| UVP | 19.249 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Ausstattung
- strammer Motor
- Sound von fauchend bis schreiend
- sehr gutes semiaktives Fahrwerk
- einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
- absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
- Automatik-Modus mit Schwächen
- technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
- Fahrgefühl
- Sitzkomfort
- Langlebigkeit
- Preis
- hohe Kosten bei Reparaturen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 120 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 349 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Tragender Motor-Getriebe-Verbund | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweigelenk-Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.
Fazit - was bleibt hängen
Ein wirklich tolles Motorrad, mit dem man lange Freude haben kann. Und mal ehrlich: die Reiseenduro GS von BMW zählt zu den meistverkauften Motorrädern der Welt und belegt bei uns in Deutschland seit Jahren unangefochten Platz eins. Man darf sich also an dieser Stelle durchaus die Frage stellen, ob sich eine solche Masse an Motorradfahrern wirklich irren kann? Wir glauben das nicht und finden auch die 2010er-Variante der GS äußerst ansprechend! Einziges Manko: GS fahren ist nicht günstig. Denn auch gebraucht und mit hoher Laufleistung haben diese Motorräder ihren Preis. Aber so ist das eben mit der R1200GS. Wer einmal eine hat, gibt diese offensichtlich nicht so leicht wieder her. Und wenn überhaupt, lässt man sich den Verlust entsprechend entlohnen.
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Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs. BMW R 1200 GS K25: Vergleich für Touren, Alltag und Fernweh
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) steht für moderne, straßenorientierte Reiseperformance mit Automatik-Charakter und viel Komfort. Die BMW R 1200 GS K25 ist dagegen ein Klassiker unter den Reiseenduros: robust, vielseitig und mit dem Anspruch, sowohl auf Asphalt als auch abseits der ausgetretenen Pfade eine gute Figur zu machen. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sollte vor allem darauf achten, wie sich die jeweiligen Stärken im Alltag und auf längeren Touren anfühlen.
Grundidee der beiden Motorräder: Straße und Komfort vs. Abenteuer-Gen
Die Tracer 9 GT Plus ist als Tourer gedacht, der sich im Alltag genauso wohlfühlt wie auf längeren Strecken. Der Fokus liegt auf einem flüssigen Fahrgefühl, guter Ergonomie und einem Paket, das das Reisen leichter macht. Die BMW GS K25 verfolgt eine andere Philosophie: Sie ist auf Vielseitigkeit ausgelegt und wirkt wie ein Motorrad, das man „mitnehmen“ kann – egal ob Tagesausflug oder mehrtägige Tour mit Gepäck.
Fahrcharakter: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an?
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Yamaha wirkt in der Regel agiler und straßennäher. Gerade bei zügigem Fahren, beim Wechsel zwischen Landstraße und Autobahn oder wenn häufig beschleunigt und gebremst wird, spielt die Tracer ihre Stärken aus. Die BMW hingegen vermittelt mehr „Reiseenduro-Ruhe“. Sie ist oft dann im Vorteil, wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Kurven besteht, sondern wenn man auch unebenere Abschnitte, Schotterwege oder wechselnde Untergründe mitnehmen möchte.
Motor und Antrieb: Leistung, Drehmomentgefühl und Getriebe-Ansatz
Beim Antrieb unterscheiden sich die Ansätze deutlich. Die Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) setzt auf einen modernen Getriebeansatz, der das Fahren besonders komfortabel macht. Das ist vor allem im Stadtverkehr, im Stop-and-go oder bei langen Autobahnphasen spürbar: weniger „Arbeit“ am Handgelenk, dafür mehr Konzentration auf Linie und Verkehr.
Die BMW R 1200 GS K25 steht dagegen für ein klassisches GS-Gefühl. Der Motorcharakter ist oft so ausgelegt, dass er sich gleichmäßig und tourentauglich anfühlt. Gerade bei konstantem Tempo oder beim „Anrollen“ aus niedrigeren Drehzahlen kann das sehr angenehm sein. Gleichzeitig ist die BMW in der Regel dann stark, wenn man bewusst mit dem Motorrad arbeitet – also wenn man das Fahrgefühl aktiv nutzt und nicht nur „durchrollt“.
Stärken und Schwächen im Antriebskontext
- Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT): Pluspunkte liegen beim Komfort durch den Automatik-Ansatz und bei der straßennahen Abstimmung. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf „klassischem Enduro-Feeling“ liegt.
