| UVP | 11.699 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 19.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Fahrwerk funktioniert überall
- Motor durchzugskräftig
- Durchdachte Konstruktion
- Geländetauglichkeit
- Reichweite
- Koffer und Verkleidung leicht abnehmbar
- Charaktervoller Motor mit fettem Drehmoment
- Lässige Sitzposition
- LED, Tempomat und Keyless Go Serie
- 4 Jahre Garantie ohne km-Begrenzung
- Überraschend agil
- Rangieren schwierig
- Leerlauf finden schwierig
- Kniewinkel hinten eng
- Einzelbremsscheibe vorne
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 204 | kg |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Länge | 2.370 | mm |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.455 | mm |
| Gewicht | 317 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.746 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 83 PS bei 5.450 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel 43mm (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Zweiarmschwinge (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 M/C 54V M S | |
| Reifen hinten | 150/70 R18 M/C 70V M S | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70 B18 63 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe Brembo ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Brembo ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremse ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Sport Glide fährt uns mit ihrer Optik, ihrem Motor, dem Sound und ihrem ganzen Wesen direkt ins Herz. Selbst Dietmar, sonst nicht gerade ein Fan von Cruisern, zeigt sich begeistert. Wem Harley bislang fremd ist, aber gerne mal einen Cruiser ausprobieren möchte, für den bietet sich die Sport Glide geradezu an. Die Touringfähigkeiten sind nicht zu unterschätzen und die abnehmbaren Koffer und Frontverkleidung sind ein cleveres Gimmick, die aus dem Tourer schwuppdiwupp einen reinrassigen Cruiser machen. Cooles Bike!Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Fahrt da ruhig mal hin, Marius und seine Jungs sind supernett und zeigen Euch eine richtig schöne Probefahrtstrecke um den nahegelegenen See. Natürlich gibt es dort auch andere Harleys, die sich ebenfalls auf eine Probefahrt mit Euch freuen.
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Yamaha Ténéré 700 vs Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrstil
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und technisch kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha Ténéré 700 steht für Abenteuerlust, robuste Alltagstauglichkeit und einen klaren Fokus auf vielseitiges Fahren. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB dagegen verkörpert den klassischen Cruiser-Charakter: viel Stil, ein markanter Sound und ein Fahrgefühl, das eher auf entspanntes Gleiten als auf sportliche Attacke ausgelegt ist. Genau daraus entsteht die Frage: Welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrertyp – und wo liegen die Stärken und Schwächen im direkten Vergleich?
Grundidee der beiden Motorräder: Abenteuer vs. Cruiser-Flow
Die Yamaha Ténéré 700 ist als vielseitiges Motorrad gedacht, das sowohl auf der Straße als auch auf unbefestigten Wegen eine gute Figur macht. Das zeigt sich bereits in der Auslegung: eher auf Kontrolle und Alltagstauglichkeit ausgelegt, mit einer Sitzposition, die nicht zu tief sitzt und damit auch auf längeren Strecken angenehm bleibt. Dazu kommt der Charakter eines modernen Einzylinders, der sich im Alltag leicht dosieren lässt.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist dagegen ein Motorrad, das man vor allem wegen seines Cruiser-Charakters fährt. Die Sitzposition ist deutlich entspannter, der Fokus liegt auf dem ruhigen Vorankommen und dem typischen Harley-Gefühl. Wer gern mit einem gewissen „Flow“ unterwegs ist, findet hier eine stimmige Basis. Gleichzeitig ist das Motorrad weniger darauf ausgelegt, sich wie ein Adventure-Bike durch wechselnde Untergründe zu arbeiten.
Motor und Fahrgefühl: Wie unterschiedlich sich die Kraft anfühlt
Im Vergleich der Motorcharaktere wirkt die Yamaha Ténéré 700 deutlich „handlicher“ im Sinne von Dosierbarkeit. Der Einzylinder liefert seine Leistung spürbar direkt und lässt sich im Stadtverkehr und auf Landstraßen sehr gut kontrollieren. Gerade beim Anfahren, beim Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten und beim dynamischen Herausbeschleunigen aus Kurven zeigt sich, dass die Ténéré 700 auf Alltagspraxis getrimmt ist.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB spielt dagegen mit einem anderen Gefühl: mehr „Schub“ und ein Motorlauf, der sich wie ein Teil des Gesamterlebnisses anfühlt. Im Vergleich zur Ténéré 700 wirkt die Leistungsentfaltung weniger wie ein präzises Werkzeug und mehr wie ein gleichmäßiger Antrieb, der für entspanntes Cruisen gemacht ist. Das ist eine Stärke, wenn die Route nicht ständig nach maximaler Agilität verlangt, sondern nach Komfort und Charakter.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Yamaha Ténéré 700: Stärke in der kontrollierten, alltagstauglichen Kraftentfaltung; Schwäche eher dort, wo ein Cruiser-typisches „Gleiten“ und der markante Harley-Charakter im Vordergrund stehen.
- Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Stärke im cruisertypischen Fahrgefühl und im emotionalen Motorerlebnis; Schwäche, wenn häufig wechselnde Untergründe oder ein stärker „abenteuerorientiertes“ Handling gefragt sind.
Fahrwerk, Handling und Stabilität: Wo die Motorräder ihre Stärken ausspielen
Die Yamaha Ténéré 700 wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das für wechselnde Bedingungen gebaut ist. Das zeigt sich im Fahrwerk-Setup und in der Art, wie sich das Bike auf Unebenheiten verhält. Auf der Straße bleibt es stabil, aber es vermittelt auch das Gefühl, dass Schotter, Feldwege oder schlechter Asphalt nicht automatisch das Ende der Tour bedeuten. Das Handling ist dabei nicht nur „leicht“, sondern vor allem berechenbar.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB setzt dagegen auf Cruiser-typische Stabilität und Komfort. Das Motorrad liegt ruhig auf der Straße und vermittelt ein sicheres Gefühl bei gleichmäßigen Geschwindigkeiten. In engen Kurven oder bei hektischen Richtungswechseln zeigt sich jedoch, dass der Cruiser-Ansatz weniger auf maximale Agilität ausgelegt ist. Wer überwiegend entspannt fährt, wird das als Vorteil empfinden; wer sportlich und häufig dynamisch fährt, spürt eher die Grenzen.
Kurven und Alltag: Vergleich der Fahrdynamik
Im direkten Vergleich ist die Yamaha Ténéré 700 klar im Vorteil, wenn es um wechselnde Streckenprofile geht: vom kurvigen Landstraßenabschnitt bis zur unbefestigten Abkürzung. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist dagegen stärker, wenn die Route planbar bleibt und das Motorrad vor allem für längere, gleichmäßige Fahrten genutzt wird. Dann spielt der Cruiser seine Stärken besonders gut aus.
Sitzposition und Komfort: Wie sich die Ergonomie anfühlt
Ein großer Unterschied zwischen beiden Motorrädern liegt in der Ergonomie. Die Yamaha Ténéré 700 bietet eine Sitzposition, die eher „aufrecht und aktiv“ wirkt. Das hilft, wenn der Fahrstil öfter wechselt oder wenn man auch mal längere Zeit konzentriert fährt. Dazu kommt, dass die Ténéré 700 durch ihre Auslegung oft als angenehmes Motorrad für unterschiedliche Einsatzbereiche wahrgenommen wird.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB setzt auf eine entspannte Sitzhaltung, die typisch für Cruiser ist. Das sorgt für Komfort, besonders wenn die Strecke nicht ständig fordert. Gleichzeitig ist diese Haltung nicht für jeden Fahrertyp ideal, wenn häufig sportlich gefahren wird oder wenn man viel „arbeiten“ möchte, um das Motorrad schnell in die gewünschte Linie zu bringen.
Komfort im Vergleich: Was passt besser?
- Yamaha Ténéré 700: Vorteil bei aktiver Fahrweise und vielseitigem Einsatz; weniger passend für alle, die ausschließlich Cruiser-Komfort suchen.
- Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Vorteil bei entspanntem Cruisen und langem Sitzen; weniger passend, wenn häufig dynamische Kurvenarbeit oder unbefestigte Strecken im Fokus stehen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem, wie die Motorräder auf ihren Einsatz abgestimmt sind. Die Yamaha Ténéré 700 wirkt so, als wäre sie für kontrolliertes Fahren in unterschiedlichen Situationen gemacht: präzises Ansprechen und ein Gefühl von Stabilität, wenn es mal zügiger wird oder wenn die Fahrbahn nicht perfekt ist. Das ist besonders relevant, wenn man auch abseits der „glatten“ Straße unterwegs ist.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB steht im Vergleich für souveräne Verzögerung im Cruiser-Alltag. Das Motorrad bremst zuverlässig, aber der Fokus liegt weniger auf maximaler Sportlichkeit, sondern auf gut dosierbarer Kontrolle. Wer vorrangig auf der Straße unterwegs ist und das Motorrad als Reise- und Genussmaschine sieht, wird das als stimmig empfinden.
Alltagstauglichkeit und Einsatz: Welche Touren passen zu welchem Motorrad?
Die Yamaha Ténéré 700 ist im Vergleich die klar vielseitigere Wahl. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für eine Art Strecke nutzt, sondern für viele: Pendeln, Wochenendtour, längere Reisen und auch Ausflüge auf weniger perfekte Untergründe. Gerade die Kombination aus moderner Alltagstauglichkeit und Abenteuer-Genen macht sie attraktiv.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist dagegen die Wahl für alle, die vor allem den Cruiser-Charakter erleben möchten. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen Stil, Sound und entspanntes Tempo im Vordergrund stehen. Für Touren auf gut ausgebauten Straßen ist sie sehr stimmig. Wer aber häufig abseits der Straße unterwegs ist oder ein Motorrad sucht, das ständig „mitdenkt“ und sich schnell an wechselnde Bedingungen anpasst, wird die Ténéré 700 eher als passend empfinden.
Stärken und Schwächen im Einsatz
- Yamaha Ténéré 700: Stärke in Vielseitigkeit und kontrollierter Performance; Schwäche dort, wo man bewusst den Cruiser-Charakter und das „Gleiten“ sucht.
- Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Stärke in emotionalem Fahrgefühl und Cruiser-Komfort; Schwäche bei häufig wechselnden Untergründen und wenn maximale Agilität gefragt ist.
Design, Sound und Markencharakter: Emotion im Vergleich
Technik ist das eine – Emotion das andere. Die Yamaha Ténéré 700 wirkt funktional und abenteuerorientiert. Das Design unterstützt die Idee, dass das Motorrad nicht nur auf dem Asphalt glänzen soll, sondern auch für „echte“ Touren gemacht ist. Der Sound und der Motorcharakter sind dabei modern und alltagstauglich.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist dagegen ein Motorrad, das man auch wegen seines Auftritts fährt. Der Sound und der Markencharakter sind Teil des Erlebnisses. Wer gern sichtbar fährt und das Motorrad als Statement versteht, bekommt hier genau das Gefühl, das viele mit Harley verbinden.
Welches Motorrad ist die bessere Wahl? Ein Fazit für unterschiedliche Fahrertypen
Fazit: Die Yamaha Ténéré 700 ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit zählt: Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag flexibel bleibt, auf Landstraßen dynamisch wirkt und auch auf weniger perfekten Strecken nicht sofort an Grenzen stößt, trifft mit der Ténéré 700 eine sehr stimmige Entscheidung. Sie überzeugt vor allem durch kontrolliertes Fahrgefühl, praktische Ergonomie und die Fähigkeit, unterschiedliche Tourenarten miteinander zu verbinden.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB passt am besten zu Fahrern, die Cruiser-Charakter priorisieren: entspanntes Gleiten, ein markantes Motorerlebnis und ein stimmiger Auftritt auf der Straße. Wer überwiegend auf gut ausgebauten Strecken unterwegs ist und das Motorrad als Genuss- und Tourenmaschine versteht, wird mit der Sport Glide deutlich mehr „Treffer“ landen als mit einem stärker abenteuerorientierten Konzept.
Kurz gesagt: Abenteuer-Vielseitigkeit gewinnt bei der Ténéré 700, emotionale Cruiser-Erfahrung bei der Sport Glide FLSB.