UVP 13.699 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 22.100 €
Baujahr von 2020 bis 2025
Was kann die große Ténéré besser als die kleine und was ist neu?
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MV Motorcycle Art: Ein Supersportler als Kunstwerk für die Straße
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Pro und Kontra

Pro:
  • hochherrschaftliches Fahrgefühl
  • echtes Reise-Enduro Feeling
  • tolles Fahrwerk
  • tolle Bremsen
  • toller Motor
  • tolle technische Serienausstattung
Kontra:
  • Soziuskomfort so lálá
  • für kleine Fahrer/innen nicht geeignet
  • kein Y-AMT verfügbar
Pro:
  • Optik zum Niederknien
  • Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
  • Modernste Technik
  • Top Bremsen
  • Triple-Sound vom Feinsten
  • einstellbares Fahrwerk
Kontra:
  • auf Dauer anstrengende Sitzposition
  • Beifahrer nur für den Notfall
  • bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie

Abmessungen & Gewicht

Gewicht220kg
Radstand1.595mm
Länge2.370mm
Radstand1.595mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.495mm
Gewicht198kg
Radstand1.380mm
Länge2.030mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 830 mm

Motor

Motor-Bauart2 Zylinder Reihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum798ccm
Hub54mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite535km
Leistung148 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment88 NM bei 10.600 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite258km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Zentralrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel, Ø 46 mm (Federweg 230)mm
Federung hintenZentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Alu
Reifen vorne90/90-21 M/C 54V
Reifen hinten150/70 R 18 M/C 70V M S
RahmenbauartALS Steel tubular trellis
Federung vorneMarzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm
Federung hintenSachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 - ZR 17
Reifen hinten180/55 - ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneBrembo, Doppelscheibe ( Ø 282 mm)
Bremsen hintenBrembo Einzelscheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)

Fazit


Die neue Yamaha Ténéré 700 World Raid ist eine konsequent weiterentwickelte Reiseenduro für Fahrerinnen und Fahrer, die tatsächlich weit fahren wollen – und zwar nicht nur auf Asphalt. Ihr größter Trumpf bleibt die stimmige Verbindung aus großer Reichweite, robustem Fahrwerk, kontrollierbarem CP2-Motor und echtem Offroad-Nutzwert. Dass Yamaha das Modell nun mit moderner Elektronik, Ride-by-Wire, Tempomat und IMU-gestützten Assistenzsystemen aufwertet, macht die Maschine alltagstauglicher und sicherer, ohne ihren Grundcharakter vollständig zu verwässern.
 
Gleichzeitig bleibt sie ein Motorrad mit klarer Haltung: hoch, präsent, funktional und bewusst weniger bequem als schwere Reise-Tourer mit Asphaltfokus. Genau darin liegt aber auch ihre Stärke. Die World Raid ist kein weichgespülter Kompromiss, sondern ein ernst gemeintes Adventure-Bike für lange Distanzen, schlechte Wege und Menschen, die lieber Horizonte als Stadtgrenzen anpeilen. Wer genau so ein Motorrad sucht, findet in der aktuellen Ténéré 700 World Raid eines der spannendsten und glaubwürdigsten Angebote der Mittelklasse.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort stehen die neue World Raid sowie die Standard T7 als Vorführer und freuen sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.699 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 10.000€
  • Baujahre: 2022 - heute
  • Farben: weißrot, schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die  Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 21.390€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 16.500€
  • Baujahre: 2020-2022
  • Farben: rot, gelb

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Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid vs. MV Agusta Superveloce 800 – welcher Motorradtyp passt?

Beim Vergleich zwischen der Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid und der MV Agusta Superveloce 800 prallen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander. Die Yamaha steht für Vielseitigkeit, Reise- und Abenteuerambitionen und ein Motorradgefühl, das auch abseits des Gewohnten souverän bleibt. Die MV Agusta dagegen wirkt wie ein sportliches Statement: fokussiert auf Dynamik, präzises Handling und eine Fahrkultur, die auf der Straße besonders viel Spaß macht.

Wer sich zwischen beiden entscheidet, sollte weniger nach reinen Eckdaten gehen, sondern danach, wie gefahren werden soll. Denn die Stärken beider Modelle entfalten sich in unterschiedlichen Szenarien – und genau dort zeigen sich auch die Schwächen.

