| UVP | 19.249 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.650 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Ausstattung
- strammer Motor
- Sound von fauchend bis schreiend
- sehr gutes semiaktives Fahrwerk
- einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
- absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
- Automatik-Modus mit Schwächen
- technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
- Fahrkomfort
- Preis
- Soziustauglich
- Fahrleistungen absolut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.
Fazit - für wen ist sie geeignet?
Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.
Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.
Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.
Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.
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Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs. BMW G 310 R – Motorradvergleich
Wer zwei so unterschiedliche Motorräder nebeneinander stellt, bekommt schnell ein klares Bild: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist auf Komfort, Reichweite und souveränes Reisen ausgelegt, während die BMW G 310 R vor allem im Alltag glänzt – mit überschaubarer Größe, leichter Handhabung und einem unkomplizierten Charakter. Im direkten Vergleich wird deutlich, dass es weniger um „besser“ oder „schlechter“ geht, sondern darum, welche Art von Fahrgefühl und Nutzung im Vordergrund steht.
Grundidee: Reise-Allrounder gegen City-Akrobat
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist als Tourer gedacht, der auch längere Strecken entspannt abspult. Mit der GT Plus-Ausstattung und dem Y-AMT (automatisiertes Schaltkonzept) zielt Yamaha darauf, dass sich das Motorrad im Alltag genauso leicht bedienen lässt wie auf der Landstraße. Das Motorrad wirkt dabei wie ein „Allround-Reisegerät“: stabil, komfortabel und mit Fokus auf Alltagstauglichkeit.
Die BMW G 310 R verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist kompakt, leicht zu bewegen und fühlt sich in der Stadt besonders zu Hause. Wer häufig stop-and-go fährt, enge Parklücken ansteuert oder einfach ein Motorrad möchte, das schnell „griffbereit“ ist, findet hier einen starken Ansatz. Die BMW ist weniger auf große Touren im klassischen Sinne optimiert, dafür aber auf unkompliziertes Fahren – mit einem Charakter, der Lust auf kurze Runden macht.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Leistung
Beim Motorvergleich zeigt sich der Unterschied in der Zielsetzung: Die Yamaha steht für einen kräftigen, tourentauglichen Antrieb, der gleichmäßig arbeitet und sich auf Tempo und Durchzug konzentriert. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig zügig gefahren wird oder wenn Überholmanöver nicht zur „Planung“ werden sollen, sondern spontan funktionieren.
Die BMW G 310 R setzt eher auf ein leichtes, lebendiges Ansprechverhalten. Der Motor wirkt in der Stadt oft direkter, weil das Motorrad insgesamt leichter zu handeln ist und die Fahrweise automatisch dynamischer wird. Auf längeren Strecken kann das zwar auch Spaß machen, aber die Priorität liegt klar im urbanen Umfeld und auf dem Gefühl, jederzeit schnell reagieren zu können.
Getriebe und Schaltgefühl: Y-AMT als Komforthebel
Ein zentraler Unterschied ist das Y-AMT der Yamaha. Dieses System nimmt dem Fahrer in vielen Situationen Arbeit ab – besonders im Stadtverkehr oder bei zäh fließendem Verkehr. Dadurch bleibt der Fokus stärker auf der Linie, dem Verkehr und dem Fahrgefühl. Gleichzeitig bleibt das Motorrad so bedienbar, dass auch ohne ständiges Schalten ein flüssiger Rhythmus entsteht.
Die BMW G 310 R setzt auf ein klassisches Konzept, das viele Fahrer gerade wegen seiner Direktheit mögen: schalten, fühlen, kontrollieren. Das ist nicht „schlechter“, sondern anders – und für Menschen attraktiv, die bewusst mit dem Antrieb arbeiten möchten.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Im Fahrwerkvergleich zeigt sich die Yamaha als klarer Komfortorientierter: Sie wirkt darauf ausgelegt, Unebenheiten zu entschärfen und auch bei längeren Fahrten ruhig zu bleiben. Das hilft vor allem dann, wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Straßen besteht. Die Tracer 9 GT Plus vermittelt ein sicheres Gefühl, das man gern mit „entspannt“ beschreibt – ohne dabei komplett an Dynamik zu verlieren.
Die BMW G 310 R spielt ihre Stärken in der Wendigkeit aus. Durch die kompakte Bauweise und das insgesamt handliche Setup lässt sie sich in engen Bereichen leichter bewegen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig zwischen Ampeln, in Wohngebieten oder auf kurvigen Nebenstraßen gefahren wird, wo schnelle Richtungswechsel und ein agiles Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Stabilität auf langen Autobahnabschnitten.
