UVP 13.699 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2006 bis 2013
Was kann die große Ténéré besser als die kleine und was ist neu?
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Pro und Kontra

Pro:
  • hochherrschaftliches Fahrgefühl
  • echtes Reise-Enduro Feeling
  • tolles Fahrwerk
  • tolle Bremsen
  • toller Motor
  • tolle technische Serienausstattung
Kontra:
  • Soziuskomfort so lálá
  • für kleine Fahrer/innen nicht geeignet
  • kein Y-AMT verfügbar
Pro:
  • Lasten-Esel
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • große Reichweite
  • gemütliche Sitzposition
  • sehr guter Windschutz
  • geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
Kontra:
  • schwer, Rangieren problematisch
  • anfälliges ABS

Abmessungen & Gewicht

Gewicht220kg
Radstand1.595mm
Länge2.370mm
Radstand1.595mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.495mm
Gewicht256kg
Radstand1.510mm
Länge2.250mm
Radstand1.510mm
Sitzhöhe: 890-910 mm
Höhe1.470mm

Motor

Motor-Bauart2 Zylinder Reihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer 4-Takt
Hubraum1.170ccm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite535km
Leistung98 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 5.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt33Liter
Reichweite600km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Zentralrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel, Ø 46 mm (Federweg 230)mm
Federung hintenZentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Alu
Reifen vorne90/90-21 M/C 54V
Reifen hinten150/70 R 18 M/C 70V M S
RahmenbauartDreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor
Federung vorneTelelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm
Federung hintenWAD Federbein (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge Paralever
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17

Bremsen

Bremsen vorneBrembo, Doppelscheibe ( Ø 282 mm)
Bremsen hintenBrembo Einzelscheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDopperlscheibe ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 265 mm)

Fazit


Die neue Yamaha Ténéré 700 World Raid ist eine konsequent weiterentwickelte Reiseenduro für Fahrerinnen und Fahrer, die tatsächlich weit fahren wollen – und zwar nicht nur auf Asphalt. Ihr größter Trumpf bleibt die stimmige Verbindung aus großer Reichweite, robustem Fahrwerk, kontrollierbarem CP2-Motor und echtem Offroad-Nutzwert. Dass Yamaha das Modell nun mit moderner Elektronik, Ride-by-Wire, Tempomat und IMU-gestützten Assistenzsystemen aufwertet, macht die Maschine alltagstauglicher und sicherer, ohne ihren Grundcharakter vollständig zu verwässern.
 
Gleichzeitig bleibt sie ein Motorrad mit klarer Haltung: hoch, präsent, funktional und bewusst weniger bequem als schwere Reise-Tourer mit Asphaltfokus. Genau darin liegt aber auch ihre Stärke. Die World Raid ist kein weichgespülter Kompromiss, sondern ein ernst gemeintes Adventure-Bike für lange Distanzen, schlechte Wege und Menschen, die lieber Horizonte als Stadtgrenzen anpeilen. Wer genau so ein Motorrad sucht, findet in der aktuellen Ténéré 700 World Raid eines der spannendsten und glaubwürdigsten Angebote der Mittelklasse.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort stehen die neue World Raid sowie die Standard T7 als Vorführer und freuen sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.699 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 10.000€
  • Baujahre: 2022 - heute
  • Farben: weißrot, schwarz

Fazit - was bleibt hängen

"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben. 
 
Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Neupreis: 13.500 € (nackt)
  • Gebraucht: 6.000 bis 13.000 € (je nach Alter und Zustand)
  • Baujahre: 2006-2013
  • Farben: diverse

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Yamaha Ténéré 700 World Raid vs. BMW R 1200 GS Adventure

Einführung

Der Markt für Adventure-Motorräder boomt und zwei der bekanntesten Modelle sind die Yamaha Ténéré 700 World Raid und die BMW R 1200 GS Adventure. Beide Motorräder haben ihre eigenen Stärken und Schwächen, die sie für unterschiedliche Fahrertypen attraktiv machen. In diesem Vergleich werden die beiden Motorräder gegenübergestellt, um herauszufinden, welches Motorrad besser zu den individuellen Bedürfnissen passt.

