UVP 13.699 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 10.399 €
Baujahr von 2022 bis 2025
Was kann die große Ténéré besser als die kleine und was ist neu?
Weiter zum Testbericht
1200er Retro-Roadster aus Österreich für unter 10.000 €
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • hochherrschaftliches Fahrgefühl
  • echtes Reise-Enduro Feeling
  • tolles Fahrwerk
  • tolle Bremsen
  • toller Motor
  • tolle technische Serienausstattung
Kontra:
  • Soziuskomfort so lálá
  • für kleine Fahrer/innen nicht geeignet
  • kein Y-AMT verfügbar
Pro:
  • konsequente Retro-Optik
  • feine Verarbeitung
  • passender Braaaap-Sound
  • ordentliches Kayaba-Fahrwerk
  • kräftiger Drehmoment-Motor
Kontra:
  • Konstantfahrruckeln

Abmessungen & Gewicht

Gewicht220kg
Radstand1.595mm
Länge2.370mm
Radstand1.595mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.495mm
Gewicht235kg
Radstand1.450mm
Länge2.180mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.115mm

Motor

Motor-Bauart2 Zylinder Reihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum1.222ccm
Hub80mm
Bohrung99mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite535km
Leistung83 PS bei 6.550 U/Min
Drehmoment108 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.198km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite356km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Zentralrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel, Ø 46 mm (Federweg 230)mm
Federung hintenZentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Alu
Reifen vorne90/90-21 M/C 54V
Reifen hinten150/70 R 18 M/C 70V M S
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vornekonventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 87)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-18
Reifen hinten150/70-17

Bremsen

Bremsen vorneBrembo, Doppelscheibe ( Ø 282 mm)
Bremsen hintenBrembo Einzelscheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit


Die neue Yamaha Ténéré 700 World Raid ist eine konsequent weiterentwickelte Reiseenduro für Fahrerinnen und Fahrer, die tatsächlich weit fahren wollen – und zwar nicht nur auf Asphalt. Ihr größter Trumpf bleibt die stimmige Verbindung aus großer Reichweite, robustem Fahrwerk, kontrollierbarem CP2-Motor und echtem Offroad-Nutzwert. Dass Yamaha das Modell nun mit moderner Elektronik, Ride-by-Wire, Tempomat und IMU-gestützten Assistenzsystemen aufwertet, macht die Maschine alltagstauglicher und sicherer, ohne ihren Grundcharakter vollständig zu verwässern.
 
Gleichzeitig bleibt sie ein Motorrad mit klarer Haltung: hoch, präsent, funktional und bewusst weniger bequem als schwere Reise-Tourer mit Asphaltfokus. Genau darin liegt aber auch ihre Stärke. Die World Raid ist kein weichgespülter Kompromiss, sondern ein ernst gemeintes Adventure-Bike für lange Distanzen, schlechte Wege und Menschen, die lieber Horizonte als Stadtgrenzen anpeilen. Wer genau so ein Motorrad sucht, findet in der aktuellen Ténéré 700 World Raid eines der spannendsten und glaubwürdigsten Angebote der Mittelklasse.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort stehen die neue World Raid sowie die Standard T7 als Vorführer und freuen sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.699 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 10.000€
  • Baujahre: 2022 - heute
  • Farben: weißrot, schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch.  Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.999 €
  • Verfügbarkeit: ab 10/2022
  • Farben: schwarz, grau, grün

MotorradTest.de auf YouTube

Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid vs. Brixton Cromwell 1200 – welcher Adventure-Allrounder passt?

Wer auf der Suche nach einem Motorrad ist, das sowohl auf längeren Touren überzeugt als auch im Alltag Spaß macht, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: der Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid und der Brixton Cromwell 1200. Beide Modelle tragen den Anspruch, mehr als nur „von A nach B“ zu sein. Doch während die Yamaha stark auf Reiseenduro-Feeling, Alltagstauglichkeit und eine ausgewogene Gesamtabstimmung setzt, spielt die Brixton ihre Stärken eher über den kräftigen Charakter und den Anspruch, mit viel Hubraum und souveräner Durchzugskraft zu beeindrucken.

Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Motorräder in der Praxis unterscheiden – bei Fahrgefühl, Komfort, Handling und dem, was man beim Kauf wirklich erwartet: Stärken, Schwächen und die Frage, für wen welches Bike die bessere Wahl ist.

Grundidee im Vergleich: Reiseenduro vs. kräftiger Allrounder

Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid: Fokus auf Touren und Vielseitigkeit

Die Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid ist als Reiseenduro gedacht, das sich auf der Straße genauso wohlfühlt wie auf unbefestigten Strecken. Das zeigt sich vor allem im Gesamtpaket: Die Abstimmung wirkt auf ruhiges, kontrolliertes Fahren ausgelegt. Gerade auf langen Strecken ist das ein Plus, weil das Motorrad nicht ständig „gegen“ den Fahrer arbeitet, sondern eher mitdenkt.

Brixton Cromwell 1200: Charakter mit viel Drehmoment

Die Brixton Cromwell 1200 verfolgt einen anderen Ansatz. Durch den größeren Hubraum und die damit verbundene Kraftentfaltung wirkt das Motorrad besonders dann attraktiv, wenn häufig zügig beschleunigt wird oder wenn es beim Überholen und beim Fahren mit Gepäck souverän zur Sache gehen soll. Der Charakter ist dabei weniger „fein austariert“ und mehr „durchsetzungsfähig“.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Kraft auf der Straße anfühlt

Beim direkten Vergleich fällt auf, dass die Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid ihre Stärke in einer gleichmäßigen, gut dosierbaren Leistungsentfaltung hat. Das macht das Motorrad angenehm, wenn es um entspanntes Cruisen, kontrolliertes Fahren in wechselndem Tempo oder um das sichere Handling auf unübersichtlichen Strecken geht. Die Kraft wirkt dabei eher nutzbar und „alltagstauglich“, ohne dass man ständig in bestimmte Drehzahlbereiche springen muss.

Die Brixton Cromwell 1200 spielt dagegen stärker die Karte Durchzug. Gerade aus niedrigeren Drehzahlen heraus fühlt sich das Motorrad oft kräftiger an, was das Überholen und das Fahren mit Gepäck erleichtern kann. Gleichzeitig kann dieser Charakter je nach Fahrstil dazu führen, dass man das Motorrad weniger „fein“ steuert, sondern eher mit mehr Schwung und klaren Gasbefehlen arbeitet.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Alltag zeigt sich: Die Yamaha wirkt wie ein Motorrad, das auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt ist. Auf längeren Asphaltabschnitten bleibt die Linie ruhig, und auch wenn die Straße schlechter wird, vermittelt das Fahrwerk ein Gefühl von Sicherheit. Auf Schotter oder festem Untergrund kann die Yamaha ihre Reiseenduro-Stärken ausspielen, weil das Motorrad gut zu führen ist und nicht hektisch reagiert.

Die Brixton Cromwell 1200 kann ebenfalls überzeugen, aber der Schwerpunkt liegt spürbarer auf dem „großen“ Fahrgefühl. Das Motorrad fühlt sich oft dann besonders gut an, wenn es zügig in Fahrt kommt und man die Kraft nutzen kann. In engen Situationen oder bei sehr langsamer, technischer Fahrt kann die Abstimmung je nach Fahrpraxis weniger agil wirken als bei der Yamaha – nicht unbedingt schlecht, aber anders.

Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Alltagstauglichkeit und Langstrecke

Bei der Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid steht der Komfort für Touren im Vordergrund. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt fahren kann. Dazu passt das Gefühl, dass das Motorrad nicht nur für „die eine große Tour“ gedacht ist, sondern auch für den Alltag: Pendeln, Wochenendtrip, spontane Ausfahrten.

Die Brixton Cromwell 1200 bietet ebenfalls Komfort, aber der Charakter ist stärker auf kräftiges, ruhiges Dahingleiten ausgelegt. Wer gerne mit gleichmäßigem Tempo fährt und die Kraftreserve nutzt, wird sich schnell wohlfühlen. Wer dagegen häufig sehr dynamisch umsetzt, viel im Stadtverkehr stoppt und startet oder oft langsam rangiert, merkt eher, dass die Yamaha im Handling und in der „Feinheit“ im Vorteil sein kann.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo

Beide Motorräder zielen auf sicheres Fahren ab, aber die Art, wie Vertrauen entsteht, unterscheidet sich. Die Yamaha vermittelt häufig das Gefühl, dass man die Verzögerung sehr gut dosieren kann – besonders hilfreich, wenn die Strecke unruhig ist oder wenn man nicht immer mit perfektem Grip rechnen kann. Das ist ein Plus für Touren, bei denen die Bedingungen unterwegs variieren.

