UVP 13.699 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 14.995 €
Baujahr von 2022 bis 2024
Was kann die große Ténéré besser als die kleine und was ist neu?
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Was kann die neue und derzeit günstigste Harley Davidson?
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Pro und Kontra

Pro:
  • hochherrschaftliches Fahrgefühl
  • echtes Reise-Enduro Feeling
  • tolles Fahrwerk
  • tolle Bremsen
  • toller Motor
  • tolle technische Serienausstattung
Kontra:
  • Soziuskomfort so lálá
  • für kleine Fahrer/innen nicht geeignet
  • kein Y-AMT verfügbar
Pro:
  • Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
  • Gute Fahrleistungen
  • Erstaunlich wendig
  • Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
Kontra:
  • Sound 1b
  • Verarbeitung hier und da etwas lieblos

Abmessungen & Gewicht

Gewicht220kg
Radstand1.595mm
Länge2.370mm
Radstand1.595mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.495mm
Gewicht221kg
Radstand1.545mm
Länge2.250mm
Radstand1.545mm
Sitzhöhe: 705 mm
Höhe1.140mm

Motor

Motor-Bauart2 Zylinder Reihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum975ccm
Hub66mm
Bohrung97mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite535km
Leistung90 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment95 NM bei 5.750 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite229km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Zentralrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel, Ø 46 mm (Federweg 230)mm
Federung hintenZentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Alu
Reifen vorne90/90-21 M/C 54V
Reifen hinten150/70 R 18 M/C 70V M S
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneShowa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 57H
Reifen hinten150/80B16 77H

Bremsen

Bremsen vorneBrembo, Doppelscheibe ( Ø 282 mm)
Bremsen hintenBrembo Einzelscheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneschwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit


Die neue Yamaha Ténéré 700 World Raid ist eine konsequent weiterentwickelte Reiseenduro für Fahrerinnen und Fahrer, die tatsächlich weit fahren wollen – und zwar nicht nur auf Asphalt. Ihr größter Trumpf bleibt die stimmige Verbindung aus großer Reichweite, robustem Fahrwerk, kontrollierbarem CP2-Motor und echtem Offroad-Nutzwert. Dass Yamaha das Modell nun mit moderner Elektronik, Ride-by-Wire, Tempomat und IMU-gestützten Assistenzsystemen aufwertet, macht die Maschine alltagstauglicher und sicherer, ohne ihren Grundcharakter vollständig zu verwässern.
 
Gleichzeitig bleibt sie ein Motorrad mit klarer Haltung: hoch, präsent, funktional und bewusst weniger bequem als schwere Reise-Tourer mit Asphaltfokus. Genau darin liegt aber auch ihre Stärke. Die World Raid ist kein weichgespülter Kompromiss, sondern ein ernst gemeintes Adventure-Bike für lange Distanzen, schlechte Wege und Menschen, die lieber Horizonte als Stadtgrenzen anpeilen. Wer genau so ein Motorrad sucht, findet in der aktuellen Ténéré 700 World Raid eines der spannendsten und glaubwürdigsten Angebote der Mittelklasse.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort stehen die neue World Raid sowie die Standard T7 als Vorführer und freuen sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.699 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 10.000€
  • Baujahre: 2022 - heute
  • Farben: weißrot, schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.999€
  • Verfügbarkeit: seit 06/2022
  • Farben: rot, schwarz, grau

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Yamaha Ténéré 700 World Raid vs. Harley-Davidson Nightster – Motorradvergleich

Wer zwischen der Yamaha Ténéré 700 World Raid und der Harley-Davidson Nightster schwankt, entscheidet sich im Grunde für zwei sehr verschiedene Motorradwelten. Die eine steht für Abenteuerlust, robuste Vielseitigkeit und das Gefühl, auch abseits der üblichen Strecken souverän unterwegs zu sein. Die andere setzt auf urbanen Stil, knackiges Handling und den typischen Harley-Charakter, der sich vor allem im Alltag und auf kurzen bis mittleren Strecken besonders stimmig anfühlt.

Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Punkte beider Modelle miteinander gegenübergestellt – damit klar wird, welches Motorrad eher zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt und wo die jeweiligen Stärken auch wirklich zum Tragen kommen.

