UVP 19.249 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2010 bis 2018
Mehr Technik geht nicht.
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Rasen statt Reisen?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Wahnsinns-Ausstattung
  • strammer Motor
  • Sound von fauchend bis schreiend
  • sehr gutes semiaktives Fahrwerk
  • einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
  • absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
Kontra:
  • Automatik-Modus mit Schwächen
  • technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
Pro:
  • Motorleistung
  • Sound
  • Präzises Fahrwerk
  • Platzverhältnisse
Kontra:
  • Karge Ausstattung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht232kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm
Gewicht232kg
Radstand1.529mm
Länge2.190mm
Radstand1.529mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.495mm

Motor

Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Hubraum1.198ccm
Hub68mm
Bohrung106mm
Kühlungflüssig
AntriebKette

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km
Leistung152 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment128 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.248km/h
Tankinhalt20Liter

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17
Federung hintenMonofederbein

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.250€
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: blau, silber-blau

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Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs. Ducati Multistrada 1200 – der Vergleich

Wer ein Motorrad für lange Touren, flotte Landstraßen und auch den Alltag sucht, landet schnell in der Kategorie Reiseenduro bzw. Sport-Touring. Genau hier treffen die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) und die Ducati Multistrada 1200 aufeinander. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie prädestinierte Allrounder – doch der Charakter, die Art der Kraftentfaltung und der Umgang mit Komfort und Elektronik könnten unterschiedlicher kaum sein.

Im folgenden Vergleich werden die im Motorradtest typischen Eckpunkte gegenübergestellt: Fahrgefühl und Motorcharakter, Elektronik und Assistenz, Komfort im Alltag sowie Stärken und mögliche Schwächen im direkten Vergleich. So wird schnell klar, welches Bike besser zu welchem Fahrstil passt.

Grundidee: Touring mit unterschiedlicher Handschrift

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) steht für einen modernen, alltagstauglichen Ansatz: viel Komfort, eine durchdachte Ergonomie und ein Fokus auf entspannte Kilometer. Die Ducati Multistrada 1200 verfolgt dagegen die Idee, dass Touring auch emotional und sportlich sein darf. Das Motorrad wirkt oft wie ein Paket aus Fahrspaß und Reise-Features – mit einer deutlich „Ducati-typischen“ Note.

Motor und Antrieb: Charakter statt nur Daten

Beim Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern genug Leistung für zügiges Fahren, aber die Art, wie sie diese in Bewegung umsetzen, ist unterschiedlich. Die Tracer 9 GT Plus setzt auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Motor und Getriebe- bzw. Schaltlogik. Besonders interessant ist dabei die Y-AMT-Ausrichtung: Das Motorrad kann im Alltag und auf Touren spürbar entlasten, weil Schaltvorgänge weniger „aktiv“ vom Fahrer abhängen.

Die Multistrada 1200 spielt ihre Stärken eher über den direkten, markanten Antrieb und das Gefühl, dass das Motorrad bereit ist, schnell auf Gasbefehle zu reagieren. Wer gern dynamisch fährt und das Motorrad „mitnimmt“, bekommt hier ein sehr lebendiges Gesamtbild. Gleichzeitig kann das Fahrgefühl je nach Einstellung und Fahrmodus deutlich variieren – was für viele ein Plus ist, für andere aber bedeutet, dass man die passenden Parameter finden möchte.

Elektronik und Fahrmodi: Komfort vs. Feinabstimmung

Beide Modelle setzen auf Elektronik, um das Fahren leichter und sicherer zu machen. Der Unterschied liegt weniger in der Existenz von Assistenzfunktionen, sondern in der Art, wie sie sich im Alltag bemerkbar machen.

Yamaha: Entspanntes Setup für lange Strecken

Die Tracer 9 GT Plus wirkt in der Abstimmung darauf ausgelegt, dass man sich schnell wohlfühlt. Elektronik und Fahrmodi unterstützen dabei, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt. Gerade auf Touren, bei denen nicht jede Kurve „geplant“ ist, ist das ein echter Vorteil: Das Motorrad bleibt ruhig in der Linie, das Ansprechverhalten ist stimmig und das Gesamtpaket wirkt wie aus einem Guss.

Ducati: Viel Einstellpotenzial, dafür mehr „Mitdenken“

Die Multistrada 1200 bietet ebenfalls eine moderne Elektronikbasis. Im Vergleich fällt jedoch auf, dass das Motorrad stärker über die Kombination aus Fahrmodi, