| UVP | 11.699 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 17.490 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Fahrwerk funktioniert überall
- Motor durchzugskräftig
- Durchdachte Konstruktion
- Geländetauglichkeit
- Reichweite
- Motor
- Wertigkeit
- Fahrwerk
- Display / Bedienung
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 204 | kg |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Länge | 2.370 | mm |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.455 | mm |
| Gewicht | 237 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.223 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.295 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.203 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 123 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 118 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 220 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel 43mm (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Zweiarmschwinge (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 M/C 54V M S | |
| Reifen hinten | 150/70 R18 M/C 70V M S | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Sachs USD 43mm Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein ohne Umlenkung, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe Brembo ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Brembo ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 260 mm) | |
Es geht ohne Scrambler
Was also ist das Revier der Indian? Lange Reisen eher nicht. Dem stehen der nur 13 Liter fassende (dafür wunderschöne) Tank entgegen, der schon erwähnte fehlende Windschutz und die Tatsache, dass die Sozia nicht gerade verwöhnt wird. Auf dem Platz in der zweiten Reihe ist leiden angesagt, er ist knapp, und die Fußrasten liegen sehr hoch.
Auch hier ähnelte unser Fast Tracker also den Scramblern der Konkurrenz. Ich persönlich würde nie eine Scrambler kaufen: Ob Ducati, Triumph oder BMW – bei allen saß ich auf dem Motorrad. Die Indian hingegen versteht es sehr schön, den Fahrer zu integrieren, er ist stärker als bei der Konkurrenz ins Fahrzeug eingefasst.
Jetzt müsste ich für ein typisches Zweit- oder Hobbybike nur noch knapp 16.000 Euro auftreiben … schön ist sie schon und in ihrer Durchzugskraft … aber ich wiederhole mich, deshalb ist hier jetzt Schluss. Fazit: Alle haben eine Scrambler, nur Indian nicht. Macht nichts: Es gibt ja die FTR 1200 S.
Das Testbike wurden uns von Legendary Motorcycles in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Yamaha Ténéré 700 vs. Indian FTR 1200 S Sport – Vergleich der beiden Motorräder
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft mehr als nur ein anderer Look. Der Yamaha Ténéré 700 und die Indian FTR 1200 S Sport verfolgen klar verschiedene Ziele: Während die Yamaha auf Abenteuer-Vielseitigkeit und entspannte Kontrolle setzt, bringt die Indian einen deutlich sportlicheren Scrambler-Ansatz mit. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – denn am Ende entscheidet nicht nur die Technik, sondern vor allem das Fahrgefühl im Alltag, auf Landstraßen und auf dem Weg dorthin.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. sportlicher Scrambler
Der Yamaha Ténéré 700 ist als leichtes Adventure gedacht. Die Maschine wirkt darauf ausgelegt, lange Strecken zu überstehen, dabei aber auch abseits des Asphalts nicht sofort an Grenzen zu stoßen. Das zeigt sich im Gesamtkonzept: Ergonomie, Fahrwerksauslegung und die Art, wie der Motor die Kraft bereitstellt, zielen auf kontrolliertes Fahren ab – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist.
Die Indian FTR 1200 S Sport dagegen ist ein Scrambler mit klarer Straßenorientierung. Sie wirkt wie ein Motorrad, das Spaß an zügigem Fahren hat: kurze Wege, direktes Ansprechverhalten und ein Handling, das Kurven fördert. Wer von einem Scrambler vor allem Dynamik erwartet, findet hier ein Modell, das eher nach vorne drückt als nach „Abenteuer“ im klassischen Sinn zu klingen.
Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft auf die Straße überträgt
Beim Yamaha Ténéré 700 steht die Alltagstauglichkeit im Vordergrund. Der Motor ist so abgestimmt, dass sich die Leistung gut dosieren lässt. Das ist besonders praktisch, wenn die Strecke wechselt: mal rollen, mal beschleunigen, mal langsam durch unübersichtliches Gelände. Gerade im unteren bis mittleren Drehzahlbereich fühlt sich die Yamaha oft „ruhig“ an – nicht träge, aber kontrolliert.
