| UVP | 19.249 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 11.799 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Ausstattung
- strammer Motor
- Sound von fauchend bis schreiend
- sehr gutes semiaktives Fahrwerk
- einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
- absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
- Automatik-Modus mit Schwächen
- technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
- sehr agiles Handling
- rasiermesserscharfes Fahrwerk
- angenehme Sitzposition, hoher & breiter Lenker
- gute Ausstattung
- im Vergleich zum Wettbewerb etwas zu teuer
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Anzeigen im Cockpit etwas klein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | füssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 95 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Kayaba-Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel Brembo ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Festsattelbremse, Brembo ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.
Fazit - was bleibt hängen
Dir Aprilia Tuono 660 hält, was sie verspricht. Sie ist ein sportlich-rassiges Naked-Bike mit gaaaanz viel Charakter. Der Preis von 10.500 Euro ist etwas ambitioniert, vor allem im Vergleich zur Schwester RS 660, bei der der QuickShifter in Serie dabei ist. Wir würden trotz des Aufpreises von 219 Euro bei diesem Motorrad unbedingt zum QuickShifter raten, weil es a) zu diesem Bike passt und weil b) das 6-Gang Getriebe etwas knochig und hakelig ist.Die Tuono lässt einen nicht kalt, sie ist nicht perfekt und das ist auch gut so. Jede Fahrt wird zu einem Erlebnis und Design sowie Lautstärke lassen einen Tuono-Biker aus der Masse hervorstechen - geiles Bike!
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik-Schielmann in Bokel - vielen Dank.
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Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs. Aprilia Tuono 660 – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) steht für komfortables Touring mit viel Elektronik und einer Reiseenduro-typischen Vielseitigkeit. Die Aprilia Tuono 660 dagegen ist als sportliche Naked Bike-Interpretation bekannt: leichtfüßig, direkt und mit Fokus auf Fahrspaß. Genau hier setzt dieser Vergleich an: nicht nur auf dem Papier, sondern vor allem in der Frage, wie sich die Stärken im Alltag und auf der Straße anfühlen.
Grundcharakter: Reiseenduro gegen sportliche Naked
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT): Touring mit Komfort-Fokus
Die Tracer 9 GT Plus ist darauf ausgelegt, längere Strecken entspannt zu bewältigen. Der Charakter ist klar: mehr Schutz vor Fahrtwind, mehr Komfort und ein Setup, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Gerade wenn die Route nicht nur aus Landstraße besteht, sondern auch Autobahnanteile oder längere Tagesetappen umfasst, spielt die Yamaha ihre Stärken aus.
Aprilia Tuono 660: Direktheit und Agilität
Die Tuono 660 ist dagegen ein Motorrad, das schnell in den Vordergrund rückt: agiles Handling, präzises Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das Lust auf zügiges Fahren macht. Ohne den „Reise“-Anspruch im Vordergrund wirkt sie leichter, spontaner und oft auch intuitiver – besonders dort, wo es kurvig wird oder die Strecke eher kurz und abwechslungsreich ist.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag zeigt
Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) zielt auf kraftvolle, gleichmäßige Performance über verschiedene Drehzahlbereiche. Das macht sie besonders attraktiv, wenn nicht jedes Manöver maximal sportlich sein soll, sondern wenn der Motor einfach „mitarbeitet“ – beim Beschleunigen aus dem Tempo heraus, beim Überholen oder beim entspannten Cruisen.
Die Aprilia Tuono 660 wirkt im Vergleich oft „nerviger“ im besten Sinne: Sie fühlt sich lebendig an und unterstützt eine Fahrweise, die mehr auf Dynamik und Rhythmus setzt. Gerade in Kurven und beim Herausbeschleunigen aus engen Passagen zeigt sich, dass das Naked-Konzept auf direkte Rückmeldung und sportliche Kontrolle ausgelegt ist.
Getriebe und Fahrmodi: Y-AMT als Komfort-Plus
Ein zentraler Unterschied ist die Ausrichtung beim Schalten und der Art, wie sich das Motorrad im Alltag bedienen lässt. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) bringt mit dem Y-AMT ein Konzept, das den Alltag spürbar entspannen kann. Gerade im Stadtverkehr oder bei häufigem Stop-and-Go reduziert das den Aufwand und macht das Motorrad „einfacher“ zu fahren.
Die Aprilia Tuono 660 setzt dagegen auf den klassischen sportlichen Zugang: Wer gerne aktiv schaltet, bekommt ein Motorrad, das sich sehr direkt anfühlt und die eigene Fahrweise unterstützt. Das ist ein Vorteil für alle, die das Motorrad nicht nur „nutzen“, sondern bewusst fahren möchten.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beide Motorräder können Kurven – aber sie tun es mit unterschiedlicher Priorität. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus wirkt in der Tendenz stabil und tourentauglich. Das hilft vor allem bei höheren Geschwindigkeiten, bei längeren Etappen und wenn die Strecke nicht perfekt ist. Das Fahrwerk vermittelt ein Gefühl von Ruhe, ohne dabei die Dynamik komplett zu verlieren.
