| UVP | 19.249 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 14.460 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Ausstattung
- strammer Motor
- Sound von fauchend bis schreiend
- sehr gutes semiaktives Fahrwerk
- einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
- absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
- Automatik-Modus mit Schwächen
- technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
- prächtiger Motor mit Dampf
- topfiger Boxersound
- sehr gute Qualitätsanmutung
- sehr gute Bremsen
- chilliges Dahincruisen ebenso möglich wie sportliches Angasen
- QuickShifter ruckelt
- Fussrasten stören im Stand
- Blinkerintegration im Rücklicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 227 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 754 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 95 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 110 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 203 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 275 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, Durchmesser 45 mm (Federweg 90)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 150/80 R16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, 4-Kolben-Monobloc-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.
Fazit
Die BMW R12 hält, was sie verspricht: Lässiges Cruisen mit dem Dampf des guten alten Lufti-Boxers. Den Leistungsunterschied zur nineT merkt man nicht, die Kiste geht ab wie ein Fuchs. Sie bremst toll, fühlt sich ausgereift und sicher an und vermittelt jede Menge Fahrspaß. Ein "echter" Cruiser á la Harley ist sie zwar schon aufgrund der Fußrasten-Position nicht, dennoch bringt sie den Fahrer runter und verleitet zum lässigen Dahingleiten. Wunderbar.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Die R12 steht dort als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer den direkten Vergleich zur ebenfalls neuen R12 nineT machen will - die steht da auch als Vorführer. Also, ab geht's nach Pinneberg, zweimal Probefahrt buchen. Bringt voll Bock!
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Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y- AMT) vs. BMW R 12 – Vergleich für Alltag und Tour
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y- AMT) steht für sportlich-elegantes Touring mit viel Elektronik und einem Automatik-orientierten Konzept. Die BMW R 12 setzt dagegen auf den Charakter eines modernen Boxers und verbindet Cruiser- bzw. Roadster-Anmutung mit alltagstauglicher Alltagsergonomie. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheiden will, findet hier einen nachvollziehbaren Blick darauf, wie sich die Stärken im Alltag und auf Tour ausspielen – und wo die jeweiligen Schwächen liegen.
Grundcharakter: Touring mit Elektronik vs. Boxer-Feeling
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus wirkt wie ein Motorrad, das für lange Strecken gebaut ist: Windschutz, Komfort und ein Setup, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Der Zusatz Y- AMT bringt dabei einen besonderen Schwerpunkt: weniger Schaltaufwand, mehr Fokus auf Strecke und Rhythmus. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig im Stadtverkehr, im Stop-and-go oder auf Touren mit vielen Tempowechseln gefahren wird.
Die BMW R 12 spielt dagegen stärker mit dem typischen Boxer-Charakter. Der Motor liefert seine Kraft spürbar anders als ein Reihenmotor: oft mit einem sehr angenehmen Drehmomentverlauf, der sich im Alltag natürlich anfühlt. Dazu kommt die Art, wie das Motorrad auf Fahrbefehle reagiert – weniger „Touring-Maschine“, mehr „Road-Trip-Partner“ mit eigenem Stil. Wer das Boxer-Feeling mag, bekommt hier ein Motorrad, das nicht nur transportiert, sondern auch begeistert.
Motor und Antrieb: Wie sich die Konzepte im Vergleich anfühlen
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y- AMT): Automatik als Komfort-Boost
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Yamaha setzt auf ein Konzept, das den Alltag deutlich entlastet. Das Y- AMT zielt darauf ab, dass das Motorrad auch ohne ständiges Kuppeln und Schalten angenehm flüssig läuft. Gerade bei häufigen Geschwindigkeitswechseln oder in zäh fließendem Verkehr wirkt das wie ein echter Vorteil. Die Kraftentfaltung ist dabei so abgestimmt, dass das Motorrad nicht nur „geht“, sondern sich auch kontrolliert und planbar anfühlt.