Grundcharakter: Abenteuer-Vielseitigkeit vs. sportliche Eleganz

Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid: gemacht für „mehr als nur Straße“

Die Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid ist als Reise- und Abenteuerbike gedacht. Das merkt man am Gesamtpaket: Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass längere Strecken angenehm bleiben, und das Motorrad wirkt darauf abgestimmt, auch mit wechselnden Untergründen klarzukommen. Die Abstimmung zielt darauf, dass man nicht ständig „auf Kante“ fahren muss, um ein gutes Gefühl zu haben. Stattdessen steht die Alltagstauglichkeit im Vordergrund – vom zügigen Landstraßentempo bis zur entspannten Tour.

MV Agusta Superveloce 800: sportlich, direkt und straßenfokussiert

Die MV Agusta Superveloce 800 ist deutlich stärker auf die Straße ausgerichtet. Der Charakter wirkt kompakter und „spitzer“: Das Motorrad lädt dazu ein, Kurven dynamisch anzugehen, Linien sauber zu fahren und das Tempo bewusst zu steigern. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein sportliches Werkzeug anfühlt, wird hier eher glücklich. Der Fokus liegt weniger auf maximaler Universalität, sondern auf Fahrspaß und einem sehr direkten Rückmeldegefühl.

Motor und Fahrgefühl: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder können sportlich bewegt werden, aber sie liefern den Spaß auf unterschiedliche Weise. Die Yamaha vermittelt eher ein „gleichmäßiges“ Vorankommen – mit einem Motorcharakter, der sich für Touren und wechselnde Situationen gut eignet. Das macht sie besonders dann stark, wenn nicht jede Fahrt ein reines Kurventraining ist, sondern auch Pausen, Verkehr, Landstraße und längere Etappen dazugehören.

Die MV Agusta Superveloce 800 setzt dagegen stärker auf den sportlichen Impuls. Das Ansprechverhalten und die Art, wie das Motorrad in Schräglage „mitgeht“, wirken auf der Straße besonders überzeugend. Die Stärke liegt darin, dass sich Beschleunigung und Kurvenfahrt eng miteinander verbinden. Wer häufig zügig fährt und das Motorrad als dynamisches Gesamtpaket erleben möchte, profitiert hier deutlich.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Yamaha: souveränes Handling für wechselnde Bedingungen

Die Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke nicht immer gleich ist. Das Fahrwerk wirkt darauf ausgelegt, Komfort und Kontrolle zu verbinden. Dadurch bleibt das Motorrad auch bei längeren Fahrten gut beherrschbar, und die Linie lässt sich entspannt halten. In Situationen, in denen die Straße nicht perfekt ist, fühlt sich die Yamaha weniger „angespannt“ an – ein Plus für Tourenfahrer.

MV Agusta: präzise Führung und sportliche Rückmeldung

Die MV Agusta Superveloce 800 punktet mit einem sehr direkten Handling. Das Motorrad vermittelt ein klares Gefühl dafür, wann es „greift“ und wann es in die nächste Phase der Kurve geht. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt das wie ein Vorteil: Richtungswechsel gelingen zügig, und das Motorrad unterstützt eine sportliche Fahrweise. Die Kehrseite: Wer vor allem Komfort und Gelassenheit auf sehr unterschiedlichen Untergründen sucht, könnte die straßenbetonte Auslegung als weniger universell empfinden.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Bremsenvergleich zeigt sich ein typisches Bild: Die Yamaha ist darauf ausgelegt, in Alltagssituationen und bei längeren Touren konstant zu funktionieren. Das bedeutet: kontrollierbares Verzögern, gute Dosierbarkeit und ein Gefühl, das auch bei wechselnder Belastung nicht „überrascht“. Die MV Agusta dagegen wirkt stärker auf sportliche Verzögerungsmanöver abgestimmt. Das kann auf der Landstraße und in Kurven ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad schnell wieder in die nächste Fahrphase gebracht werden kann.

Schwächen zeigen sich weniger in der reinen Bremsleistung als im Kontext: Wer häufig sehr lange Etappen fährt und dabei Wert auf entspannte, gleichmäßige Kontrolle legt, wird die Yamaha als angenehmer wahrnehmen. Wer dagegen gerne hart bremst, spät einlenkt und die sportliche Dynamik ausnutzt, profitiert eher von der MV Agusta.

Elektronik und Assistenz: Komfort im Alltag vs. sportliche Unterstützung

Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlicher Priorität. Die Yamaha wirkt so, als sei die Elektronik darauf ausgelegt, das Motorrad in vielen Situationen berechenbar zu machen – besonders dann, wenn die Bedingungen nicht immer ideal sind. Das unterstützt eine entspannte Fahrweise, ohne dass man ständig „nachregeln“ muss.