Grundcharakter: Reiseenduro vs. Street-Style

Yamaha Ténéré 700 World Raid

Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist als Reiseenduro gedacht, die nicht nur auf Asphalt funktioniert. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Gesamtpaket: eine Sitzposition, die auch längere Etappen gut mitmacht, sowie ein Fahrgefühl, das sich sowohl auf Landstraßen als auch auf Schotterpisten kontrolliert anfühlt. Das „World Raid“-Konzept zielt darauf ab, das Motorrad für unterschiedliche Bedingungen vorzubereiten – inklusive der typischen Abenteuer-Optik und praktischer Ausrichtung.

Harley-Davidson Nightster

Die Harley-Davidson Nightster wirkt dagegen wie ein Statement für die Stadt und für alle, die gern sportlich, direkt und mit viel Charakter fahren. Das Motorrad ist auf ein agiles Handling ausgelegt, das sich im dichten Verkehr und auf kurvigen Strecken schnell „greifbar“ anfühlt. Der Look ist kompakt und modern, während der Fahrstil eher auf Dynamik und ein unmittelbares Feedback setzt.

Motor und Fahrgefühl im Vergleich

Beim Thema Motor zeigt sich der größte Unterschied im Charakter. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist auf gleichmäßige, alltagstaugliche Durchzugskraft ausgelegt. Dadurch wirkt die Maschine besonders harmonisch, wenn es darum geht, konstant zu fahren – etwa auf längeren Strecken oder wenn die Route nicht ganz planbar ist. Das Fahrgefühl bleibt dabei kontrolliert und „berechenbar“, was gerade auf wechselndem Untergrund ein Plus ist.

Die Harley-Davidson Nightster setzt dagegen stärker auf den typischen Harley-Drive: spürbar, präsent und mit einem gewissen „Punch“, der sich vor allem beim Anfahren und beim Herausbeschleunigen aus Kurven bemerkbar macht. Das Motorrad fühlt sich dadurch oft emotionaler an, während die Yamaha eher als funktionales Abenteuerwerkzeug wirkt. Wer gern zügig beschleunigt und den Sound sowie die direkte Reaktion des Motors mag, wird mit der Nightster schneller warm.

Ergonomie und Sitzposition: Wie gut passt das Motorrad zum Alltag?

Die Yamaha Ténéré 700 World Raid bietet eine Sitzposition, die auf längeres Fahren ausgelegt ist. Der Körper bleibt dabei so ausbalanciert, dass auch nach mehreren Stunden nicht sofort das Gefühl von „angestrengt“ dominiert. Gleichzeitig ist die Haltung so gewählt, dass man das Motorrad aktiv bewegen kann, ohne dass es sich wie ein reines Komforttourer anfühlt.

Die Harley-Davidson Nightster ist ergonomisch eher auf sportlich-kompakte Nutzung ausgelegt. Das bedeutet: kurze bis mittlere Strecken liegen ihr besonders gut, und das Motorrad wirkt im Handling sehr lebendig. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder gern schnell zwischen den Lücken navigiert, profitiert von der handlichen Auslegung. Für sehr lange Touren kann die Nightster dennoch Spaß machen – allerdings hängt das stärker von der individuellen Sitzverträglichkeit ab.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Fahrwerk zeigt sich eine klare Ausrichtung. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist darauf ausgelegt, Unebenheiten wegzustecken und auch bei wechselnden Untergründen nicht sofort „aus der Spur“ zu geraten. Das macht sie besonders stark, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Das Motorrad vermittelt dabei ein Gefühl von Stabilität, ohne träge zu wirken.

Die Harley-Davidson Nightster spielt ihre Stärken vor allem in der Kurve und beim schnellen Richtungswechsel aus. Das Handling wirkt direkt, und das Motorrad lässt sich vergleichsweise leicht „einlenken“. Dadurch entsteht schnell Fahrspaß auf kurvigen Straßen. Auf schlechterem Untergrund kann die Nightster zwar ebenfalls mitfahren, aber sie ist nicht so konsequent auf Abenteuerbedingungen optimiert wie die Yamaha.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation

Bei beiden Motorrädern ist das Thema Bremsen entscheidend, weil es das Sicherheitsgefühl stark beeinflusst. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid wirkt in der Praxis so, dass man auch bei wechselnden Bedingungen gut dosieren kann. Gerade wenn der Untergrund nicht perfekt ist, zählt ein kontrollierbares Ansprechverhalten.

