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Was macht die neue Z650 S besser als die alte Z650?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrwerk funktioniert überall
  • Motor durchzugskräftig
  • Durchdachte Konstruktion
  • Geländetauglichkeit
Kontra:
  • Reichweite
Pro:
  • Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
  • brummeliger Sound
  • einfachstes Fahrverhalten
  • gutes Fahrwerk
  • hoher Fahrspaß
Kontra:
  • ab 7.000 Umin geht die Puste aus
  • eingeschränkter Sozius-Komfort
  • Bremse vorne könnte besser sein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht204kg
Radstand1.595mm
Länge2.370mm
Radstand1.595mm
Sitzhöhe: 875 mm
Höhe1.455mm
Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.065mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite372km
Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneUpside-Down-Gabel 43mm (Federweg 210)mm
Federung hintenZweiarmschwinge (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Federbein
Reifen vorne90/90 R21 M/C 54V M S
Reifen hinten150/70 R18 M/C 70V M S
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe Brembo ( Ø 282 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe Brembo ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

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Yamaha Ténéré TNR 700 vs. Kawasaki Z 650 S: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, steckt dahinter oft ein ganz unterschiedliches Konzept. Der Yamaha Ténéré TNR 700 steht eher für den vielseitigen Charakter zwischen Alltag und Tour, während die Kawasaki Z 650 S mit ihrem straighteren Naked-Bike-Fokus auf Dynamik und Alltagstauglichkeit setzt. Genau hier lohnt sich der Vergleich: Welche Stärken bringen die Modelle im Alltag wirklich ein, wo zeigen sich Grenzen – und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?

Grundcharakter: Konzept und Fahrgefühl im Vergleich

Yamaha Ténéré TNR 700: Tour-orientiert und flexibel

Der Yamaha Ténéré TNR 700 wirkt wie ein Motorrad, das für mehr als nur die nächste Ausfahrt gebaut ist. Der Charakter zielt auf souveräne Kilometer ab: ruhigere, kontrollierte Art der Beschleunigung, ein Gefühl von „Gelassenheit“ bei wechselnden Streckenprofilen und eine Sitzposition, die auch längere Fahrten angenehmer macht. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Ausflügen in unruhigeres Terrain wechselt, findet hier einen stimmigen Ansatz.

Kawasaki Z 650 S: Direkt, leicht und alltagstauglich

Die Kawasaki Z 650 S ist stärker auf das konzentriert, was viele an einem Naked Bike lieben: unmittelbares Ansprechverhalten, ein agiles Handling und ein Fahrgefühl, das schnell Lust auf Kurven macht. Im Stadtverkehr spielt die Z 650 S ihre Stärken aus, weil sie sich unkompliziert bewegen lässt und das Motorrad insgesamt „lebendig“ wirkt. Auch auf der Landstraße bleibt der Fokus klar: zügig fahren, sauber einlenken, Spaß haben.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag funktionieren und nicht nur auf dem Papier überzeugen. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied in der Art, wie die Leistung nutzbar wird: Der Yamaha Ténéré TNR 700 wirkt in der Praxis oft wie der „ruhigere“ Begleiter, der gleichmäßig zieht und dabei ein sicheres Gefühl vermittelt. Die Kawasaki Z 650 S dagegen spielt ihre Stärken eher in Situationen aus, in denen schnelle Gaswechsel und ein direkteres Ansprechverhalten gefragt sind.

Das bedeutet nicht, dass eines „besser“ ist – eher, dass die Charaktere unterschiedlich sind. Wer häufig entspannt unterwegs ist, gleichmäßige Fahrt bevorzugt und Touren plant, wird den Yamaha-Ansatz oft als angenehmer empfinden. Wer dagegen gerne dynamisch fährt, häufig beschleunigt und das Motorrad als „Werkzeug für Kurven“ sieht, findet in der Kawasaki Z 650 S den passenderen Stil.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Yamaha Ténéré TNR 700: souverän über Strecke

Beim Yamaha Ténéré TNR 700 steht die Stabilität im Vordergrund. Das Fahrwerk unterstützt eine kontrollierte Linie, besonders wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn die Fahrt länger dauert. Dadurch entsteht ein Gefühl von Sicherheit: Das Motorrad bleibt berechenbar, und man kann sich stärker auf die Strecke konzentrieren statt auf ständiges Korrigieren.

Kawasaki Z 650 S: wendig und spritzig

Die Kawasaki Z 650 S ist im Vergleich spürbar leichter im Handling. Das zeigt sich vor allem in engen Situationen, beim Wechseln der Fahrbahn oder beim zügigen Umlenken in Kurven. Wer gerne „mit dem Motorrad arbeitet“, findet hier ein sehr direktes Setup. Gleichzeitig ist das Motorrad so ausgelegt, dass es auch im Alltag nicht sperrig wirkt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Beide Motorräder sind auf Alltag und sportliche Nutzung ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Der Yamaha Ténéré TNR 700 vermittelt beim Bremsen häufig das Gefühl von ruhiger Dosierbarkeit, was besonders bei wechselnden Bedingungen hilfreich ist. Die Kawasaki Z 650 S wirkt beim Verzögern oft „sportlicher“, weil das Motorrad insgesamt direkter reagiert und man Bremsimpulse schneller in Fahrbewegungen übersetzen kann.

