UVP 19.249 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2005 bis 2006
Mehr Technik geht nicht.
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Lohnt es sich heute noch, eine BMW R 1150 R zu kaufen?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Wahnsinns-Ausstattung
  • strammer Motor
  • Sound von fauchend bis schreiend
  • sehr gutes semiaktives Fahrwerk
  • einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
  • absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
Kontra:
  • Automatik-Modus mit Schwächen
  • technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
Pro:
  • trotz Größe und Gewicht leicht und wendig zu fahren
  • gebraucht relativ günstig
  • eignet sich auch als Tourer
  • herrlicher Boxer mit Sound
  • ausreichend Leistung, durchzugsstark
Kontra:
  • anfälliges ABS-System
  • fummeliger Batterieausbau

Abmessungen & Gewicht

Gewicht232kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm
Gewicht238kg
Radstand1.487mm
Länge2.170mm
Radstand1.487mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.220mm

Motor

Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer 4-Takt
Hubraum1.130ccm
Hub70mm
Bohrung101mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km
Leistung85 PS bei 6.750 U/Min
Drehmoment98 NM bei 5.250 U/Min
Höchstgeschw.197km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite446km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17
RahmenbauartDreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor
Federung vorneBMW Motorrad Telelever; Standrohrdurchmesser 35 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 135)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge mit Paralever
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten170/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)
Bremsen vorneVierkolben-Festsattel-Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenZweikolben-Festsattelbremse ( Ø 276 mm)

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.250€
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: blau, silber-blau

Fazit - was bleibt hängen

Die BMW R 1150 R ist ein dankbares Bike, welches den Fahrer auch mit hohen Laufleistungen ein souveränes und sicheres Fahrgefühl bietet. Gebrauchte Maschinen dieses Typs gibt es zahlreich, die meisten glücklicherweise im unverbastelten Originalzustand. So richtig billig sind aber auch alte Maschinen nicht: Unter 4.000 Euro sind 1150er im guten Zustand kaum zu haben. Um die Eingangsfrage zu beantworten: Ja, es lohnt sich heute noch, ein 15 Jahre altes Motorrad zu kaufen. Zumindest, wenn es sich um eine BMW R 1150 R handelt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis neu (2003): 9.000€
  • Gebraucht (15 Jahre alt): 4.500€
  • Baujahre: 2000 - 2006
  • Farben: schwarz, blau, silber

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Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs. BMW R 1150 R – welcher Touren-Typ passt?

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick beide für längere Strecken gemacht wirken, wird der Unterschied schnell klar: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) steht für moderne Reise-Performance mit viel Komfort und einem klaren Fokus auf Alltagstauglichkeit. Die BMW R 1150 R dagegen setzt auf den klassischen Boxer-Charakter, eine bewährte Bauweise und ein Fahrgefühl, das eher aus der Tradition als aus der Technik-Show kommt. Genau daraus entsteht ein spannender Vergleich: Welche Stärken bringen die jeweiligen Konzepte auf die Straße – und wo liegen die Grenzen?

Grundidee im Vergleich: Reise-Komfort vs. klassischer Boxer-Drive

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist als Tourer gedacht, der sich sowohl für die schnelle Feierabendrunde als auch für mehrtägige Ausfahrten eignet. Das „GT Plus“-Konzept zielt auf Komfort und eine entspannte Sitzposition, während die Y-AMT-Automatik das Handling im Alltag spürbar erleichtert. Dadurch wirkt das Motorrad besonders dann stimmig, wenn häufig im Stadtverkehr, im Stop-and-go oder bei zähem Tempo gefahren wird.

Die BMW R 1150 R verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Der Boxermotor prägt das gesamte Fahrgefühl. Der Antrieb liefert seine Kraft mit einem typischen, spürbaren Charakter, der sich weniger „digital“ anfühlt und mehr nach mechanischer Direktheit. Dazu kommt die klassische Auslegung des Motorrads: weniger „Assistenten-Overload“, dafür ein Motorrad, das man intuitiv versteht und das sich vor allem dann besonders anfühlt, wenn die Fahrt nicht nur Strecke abspulen soll, sondern auch Genuss.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Charakter unterscheiden

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist auf ein dynamisches, modernes Leistungsbild ausgelegt. Das Zusammenspiel aus Motor, Fahrbarkeit und der Automatik sorgt dafür, dass das Motorrad in vielen Situationen sehr souverän wirkt – besonders beim gleichmäßigen Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich. Wer häufig zwischen zügigem Landstraßentempo und entspanntem Cruisen wechselt, profitiert von der Art, wie die Yamaha die Kraft nutzbar macht.