Die MV Agusta Superveloce 800 unterstützt eher eine sportliche Fahrweise. Das Zusammenspiel aus Motorsteuerung, Fahrmodi und Regelungssystemen wirkt darauf ausgelegt, Dynamik zu ermöglichen, ohne dass die Kontrolle verloren geht. Wer gerne variiert – mal ruhig, mal aggressiver – bekommt hier ein Motorrad, das sich schnell auf den gewünschten Stil einstellen lässt.

Ergonomie und Fahrkomfort: Langstrecke vs. sportliche Sitzhaltung

Die Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid ist im Vergleich klar auf Komfort und Alltag ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Das ist besonders relevant, wenn die Tour nicht nur aus kurzen Ausfahrten besteht, sondern aus längeren Etappen mit Pausen, Gepäck und wechselnden Geschwindigkeiten.

Die MV Agusta Superveloce 800 bietet eine sportlichere Ergonomie. Das ist kein Nachteil, solange die Fahrten eher kurvig und dynamisch sind. Für lange, entspannte Reisen kann die sportlichere Auslegung jedoch weniger „entspannt“ wirken als bei der Yamaha. Kurz gesagt: Die Yamaha will Kilometer sammeln, die MV Agusta will Fahrspaß intensiv erleben.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt

Im Praxisvergleich zeigt sich: Die Yamaha ist als Reise- und Abenteuerbike gedacht, entsprechend wirkt das Gesamtpaket alltagstauglich und tourenorientiert. Das macht sie interessant für Fahrer, die nicht nur die Strecke planen, sondern auch das Motorrad als verlässlichen Begleiter sehen – inklusive der Erwartung, dass es mit unterschiedlichen Situationen klarkommt.

Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen stärker auf den „Straßenmoment“ fokussiert. Das Motorrad wirkt wie geschaffen für Fahrer, die gerne Kurven suchen, das Fahrgefühl genießen und das Motorrad als sportliches Highlight erleben möchten. Wer häufig im Alltag unterwegs ist, aber dabei vor allem dynamische Fahrten priorisiert, wird die MV Agusta eher als passend empfinden.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid – Stärken

  • Vielseitigkeit: passt zu Touren, Alltag und wechselnden Bedingungen.
  • Komfortorientiertes Fahrgefühl: gut für längere Strecken und entspannte Fahrten.
  • Berechenbarkeit: Elektronik und Abstimmung wirken auf ruhige Kontrolle ausgelegt.

Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid – Schwächen

  • Weniger „spitz“ im sportlichen Kurvenfokus als die MV Agusta.
  • Sportliche Extreme fühlen sich eher wie „mitfahren“ an statt wie „maximal ausreizen“.

MV Agusta Superveloce 800 – Stärken

  • Sportliche Direktheit: sehr gutes Gefühl für Kurven und Tempo.
  • Fahrspaß auf der Straße: das Motorrad belohnt dynamische Fahrweise.
  • Elektronik als Unterstützung: fördert eine sportliche Abstimmung ohne Kontrollverlust.

MV Agusta Superveloce 800 – Schwächen

  • Weniger universell für „alles auf einmal“ im Sinne von Reiseabenteuern.
  • Langstreckenkomfort kann je nach Fahrstil weniger entspannt wirken.

Für wen lohnt sich welcher Vergleichspartner?

Die Entscheidung zwischen Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid und MV Agusta Superveloce 800 hängt stark davon ab, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird. Wer ein Bike möchte, das Touren strukturiert, auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleibt und als zuverlässiger Begleiter dient, findet in der Yamaha die passendere Basis. Wer dagegen vor allem auf der Straße unterwegs ist, Kurven liebt und ein Motorrad sucht, das sich sportlich und präzise anfühlt, wird mit der MV Agusta deutlich mehr „Gänsehaut-Momente“ erleben.

Fazit:

Die Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und längere Touren suchen – mit einem Fahrgefühl, das Ruhe, Kontrolle und Komfort in den Vordergrund stellt. Sie punktet besonders dann, wenn die Strecke nicht immer planbar ist und das Motorrad als verlässlicher Reisebegleiter funktionieren soll. Die MV Agusta Superveloce 800 passt dagegen besser zu Fahrern, die vor allem auf der Straße unterwegs sind und Dynamik, Präzision und sportliche Direktheit priorisieren. Sie eignet sich ideal für kurvige Strecken und für alle, die das Motorrad spürbar „arbeiten“ lassen möchten. Kurz gesagt: Yamaha für Vielseitigkeit und Tourenkomfort, MV Agusta für sportlichen Fokus und maximalen Fahrspaß auf der Straße.

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