- BMW R 1200 GS K25: Pluspunkte liegen bei der Vielseitigkeit und dem typischen Reiseenduro-Charakter. Schwäche kann sein, dass der Komfort im Stadtverkehr stärker vom eigenen Fahrstil abhängt und weniger „automatisiert“ wirkt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling zeigt sich häufig ein klares Bild: Die Yamaha ist tendenziell leichter zu bewegen und wirkt auf der Straße sehr präsent. Das macht sie attraktiv, wenn Kurvenfahrten, zügige Landstraßenabschnitte und häufiges Richtungswechseln zum Alltag gehören. Auch bei wechselnden Geschwindigkeiten bleibt das Motorrad oft gut kontrollierbar.
Die BMW spielt ihre Stärken vor allem bei Stabilität und „Durchhaltegefühl“ aus. Auf längeren Strecken, bei wechselnden Belägen oder wenn das Tempo nicht immer gleich hoch ist, kann die GS souverän wirken. Das Handling ist dabei nicht unbedingt „sportlich leicht“, sondern eher „reiseenduro-typisch“: stabil, berechenbar und auf Komfort ausgelegt.
Wo liegen die Grenzen?
Die Tracer kann dort punkten, wo die Straße im Vordergrund steht. Sobald es deutlich unruhiger wird oder der Fokus stärker auf Schotter und unebenem Terrain liegt, kann die BMW ihre Stärken ausspielen. Umgekehrt gilt: Wer hauptsächlich Asphalt fährt und dabei Komfort sowie entspanntes Handling sucht, wird mit der Yamaha oft schneller glücklich.
Ergonomie und Sitzkomfort: Langstrecke beginnt beim Gefühl
Beide Motorräder sind für Touren gemacht, aber die Art, wie sie Komfort liefern, unterscheidet sich. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus zielt auf eine moderne Reiseergonomie: eine Sitzposition, die nicht zu „sportlich“ wirkt, und ein Setup, das auch nach mehreren Stunden noch angenehm bleibt. Gerade wenn häufig Pausen eingeplant sind oder wenn die Tour aus unterschiedlichen Abschnitten besteht, kann das sehr helfen.
Die BMW GS K25 ist ebenfalls auf Langstrecke ausgelegt. Typisch ist dabei das Gefühl, dass man „hoch“ sitzt und das Motorrad gut kontrollieren kann. Das kann auf langen Etappen sehr angenehm sein, weil man Überblick hat und das Motorrad sich wie ein Reisegerät anfühlt. Gleichzeitig hängt der Komfort stärker von der individuellen Körpergröße und dem Setup (z. B. Sitzhöhe, Gepäck, Fahrwerksabstimmung) ab.
Komfort-Realität im Vergleich
- Yamaha: Komfort wirkt oft wie „bereit für die nächste Stunde“ – besonders durch das insgesamt straßenorientierte Konzept.
- BMW: Komfort wirkt oft wie „bereit für die nächste Etappe“ – besonders durch die GS-typische Sitz- und Fahrposition sowie die Reiseenduro-Auslegung.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. bewährtes Konzept
Bei der Elektronik zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen modernerem Tourenkonzept und klassischem GS-Ansatz. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) bringt in der Regel ein modernes Paket mit, das das Fahren erleichtert und das Motorrad im Alltag „einfacher“ macht. Das betrifft nicht nur den Komfort, sondern auch das Sicherheitsgefühl, wenn man bei wechselnden Bedingungen unterwegs ist.
Die BMW R 1200 GS K25 ist zwar ebenfalls ein technisch starkes Motorrad, aber der Charakter ist eher „bewährt“ als „neueste Generation“. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad bevorzugt, das sich nicht wie ein Computer anfühlt, sondern wie ein klassisches Reisegerät. Gleichzeitig sollte man beim Vergleich darauf achten, welche Ausstattungsdetails konkret am jeweiligen Motorrad vorhanden sind.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Yamaha: Pluspunkte durch moderne Unterstützung und den Komfortfokus. Schwäche kann sein, dass man bei sehr individuellen Anforderungen eher auf bestimmte Ausstattungsvarianten achten muss.