Die Indian FTR 1200 S Sport spielt dagegen stärker die Karte „kräftig und direkt“. Der Motorcharakter ist spürbar sportlicher: Gasannahme und Durchzug wirken so, dass man schneller in den Fahrmodus kommt, den man sich bei einem Scrambler wünscht. Das macht die Indian besonders attraktiv, wenn häufig Landstraße oder zügiges Fahren im Fokus steht.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
Yamaha-Stärken: gut dosierbar, angenehm für wechselnde Strecken, souverän im Alltag. Yamaha-Schwächen: wer ausschließlich maximale Sportdynamik sucht, könnte sich weniger „Biss“ wünschen.
Indian-Stärken: spürbar sportlicher Charakter, kräftiger Vortrieb, macht Lust auf zügige Fahrten. Indian-Schwächen: weniger „entspanntes Abenteuergefühl“ als die Yamaha, wenn es wirklich unübersichtlich wird.
Fahrwerk und Handling: Kontrolle vs. Agilität
Das Fahrwerk ist bei beiden Motorrädern ein Schlüssel zum Verständnis. Die Yamaha Ténéré 700 ist so ausgelegt, dass sie Unebenheiten besser „mitnimmt“. Das hilft auf schlechten Straßen, Schotterabschnitten oder wenn die Linie nicht perfekt geplant ist. Auch die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert, unterstützen dieses Konzept: Man kann ruhig arbeiten, statt ständig gegen das Motorrad zu fahren.
Die Indian FTR 1200 S Sport setzt stärker auf Agilität. Das Motorrad fühlt sich in Kurven oft lebendiger an und lädt dazu ein, die Linie aktiv zu fahren. Wer gern sportlich fährt, profitiert von dem direkten Feedback. Gleichzeitig gilt: Je mehr die Strecke von der „perfekten“ Straße abweicht, desto stärker merkt man, dass die Indian eher für Dynamik auf Asphalt optimiert ist.
Kurvenverhalten und Stabilität
Die Yamaha wirkt stabil und berechenbar, besonders wenn die Geschwindigkeit nicht im „Rennmodus“ liegt. Die Indian ist dagegen oft dann im Element, wenn die Kurve als Herausforderung verstanden wird. Das ist kein Widerspruch, sondern eine klare Ausrichtung: Die Yamaha will Sicherheit und Vielseitigkeit, die Indian will Fahrspaß und sportliche Kontrolle.
Bremsen und Fahrassistenz: Vertrauen im richtigen Moment
Bei beiden Modellen spielt das Thema Bremsen eine große Rolle, weil es direkt spürbar ist. Die Yamaha Ténéré 700 vermittelt dabei häufig das Gefühl, dass man Verzögerung sauber dosieren kann – ein Vorteil, wenn die Straße wechselt oder wenn man nicht immer weiß, was als Nächstes kommt.
Die Indian FTR 1200 S Sport wirkt im Bremsgefühl oft sportlicher. Das kann bedeuten, dass man schneller „in den Grip“ kommt und das Motorrad zügig stabilisiert. Gerade bei dynamischer Fahrweise ist das ein Pluspunkt.
Auch die Elektronik ist entscheidend: Beide Motorräder nutzen moderne Systeme, um Traktion und Stabilität zu unterstützen. In der Praxis zeigt sich der Unterschied vor allem darin, wie fein sich das Motorrad anfühlt, wenn man am Limit arbeitet oder wenn die Bedingungen wechselhaft sind. Die Yamaha wirkt dabei oft „freundlicher“ für wechselnde Untergründe, die Indian eher „sportlicher“ für zügige Manöver.
Ergonomie und Sitzposition: Wie bequem ist das Motorrad im Alltag?
