| UVP | 19.249 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 17.050 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Ausstattung
- strammer Motor
- Sound von fauchend bis schreiend
- sehr gutes semiaktives Fahrwerk
- einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
- absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
- Automatik-Modus mit Schwächen
- technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
- hübsch anzusehen
- puristisch
- cooles Fahrgefühl
- zahlreiche Customizing-Möglichkeiten
- Preis
- nix für Riesen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Sitzhöhe: | 803-805 | mm |
| Höhe | 1.265 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 340 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.
Fazit - was bleibt hängen?
Die R nineT macht nicht nur Spaß beim Fahren, sondern sieht auch toll aus! Und genau diese Kombination ist es vermutlich auch, die das Bike von Beginn an für Motorradfans weltweit so begehrenswert macht.
BMW beschreibt es wie folgt: „Designen Sie Ihr Motorrad, designen Sie Ihr Leben.“ Es hat eben auch viel mit Lifestyle zu tun und so lässt die nineT in Punkto Vielfältigkeit kaum Customizer-Wünsche offen. Sie ist die Basis für tiefgehende Individualisierungen, was die Maschine von der Konkurrenz abhebt. Neben den schon vielfältigen Modell- und Designvarianten gibt es jede Menge Customizing-Zubehör, und so kann jeder seinen ganz eigenen Roadster-Traum wahr werden lassen. Sogar die Bordelektronik ist mit zahlreichen Schnittstellen so ausgelegt, dass Veränderungen keine große Hürde darstellen.
Auch wenn die NineT in nahezu allen Belangen puristisch daherkommt – beim Preis tut sie dies nicht. Schon gar nicht wenn man die zahlreichen Veränderungsmöglichkeiten ausschöpft um sein eigenes, exklusives Traumbike zu realisieren. Aber Individualität hat eben immer auch Ihren Preis. Der Erfolg gibt BMW jedoch auch in diesem Fall mal wieder Recht, denn die BMW R NineT ist so beliebt, dass man mit extrem langen Lieferzeiten rechnen sollte.
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Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs. BMW R nineT – Vergleich im Detail
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin der Reiz: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) steht für einen modernen Touring-Charakter mit viel Elektronik und einem klaren Fokus auf Alltag und Langstrecke. Die BMW R nineT dagegen bringt den klassischen Boxer-Vibe, eine markante Formensprache und ein Fahrgefühl, das stark über Motorcharakter und Stil definiert wird. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Welche Stärken zählen im Alltag wirklich – und wo zeigen sich die Grenzen des jeweiligen Konzepts?
Grundidee und Charakter: Touring vs. Boxer-Identität
Die Tracer 9 GT Plus ist als sportlich-komfortabler Reisebegleiter gedacht. Das merkt man am Gesamtkonzept: Sitzposition, Windschutz-Idee und die Art, wie das Motorrad auf Tempo und Distanz ausgelegt ist. Dazu kommt der Y-AMT-Ansatz, der das Fahren im Alltag entspannter machen kann, ohne den Anspruch an Dynamik komplett zu verlieren.
Die BMW R nineT steht dagegen für eine andere Art von Motorrad-Erlebnis. Der Boxer ist nicht nur Antrieb, sondern prägt das Gefühl beim Fahren: Vibrationen, Klang und die Art, wie Leistung anliegt. Das Motorrad wirkt dadurch weniger wie ein „Tool“ für jede Strecke und mehr wie ein Bike, das man bewusst fährt – mit Fokus auf Stil, Motorgefühl und ein gewisses „Old-School“-Empfinden, das trotzdem modern genug bleibt.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedlichen Wegen. Die Tracer 9 GT Plus zielt darauf ab, dass sich Beschleunigung und Durchzug auf langen Strecken souverän und gleichmäßig anfühlen. Gerade beim Überholen oder beim zügigen Fahren im Landstraßenrhythmus spielt die Abstimmung eine große Rolle: Das Motorrad wirkt dabei wie ein „verlässlicher Begleiter“, der nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.