Kurvenverhalten: Wie sich die Schwerpunkte anfühlen
In Kurven zeigt die Yamaha ihre Reise-DNA: Sie bleibt eher „ruhig“ und unterstützt eine gleichmäßige Linie. Das ist ein Vorteil, wenn man zügig fährt, aber nicht ständig hektisch korrigieren möchte. Die BMW dagegen lädt stärker dazu ein, die Kurve aktiv zu „spielen“. Das kann sehr viel Fahrspaß bringen – vor allem, wenn das Tempo moderat ist und die Straße zum schnellen Wechsel zwischen Einlenken und Aufrichten einlädt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beim Thema Bremsen geht es im Vergleich vor allem um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit und Gefühl. Die Yamaha wirkt darauf ausgelegt, auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen konstant zu funktionieren. Das ist besonders relevant, wenn man nicht nur kurze Strecken fährt, sondern regelmäßig unterwegs ist. Die BMW bietet ebenfalls ein stimmiges Setup, aber sie spielt ihre Stärken eher im Bereich „kontrolliert und unkompliziert“ – also dort, wo häufig aus dem Stadtverkehr heraus gebremst wird.
Beide Motorräder profitieren von modernen Sicherheitsansätzen, aber die Yamaha wirkt insgesamt wie das Motorrad, das man eher für „mehr Strecke, mehr Tempo, mehr Komfort“ auswählt. Die BMW ist dagegen die Wahl, wenn Sicherheit vor allem durch einfache Handhabung und gute Übersicht im Alltag entsteht.
Elektronik und Assistenz: Komfort-Mehrwert vs. Fokus auf das Wesentliche
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist im Elektronikbereich klar auf Komfort und Unterstützung ausgelegt. Gerade in Kombination mit dem Y-AMT entsteht ein Gesamtpaket, das den Alltag spürbar erleichtert. Dazu passt auch die GT Plus-Ausrichtung, die insgesamt auf „Tourenkomfort“ abzielt: weniger Stress, mehr entspanntes Fahren.
Die BMW G 310 R setzt eher auf ein Konzept, das sich auf das Wesentliche konzentriert. Das ist nicht automatisch weniger wertig, sondern oft genau das, was Einsteiger oder Stadtfahrer suchen: ein Motorrad, das nicht überfordert, sondern schnell verständlich ist. Wer sich gern auf die Basics verlässt, findet hier einen stimmigen Ansatz.
Ergonomie und Alltag: Wer sitzt wie gut?
Im Ergonomie-Vergleich zeigt sich die Yamaha als klarer Gewinner für längere Fahrten. Die Sitzposition wirkt darauf ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Dazu kommt der Tourencharakter: Das Motorrad ist so gedacht, dass man nicht nur „ankommt“, sondern die Fahrt selbst als angenehm empfindet.
Die BMW G 310 R ist dagegen besonders interessant, wenn kurze Wege, häufiges Rangieren und ein leichtes Handling im Vordergrund stehen. Die Sitzposition und die kompakte Bauweise erleichtern das Manövrieren. Für viele Fahrer ist das ein entscheidender Punkt: Ein Motorrad, das im Alltag schnell „leichtfüßig“ wirkt, wird häufiger genutzt – und genau das ist im Stadtbetrieb oft wichtiger als maximale Tourenambitionen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT)
- Stärken: Tourenkomfort, souveränes Fahrgefühl auf längeren Strecken, spürbarer Mehrwert durch das Y-AMT im Alltag, insgesamt „reiseorientiertes“ Gesamtpaket.
- Schwächen: Wer vor allem extrem wendig in der Stadt unterwegs ist und ein sehr leichtes Handling sucht, kann die Yamaha im Vergleich zur BMW als weniger „kompakt“ empfinden.
BMW G 310 R
- Stärken: Agiles Handling, ideal für Stadt und kurze Strecken, unkomplizierte Bedienung, leichtes Gefühl beim Manövrieren.
- Schwächen: Für lange Touren mit Fokus auf maximalen Komfort und entspanntes Tempo ist die Yamaha im Gesamtkonzept klar stärker.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung hängt stark davon ab, wie gefahren wird. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, dabei möglichst entspannt bleiben möchte und Komfort sowie Unterstützung durch Elektronik und das Y-AMT schätzt, findet in der Yamaha Tracer 9 GT Plus den stimmigen Partner. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach laufen lässt“ – ohne dass man ständig an Schaltvorgänge oder Komfortdetails denken muss.
Wer dagegen vor allem in der Stadt unterwegs ist, häufig stoppt, viel rangiert und ein Motorrad möchte, das schnell und leicht zu bewegen ist, wird mit der BMW G 310 R sehr glücklich. Sie ist besonders dann stark, wenn das Motorrad nicht „für eine große Reise“ gedacht ist, sondern für den Alltag – für spontane Fahrten, kurze Runden und ein unkompliziertes Handling.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für längere Strecken suchen: komfortorientiert, souverän im Fahrgefühl und mit spürbarem Alltagspolster durch das Y-AMT. Wer häufig unterwegs ist, auch wenn der Verkehr mal zäh wird, profitiert von der entspannten Bedienung und dem tourentauglichen Gesamtkonzept. Die BMW G 310 R passt dagegen besonders gut zu Stadtfahrern und Einsteigern, die ein leicht zu handhabendes Motorrad wollen: kompakt, wendig und schnell im Alltag einsatzbereit. Für kurze Wege, enge Bereiche und ein direktes Fahrgefühl ist die BMW im Vorteil. Kurz gesagt: Yamaha für Komfort und Reiseambitionen, BMW für Wendigkeit und Alltagseinsatz.