Stärken liegen klar im Komfort und in der Alltagstauglichkeit: weniger mentale Last, mehr Konzentration auf Linie, Verkehr und Wetter. Als mögliche Schwäche kann man festhalten, dass Fahrer, die maximalen Einfluss über jeden Schaltvorgang suchen, mit einem Automatik-orientierten Konzept weniger „Hands-on“ empfinden könnten – je nach Fahrstil und Erwartung.
BMW R 12: Boxer-Drehmoment und entspannter Vortrieb
Die BMW R 12 punktet im Vergleich mit dem typischen Boxer-Charakter. Im Alltag zeigt sich das besonders beim Anfahren und beim Cruisen: Der Vortrieb wirkt oft gleichmäßig und lässt sich gut dosieren. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das weniger nach „Sportmodus“ klingt, sondern nach „entspanntem Tempo mit Reserven“.
Im Vergleich zur Yamaha ist die BMW eher die Wahl für Fahrer, die den Motorlauf und die Art der Kraftentfaltung als Hauptargument sehen. Eine mögliche Schwäche kann sein, dass das Motorrad weniger auf „Touring-Assistenz“ im Sinne einer Automatik-Entlastung ausgelegt ist. Wer Komfort vor allem über Schaltarbeit reduzieren möchte, findet bei der Yamaha den direkteren Ansatz.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Charakter
Beide Motorräder sind für unterschiedliche Einsatzzwecke gemacht, aber im Vergleich wird sichtbar, wie sie die Balance zwischen Komfort und Dynamik lösen. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus zielt auf sicheres Geradeausfahren und ruhiges Handling bei wechselnden Bedingungen. Gerade auf längeren Strecken spielt das eine große Rolle: Das Motorrad soll ermüden lassen, aber nicht durch ständiges Nachregeln.
Die BMW R 12 wirkt im Handling oft „charaktervoller“: Sie vermittelt mehr Gefühl für den Untergrund und lässt sich je nach Fahrstil sehr direkt bewegen. Das kann ein Vorteil sein, wenn Kurvenfahrten und Landstraßen im Fokus stehen. Als Schwäche im Vergleich kann man sehen, dass die Yamaha im Touring-Setup häufig die stressfreiere Option ist, wenn es um lange Autobahnabschnitte oder um konstanten Komfort geht.
Elektronik und Assistenz: Mehr „Touring-Hilfe“ bei der Yamaha
Im Elektronik-Vergleich zeigt sich ein klarer Trend: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist stärker auf moderne Touring-Funktionen ausgelegt. Das äußert sich in einer Vielzahl an Fahrmodi und Systemen, die das Motorrad je nach Situation anpassen. Das ist besonders hilfreich, wenn Wetter, Beladung oder Fahrbahnzustand variieren. Wer gerne „einfach losfährt“ und sich auf ein gut abgestimmtes System verlassen möchte, findet hier einen großen Pluspunkt.
Die BMW R 12 bringt ebenfalls moderne Sicherheits- und Komfortelemente mit, wirkt aber im Gesamtpaket weniger wie ein „elektronisch geführtes“ Touring-Motorrad. Das kann man als Stärke sehen, weil das Motorrad dadurch oft unmittelbarer wirkt. Als Schwäche im Vergleich kann gelten: Wer maximale Unterstützung und fein abgestimmte Assistenz sucht, wird bei der Yamaha eher fündig.
Komfort, Ergonomie und Windschutz: Wer fährt entspannter?
Auf langen Strecken entscheidet Komfort oft über die Freude am Fahren. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist hier im Vergleich klar im Vorteil, weil sie auf Touring ausgelegt ist: Windschutz, Sitzkomfort und die Gesamtposition sind darauf optimiert, dass auch nach mehreren Stunden die Konzentration nicht „abfällt“. Gerade wenn häufig mit Gepäck gefahren wird oder wenn die Tour mehrere Tagesetappen umfasst, spielt das Yamaha-Konzept seine Stärken aus.