Die BMW R nineT setzt stärker auf den Charakter des Boxers. Das bedeutet: Der Motor wird spürbar Teil des Fahrens. Wer gern mit dem Drehmoment arbeitet, wird das Gefühl mögen, das sich aus dem Boxer-Layout ergibt. Gleichzeitig kann das Motorrad je nach Fahrstil weniger „neutral“ wirken als ein reines Touring-Konzept – was nicht automatisch ein Nachteil ist, aber die Erwartungshaltung beeinflusst.
Getriebe und Schalten: Y-AMT vs. klassisches Motorradgefühl
Ein zentraler Unterschied ist das Getriebe-Konzept. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) bietet mit dem automatisierten Schaltansatz eine Option, die im Alltag besonders angenehm sein kann: weniger Handarbeit im Stadtverkehr, entspanntes Anfahren und ein flüssigeres Handling bei Stop-and-go-Situationen. Für viele Fahrer ist das ein echter Komfortgewinn, ohne dass man komplett auf das Motorradgefühl verzichten möchte.
Die BMW R nineT setzt auf das klassische Motorradprinzip. Das kann für Fahrer, die gern direkt mit dem Motorrad „kommunizieren“, ein Vorteil sein. Wer das Schalten als Teil des Fahrspaßes sieht, wird die R nineT entsprechend stimmig finden. Wer dagegen vor allem Komfort und Entspannung sucht, könnte die Yamaha im Vergleich als moderneres Alltagswerkzeug empfinden.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. reduziertes Fahrgefühl
Bei der Tracer 9 GT Plus spielt Elektronik eine größere Rolle im Gesamtkonzept. Gerade auf wechselndem Untergrund oder bei unterschiedlichen Fahrmodi kann das Systemdenken helfen, das Motorrad berechenbar zu halten. Das ist besonders dann spürbar, wenn man nicht jedes Mal „perfekt“ vorbereitet in die Fahrt geht, sondern einfach losfährt.
Die BMW R nineT wirkt im Vergleich oft „direkter“. Das bedeutet nicht, dass sie auf moderne Technik verzichtet, aber der Fokus liegt stärker auf dem Fahrgefühl und weniger auf dem Eindruck, dass das Motorrad ständig aktiv eingreift. Für Fahrer, die gern selbst dosieren, kann das sehr passend sein. Wer hingegen maximale Unterstützung in jeder Situation erwartet, wird bei der Yamaha eher das Gefühl haben, dass sie stärker „mitdenkt“.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Agilität und Tempo
Im Handling zeigt sich der Unterschied zwischen Touring- und Stilkonzept. Die Tracer 9 GT Plus ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Strecken ruhig zu laufen und dabei trotzdem genug Agilität zu behalten. Das Motorrad wirkt wie gemacht für zügige Tagesetappen: Man kann das Tempo aufnehmen, ohne dass das Bike sofort „unruhig“ wird oder ständig Korrekturen fordert.
Die BMW R nineT fährt sich ebenfalls souverän, aber anders. Der Boxer und die charakteristische Gewichtsverteilung sorgen für ein eigenes Gefühl in Kurven und beim Richtungswechsel. Das kann sehr reizvoll sein, weil es mehr „Persönlichkeit“ vermittelt. Gleichzeitig ist es weniger ein Motorrad, das sich wie ein reines Langstrecken-Tool anfühlt, sondern eher wie ein Bike, das man mit Gefühl bewegt.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Beim Komfort punktet die Yamaha Tracer 9 GT Plus besonders in der Kategorie „Alltag plus Strecke“. Die Ausrichtung auf Touring spiegelt sich in der Sitzposition und im Gesamtkonzept wider: Der Fahrer soll über längere Zeit entspannt bleiben, und das Motorrad soll auch bei Wind und wechselnden Bedingungen nicht sofort anstrengend werden.
Die BMW R nineT bietet Komfort auf ihre Art. Wer den Stil mag und gern „genussorientiert“ fährt, wird die Ergonomie oft als stimmig empfinden. Im Vergleich zur Yamaha kann die R nineT aber weniger „automatisch“ auf lange Autobahn- oder Landstraßenetappen wirken, weil das Motorrad stärker über Charakter und Haltung definiert wird.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie in der Praxis sicher verzögern und stabil bleiben. Im direkten Vergleich zeigt sich jedoch: Die Tracer 9 GT Plus wirkt häufig wie ein Motorrad, das auf wiederholtes zügiges Fahren ausgelegt ist – also auf Situationen, in denen man öfter bremsen, beschleunigen und wieder Tempo aufbauen möchte. Das kann sich besonders auf kurvigen Strecken bemerkbar machen.
Die BMW R nineT steht ebenfalls für kontrolliertes Bremsen, aber das Gesamtgefühl ist stärker vom Motorcharakter und der Fahrweise geprägt. Wer die R nineT bewusst fährt, bekommt ein stimmiges Zusammenspiel. Wer dagegen „Touring-Standard“ erwartet, könnte die Yamaha als noch einen Tick berechenbarer empfinden.
Design und Zielgruppe: Stil entscheidet mit
Beim Design sind beide Motorräder klar positioniert. Die Tracer 9 GT Plus wirkt modern, funktional und auf Reise ausgelegt. Die BMW R nineT ist dagegen ein Statement: klassischer Look, Boxer-Charakter und eine Optik, die man nicht mit „irgendeinem“ Motorrad verwechselt.
Das ist im Vergleich wichtig, weil Design oft auch die Erwartung an das Fahrgefühl mitprägt. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein „Allround-Reisegerät“ anfühlt, landet eher bei der Yamaha. Wer ein Motorrad möchte, das man wegen seines Charakters fährt und das optisch wie technisch eine klare Identität hat, wird die BMW stärker im Fokus sehen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT): Stärke ist der Touring-Ansatz mit moderner Unterstützung und dem Komfortgedanken im Alltag. Die Elektronik und das automatisierte Schalten können das Motorrad besonders alltagstauglich machen. Schwäche im Vergleich: Wer maximal „pur“ fahren möchte oder das Schalten als Teil des Fahrspaßes priorisiert, könnte die Yamaha weniger „klassisch“ empfinden.
BMW R nineT: Stärke ist der unverwechselbare Boxer-Charakter und das stimmige Gesamtgefühl aus Stil und Motoridentität. Schwäche im Vergleich: Als reines Langstrecken-Tool wirkt sie weniger „auf Knopfdruck“ komfortorientiert als die Yamaha, weil der Fokus stärker auf Fahrgefühl und Charakter liegt.
Welche Wahl passt besser?
Der Vergleich lässt sich am besten über die eigenen Prioritäten entscheiden. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist besonders passend, wenn längere Strecken, entspanntes Handling und moderne Unterstützung im Vordergrund stehen. Das Motorrad ist ideal für Fahrer, die viel unterwegs sind, häufig zwischen Stadt und Landstraße wechseln und dabei möglichst wenig Reibung im Alltag möchten.
Die BMW R nineT ist die bessere Wahl, wenn der Motorcharakter, der klassische Stil und das bewusste Fahren wichtiger sind als maximale „Tool“-Komfortfunktionen. Wer gern mit dem Motorrad arbeitet, den Boxer spürt und ein Motorrad sucht, das sich nicht wie ein austauschbares Reisegerät anfühlt, wird mit der R nineT sehr glücklich.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist die stimmigere Wahl für alle, die ein modernes Touring-Motorrad suchen: komfortabel im Alltag, souverän auf Strecke und mit Elektronik sowie dem automatisierten Schaltansatz als spürbarem Plus. Sie wirkt wie ein Motorrad, das viele Situationen entspannt löst und dabei trotzdem sportlich genug bleibt, um zügig unterwegs zu sein.
Die BMW R nineT passt besser zu Fahrern, die vor allem Charakter wollen: Boxer-Feeling, markantes Design und ein Fahrstil, der mehr über Motor und Haltung funktioniert als über „Assistenz“. Wer das Motorrad bewusst fährt und den klassischen Vibe liebt, bekommt mit der R nineT ein besonders stimmiges Gesamtpaket.
Kurz gesagt: Touring-Komfort und moderne Unterstützung sprechen für die Yamaha – Stil, Boxer-Identität und direktes Fahrgefühl für die BMW.