UVP 10.249 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 10.399 €
Baujahr von 2022 bis 2025
Der neue SuperSportler der Mittelklasse im Alltagstest.
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1200er Retro-Roadster aus Österreich für unter 10.000 €
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Pro und Kontra

Pro:
  • Getriebe und Kupplung exakt und leichtgängig
  • lebendiger Motor mit breit nutzbarem Drehzahlband
  • leicht, wendig, sportlich
  • zugänglicher Sportler für Jedermann
Kontra:
  • Sitzposition auf Dauer ermüdend
  • technisch sehr spartanische ausgestattet
  • optionaler QuickShifter ohne Blipper
Pro:
  • konsequente Retro-Optik
  • feine Verarbeitung
  • passender Braaaap-Sound
  • ordentliches Kayaba-Fahrwerk
  • kräftiger Drehmoment-Motor
Kontra:
  • Konstantfahrruckeln

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.395mm
Länge2.070mm
Radstand1.395mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.160mm
Gewicht235kg
Radstand1.450mm
Länge2.180mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.115mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum1.222ccm
Hub80mm
Bohrung99mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment67 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.216km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite289km
Leistung83 PS bei 6.550 U/Min
Drehmoment108 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.198km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite356km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down (Federweg 130)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Zentral-Federbein, Zugstufe und Vorspannung einstellbar (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W) (schlauchlos)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W) (schlauchlos)
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vornekonventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 87)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-18
Reifen hinten150/70-17

Bremsen

Bremsen vorneHydraulische Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenHydraulische Scheibenbremse ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch.  Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.999 €
  • Verfügbarkeit: ab 10/2022
  • Farben: schwarz, grau, grün

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Yamaha R7 vs. Brixton Cromwell 1200 – welcher Vergleich passt wirklich?

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, liegt das meist nicht nur am Design, sondern vor allem an der Philosophie dahinter. Die Yamaha R7 steht für sportliche Agilität und ein lebendiges Fahrgefühl, während die Brixton Cromwell 1200 eher den Charakter eines entspannten, kräftigen Alltags- und Tourenmotorrads mitbringt. Genau hier lohnt sich der Vergleich: Nicht nur, was die Modelle auf dem Papier versprechen, sondern wie sie sich im Alltag und auf der Landstraße anfühlen.

Im Folgenden werden die im Vergleich aufgeführten Werte beider Motorräder miteinander eingeordnet. Dabei geht es weniger um reine Zahlen, sondern um die Frage: Welche Stärken entstehen daraus – und wo liegen typische Schwächen?

Grundcharakter: Sportliche Dynamik vs. souveräne Gelassenheit

Yamaha R7: Fokus auf Kurven und Ansprechverhalten

Die Yamaha R7 ist im Vergleich klar auf sportliches Fahren ausgelegt. Die Kombination aus Motorcharakter und dem insgesamt sportlich abgestimmten Setup sorgt dafür, dass sich das Motorrad schnell in den Rhythmus bringen lässt. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt die R7 wie ein Werkzeug, das man gern „zieht“: Gas auf, Linie halten, wieder Gas – und das Motorrad reagiert spürbar direkt.

Brixton Cromwell 1200: Drehmoment-Feeling für Alltag und Strecke

Die Brixton Cromwell 1200 spielt dagegen die Stärken eines größeren, kräftigeren Antriebs aus. Im Vergleich zeigt sich das vor allem in der Art, wie sich Leistung und Durchzug anfühlen: weniger „Spitzenjagd“, mehr gleichmäßige Kraftentfaltung. Das macht die Cromwell 1200 besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Ampelstopps und wechselnde Geschwindigkeiten vorkommen – oder wenn man auf längeren Strecken entspannt unterwegs sein möchte.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Werte im Alltag bemerkbar machen

Leistungskonzept: Drehmomentorientiert vs. drehfreudig

Beim Vergleich der Motorwerte wird deutlich, dass die R7 eher auf ein drehfreudiges Konzept setzt. Das bedeutet: Wer sportlich fährt, profitiert davon, dass das Motorrad bei passender Drehzahl besonders lebendig wirkt. Die Cromwell 1200 dagegen ist stärker auf souveränen Vortrieb ausgelegt. Dadurch kann sie in vielen Situationen „einfach“ wirken: weniger Schalten, mehr Gelassenheit, ein gleichmäßiger Zug über einen breiteren Bereich.

