UVP 19.249 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2011 bis 2016
Mehr Technik geht nicht.
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Gebraucht-Test der kleinen Einzylinder-GS aus 2012
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Pro und Kontra

Pro:
  • Wahnsinns-Ausstattung
  • strammer Motor
  • Sound von fauchend bis schreiend
  • sehr gutes semiaktives Fahrwerk
  • einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
  • absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
Kontra:
  • Automatik-Modus mit Schwächen
  • technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
Pro:
  • leicht und wendig
  • unkompliziert
  • günstiger Verbrauch
  • solide Verarbeitung
  • genug Platz für Beifahrer/in
Kontra:
  • versprüht wenig Emotionen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht232kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm
Gewicht192kg
Radstand1.477mm
Länge2.165mm
Radstand1.477mm
Sitzhöhe: 780 mm

Motor

Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Hubraum652ccm
Hub83mm
Bohrung100mm
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km
Leistung48 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment60 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17
RahmenbauartBrücken
Aufhängung hintenZweiarmschwinge

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)
Bremsen hintenScheibe

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.250€
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: blau, silber-blau

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Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs. BMW G 650 GS – Motorradvergleich für Alltag & Reisen

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, lohnt sich ein genauer Blick. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) und die BMW G 650 GS verfolgen zwar unterschiedliche Konzepte, treffen aber beide den Nerv vieler Fahrerinnen und Fahrer: komfortabel unterwegs sein, zuverlässig im Alltag funktionieren und auf Touren nicht schnell an Grenzen stoßen. Im Vergleich zeigt sich schnell, wo die Stärken liegen – und wo das jeweilige Motorrad eher Kompromisse eingeht.

Grundidee im Vergleich: Touring-Ausrichtung vs. GS-Alltag

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist klar als sportlich-komfortables Reisegerät gedacht. Sie setzt auf eine moderne Touring-Optik, eine Ausstattung, die auf längere Strecken ausgelegt ist, und ein Fahrgefühl, das auch zügiges Fahren unterstützt. Mit dem Y-AMT kommt zudem ein Getriebeansatz ins Spiel, der den Alltag spürbar entspannen kann – vor allem im Stadtverkehr oder bei häufigem Stop-and-Go.

Die BMW G 650 GS steht dagegen stärker für die klassische GS-Idee: unkompliziert, alltagstauglich und mit einem Charakter, der Einsteiger wie auch Gelegenheitsfahrer anspricht. Sie wirkt weniger „touring-lastig“ im Sinne von High-End-Ausstattung, dafür oft pragmatischer in der Handhabung. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegen lässt und für viele Situationen passt, findet hier einen typischen GS-Ansatz.

Motor & Antrieb: Charakter und Kraftentfaltung

Beim Vergleich der Motoren und der Art, wie Leistung ankommt, wird der Unterschied im Konzept deutlich. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) zielt auf eine souveräne, tourentaugliche Leistungsentfaltung ab. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, auch bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen konstant zu laufen und dabei Reserven zu bieten, wenn es schneller werden soll. Gerade im Zusammenspiel mit dem Y-AMT kann die Tracer im Alltag sehr entspannt wirken: Gangwechsel passieren flüssig, ohne dass jedes Manöver aktiv „mit dem Bein“ begleitet werden muss.

Die BMW G 650 GS setzt eher auf einen gutmütigen, kontrollierbaren Antrieb. Sie ist weniger auf „Durchzug für maximale Dynamik“ getrimmt, sondern auf ein Fahrgefühl, das sich leicht dosieren lässt. Das ist besonders angenehm, wenn häufig Stadtverkehr, enge Straßen oder wechselnde Bedingungen vorkommen. Für ruhige bis mittlere Fahrstile ist die G 650 GS oft genau richtig – wer jedoch konsequent sportlich unterwegs sein möchte, wird die Grenzen eher früher spüren.

Getriebe & Fahrmodi: Entspannung vs. klassisches Handling

Ein zentraler Unterschied liegt im Getriebeansatz. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus mit Y-AMT nimmt dem Fahrer einen Teil der Arbeit ab. Das kann im Alltag ein echter Vorteil sein: Anfahren, Schalten und das „Mitdenken“ beim Gangwechsel werden reduziert. Dadurch wirkt die Maschine gerade in stressigen Situationen oft zugänglicher.

Die BMW G 650 GS setzt auf ein klassisches Motorradgefühl. Das ist für viele Fahrerinnen und Fahrer ein Plus, weil das Handling direkt und „hands-on“ bleibt. Wer gerne selbst schaltet und das Motorrad aktiv steuert, fühlt sich hier schnell zuhause. Gleichzeitig bedeutet das: Im dichten Verkehr ist mehr Aufmerksamkeit gefragt als bei einer Automatik-ähnlichen Lösung.

Fahrwerk & Fahrgefühl: Stabilität in der Reise vs. Agilität im Alltag

Bei der Yamaha Tracer 9 GT Plus steht das Thema Reisestabilität im Vordergrund. Das Motorrad vermittelt auf längeren Strecken ein sicheres Gefühl, unterstützt durch eine Geometrie, die auf Komfort und ruhiges Geradeausfahren ausgelegt ist. In Kurven wirkt die Tracer dabei eher „touring-sicher“ als kompromisslos sportlich: Sie lädt zum zügigen Fahren ein, ohne dass man ständig am Limit arbeiten muss.