Die BMW R 1150 R spielt ihre Stärken eher über den Charakter des Boxers aus. Der Motor vermittelt ein anderes Gefühl von „Kraftübertragung“: weniger hektisch, mehr gleichmäßig und mit einem gewissen Eigenleben. Das kann im Alltag und auf kurvigen Strecken sehr angenehm sein, weil das Motorrad nicht ständig nach „dem richtigen Moment“ verlangt. Gleichzeitig ist es ein Motorrad, das eher von Fahrstil und Gefühl lebt als von maximaler Elektronik-Feinabstimmung.

Automatik vs. klassisches Getriebegefühl

Ein klarer Unterschied liegt im Konzept: Die Yamaha mit Y-AMT reduziert die mentale Last beim Schalten und macht das Motorrad besonders attraktiv für Fahrten, bei denen häufiges Hochschalten und Runterschalten nerven würde. Die BMW R 1150 R bleibt dagegen beim klassischen Fahrgefühl – wer gerne selbst schaltet, bekommt hier genau das. Wer dagegen im Alltag möglichst entspannt unterwegs sein möchte, wird bei der Yamaha schneller „zuhause“ sein.

Komfort und Ergonomie: Wer macht längere Strecken leichter?

Bei Touren entscheidet sich vieles nicht an der Höchstgeschwindigkeit, sondern daran, wie sich das Motorrad über Stunden anfühlt. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist in dieser Hinsicht stark: Die GT-Ausrichtung zielt auf eine entspannte Sitzhaltung, und der Fokus auf Windschutz und Alltagstauglichkeit sorgt dafür, dass sich die Fahrt auch bei wechselnden Bedingungen weniger anstrengend anfühlt. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus „schönen Kurven“ besteht, sondern auch aus Autobahnabschnitten oder zäherem Verkehr, spielt die Yamaha ihre Komfortstärken aus.

Die BMW R 1150 R wirkt dagegen eher wie ein Motorrad, das man bewusst fährt. Die Sitzposition und die Art, wie der Boxer den Rhythmus vorgibt, sind nicht unbedingt darauf optimiert, stundenlang „wegzudriften“. Dafür kann genau dieses Gefühl – direkt, mechanisch, bodenständig – auf längeren Touren sehr motivierend sein. Wer gerne Pausen macht, bewusst fährt und das Motorrad als Teil des Erlebnisses sieht, wird mit der BMW häufig zufriedener sein.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität im Alltag

Im Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist darauf ausgelegt, in vielen Situationen ruhig und kontrolliert zu bleiben. Das hilft besonders dann, wenn Tempo konstant gehalten wird oder wenn die Straße nicht perfekt ist. Die Yamaha wirkt wie ein Tourer, der „einfach macht“, was man erwartet: anbremsen, einlenken, stabil bleiben – und wieder beschleunigen.

Die BMW R 1150 R ist weniger auf „Tourer-Autopilot“ getrimmt, sondern mehr auf ein Motorradgefühl, das man aktiv steuert. Der Boxer und die klassische Geometrie sorgen für ein Fahrverhalten, das nicht nur von Technik lebt, sondern auch von der Art, wie man mit dem Motorrad arbeitet. In kurvigen Abschnitten kann das sehr viel Spaß machen, während auf langen, gleichmäßigen Strecken die Yamaha oft den entspannteren Eindruck hinterlässt.

Kurvenverhalten und Fahrrhythmus

Beim Kurvenfahren zeigt sich: Die Yamaha unterstützt den Rhythmus durch ein sehr zugängliches Fahrgefühl. Die BMW belohnt dagegen eine etwas „ruhigere“ Fahrweise, bei der der Boxer seine Stärken ausspielen kann. Wer gerne dynamisch und schnell umsetzt, wird bei der Yamaha schneller ans Ziel kommen. Wer dagegen Wert auf einen stimmigen, gleichmäßigen Rhythmus legt, findet in der BMW oft den besseren Flow.

Bremsen und Sicherheit: Moderne Unterstützung vs. bewährte Basis

Bei der Sicherheit geht es nicht nur um Bremsleistung, sondern auch um das Vertrauen, das ein Motorrad vermittelt. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus wirkt in der Abstimmung sehr modern: Das Motorrad lässt sich kontrolliert dosieren, und das Gesamtpaket aus Fahrwerk, Motorcharakter und Assistenzdetails sorgt dafür, dass sich Brems- und Ausweichmanöver weniger „riskant“ anfühlen. Gerade im Alltag, wenn plötzliches Tempo reduziert werden muss, ist dieses Sicherheitsgefühl ein echter Vorteil.