Schaltgefühl und Gangnutzung

Die Unterschiede zeigen sich auch in der Praxis. Die R7 belohnt eine aktive Fahrweise: Gangwahl und Drehzahl spielen eine größere Rolle, damit das Motorrad sein volles Potenzial ausspielt. Die Cromwell 1200 wirkt hingegen oft wie ein Motorrad, das auch mit ruhigerer Gangnutzung gut vorankommt. Das ist ein klarer Vorteil, wenn der Alltag nicht immer nach „Sportmodus“ aussieht.

Handling und Fahrwerk: Agilität vs. Stabilität

Yamaha R7: leicht zu bewegen, schnell im Kopf

Im Vergleich der fahrdynamischen Werte wird die R7 als agiles Motorrad erkennbar. Das äußert sich in einem schnellen Einlenkverhalten und einem insgesamt sportlichen Handling. In engen Kehren und auf Landstraßenabschnitten fühlt sich die R7 dadurch oft „handlich“ an – und genau das ist ihre Stärke. Wer gern zügig fährt und das Motorrad als aktives Gegenüber versteht, wird hier viel Freude haben.

Brixton Cromwell 1200: ruhiger Eindruck, souverän über Strecke

Die Cromwell 1200 wirkt im Vergleich eher auf Stabilität und gleichmäßiges Rollen ausgelegt. Das kann in Alltagssituationen und auf längeren Strecken ein Plus sein: Das Motorrad bleibt gut kontrollierbar, auch wenn die Straße nicht perfekt ist. Als Schwäche kann sich bei sehr sportlicher Fahrweise ergeben, dass das Motorrad nicht ganz die gleiche „Spontanität“ vermittelt wie ein klar sportlich ausgelegtes Modell. Dafür punktet es häufig mit einem entspannteren Gesamteindruck.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit

Beim Vergleich der Bremswerte und der zugehörigen Komponenten zeigt sich: Beide Motorräder zielen auf sicheres Ansprechverhalten ab, unterscheiden sich aber in der Art, wie sich Bremsleistung im Fahrgefühl bemerkbar macht. Die R7 wirkt dabei tendenziell sportlich-dosierbar, was besonders bei dynamischer Fahrweise hilft. Die Cromwell 1200 kann im Alltag durch einen souveränen Eindruck überzeugen, vor allem wenn häufig aus moderaten Geschwindigkeiten verzögert wird.

Wichtig ist: Die beste Bremse ist die, die sich im eigenen Fahrstil gut dosieren lässt. Wer häufig zügig in Kurven bremst oder sportliche Manöver plant, wird die R7 tendenziell als „direkter“ empfinden. Wer eher konstant unterwegs ist und Wert auf ruhige Kontrolle legt, findet in der Cromwell 1200 oft den passenden Charakter.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Komfort und Handling im Verkehr

Yamaha R7: sportlicher, aber nicht automatisch unbequem

Die R7 ist im Vergleich klar auf sportliche Haltung ausgelegt. Das bedeutet: Die Sitzposition unterstützt aktives Fahren und fördert eine dynamische Körperhaltung. Für kurze bis mittlere Strecken ist das meist ein Vorteil. Bei sehr langen Fahrten oder wenn der Alltag viel „Stop-and-go“ bietet, kann die sportlichere Ausrichtung jedoch stärker ins Gewicht fallen als bei einem eher entspannten Motorrad.