- BMW: Pluspunkte durch bewährte Reiseenduro-Technik und ein Motorradgefühl, das oft sehr direkt wirkt. Schwäche kann sein, dass moderne Assistenzfunktionen je nach Ausstattung weniger „umfangreich“ ausfallen.
Reise- und Alltagstauglichkeit: Gepäck, Windschutz und Nutzung
Auf Touren entscheidet oft Kleinkram: Windschutz, Übersicht, Platz für Gepäck und die Frage, wie entspannt sich das Motorrad bei Autobahn-Tempo anfühlt. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist hier häufig im Vorteil, weil sie als straßenorientierter Tourer konzipiert ist. Sie wirkt darauf ausgelegt, lange Strecken angenehm zu machen und dabei nicht zu „schwerfällig“ zu werden.
Die BMW GS K25 punktet besonders, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht. Wer Gepäck dabei hat, aber auch mal einen Feldweg oder eine weniger gepflegte Strecke einplant, bekommt mit der GS oft das passendere Gesamtpaket. Außerdem ist die GS in der Szene bekannt dafür, dass sie sich mit Zubehör und Setup-Optionen gut anpassen lässt.
Typische Unterschiede in der Praxis
Wenn die Tour überwiegend auf Asphalt stattfindet und der Fokus auf entspanntem Reisen liegt, ist die Yamaha häufig die „einfachere“ Wahl. Wenn dagegen Vielseitigkeit und das Gefühl zählen, auch abseits der perfekten Straße sicher unterwegs zu sein, ist die BMW oft die passendere Basis.
Wartung, Alltag und Besitzgefühl: Was passt zum eigenen Anspruch?
Beim Motorradbesitz spielen nicht nur die Fahrleistungen eine Rolle. Dazu gehören auch Wartungs- und Serviceaspekte, Ersatzteilverfügbarkeit und das allgemeine „Gefühl“, wie unkompliziert das Motorrad im Alltag bleibt. Die Tracer 9 GT Plus ist als modernes Tourenmotorrad gedacht und kann durch ihre zeitgemäße Technik im Alltag attraktiv sein. Die BMW GS K25 ist ein etabliertes Modell, bei dem viele Fahrer auf ein breites Erfahrungs- und Serviceumfeld setzen.
Wichtig ist: Je nach Baujahr, Zustand und konkreter Ausstattung können sich die Unterschiede im Alltag deutlich stärker zeigen als reine Daten. Wer sich für eines der beiden Modelle entscheidet, sollte daher besonders auf den Pflegezustand, die Wartungshistorie und die vorhandene Ausstattung achten.
Welches Motorrad ist für wen die bessere Wahl?
Die Entscheidung zwischen Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) und BMW R 1200 GS K25 hängt stark vom Fahrprofil ab. Beide sind Tourer, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT): ideal für…
- Fahrten, bei denen Komfort und entspanntes Handling im Vordergrund stehen
- Menschen, die häufig im Verkehr unterwegs sind und den Automatik-Ansatz schätzen
- Touren auf Asphalt, bei denen Agilität und moderne Unterstützung den Unterschied machen
BMW R 1200 GS K25: ideal für…
- Reisen mit dem Anspruch auf maximale Vielseitigkeit
- Fahrer, die auch unruhigere Strecken und abseits der Straße liegende Abschnitte mitnehmen
- Menschen, die ein bewährtes Reiseenduro-Gefühl suchen und das Motorrad aktiv „mitfahren“ möchten
Fazit:
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf straßenorientiertem Reisen, Komfort und einem modernen, entlastenden Fahrgefühl liegt. Der Automatik-Ansatz und die insgesamt tourentaugliche Abstimmung machen sie besonders attraktiv für längere Strecken, häufige Alltagsfahrten und Fahrer, die weniger „Arbeit“ am Getriebe möchten.
Die BMW R 1200 GS K25 ist die passendere Option, wenn Vielseitigkeit und Reiseenduro-Charakter wichtiger sind als reine Straßensportlichkeit. Wer gern flexibel plant, auch mal schlechteren Untergrund mitnimmt und ein Motorrad sucht, das sich wie ein robustes Reisegerät anfühlt, wird mit der GS oft zufriedener.
Kurz gesagt: Asphalt, Komfort und entspanntes Touren sprechen eher für die Yamaha – Abenteuer-Feeling, Stabilität und Vielseitigkeit eher für die BMW.