Die BMW R 1150 R steht für eine bewährte Basis. Das Motorrad kann sehr zuverlässig funktionieren, und das Bremsgefühl ist oft direkt und gut nachvollziehbar. Allerdings hängt das Sicherheitsniveau bei älteren Modellen stärker von Zustand und Wartung ab. Wer eine gepflegte Maschine findet, bekommt ein Motorrad, das sich solide anfühlt – wer dagegen ein Exemplar mit unklarer Historie erwischt, sollte besonders genau hinschauen.

Alltagstauglichkeit: Stadtverkehr, Parken und „einfach losfahren“

Im Alltag spielt die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ihre Vorteile besonders aus. Die Automatik reduziert Stress, und die Tourer-Ausstattung macht das Motorrad alltagstauglich, ohne dass es sich nach „zu viel“ anfühlt. Dazu kommt: Das Motorrad wirkt wie ein Paket, das man schnell versteht und ohne große Umgewöhnung nutzen kann.

Die BMW R 1150 R ist im Alltag ebenfalls nutzbar, aber sie verlangt eher nach einem bewussten Umgang. Wer gerne selbst schaltet und den Boxer-Charakter mag, wird die BMW als sympathisch und stimmig empfinden. Wer dagegen vor allem „funktionieren lassen“ möchte, wird die Yamaha als entspannter erleben.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT)

Stärken: sehr komfortorientierte Tourer-Auslegung, modernes Fahrgefühl, gute Unterstützung im Alltag durch die Automatik, insgesamt hoher „Zugriff“ auf Leistung und Stabilität. Besonders auf gemischten Strecken (Stadt, Landstraße, Autobahn) wirkt das Motorrad wie ein Allrounder, der sich nicht auf eine einzige Disziplin festnageln lässt.

Schwächen: Wer den puristischen Motorradcharakter sucht, könnte sich an der „runderen“ modernen Gesamtwirkung weniger aufgehoben fühlen. Außerdem ist die Automatik für manche Fahrer Geschmackssache – wer maximales Schaltgefühl will, wird das bei der Yamaha nicht im gleichen Maße bekommen wie bei klassischen Konzepten.

BMW R 1150 R

Stärken: charakterstarker Boxer-Drive, klassisches Fahrgefühl, oft sehr stimmig für Fahrer, die das Motorrad als Erlebnis sehen. In kurvigen Abschnitten kann die BMW besonders viel Spaß machen, weil sie nicht nur „funktioniert“, sondern einen eigenen Rhythmus mitbringt.

Schwächen: Im Vergleich zur Yamaha wirkt die BMW weniger auf maximalen Komfort und moderne Assistenz ausgelegt. Zudem spielt bei älteren Modellen der Zustand eine größere Rolle: Wartung, Verschleiß und Pflege entscheiden stärker darüber, wie „leicht“ sich das Motorrad im Alltag anfühlt.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist besonders passend für Fahrer, die viel unterwegs sind und dabei möglichst wenig Reibung im Alltag haben möchten. Wer Touren plant, häufig gemischte Strecken fährt und dabei Komfort, Windschutz und eine entspannte Handhabung schätzt, findet in der Yamaha einen sehr stimmigen Begleiter. Auch dann, wenn der Fokus nicht nur auf Kurven liegt, sondern auf dem Gesamtpaket aus Fahrbarkeit und Alltagstauglichkeit.

Die BMW R 1150 R passt eher zu Motorradfahrern, die den klassischen Charakter lieben und gerne selbst das Fahrgefühl gestalten. Wer den Boxer-Drive mag, Wert auf eine bewährte, mechanisch geprägte Art zu fahren legt und eine gepflegte Maschine findet, bekommt ein Motorrad, das sich oft besonders „echt“ anfühlt – vor allem auf Touren, bei denen das Fahren selbst im Vordergrund steht.

Fazit:

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist die bessere Wahl für alle, die ein modernes Tourenpaket suchen: komfortabel, souverän im Alltag und mit der Automatik als echter Entlastung im Verkehr. Sie spielt ihre Stärken besonders auf gemischten Strecken aus und macht längere Fahrten spürbar entspannter. Die BMW R 1150 R gewinnt dagegen dort, wo Charakter wichtiger ist als maximale „Tourer-Perfektion“: Der Boxer liefert ein unverwechselbares Fahrgefühl, das auf kurvigen Strecken und bei bewusster Fahrweise besonders Spaß macht. Wer eine gut gewartete R 1150 R findet und den klassischen Stil mag, bekommt ein Motorrad, das sich nicht nach Technik-Features anfühlt, sondern nach Motorradtradition. Kurz gesagt: Yamaha für Komfort und Alltagserleichterung, BMW für den klassischen Drive und das besondere Gefühl beim Fahren.

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