Brixton Cromwell 1200: entspannter Charakter für den täglichen Einsatz

Die Cromwell 1200 wirkt im Vergleich insgesamt alltagstauglicher im Sinne von „einfach draufsetzen und fahren“. Die Haltung und der Charakter des Motorrads passen gut zu typischen Wegen: zur Arbeit, in die Stadt, über Landstraßen und auch für längere Ausfahrten. Als mögliche Schwäche gilt: Wer maximale Sportlichkeit sucht, könnte die Prioritäten anders gesetzt finden als bei der R7.

Ausstattung und Praxis: Was die Werte über den Nutzungsstil verraten

Auch wenn Ausstattung je nach Ausführung variieren kann, zeigen die im Vergleich genannten Werte, welche Richtung die Hersteller verfolgen. Die R7 wirkt wie ein Motorrad, das auf Fahrspaß und sportliche Performance optimiert ist. Die Cromwell 1200 wirkt wie ein Motorrad, das auf Alltag, Komfort und einen kräftigen, ruhigen Vortrieb setzt.

In der Praxis bedeutet das: Die R7 ist häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig für Kurven, zügige Landstraßen und „Fahren statt nur ankommen“ genutzt wird. Die Cromwell 1200 ist oft die passendere Wahl, wenn der Fokus auf einem angenehmen Gesamteindruck liegt – mit starkem Durchzug und einem Charakter, der auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha R7 – Stärken

  • Sportliches Fahrgefühl mit direkter Reaktion auf Gas und Lenkimpulse
  • Agiles Handling, das Kurvenfahrten besonders leicht macht
  • Aktiver Fahrstil wird belohnt: Wer Drehzahl und Linie nutzt, bekommt viel zurück

Yamaha R7 – mögliche Schwächen

  • Sportliche Ausrichtung kann bei sehr langen Fahrten oder viel Stadtverkehr stärker spürbar sein
  • Für „entspanntes Dahingleiten“ ohne aktive Gang- und Drehzahlsteuerung wirkt sie weniger passend als die Cromwell 1200

Brixton Cromwell 1200 – Stärken

  • Kräftiger Durchzug mit souveränem Vortrieb im Alltag
  • Ruhiger, stabiler Gesamteindruck für längere Strecken
  • Komfortabler Nutzungsstil: weniger „arbeiten“, mehr „fahren“

Brixton Cromwell 1200 – mögliche Schwächen

  • Bei sehr sportlicher Fahrweise kann die direkte Agilität der R7 fehlen
  • Wer maximale Dynamik aus dem Drehzahlbereich ziehen möchte, wird die Prioritäten anders erleben

Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Yamaha R7 passt besonders gut, wenn Kurvenfahrten, zügiges Fahren und ein sportlich-direktes Feedback im Vordergrund stehen. Sie ist ideal für Strecken, auf denen man gern „arbeitet“: Linie finden, Gas dosieren, das Motorrad in den richtigen Bereich bringen.

Die Brixton Cromwell 1200 ist dagegen eine starke Wahl, wenn der Alltag einen großen Anteil hat und das Motorrad auch auf längeren Touren angenehm bleiben soll. Wer Wert auf kräftigen Vortrieb, entspannte Kontrolle und einen weniger hektischen Umgang mit Drehzahl und Schaltung legt, findet in der Cromwell 1200 häufig die passendere Basis.

Fazit:

Die Yamaha R7 ist die bessere Wahl für alle, die ein sportliches Motorrad suchen, das auf kurvigen Strecken schnell Vertrauen aufbaut und ein direktes, lebendiges Fahrgefühl vermittelt. Wer gern aktiv fährt, die Dynamik aus dem Drehzahlbereich holt und das Handling als Teil des Spaßes versteht, wird mit der R7 besonders glücklich.

Die Brixton Cromwell 1200 empfiehlt sich vor allem dann, wenn ein kräftiger, souveräner Charakter wichtiger ist als maximale Agilität. Sie passt gut zu Alltag, Stadt und längeren Fahrten, bei denen gleichmäßiger Vortrieb und ein entspannter Gesamteindruck zählen. Wer weniger „sportlich arbeiten“ möchte und stattdessen entspannt ankommen will, trifft mit der Cromwell 1200 meist die bessere Entscheidung.

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