Die Brixton Cromwell 1200 wirkt im Vergleich oft „direkter“ im Kraftgefühl. Das kann beim zügigen Fahren ein Vorteil sein, weil das Motorrad schnell reagiert. Gleichzeitig hängt die subjektive Sicherheit stark vom eigenen Fahrstil ab: Wer eher sanft dosiert, wird die Yamaha oft als entspannter empfinden; wer kraftvoll fährt, kann mit der Brixton sehr gut klarkommen.

Elektronik und Ausstattung: Was man im Alltag wirklich merkt

Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern darum, ob die Elektronik und die Helfer im Alltag sinnvoll eingesetzt sind. Die Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid wirkt in der Gesamtheit wie ein Motorrad, das auf Touren ausgelegt ist und dabei auf ein stimmiges Zusammenspiel aus Fahrbarkeit und Komfort setzt. Das zeigt sich besonders dann, wenn man längere Strecken fährt und das Motorrad nicht ständig „überreden“ muss.

Die Brixton Cromwell 1200 kann ebenfalls mit moderner Ausstattung punkten, aber der Fokus liegt stärker auf dem Fahrgefühl und dem kraftvollen Charakter. Wer ein Motorrad sucht, das sich vor allem über den Motor definiert und weniger über „feine“ Assistenzsysteme, findet hier schnell den Zugang.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid – Pluspunkte

  • Ausgewogene Reiseenduro-Abstimmung für Straße und leichtes Gelände
  • Gutes Handling bei wechselnden Bedingungen
  • Komfortorientierte Ergonomie für längere Fahrten
  • Feine Dosierbarkeit bei Gas und Verzögerung

Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid – mögliche Schwächen

  • Wer vor allem „maximale Kraftreserve“ sucht, könnte die Charakteristik weniger dominant empfinden
  • Bei sehr dynamischer Fahrweise kann der Fokus auf Ausgewogenheit weniger „aggressiv“ wirken

Brixton Cromwell 1200 – Pluspunkte

  • Starker Durchzug durch den größeren Hubraum
  • Durchsetzungsfähiges Fahrgefühl besonders beim zügigen Fahren
  • Attraktiver Charakter für Touren mit Gepäck und häufigen Überholmanövern

Brixton Cromwell 1200 – mögliche Schwächen

  • In sehr langsamen, engen oder technisch anspruchsvollen Situationen kann die Agilität subjektiv geringer wirken
  • Wer maximale Feindosierung und „leichte“ Kontrolle sucht, wird die Yamaha oft als entspannter empfinden

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie die eigenen Fahrten aussehen. Die Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid ist besonders passend für alle, die ein Motorrad suchen, das breit einsetzbar ist: lange Touren, wechselnde Straßen, gelegentlich Schotter und ein Fahrgefühl, das sich über Stunden angenehm anfühlt. Wer Wert auf kontrolliertes, ruhiges Fahren legt und das Motorrad als verlässlichen Reisebegleiter sieht, wird mit der Yamaha sehr wahrscheinlich glücklich.

Die Brixton Cromwell 1200 passt dagegen besser zu Fahrern, die das Motorrad vor allem wegen seines kraftvollen Charakters wählen: viel Drehmoment, souveränes Anfahren und ein Durchzug, der das Fahren dynamischer wirken lässt. Wer häufig zügig unterwegs ist, gern mit Gepäck fährt und das Motorrad spürbar „ziehen“ lassen möchte, findet in der Brixton eine spannende Alternative.

Fazit:

Die Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid ist die bessere Wahl für alle, die ein ausgewogenes Reiseenduro suchen: komfortorientiert, gut dosierbar und besonders stark, wenn Straße und unbefestigte Abschnitte unterwegs gemischt sind. Die Brixton Cromwell 1200 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn Durchzug und kraftvolles Fahrgefühl im Vordergrund stehen – etwa bei zügigem Fahren, Überholmanövern und Touren mit Gepäck. Wer eher „kontrolliert und entspannt“ unterwegs ist, greift zur Yamaha. Wer „kraftvoll und souverän“ fahren möchte, findet in der Brixton den passenden Charakter. So wird aus dem Vergleich schnell eine klare Entscheidung: Reiseenduro-Vielseitigkeit bei der Yamaha, kraftbetonter Allround-Ansatz bei der Brixton.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