Die BMW R 12 bietet eine andere Art von Komfort: eher „entspanntes Road-Feeling“ als „Touring-Armaturen“. Wer eine aufrechtere Haltung mag und das Motorrad eher als stilvollen Begleiter für Landstraße und Tagesausflüge nutzt, wird sich schnell wohlfühlen. Als mögliche Schwäche im Vergleich kann man festhalten, dass die Yamaha für sehr lange Autobahn- oder Highspeed-Abschnitte oft die stressärmere Wahl ist.
Alltagstauglichkeit: Stadtverkehr, Parken, Handling
Im Alltag zählt, wie leicht sich ein Motorrad in den Tagesablauf integrieren lässt. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y- AMT) punktet hier besonders durch das Automatik-Konzept: weniger Schaltarbeit, entspannteres Anfahren und ein flüssigeres Handling im Verkehr. Dazu kommt der Touring-Charakter, der auch bei kurzen Strecken nicht „zu groß“ wirkt, sondern eher wie ein komfortabler Allrounder.
Die BMW R 12 ist im Alltag ebenfalls attraktiv, vor allem für Fahrer, die das Boxer-Feeling lieben und eine klare, stilvolle Linie bevorzugen. Als Schwäche im Vergleich kann gelten, dass die Yamaha im Stop-and-go durch das Y- AMT-Konzept oft die bequemere Wahl ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y- AMT) – Stärken
- Touring-Komfort mit Fokus auf entspannte Langstrecke
- Automatik-orientiertes Konzept reduziert Schaltaufwand im Alltag
- Elektronik unterstützt das Fahren in unterschiedlichen Situationen
- Wind- und Komfortpaket wirkt besonders auf längeren Etappen
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y- AMT) – Schwächen
- Wer maximalen „Schalt-Input“ erwartet, könnte sich weniger direkt fühlen
- Der Touring-Fokus kann für sehr kurze, spontane Fahrten „zu viel Motorrad“ wirken
BMW R 12 – Stärken
- Boxer-Charakter mit angenehm dosierbarem Vortrieb
- Stil und Fahrgefühl wirken eigenständig und emotional
- Direktes Handling macht Landstraßenfahrten besonders reizvoll
BMW R 12 – Schwächen
- Im Vergleich zur Yamaha weniger „Touring-Assistenz“ durch Automatik-Entlastung
- Für sehr lange Autobahnabschnitte kann die Yamaha im Komfortpaket im Vorteil sein
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich zeigt: Beide Motorräder können mehr als nur „von A nach B“. Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, was als Hauptkriterium zählt: Komfort und Unterstützung im Alltag oder Motorcharakter und Fahrgefühl mit eigenem Stil.
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y- AMT)
Die Yamaha ist besonders passend, wenn häufig gefahren wird – egal ob Stadt, Landstraße oder Tour. Wer lange Strecken liebt, Wert auf Windschutz und Komfort legt und das Fahren durch Elektronik sowie das Y- AMT möglichst entspannt gestalten möchte, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
BMW R 12
Die BMW ist ideal, wenn das Motorrad vor allem emotional überzeugen soll: Boxer-Feeling, ein charaktervoller Vortrieb und ein Fahrstil, der sich eher nach „genießen“ als nach „optimieren“ anfühlt. Wer Landstraßen und Road-Trip-Routen bevorzugt und das Motorrad als stilvollen Begleiter sucht, wird mit der R 12 sehr wahrscheinlich glücklich.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y- AMT) ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein modernes Touring-Gesamtpaket suchen: viel Komfort, spürbare Entlastung im Alltag durch das Y- AMT und eine Elektronik, die das Fahren in wechselnden Situationen angenehm unterstützt. Wer häufig unterwegs ist und lange Strecken möglichst stressarm erleben möchte, bekommt mit der Yamaha den runderen Ansatz.
Die BMW R 12 spielt ihre Stärken aus, wenn Motorcharakter und Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Der Boxer sorgt für einen eigenen Rhythmus, das Motorrad wirkt direkt und macht besonders auf Landstraßen Spaß. Wer weniger „Touring-Assistent“ sucht und stattdessen ein Motorrad mit Stil, emotionalem Vortrieb und eigenständigem Charakter bevorzugt, trifft mit der BMW die passendere Entscheidung.