Die BMW G 650 GS spielt ihre Stärken vor allem im Alltagsbetrieb aus. Sie lässt sich in vielen Situationen leichter bewegen, wirkt wendiger und vermittelt ein kontrolliertes Handling. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht, sondern auch aus Stadt, Baustellen und wechselnden Untergründen, kann das ein entscheidender Vorteil sein.

Komfort & Ergonomie: Langstrecke vs. unkomplizierte Sitzhaltung

Komfort ist bei beiden Modellen ein Thema – aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist als Reisevariante gedacht. Das zeigt sich im Gesamtpaket: Windschutz, Sitzkomfort und die Art, wie die Maschine auf längere Fahrten ausgelegt ist. Dazu kommt die elektronische Ausstattung, die das Fahren erleichtern kann, etwa durch unterstützende Funktionen im Alltag.

Die BMW G 650 GS wirkt dagegen eher „funktional komfortabel“. Sie ist oft dann besonders stark, wenn kurze bis mittlere Strecken im Vordergrund stehen oder wenn das Motorrad schnell einsatzbereit sein soll. Wer eine aufgeräumte, unkomplizierte Ergonomie bevorzugt, findet hier eine passende Basis.

Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung bei der Tracer

Im Bereich Elektronik zeigt die Yamaha Tracer 9 GT Plus klar mehr „Touring-Modernität“. Die Ausstattung ist darauf ausgelegt, das Fahren komfortabler und planbarer zu machen. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselnden Bedingungen kann das helfen, den Fokus auf die Straße zu behalten statt auf ständiges Nachregeln.

Die BMW G 650 GS ist in diesem Punkt eher zurückhaltend. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Viele Fahrer schätzen gerade die Einfachheit, weil das Motorrad weniger „Systeme“ im Vordergrund hat. Wer sich nicht von Technik erschlagen lassen möchte, bekommt hier ein Motorrad, das sich eher über Fahrgefühl und Grundkonzept definiert.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im Alltag

Beim Thema Bremsen geht es weniger um reine Zahlen als um das, was man im Fahralltag spürt: Wie gut lässt sich verzögern, wie fein dosiert sich die Verzögerung und wie stabil bleibt das Gefühl bei wiederholtem Bremsen? Die Yamaha Tracer 9 GT Plus vermittelt durch ihr Gesamtpaket häufig ein sehr sicheres Sicherheitsgefühl – passend zu ihrem Reiseanspruch. Die BMW G 650 GS punktet ebenfalls mit einem gut kontrollierbaren Bremsverhalten, wirkt aber stärker auf „Alltag und Übersicht“ optimiert als auf maximale High-Speed-Souveränität.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT)

  • Stärken: Reiseorientierter Komfort, moderne Unterstützung durch Elektronik, entspanntes Fahren durch das Y-AMT, insgesamt souverän auf längeren Strecken.
  • Schwächen: Wer ein möglichst simples Motorradgefühl ohne Technik bevorzugt, könnte die Tracer als „zu touring-lastig“ empfinden. Außerdem ist sie eher für Fahrerinnen und Fahrer interessant, die regelmäßig längere Strecken fahren oder Komfort priorisieren.

BMW G 650 GS

  • Stärken: unkompliziertes Handling, alltagstauglicher Charakter, leichtes Handling im Stadt- und Landstraßenbetrieb, klassisches Motorradgefühl mit direkter Kontrolle.
  • Schwächen: Wer maximale Dynamik oder sehr hohe Reserven erwartet, wird bei sportlicher Fahrweise eher an Grenzen stoßen. Auch die „Touring-Komfort- und Elektronikdichte“ ist im Vergleich zur Tracer geringer.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist besonders passend für alle, die ein Motorrad für regelmäßige Touren suchen, dabei Komfort und moderne Unterstützung schätzen und im Alltag gerne weniger „Schaltarbeit“ hätten. Wer häufig fährt, lange Strecken plant oder einfach ein Reisegefühl möchte, findet in der Tracer einen starken Kandidaten. Das Y-AMT ist dabei ein echtes Argument, wenn der Alltag nicht immer aus freien Straßen besteht.

Die BMW G 650 GS eignet sich dagegen hervorragend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein unkompliziertes Allround-Motorrad wollen: für Pendeln, Wochenendfahrten, abwechslungsreiche Strecken und eine entspannte, kontrollierbare Fahrweise. Wer gerne selbst schaltet, ein direktes Motorradgefühl bevorzugt und nicht zwingend die maximale Touring-Ausstattung sucht, fährt mit der G 650 GS oft besonders zufrieden.

Fazit:

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Reisekomfort, moderner Elektronik und entspanntem Fahren liegt – besonders dann, wenn längere Strecken und häufiges Stop-and-Go den Alltag prägen. Das Y-AMT macht die Maschine im Alltag spürbar stressfreier und unterstützt den Touring-Charakter. Die BMW G 650 GS passt dagegen am besten zu Fahrenden, die ein leicht zu handhabendes, pragmatisches Motorrad suchen: für Stadt, Landstraße und abwechslungsreiche Touren, bei denen Übersicht und unkompliziertes Handling wichtiger sind als maximale Reserven. Wer Komfort und Technikdichte möchte, entscheidet sich eher für die Tracer; wer ein klassisches, kontrollierbares Allround-Motorrad bevorzugt, findet in der G 650 GS den stimmigeren Begleiter.

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