freude daran hat, das Potenzial des Motors auszuschöpfen und das Fahrwerk als Werkzeug zu verwenden, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist dagegen ideal für Menschen, die ein Motorrad suchen, das im Alltag Spaß macht, optisch auffällt und sich nicht wie ein „Sportgerät“ anfühlt. Wenn entspannte Fahrten, Stadtverkehr und das Gefühl von „einfach losfahren“ im Vordergrund stehen, spielt die Benelli ihre Stärken besonders gut aus.
Fazit:
Die Yamaha R7 ist die bessere Wahl, wenn sportliches Fahren im Fokus steht: dynamisches Ansprechverhalten, präzises Handling und ein Fahrgefühl, das Kurvenfahrten deutlich intensiver macht. Sie passt besonders zu Fahrern, die gern zügig unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das bei aktiver Fahrweise Vertrauen gibt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist hingegen die stimmigere Option, wenn Stil, entspanntes Cruisen und Alltagstauglichkeit wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Wer eine Maschine möchte, die im Stadtverkehr und auf gemütlichen Landstraßenabschnitten überzeugt und dabei optisch klar Akzente setzt, findet in der Benelli den passenden Charakter. Kurz gesagt: R7 für sportliche Ambitionen, Leoncinо Bobber 400 für genussvolles Fahren mit Look.