Wichtig ist: In der Praxis entscheidet nicht nur die Bremsleistung, sondern auch das Zusammenspiel aus Gefühl am Hebel, Stabilität und dem, was das Motorrad beim Bremsen mit der Fahrwerksgeometrie macht. Wer viel in Stadt und Verkehr unterwegs ist, profitiert von einer intuitiven Dosierbarkeit. Wer häufiger zügig fährt, achtet besonders auf die schnelle Rückmeldung und das sichere Einlenken nach dem Bremsen.

Sitzposition und Ergonomie: Komfort auf kurzen und langen Strecken

Die Sitzposition ist ein zentraler Unterschied im Vergleich. Der Yamaha Ténéré TNR 700 wirkt tendenziell so, dass längere Fahrten entspannter bleiben. Das liegt weniger an „Bequemlichkeit“ im Sinne von Sofagefühl, sondern daran, dass die Haltung den Körper nicht unnötig fordert. Dadurch eignet sich der Yamaha besonders für Menschen, die regelmäßig Touren planen oder häufig mehrere Stunden am Stück unterwegs sind.

Die Kawasaki Z 650 S setzt stärker auf eine sportlichere, kompaktere Haltung. Das ist ideal, wenn der Fokus auf Kurvenfahrten und einem wendigen Fahrgefühl liegt. Im Stadtverkehr ist das Handling dadurch oft sehr angenehm, während auf sehr langen Strecken die persönliche Passform (Körpergröße, Sitzgewohnheiten, Fahrstil) stärker ins Gewicht fällt.

Ausstattung und Alltag: Was man im Betrieb wirklich merkt

Im Alltag zählt nicht nur, wie sich ein Motorrad anfühlt, sondern auch, wie es sich im Alltag „verwaltet“. Der Yamaha Ténéré TNR 700 wirkt wie ein Motorrad, das für wechselnde Einsatzzwecke gemacht ist: Tour, Landstraße, gelegentlich auch unruhigere Strecken. Entsprechend passt der Yamaha oft besser zu Fahrern, die ihr Motorrad flexibel nutzen und nicht jedes Wochenende nur eine Art Strecke fahren.

Die Kawasaki Z 650 S ist dagegen stärker auf „schnell losfahren“ ausgelegt. Sie wirkt unkompliziert, macht im Stadtverkehr Spaß und bleibt auch auf der Landstraße leicht zu kontrollieren. Wer ein Motorrad sucht, das schnell auf Tourenmodus schaltet, ohne dass man sich groß um Setup oder Einsatzszenarien kümmern muss, findet in der Kawasaki häufig den direkteren Zugang.

Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich der Stärken

Stärken des Yamaha Ténéré TNR 700

  • Tour- und Langstreckenfokus: ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl über längere Strecken.
  • Vielseitigkeit: passt gut zu wechselnden Streckenprofilen und Einsätzen.
  • Komfort durch Ergonomie: Haltung unterstützt entspannteres Fahren.

Schwächen bzw. Grenzen des Yamaha Ténéré TNR 700

  • Weniger „Naked-Agilität“ im Vergleich zur Kawasaki: wer maximales Kurven-Feeling sucht, könnte die direkte Rückmeldung als weniger „spontan“ empfinden.
  • Stilfrage: Der Yamaha ist stärker auf Vielseitigkeit ausgelegt – wer nur sportlich und urban unterwegs ist, findet möglicherweise die Kawasaki passender.

Stärken der Kawasaki Z 650 S

  • Agiles Handling: leichtes Umlenken und lebendiges Fahrgefühl.
  • Direktes Ansprechverhalten: macht dynamische Fahrten besonders attraktiv.
  • Alltagstauglichkeit: unkompliziert im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken.

Schwächen bzw. Grenzen der Kawasaki Z 650 S

  • Langstreckenkomfort: je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit kann die sportlichere Haltung stärker fordern.
  • Konzeptfokus: weniger „Tour-Universalität“ als beim Yamaha – wer häufig sehr unterschiedliche Strecken fährt, könnte den Yamaha als stimmiger empfinden.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahralltag entscheiden. Der Yamaha Ténéré TNR 700 ist besonders dann die bessere Wahl, wenn regelmäßige Touren, längere Strecken und ein vielseitiger Einsatz im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt, dabei komfortorientiert unterstützt und sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt, wird mit dem Yamaha häufig glücklicher.

Die Kawasaki Z 650 S ist dagegen ideal, wenn das Motorrad vor allem für Stadtfahrten, kurze bis mittlere Strecken und dynamisches Fahren genutzt wird. Wer ein direktes Fahrgefühl mag, schnell in Kurven „drin“ sein möchte und das Motorrad als leicht zu kontrollierendes Spaßgerät versteht, findet in der Kawasaki oft den besseren Match.

Fazit:

Der Yamaha Ténéré TNR 700 ist die stimmigere Wahl für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad für Touren und unterschiedliche Strecken suchen. Das Konzept wirkt auf längeren Fahrten besonders stimmig: kontrolliertes Fahrverhalten, angenehme Ergonomie und ein Charakter, der Sicherheit ausstrahlt. Wer häufig mehrere Stunden unterwegs ist oder sein Motorrad nicht nur für eine Fahrart nutzt, profitiert vom Yamaha-Ansatz.

Die Kawasaki Z 650 S passt besser zu Menschen, die vor allem urban unterwegs sind und das Motorrad gerne agil und dynamisch bewegen. Das Handling fühlt sich direkter an, das Fahrgefühl ist lebendig und macht Lust auf schnelle Richtungswechsel. Wer Kurvenfahrten und spontane Ausfahrten priorisiert und dabei ein leicht zu beherrschendes Naked Bike möchte, findet in der Kawasaki die passendere Entscheidung.

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