Die Aprilia Tuono 660 spielt ihre Stärken stärker in der Agilität aus. Das Motorrad lässt sich zügig in Schräglage bringen und wirkt besonders dort souverän, wo häufiges Richtungswechseln gefragt ist. Wer gerne „kurz und knackig“ fährt, wird das Handling der Tuono häufig als Vorteil erleben.
Bremsen und Fahrgefühl: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen geht es nicht nur um reine Verzögerungswerte, sondern um das Gesamtpaket aus Dosierbarkeit, Rückmeldung und Stabilität. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus punktet typischerweise mit einem berechenbaren Setup, das auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen Sicherheit vermittelt. Das ist besonders wertvoll, wenn man nicht nur sportlich unterwegs ist, sondern auch entspannt und vorausschauend fährt.
Die Aprilia Tuono 660 fühlt sich im Vergleich oft „sportlicher“ an: Das Bremsgefühl wirkt direkter, und das Motorrad unterstützt eine dynamische Linie. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Fahrweise mehr auf sportliche Kontrolle ausgelegt ist.
Elektronik und Assistenz: Komfort im Hintergrund
Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber sie wird unterschiedlich eingesetzt. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) wirkt wie ein Paket aus Touring-Assistenz: Sie unterstützt das Motorradfahren im Alltag, reduziert Stress und hilft dabei, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Situationen souverän anfühlt. Gerade auf längeren Strecken ist das ein echter Pluspunkt.
Die Aprilia Tuono 660 setzt ebenfalls auf moderne Unterstützung, bleibt aber stärker auf sportliche Fahrbarkeit ausgerichtet. Das bedeutet: Die Elektronik soll nicht „bremsen“, sondern das Fahrgefühl unterstützen – besonders, wenn es zügig und kurvig wird.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Windschutz und Nutzung
Hier trennen sich die Wege besonders deutlich. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist als Reiseenduro gedacht: Windschutz, Komfort und eine Sitzposition, die längere Strecken angenehmer macht, stehen im Fokus. Wer häufig unterwegs ist, auch über mehrere Stunden, wird die Yamaha oft als entspannter erleben.
Die Aprilia Tuono 660 ist dagegen stärker auf die sportliche Naked-Position ausgelegt. Das heißt nicht, dass sie unpraktisch ist – aber sie belohnt eher eine aktive Fahrweise. Für kurze bis mittlere Strecken, für spontane Ausfahrten und für Fahrten, bei denen das Motorrad „mitfahren“ soll, ist die Tuono häufig die passendere Wahl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT): Stärken
- Touring-orientierter Komfort mit Fokus auf entspannte Tagesetappen
- Y-AMT als praktisches Komfort-Feature im Alltag
- Stabilität bei höheren Tempi und auf längeren Strecken
- Elektronik-Unterstützung, die das Fahren stressfreier macht
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT): Schwächen
- Wer maximale „Naked-Direktheit“ sucht, empfindet die Yamaha möglicherweise als etwas weniger verspielt
- Der Touring-Ansatz kann sich bei sehr kurzen, sportlichen Runden „zu groß“ anfühlen
Aprilia Tuono 660: Stärken
- Agiles Handling und sehr lebendiges Fahrgefühl
- Sportliche Direktheit für Kurven und dynamische Fahrten
- Ideal für spontane Ausfahrten und „kurz hin und zurück“
- Unterstützt eine aktive Fahrweise mit klarer Rückmeldung
Aprilia Tuono 660: Schwächen
- Für lange Strecken kann der Touring-Komfort der Yamaha im Vorteil sein
- Wer viel Wert auf Windschutz und Reise-Feeling legt, wird die Naked-Form weniger „entspannend“ empfinden
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist besonders stark, wenn das Motorrad Allrounder sein soll: für längere Touren, für gemischte Strecken und für alle, die Komfort und Unterstützung schätzen. Die Aprilia Tuono 660 ist dagegen die bessere Wahl, wenn Fahrspaß und Agilität Priorität haben – vor allem auf kurvigen Strecken und bei sportlicher Fahrweise.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist die stimmige Wahl für alle, die ein Motorrad für längere Touren, gemischte Strecken und einen entspannten Alltag suchen. Der Touring-Ansatz, der Komfort und das Y-AMT-Konzept machen sie besonders attraktiv, wenn das Fahren weniger „Arbeit“ sein soll und mehr „Genuss“ – auch über viele Kilometer. Die Aprilia Tuono 660 passt dagegen besser zu Fahrern, die ein leichtes, direktes Naked Bike bevorzugen: für kurze bis mittlere Ausfahrten, für kurvige Strecken und für eine sportliche Fahrweise, bei der das Motorrad die eigene Dynamik unterstützt. Wer vor allem Komfort, Schutz und Unterstützung im Alltag priorisiert, landet eher bei der Yamaha. Wer dagegen maximale Agilität und unmittelbares Fahrgefühl möchte, trifft mit der Aprilia Tuono 660 die bessere Wahl.