| UVP | 10.249 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 19.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Getriebe und Kupplung exakt und leichtgängig
- lebendiger Motor mit breit nutzbarem Drehzahlband
- leicht, wendig, sportlich
- zugänglicher Sportler für Jedermann
- Sitzposition auf Dauer ermüdend
- technisch sehr spartanische ausgestattet
- optionaler QuickShifter ohne Blipper
- Koffer und Verkleidung leicht abnehmbar
- Charaktervoller Motor mit fettem Drehmoment
- Lässige Sitzposition
- LED, Tempomat und Keyless Go Serie
- 4 Jahre Garantie ohne km-Begrenzung
- Überraschend agil
- Rangieren schwierig
- Leerlauf finden schwierig
- Kniewinkel hinten eng
- Einzelbremsscheibe vorne
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.395 | mm |
| Länge | 2.070 | mm |
| Radstand | 1.395 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 317 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.746 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 216 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 289 | km |
| Leistung | 83 PS bei 5.450 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Zentral-Federbein, Zugstufe und Vorspannung einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) (schlauchlos) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) (schlauchlos) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70 B18 63 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Hydraulische Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Hydraulische Scheibenbremse ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremse ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Sport Glide fährt uns mit ihrer Optik, ihrem Motor, dem Sound und ihrem ganzen Wesen direkt ins Herz. Selbst Dietmar, sonst nicht gerade ein Fan von Cruisern, zeigt sich begeistert. Wem Harley bislang fremd ist, aber gerne mal einen Cruiser ausprobieren möchte, für den bietet sich die Sport Glide geradezu an. Die Touringfähigkeiten sind nicht zu unterschätzen und die abnehmbaren Koffer und Frontverkleidung sind ein cleveres Gimmick, die aus dem Tourer schwuppdiwupp einen reinrassigen Cruiser machen. Cooles Bike!Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Fahrt da ruhig mal hin, Marius und seine Jungs sind supernett und zeigen Euch eine richtig schöne Probefahrtstrecke um den nahegelegenen See. Natürlich gibt es dort auch andere Harleys, die sich ebenfalls auf eine Probefahrt mit Euch freuen.
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Yamaha R7 vs Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Vergleich der Charaktere
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha R7 und die Harley-Davidson Sport Glide FLSB, wird der Vergleich spannend: Hier steht ein sportlich orientiertes Konzept mit Fokus auf Agilität und Kurvengefühl, dort ein Cruiser-Ansatz mit betontem Komfort, markantem Auftritt und einem Fahrstil, der eher nach „entspannt cruisen“ klingt als nach „maximal attackieren“. Genau diese Gegensätze machen den Reiz aus – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Alltag zu finden.
Grundidee: Sportbike-Agilität vs. Cruiser-Charakter
Die Yamaha R7 ist als sportliches Motorrad gedacht, das sich vor allem dann richtig gut anfühlt, wenn die Straße kurvig wird oder wenn zügiges Fahren Spaß macht. Das Motorrad wirkt leichtfüßig, lädt zum aktiven Fahren ein und belohnt eine dynamische Gangart. Der Fokus liegt auf direktem Feedback: Gasannahme, Fahrwerksgefühl und das Zusammenspiel aus Fahrer und Maschine sind darauf ausgelegt, schnell Vertrauen aufzubauen.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB verfolgt dagegen eine andere Linie. Als Cruiser steht sie für einen souveränen, ruhigen Auftritt. Der Fahrstil ist weniger „sportlich-angespannt“, sondern eher „kraftvoll und gelassen“. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Stabilität und Präsenz, besonders auf längeren Strecken oder wenn der Rhythmus nicht von jeder Kurve getaktet wird, sondern vom eigenen Tempo.