Die Harley-Davidson Nightster bietet ebenfalls ein überzeugendes Bremsgefühl, das vor allem im urbanen Tempo und auf Landstraßen überzeugt. Wer häufig aus dem Stadtverkehr heraus beschleunigt und dann wieder zügig verzögert, wird die direkte Rückmeldung zu schätzen wissen. Insgesamt gilt: Beide Motorräder liefern ein solides Sicherheitsniveau – die Yamaha punktet eher mit dem „Allround“-Vertrauen, die Nightster mehr mit dem sportlich-direkten Gefühl.

Ausstattung und Alltag: Was macht das Leben leichter?

Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist als Reise- und Abenteuerpaket gedacht. Das zeigt sich in der Ausrichtung auf praktische Nutzung: Schutz, sinnvolle Details und eine Konzeption, die das Motorrad für unterschiedliche Strecken vorbereitet. Wer gern plant, aber auch gern spontan fährt, findet hier eine passende Basis.

Die Harley-Davidson Nightster ist dagegen stärker auf den „Look und Ride“-Alltag zugeschnitten. Das Motorrad wirkt modern, stimmig und macht Lust auf regelmäßige Ausfahrten. Gerade wenn das Motorrad vor allem für Stadt, Feierabendrunde und Wochenendtour genutzt wird, passt die Ausrichtung sehr gut.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha Ténéré 700 World Raid – Stärken

  • Vielseitigkeit: fühlt sich auf unterschiedlichen Untergründen stimmig an.
  • Reiseorientierung: die Gesamtkonzeption unterstützt längere Fahrten.
  • Kontrolliertes Fahrgefühl: wirkt stabil und berechenbar, wenn die Strecke unruhig wird.

Yamaha Ténéré 700 World Raid – mögliche Schwächen

  • Charakter: wer ausschließlich „Urban-Feeling“ sucht, könnte die Yamaha als zu „abenteuerlich“ empfinden.
  • Fokus: die Stärken liegen klar dort, wo auch mal mehr als nur Asphalt zählt.

Harley-Davidson Nightster – Stärken

  • Agiles Handling: macht im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken schnell Spaß.
  • Emotionaler Motorcharakter: spürbar und präsent im Fahrgefühl.
  • Stil und Identität: wirkt modern und „eigenständig“.

Harley-Davidson Nightster – mögliche Schwächen

  • Einsatzprofil: weniger konsequent auf Abenteuerstrecken ausgelegt als die Yamaha.
  • Langstreckenkomfort: hängt stärker von der persönlichen Ergonomie ab.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist besonders passend für alle, die ein Motorrad suchen, das nicht nur eine Route kann, sondern viele. Wer gern plant, aber auch gern abbiegt, wer Landstraßen mag und gleichzeitig Lust auf Schotter oder weniger perfekte Straßen hat, findet in der Yamaha eine stimmige Basis. Auch für Fahrerinnen und Fahrer, die längere Touren mögen und dabei Wert auf ein kontrolliertes, ausdauerndes Fahrgefühl legen, ist die Ausrichtung sehr überzeugend.

Die Harley-Davidson Nightster passt dagegen ideal zu Fahrern, die vor allem im Alltag unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das sich leicht bewegt, schnell reagiert und dabei viel Charakter mitbringt. Wer gern in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken dynamisch fährt und das Gefühl einer modernen, kompakten Harley sucht, wird mit der Nightster sehr glücklich. Auch für Einsteiger, die nicht „Adventure“ im klassischen Sinn suchen, sondern eher ein direktes Fahrgefühl und Stil, kann die Nightster eine starke Wahl sein.

Fazit:

Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit und Reiseambition im Vordergrund stehen: Sie spielt ihre Stärken dort aus, wo Strecken variieren, wenn es auch mal abseits des perfekten Asphalts geht und wenn längere Fahrten entspannt bleiben sollen. Das Motorrad wirkt wie ein robustes Gesamtpaket, das Vertrauen aufbaut und den Charakter „Abenteuer“ konsequent unterstützt.

Die Harley-Davidson Nightster gewinnt dagegen, wenn der Fokus auf urbanem Fahrspaß, agilerem Handling und einem emotionalen Motorgefühl liegt. Sie passt besonders gut zu Fahrten im Alltag, zu kurvigen Landstraßen in moderner Optik und zu allen, die ein Motorrad möchten, das schnell anspricht und sich lebendig anfühlt.

Kurz gesagt: Wer mehr „Route entdecken“ will, nimmt die Yamaha. Wer mehr „Ride im Alltag mit Harley-Charakter“ sucht, liegt mit der Nightster richtig.

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