| UVP | 10.249 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 16.949 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Getriebe und Kupplung exakt und leichtgängig
- lebendiger Motor mit breit nutzbarem Drehzahlband
- leicht, wendig, sportlich
- zugänglicher Sportler für Jedermann
- Sitzposition auf Dauer ermüdend
- technisch sehr spartanische ausgestattet
- optionaler QuickShifter ohne Blipper
- komplette technische Ausstattung in Serie
- prächtiger Triple mit reichlich Dampf
- semi-aktives Fahrwerk
- starke Bremsen
- 30 Liter Koffer inklusive
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.395 | mm |
| Länge | 2.070 | mm |
| Radstand | 1.395 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 216 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 289 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Zentral-Federbein, Zugstufe und Vorspannung einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) (schlauchlos) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) (schlauchlos) | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Hydraulische Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Hydraulische Scheibenbremse ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!
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Yamaha R7 vs Yamaha Tracer 9 GT Plus: Vergleich für sportliche Kurven und komfortables Touring
Wer zwischen der Yamaha R7 und der Yamaha Tracer 9 GT Plus schwankt, entscheidet im Grunde über zwei unterschiedliche Motorrad-Philosophien. Die R7 steht für direktes, sportliches Fahren mit Fokus auf Agilität und ein lebendiges Fahrgefühl. Die Tracer 9 GT Plus dagegen ist stärker auf Touring ausgelegt: mehr Komfort, mehr Ausstattung und ein souveräner Auftritt auf längeren Strecken. Beide Motorräder sind aus dem Yamaha-Universum, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Grundcharakter: Sportlichkeit vs. Reiseorientierung
Die Yamaha R7 wirkt wie ein Motorrad, das man gern „aus dem Stand“ bewegt: schnell in der Linie, bereit für enge Kurven und mit einem Antrieb, der das sportliche Fahren belohnt. Das Fahrgefühl ist dabei eher kompakt und unmittelbar. Wer gern zügig unterwegs ist, findet hier eine Maschine, die sich wie ein Werkzeug für Kurven anfühlt.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen die Wahl für alle, die nicht nur die Kurve suchen, sondern auch die Strecke dazwischen. Der Charakter ist deutlich touringtauglicher: mehr Ruhe im Gesamtablauf, mehr Fokus auf Komfort und eine Ausstattung, die das Fahren über Stunden angenehmer macht. Das Motorrad wirkt weniger „spontan“ und mehr „durchdacht“ – mit dem Anspruch, dass man auch nach vielen Kilometern noch entspannt ankommt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Die R7 ist stärker auf sportliche Dynamik ausgelegt. Der Motorcharakter unterstützt ein zügiges Beschleunigen und macht es leicht, das Motorrad in Schwung zu bringen. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven spielt die R7 ihre Stärken aus, weil sie das Gefühl vermittelt, dass man direkt Einfluss auf das Tempo nehmen kann.
Die Tracer 9 GT Plus setzt dagegen auf einen Antrieb, der sich für längere Etappen besonders gut eignet. Die Kraftentfaltung wirkt insgesamt „touring-kompatibler“: gleichmäßiger, souveräner und weniger darauf getrimmt, dass man ständig im sportlichen Bereich arbeiten muss. Das ist kein Nachteil, sondern eine andere Priorität – nämlich entspannter Vortrieb bei gleichzeitig hoher Leistungsbereitschaft.
Stärken und Schwächen beim Motorvergleich
- Yamaha R7: Stärke ist das direkte, sportliche Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass sie für reine Langstrecken-Fahrer, die maximalen Komfort wollen, weniger „fertig“ wirkt als eine Touring-orientierte Maschine.
- Yamaha Tracer 9 GT Plus: Stärke ist die Reise-Eignung durch souveräne Kraft und insgesamt entspannteres Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Vergleich zur R7 weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn es rein um das maximal spontane Kurvenfahren geht.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Auslegung sehr klar. Die R7 ist darauf abgestimmt, dass man das Motorrad schnell in die gewünschte Linie bekommt. Das Handling wirkt sportlich und reaktionsfreudig. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein echter Vorteil, weil man das Tempo und die Linie gefühlt enger steuern kann.
Die Tracer 9 GT Plus legt den Schwerpunkt stärker auf Stabilität und Fahrkomfort. Bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken spielt das Motorrad seine Stärken aus: weniger „Stress“ durch Fahrbahnunruhe, mehr Gelassenheit im Gesamtablauf. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Route nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Autobahn, Landstraße und wechselnden Belägen.
Kurvenverhalten im direkten Vergleich
Die R7 ist im Kurvenmodus oft die emotionalere Wahl: Sie lädt dazu ein, die Linie aktiv zu fahren. Die Tracer 9 GT Plus kann ebenfalls sportlich, aber sie fühlt sich eher so an, als würde sie das Tempo „tragen“ statt es nur aus dem Moment heraus zu erzeugen. Wer häufig enge Serpentinen fährt, wird die R7 als unmittelbarer empfinden. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt und dabei auch zügig unterwegs ist, profitiert von der Touring-Stabilität der Tracer.
Bremsen: Gefühl und Reserven
Im Vergleich der Bremsen geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern um das passende Einsatzprofil. Die R7 wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das sportliche Bremsmanöver unterstützt und dabei ein direktes Feedback liefert. Das passt zu Fahrern, die gern zügig anbremsen und das Motorrad kontrolliert in die Kurve bringen.