Die Yamaha Ténéré 700 ist auf längeres Fahren ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man nicht nach kurzer Zeit verkrampft. Das ist besonders relevant, wenn der Tag aus mehreren Abschnitten besteht: Stadt, Landstraße, vielleicht ein Umweg über weniger perfekte Straßen.
Die Indian FTR 1200 S Sport bietet eine Sitzhaltung, die sportlicher wirkt. Das kann sehr angenehm sein, wenn die Fahrten eher kurzweilig und dynamisch sind. Für lange Strecken hängt es stärker davon ab, wie die persönliche Ergonomie passt und wie man die Fahrt plant.
Für wen passt welche Sitzhaltung?
Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein „Allrounder“ anfühlt, findet in der Yamaha oft den besseren Kompromiss. Wer dagegen ein Motorrad bevorzugt, das die sportliche Linie unterstützt und sich wie ein Scrambler anfühlt, wird mit der Indian häufiger glücklich.
Ausstattung und Alltag: Was man im Betrieb wirklich merkt
Im Alltag zählen Details: Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit, Stauraum-Optionen, Schutz vor Fahrtwind und die Frage, wie gut sich das Motorrad für unterschiedliche Strecken vorbereiten lässt. Die Yamaha Ténéré 700 punktet häufig mit einem Konzept, das sich leicht anpassen lässt – etwa durch Zubehör, das für Reisen und Offroad-Elemente gedacht ist.
Die Indian FTR 1200 S Sport wirkt dagegen wie ein Motorrad, das bereits ab Werk einen klaren Stil mitbringt. Das kann bedeuten: weniger „Umbau-Philosophie“, mehr „fahren und genießen“. Wer Wert auf Design, Charakter und sportliche Präsenz legt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Ténéré 700 – typische Vorteile
- Vielseitiges Fahrgefühl für unterschiedliche Strecken
- Kontrollierbare Kraftentfaltung im Alltag
- Berechenbarkeit bei wechselnden Bedingungen
- Ergonomie, die längere Fahrten angenehmer macht
Yamaha Ténéré 700 – mögliche Nachteile
- Wer primär sportliche Dynamik sucht, könnte weniger „Show“ im Antrieb erwarten
- Scrambler-Fans, die maximale Straßenagilität priorisieren, finden die Indian oft passender
Indian FTR 1200 S Sport – typische Vorteile
- Sportlicher Motorcharakter und direktes Ansprechverhalten
- Agiles Handling für dynamische Kurvenfahrten
- Starker Auftritt und klare Scrambler-Identität
- Elektronik und Fahrgefühl für zügige Manöver
Indian FTR 1200 S Sport – mögliche Nachteile
- Weniger „Reiseenduro“-Feeling bei wirklich unruhigen Strecken
- Für sehr lange Touren hängt der Komfort stärker von der individuellen Ergonomie ab
Fazit: Welches Bike passt zu welchem Fahrstil?
Die Yamaha Ténéré 700 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad für viele Situationen gedacht ist: Alltag, längere Touren und auch mal unwegsameres Terrain. Der Charakter wirkt dabei eher „abenteuerfreundlich“ und berechenbar. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur auf der perfekten Straße Spaß macht, sondern auch dann souverän bleibt, wenn die Route spontan wird, liegt mit der Yamaha oft richtig.
Die Indian FTR 1200 S Sport passt besser zu Fahrern, die vor allem sportlichen Fahrspaß auf der Straße suchen. Der Motor wirkt kräftig und direkt, das Handling lädt zu aktiver Kurvenfahrt ein und das Gesamtpaket vermittelt Scrambler-Feeling mit klarer Dynamik. Wer Design und Fahrfreude in den Vordergrund stellt und weniger auf „klassisches Adventure“ fokussiert ist, wird mit der Indian häufiger das gewünschte Grinsen im Gesicht haben.
Kurz gesagt: Vielseitigkeit und Reisegefühl sprechen für die Yamaha, Agilität und sportliche Straßenperformance für die Indian.