| UVP | 19.249 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.199 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Ausstattung
- strammer Motor
- Sound von fauchend bis schreiend
- sehr gutes semiaktives Fahrwerk
- einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
- absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
- Automatik-Modus mit Schwächen
- technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
- Sehr gute Ausstattung
- Geländegängig
- Hohe, angenehme Sitzposition
- Leicht und wendig
- Wg. geringer Schrittbogenlänge auch für normal große Personen fahrbar
- Windschutz 1b
- Windschild nicht verstellbar
- Aufkleber nicht überlackiert
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 204 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.440 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 80 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 70 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 450 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 43-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 240)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Monoshock-Federbein, voll einstellbar (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 - 21 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Vierkolben-Bremssättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.
Fazit - was bleibt hängen
Die Aprilia Tuareg 660 ist eine gute Reise-Enduro mit starker Tendenz zu "Enduro". Das merkt man schon rein optisch am Motorschutz, dem 21 Zoll Vorderrad und den langen Federwegen. Dennoch fühlt sich das Bike auch auf der Straße gut an und ist dort nicht fehl am Platze. Kritikpunkte sind das nicht verstellbare Windschild, die etwas lieblosen Aufkleber (nicht überlackiert) und der etwas sparsame Platz für den Beifahrer. Davon abgesehen macht die Tuareg aber einen guten Job.Der Preis von knapp 12.000 Euro geht im Vergleich zur Yamaha (ca. 11.000 Euro) in Ordnung, da die Aprilia technisch besser ausgestattet ist. Der Werbespruch "DAS BESTE AUS ZWEI WELTEN - Maximale Performance und hoher Fahrkomfort" ist vielleicht ein wenig übertrieben, aber es stimmt schon: Die Tuareg macht sowohl im Gelände als auch auf der Straße eine gute Figur.
Das Testbike wurde uns von ZTS (Zweiradtechnik Schielman) für diesen Test zur Verfügung gestellt. ZTS ist in Bokel beheimatet, dort findet man schöne Landstraßen und auch ein wenig Gelände für eine ausgiebige Probefahrt. Kaffee gibt es dort auch, ein Ausflug zu ZTS lohnt sich also. Schönen Gruß an Hajo!
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Yamaha Tracer 9 GT Plus vs. Aprilia Tuareg 660: Vergleich für Alltag, Tour & Abenteuer
Wenn zwei moderne Adventure-Motorräder aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Viel spannender ist die Frage, wie sich die Charaktere im Alltag anfühlen: Wie souverän bleibt das Motorrad auf der Autobahn, wie handlich wirkt es im Stadtverkehr, und wie gut kommt es mit wechselnden Untergründen zurecht? Genau darum geht es im Vergleich zwischen der Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) und der Aprilia Tuareg 660. Beide Modelle zielen auf vielseitige Nutzung, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte – und genau daraus entsteht ein klarer Unterschied im Fahrgefühl.
Grundidee der beiden Motorräder: Tourer vs. Allround-Abenteuer
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist als sportlich komfortabler Reisebegleiter gedacht. Der Fokus liegt auf entspanntem Vorankommen, guter Ergonomie und einer Ausstattung, die lange Strecken leichter macht. Die Aprilia Tuareg 660 dagegen wirkt wie ein kompromissloser Allrounder: Sie will sowohl auf der Straße Spaß machen als auch auf unbefestigten Wegen nicht sofort klein beigeben. Das merkt man bereits daran, wie die Motorräder mit Komfort, Elektronik und Fahrwerksauslegung auftreten.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Charakter im Alltag zeigen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um gleichmäßiges Tempo, sauberes Beschleunigen und ein ruhiges, tourentaugliches Drehmomentverhalten geht. Die Kombination aus Motorleistung und der seriennahen Abstimmung sorgt dafür, dass das Motorrad auch bei wechselnder Fahrweise nicht hektisch wirkt. Gerade auf längeren Strecken ist das ein Vorteil, weil sich das Fahrgefühl weniger „arbeitsintensiv“ anfühlt.
Die Aprilia Tuareg 660 setzt dagegen stärker auf einen lebendigeren, direkteren Charakter. Sie wirkt agiler, wenn es darum geht, zügig aus Kurven heraus zu beschleunigen oder auf Landstraßen mit mehr Dynamik zu fahren. Gleichzeitig bleibt sie dabei alltagstauglich: Der Motor liefert in typischen Drehzahlbereichen zuverlässig und unterstützt ein flüssiges Fahren ohne ständiges Nachregeln.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die Yamaha wirkt im Langstreckenmodus souveräner und „touriger“, während die Aprilia im Alltags- und Landstraßenbetrieb oft spontaner wirkt. Als Schwäche zeigt sich bei der Aprilia eher, dass sie bei sehr komfortorientierter Autobahnfahrt nicht ganz den gleichen Fokus auf Ruhe und Entspannung legt wie die Yamaha. Umgekehrt kann die Yamaha dort, wo es eng und unübersichtlich wird, etwas weniger „leichtfüßig“ wirken als die Aprilia.