Die Tracer 9 GT Plus ist eher auf wiederholtes, entspanntes Bremsen im Touring-Alltag ausgelegt. Gerade bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen ist das wichtig: Man möchte sich auf die Bremsleistung verlassen können, ohne dass man ständig „nacharbeiten“ muss. Das Motorrad vermittelt hier eher das Gefühl von Reserven und Konstanz.
Elektronik und Assistenz: Mehr Komfort, mehr Kontrolle
Ein großer Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt in der Elektronik. Die Tracer 9 GT Plus ist deutlich stärker auf moderne Assistenz und Komfortfunktionen ausgerichtet. Das zeigt sich besonders dann, wenn man nicht nur sportlich fährt, sondern auch im Alltag, bei wechselndem Wetter oder auf längeren Strecken. Elektronik kann hier helfen, das Motorrad berechenbarer zu machen und den Fahrspaß zu erhöhen, ohne dass man ständig am Limit arbeiten muss.
Die R7 ist ebenfalls modern, aber der Fokus liegt stärker auf dem sportlichen Kern. Das bedeutet: weniger „Touring-Overhead“, mehr Konzentration auf das, was das Motorrad ausmacht. Für Fahrer, die gern selbst dosieren und das Motorrad als direktes Sportgerät erleben möchten, ist das oft genau richtig.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Yamaha R7: Stärke ist die sportliche, unkomplizierte Ausrichtung. Schwäche kann sein, dass Komfort- und Assistenzfunktionen im Vergleich zur Tracer weniger im Vordergrund stehen.
- Yamaha Tracer 9 GT Plus: Stärke ist die Ausstattung und die Unterstützung im Alltag. Schwäche kann sein, dass manche Fahrer den „puristischen“ Sportfokus der R7 vermissen.
Ergonomie und Sitzposition: Kurze Wege vs. lange Etappen
Bei Ergonomie entscheidet sich viel. Die R7 ist sportlich positioniert: Die Sitzhaltung ist eher dynamisch, was auf kurzen bis mittleren Strecken Spaß macht. Wer jedoch häufig lange Strecken fährt oder viel im Alltag unterwegs ist, spürt schneller, dass eine touringorientierte Geometrie Vorteile bringt.
Die Tracer 9 GT Plus ist auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt entspannter, der Windschutz und die Gesamtergonomie sind stärker auf längere Fahrten optimiert. Das macht sie besonders geeignet für Reisen, Pendeln mit längeren Anfahrten und für alle, die auch nach vielen Kilometern noch konzentriert fahren möchten.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt
Im Alltag zählt nicht nur die reine Leistung, sondern auch, wie gut sich das Motorrad in den Tagesablauf einfügt. Die Tracer 9 GT Plus punktet hier mit dem typischen Touring-Paket: mehr Komfort, mehr „Fahren ohne Nachdenken“ und eine Ausstattung, die längere Strecken angenehmer macht. Gerade wenn Wetter, Verkehr und Streckenprofil variieren, ist das ein echter Vorteil.
Die R7 ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für kurvige Ausfahrten und sportliche Sessions gedacht ist. Sie wirkt leichter im Handling und weniger „groß“ im Gefühl. Das kann in der Stadt, auf Landstraßen und bei spontanen Touren ein Plus sein.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Yamaha R7: Stärke ist die sportliche Leichtigkeit und das direkte Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Komfortfokus für lange Touren nicht so stark ausgeprägt ist wie bei der Tracer.
- Yamaha Tracer 9 GT Plus: Stärke ist die Touring-Komfortzone und die moderne Ausstattung. Schwäche kann sein, dass sie im rein sportlichen, engen Kurvenbetrieb weniger „leichtfüßig“ wirkt als die R7.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung zwischen Yamaha R7 und Yamaha Tracer 9 GT Plus hängt weniger von „welches ist besser“ ab, sondern davon, wie die meisten Kilometer entstehen. Die R7 passt besonders gut zu Fahrern, die gern sportlich fahren, Kurven suchen und ein unmittelbares Feedback vom Motorrad möchten. Sie ist ideal, wenn das Motorrad ein Teil des Fahrspaßes ist und nicht nur das Transportmittel für die nächste Strecke.
Die Tracer 9 GT Plus passt besonders gut zu Fahrern, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Komfort und Ausstattung legen und auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleiben möchten. Sie ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur auf dem Weg zur Kurve Spaß machen soll, sondern auch auf der Reise selbst.
Fazit:
Die Yamaha R7 ist das Bike für alle, die sportliches Fahren priorisieren: direktes Handling, lebendiges Fahrgefühl und ein Fokus auf Kurven und Dynamik. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als „Sportgerät“ erleben möchte, findet in der R7 die passendere Wahl. Ihre Schwäche zeigt sich vor allem dort, wo Komfort und Touring-Features stärker gefragt sind.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist die bessere Entscheidung für Touring-Fans: mehr Komfort, stabileres Langstrecken-Gefühl und eine deutlich stärker auf Ausstattung und Unterstützung ausgelegte Ausrichtung. Wer regelmäßig lange Etappen fährt, auch bei wechselndem Wetter entspannt bleiben will und das Motorrad als Reisebegleiter sieht, wird mit der Tracer glücklicher. Ihre Schwäche gegenüber der R7 liegt eher im „puristischen“ Sportgefühl, wenn es ganz eng und spontan in den Kurven wird.