Design und Ergonomie

Die Yamaha Ténéré 700 World Raid besticht durch ihr robustes und funktionales Design. Sie ist darauf ausgelegt, sowohl auf der Straße als auch im Gelände eine gute Figur zu machen. Die Sitzhöhe ist für viele Fahrerinnen und Fahrer gut erreichbar, was das Handling erleichtert. Im Vergleich dazu präsentiert sich die BMW R 1200 GS Adventure mit einem etwas schwereren, aber dennoch ansprechenden Design. Die Ergonomie ist für lange Strecken optimiert, was sie zu einer komfortablen Wahl für Reisende macht.

Motor und Leistung

Die Yamaha Ténéré 700 World Raid verfügt über einen 689 ccm Paralleltwin, der für seine Drehfreudigkeit und Agilität bekannt ist. Das macht sie besonders geeignet für Offroad-Abenteuer. Die BMW R 1200 GS Adventure hingegen hat einen 1.170 ccm Boxermotor, der mehr Leistung und Drehmoment bietet. Dies kann auf der Straße von Vorteil sein, insbesondere bei Überholmanövern und auf Autobahnen.

Fahrverhalten und Handling

Das Fahrverhalten der Ténéré 700 ist agil und wendig, was sie ideal für kurvenreiche Strecken und Offroad-Abenteuer macht. Sie lässt sich leicht manövrieren und vermittelt dem Fahrer ein gutes Gefühl für die Straße oder den Trail. Die R 1200 GS Adventure bietet dagegen ein stabiles Fahrverhalten, vor allem bei höheren Geschwindigkeiten. Allerdings ist sie etwas schwerer, was im Gelände eine Herausforderung sein kann.

Ausstattung und Technik

Bei der Ausstattung hat die BMW R 1200 GS Adventure die Nase vorn. Die Ténéré 700 T bietet zahlreiche elektronische Hilfen wie verschiedene Fahrmodi, ABS und Traktionskontrolle. Die Ténéré 700 World Raid hingegen setzt auf ein einfacheres, aber effektives Setup, das weniger ablenkt und die Konzentration auf das Fahren lenkt. Das kann für puristische Fahrerinnen und Fahrer von Vorteil sein, die nicht wollen, dass die Technik überhand nimmt.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist in der Regel günstiger als die BMW R 1200 GS Adventure. Das macht sie zu einer attraktiven Option für Fahrer, die ein gutes Adventure-Bike suchen, ohne ihr Budget zu sprengen. Die BMW hingegen bietet mehr Komfort und Technik, was sich auch im Preis widerspiegelt.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl die Yamaha Ténéré 700 World Raid als auch die BMW R 1200 GS Adventure hervorragende Motorräder für Abenteuerfahrer sind. Die Ténéré 700 ist ideal für alle, die ein leichtes, wendiges Motorrad suchen, das sich gut im Gelände macht und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Sie ist perfekt für Fahrerinnen und Fahrer, die gerne abseits der ausgetretenen Pfade unterwegs sind und ein einfaches, aber effektives Motorrad bevorzugen.

Die BMW R 1200 GS Adventure hingegen ist die richtige Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die Wert auf Komfort, Technik und Leistung legen. Er eignet sich hervorragend für lange Reisen und bietet eine Vielzahl von Funktionen, die das Fahren angenehmer machen. Wer viel auf der Straße unterwegs ist und gelegentlich das Abenteuer im Gelände sucht, wird mit der BMW sehr zufrieden sein.

Die Entscheidung zwischen diesen beiden Motorrädern hängt letztlich von den persönlichen Vorlieben und dem Fahrstil ab. Egal für welches Bike man sich entscheidet, beide Modelle bieten ein aufregendes Fahrerlebnis und die Möglichkeit, die Welt auf zwei Rädern zu erkunden.

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