Getriebe und Fahrassistenz: Komfort vs. unmittelbares Gefühl
Ein zentraler Unterschied ist die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) mit automatisiertem Schaltkonzept. Das macht im Alltag einen spürbaren Unterschied: An Ampeln, im Stop-and-go-Verkehr oder bei monotonen Etappen wird das Fahren entspannter. Wer häufig in urbanen Situationen unterwegs ist, profitiert davon besonders. Gleichzeitig bleibt das Motorrad so abgestimmt, dass es nicht „träger“ wirkt, sondern die Schaltvorgänge gut in das Fahrbild integrieren.
Die Aprilia Tuareg 660 setzt auf ein klassischeres Fahrgefühl. Das ist nicht automatisch besser oder schlechter – aber es ist direkter. Wer gerne selbst schaltet und das Motorrad als Werkzeug für den eigenen Rhythmus nutzt, fühlt sich hier schnell zu Hause. In der Praxis bedeutet das: Die Aprilia belohnt aktive Fahrweise, während die Yamaha Komfort durch Automatisierung in den Vordergrund stellt.
Stärken und Schwächen: Die Yamaha punktet mit Entlastung und Alltagstauglichkeit, die Aprilia mit unmittelbarer Kontrolle. Als Schwäche der Yamaha kann sich ergeben, dass nicht jeder Fahrer Automatik- bzw. Assistenzkonzepte bevorzugt. Die Aprilia kann dagegen in sehr zähem Verkehr weniger entspannend wirken, weil das Schalten stärker in den Vordergrund rückt.
Elektronik und Ausstattung: Was hilft wirklich auf Tour?
Beide Motorräder sind modern ausgestattet, aber sie setzen unterschiedliche Prioritäten. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus wirkt wie ein Paket aus Komfort und Assistenz: Elektronik und Fahrmodi zielen darauf ab, das Motorrad in vielen Situationen berechenbar zu machen. Das ist besonders auf langen Strecken relevant, wenn Wetter, Belag und Verkehr variieren. Gerade wenn man nicht ständig „nachjustieren“ möchte, ist diese Art von Abstimmung ein echter Vorteil.
Die Aprilia Tuareg 660 bringt ebenfalls moderne Elektronik mit, wirkt aber in der Gesamtanmutung etwas „abenteuerlicher“. Das zeigt sich darin, wie das Motorrad mit wechselnden Untergründen umgeht und wie gut es sich für dynamische Fahrmanöver eignet. Wer gerne auch mal abseits der perfekten Straße unterwegs ist, bekommt hier ein Motorrad, das sich nicht zu schade für wechselnde Bedingungen macht.
Stärken und Schwächen: Die Yamaha ist stark darin, Touren stressarm zu gestalten. Die Aprilia ist stark darin, dass sie sich auch bei weniger perfekten Bedingungen nicht aus dem Konzept bringen lässt. Schwäche der Yamaha: Wer sehr „offroad-nah“ unterwegs ist, merkt schneller, dass der Komfortfokus stärker auf Straße und Reise ausgelegt ist. Schwäche der Aprilia: Wer maximalen Langstreckenkomfort sucht, wird bei der Yamaha eher die feinere Abstimmung für lange Autobahnabschnitte finden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität im Gelände-Feeling
Beim Fahrwerk zeigt sich ein klares Bild: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist auf Stabilität und kontrolliertes Fahrverhalten ausgelegt. Das Motorrad wirkt auf der Strecke ruhig, bleibt in Kurven gut geführt und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn Tempo und Winddruck zunehmen. Auch bei längeren Etappen bleibt die Linie stabil, was auf Touren besonders wichtig ist.
Die Aprilia Tuareg 660 wirkt dagegen agiler. Sie fühlt sich leichter an, wenn es um Richtungswechsel geht, und sie unterstützt eine dynamische Fahrweise. Auf unbefestigten Abschnitten oder bei schlechterem Belag wirkt sie oft „bereit“, statt erst mühsam in den richtigen Modus zu kommen. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die nicht nur von A nach B wollen, sondern unterwegs auch mal abbiegen.