Fahrgefühl im Alltag: Wie sich die Unterschiede bemerkbar machen
Handling und Agilität
Im direkten Vergleich zeigt die Yamaha R7 klar ihre sportliche DNA: Sie lässt sich spürbar leichter in Richtungswechsel bringen und wirkt wie ein Motorrad, das man „mitdenkt“. Gerade in der Stadt oder auf kurvigen Landstraßen ist das ein Vorteil, weil sich das Motorrad schnell an wechselnde Situationen anpasst. Wer gern vorausschauend fährt und das Motorrad aktiv bewegt, wird hier schnell warm.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist ebenfalls gut fahrbar, aber der Charakter ist ein anderer. Sie fühlt sich eher wie ein „großes, stabiles“ Motorrad an, das man nicht ständig neu ausrichtet, sondern in eine Linie bringt und dann entspannt weiterrollt. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, besonders wenn der Fokus auf Komfort und ruhigem Vorankommen liegt.
Sitzposition und Komfort
Die Yamaha R7 setzt auf eine sportlichere Sitzposition. Das bedeutet: mehr „Fahrhaltung“, mehr Nähe zur Maschine und ein Gefühl, als würde das Motorrad dich beim dynamischen Fahren unterstützen. Für kurze bis mittlere Touren ist das oft genau richtig. Bei längeren Fahrten kann die sportliche Haltung jedoch stärker spürbar werden – vor allem, wenn Pausen fehlen oder die Strecke sehr lang und gleichmäßig ist.
Die Sport Glide FLSB bringt dagegen eine Cruiser-typische Sitzhaltung mit. Das sorgt häufig dafür, dass man sich auf längeren Strecken wohler fühlt und die Arme sowie der Rücken weniger „arbeiten“ müssen. Wer häufig pendelt oder Touren plant, bei denen man nicht ständig „in den Sportmodus“ wechseln will, findet im Cruiser-Ansatz oft mehr Entspannung.
Motor- und Leistungscharakter: Wie sich das Fahren anfühlt
Beim Vergleich der beiden Motorräder geht es nicht nur um Zahlen, sondern um den Charakter. Die Yamaha R7 wirkt wie ein Motorrad, das besonders dann begeistert, wenn man die Drehzahl nutzt und das Tempo bewusst steigert. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die gern beschleunigen, zügig aus Kurven herauskommen und das Motorrad als „Werkzeug“ für sportliche Fahrten sehen.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB steht dagegen für einen kraftvollen, gleichmäßigen Antrieb, der eher auf Durchzug und souveränes Gleiten ausgelegt ist. Das ist besonders dann stark, wenn man nicht ständig am Gas „arbeitet“, sondern lieber flüssig fährt. Beim Überholen oder beim Anfahren aus niedrigeren Geschwindigkeiten zeigt sich oft der Cruiser-Vorteil: Man muss weniger „planen“, um zügig voranzukommen.
Bremsen und Fahrwerksgefühl: Sicherheit und Vertrauen
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie in ihrem jeweiligen Einsatzbereich ein gutes Sicherheitsgefühl vermitteln. Die Yamaha R7 wirkt dabei wie ein Motorrad, das auf sportliche Situationen vorbereitet ist: Beim Bremsen und in der Kurvenfahrt unterstützt das Fahrwerk ein aktives Handling. Wer gern dynamisch fährt, profitiert davon, dass das Motorrad beim Einlenken und beim Verzögern eine klare Rückmeldung gibt.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB spielt ihre Stärken eher in der Stabilität und im ruhigen Zusammenspiel aus Fahrwerk und Fahrgefühl aus. Das kann sich besonders auf längeren Strecken auszahlen, weil das Motorrad nicht „nervös“ wirkt, sondern kontrolliert bleibt. In Kombination mit der Cruiser-Sitzposition entsteht häufig ein sehr angenehmes Gesamtpaket.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Tour
Stadtverkehr
Für den Stadtverkehr ist die Yamaha R7 oft die passendere Wahl, wenn häufiges Rangieren, enge Kurven und wechselnde Verkehrssituationen anstehen. Das sportliche Handling und die Agilität machen das Motorrad im Alltag leichter „zu führen“.
Die Sport Glide FLSB kann ebenfalls im Alltag funktionieren, aber sie ist eher für Fahrer gedacht, die den Cruiser-Charakter auch in der Stadt genießen möchten. Das Motorrad wirkt weniger wie ein „Kurzstrecken-Werkzeug“, sondern eher wie ein Statement – und genau das kann im Alltag ein Plus sein.
Überland und Landstraße
Auf Landstraßen zeigt die Yamaha R7 ihre Stärke besonders deutlich: Kurven machen Spaß, weil das Motorrad schnell reagiert und ein dynamisches Fahren unterstützt. Wer gern die Linie sucht, früh bremst, sauber einlenkt und zügig herausbeschleunigt, wird hier viel Freude haben.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB glänzt dagegen, wenn die Strecke nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus längeren Abschnitten, in denen man entspannt fahren möchte. Der Cruiser-Ansatz sorgt dafür, dass man sich weniger „gefordert“ fühlt und das Tempo eher genießen kann.
Langstrecke
Für lange Touren ist die Sport Glide FLSB häufig im Vorteil, weil die Sitzposition und der Fahrstil auf Komfort ausgelegt sind. Wer regelmäßig mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, profitiert oft davon, dass das Motorrad weniger „sportlich“ fordert.
Die Yamaha R7 kann natürlich auch lange Strecken, aber sie passt besser zu Fahrern, die zwischendurch Pausen einplanen und die sportliche Haltung bewusst mögen. Wer gern aktiv fährt, wird auch auf längeren Touren Spaß haben – nur eben mit einem anderen Fokus als beim Cruiser.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha R7 – Stärken
- Agiles Handling für dynamische Fahrten und schnelle Richtungswechsel.
- Sportlicher Fahrcharakter, der Kurvenfahrten und zügiges Beschleunigen besonders attraktiv macht.
- Direktes Feedback, das ein aktives Fahren unterstützt.
Yamaha R7 – mögliche Schwächen
- Sportliche Sitzposition kann auf sehr langen Strecken stärker spürbar sein.
- Wer vor allem entspannt cruisen möchte, empfindet den Fokus auf Dynamik eventuell als „zu sportlich“.
Harley-Davidson Sport Glide FLSB – Stärken
- Cruiser-typischer Komfort und eine entspanntere Fahrhaltung.
- Souveräner Charakter, der auf Durchzug und ruhiges Vorankommen ausgelegt ist.
- Stabile Gesamtwirkung, besonders auf längeren Strecken.
Harley-Davidson Sport Glide FLSB – mögliche Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ als ein sportliches Motorrad – dafür mehr Stabilität und Cruiser-Feeling.
- Wer maximale Agilität und sehr aktives Kurvenfahren sucht, könnte den Fokus auf Komfort und Präsenz als weniger passend empfinden.
Welche Ausstattung und welcher Stil passen besser?
Der Vergleich zeigt vor allem eines: Die Yamaha R7 ist ideal, wenn das Motorrad ein Werkzeug für sportliche Fahrten sein soll – mit Fokus auf Kurven, Dynamik und einem direkten Fahrgefühl. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für entspannte Touren, Komfort und einen markanten Cruiser-Look stehen soll.
Auch das „Wie“ spielt eine Rolle: Wer gern plant, bremst, einlenkt und das Motorrad aktiv bewegt, wird die R7 als sehr stimmig erleben. Wer lieber gleichmäßig fährt, den Rhythmus genießt und lange Strecken komfortabel überbrückt, findet in der Sport Glide oft den passenderen Charakter.
Fazit:
Die Yamaha R7 ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein sportliches Motorrad suchen: Sie punktet mit Agilität, direktem Feedback und einem Fahrgefühl, das dynamisches Fahren auf Kurvenstraßen besonders attraktiv macht. Wer häufig zügig unterwegs ist, gern aktiv fährt und die sportliche Sitzposition mag, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie „für die Straße gemacht“ anfühlt.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB passt dagegen besser zu Menschen, die Komfort, Cruiser-Charakter und souveränen Durchzug in den Vordergrund stellen. Auf längeren Touren und bei entspanntem Tempo wirkt das Motorrad besonders stimmig: stabil, präsent und weniger auf „sportliche Anspannung“ getrimmt. Wer vor allem genießen will, statt ständig zu attackieren, findet in der Sport Glide den passenden Begleiter.
Kurz gesagt: R7 für sportliche Dynamik, Sport Glide für entspanntes Cruisen.