Stärken und Schwächen: Die Yamaha ist die Wahl für ruhige, stabile Kilometer – besonders wenn viel Autobahn oder zügige Landstraße gefahren wird. Die Aprilia ist die Wahl für Kurven, wechselnde Untergründe und ein Motorrad, das sich schneller nach „Abenteuer“ anfühlt. Schwäche der Aprilia: Bei sehr langen, komfortorientierten Etappen kann die Yamaha im Gesamterlebnis entspannter wirken. Schwäche der Yamaha: In engen Situationen und bei sehr „unruhigem“ Untergrund kann die Aprilia gefühlt handlicher sein.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Bei den Bremsen geht es im Alltag vor allem um Dosierbarkeit und gleichmäßiges Ansprechverhalten. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus vermittelt hier ein sehr berechenbares Gefühl, das besonders auf Touren hilft: Man kann das Motorrad fein verzögern, ohne dass es „überreagiert“. Das ist auch dann wichtig, wenn man nicht ständig am Limit fährt, sondern einfach sicher und entspannt unterwegs sein möchte.
Die Aprilia Tuareg 660 bietet ebenfalls starke Bremsleistung, wirkt aber in der Praxis oft etwas „direkter“ in der Rückmeldung. Das passt gut zu ihrem Charakter: Wer aktiv fährt, spürt schnell, wie das Motorrad auf Eingaben reagiert. Auf wechselndem Untergrund ist das Vertrauen in die Bremsanlage ein entscheidender Faktor.
Stärken und Schwächen: Die Yamaha punktet mit ruhigem, tourentauglichem Bremsgefühl. Die Aprilia punktet mit direkter Rückmeldung. Schwäche der Yamaha: Wer sehr sportlich und aggressiv bremst, kann je nach Fahrstil den Unterschied im Gefühl stärker wahrnehmen. Schwäche der Aprilia: Bei maximaler Langstreckenroutine kann die Yamaha im Gesamtpaket noch einen Tick „komfortabler“ wirken.
Ergonomie, Windschutz und Alltag: Wer sitzt entspannter?
Gerade bei der Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt die Ergonomie eine große Rolle. Der Aufbau ist auf Tour ausgelegt: Sitzposition, Windschutz und die Art, wie das Motorrad den Fahrer „trägt“, sorgen dafür, dass lange Strecken weniger anstrengend werden. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder einfach gerne entspannt fährt, wird hier schnell Vorteile merken.
Die Aprilia Tuareg 660 bietet eine Sitzposition, die eher nach „Allround“ aussieht: Sie ist bequem genug für den Alltag, aber gleichzeitig so gestaltet, dass man sich auch bei dynamischer Fahrweise nicht eingeengt fühlt. Für Fahrer, die gerne auch mal stehen, sich umsetzen oder das Motorrad im Gelände-Feeling bewegen, ist das ein Plus.
Stärken und Schwächen: Yamaha ist die stärkere Wahl für Komfort und Windschutz auf langen Strecken. Aprilia ist die stärkere Wahl für Flexibilität und ein Motorradgefühl, das schneller „bereit“ ist, wenn die Route wechselt.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den Nutzungsstil entscheiden. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist besonders attraktiv für Fahrer, die viel Strecke machen, Wert auf Komfort, moderne Assistenz und entspanntes Fahren im Alltag legen. Wer häufig im Verkehr unterwegs ist oder lange Touren plant, bekommt hier ein Motorrad, das den Stress aus dem Fahren nimmt und trotzdem sportlich genug bleibt.
Die Aprilia Tuareg 660 passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das sowohl auf der Straße als auch abseits davon Spaß macht. Wer gerne spontan fährt, Kurven dynamisch nimmt und auch mal auf weniger perfekten Untergrund ausweicht, findet in der Aprilia oft den direkteren Zugang zum Fahrgefühl.
Typische Entscheidungshilfe
- Yamaha Tracer 9 GT Plus: wenn Tourenkomfort, ruhiges Langstreckenverhalten und Entlastung im Alltag im Vordergrund stehen.
- Aprilia Tuareg 660: wenn Agilität, Abenteuer-Feeling und ein direkteres, aktives Fahrgefühl wichtiger sind.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem lange Strecken genießen möchten: Sie wirkt auf der Straße besonders souverän, bietet ein komfortorientiertes Gesamtpaket und entlastet im Alltag spürbar durch das automatisierte Schalten. Wer häufig unterwegs ist, ohne ständig „am Motorrad zu arbeiten“, bekommt hier das stimmigere Touren-Erlebnis. Ihre Schwäche liegt eher dort, wo maximale Leichtigkeit und sehr offroad-nahes Handling gefragt sind.
Die Aprilia Tuareg 660 ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das auf der Landstraße lebendig wirkt und auch bei wechselnden Bedingungen Spaß macht. Sie bietet ein direkteres Fahrgefühl und fühlt sich schneller nach Abenteuer an. Wer jedoch primär Autobahn und maximalen Langstreckenkomfort priorisiert, wird die Yamaha als entspannter empfinden.
Kurz gesagt: Tourenkomfort und Entspannung sprechen eher für die Yamaha, Agilität und Allround-Abenteuer eher für die Aprilia.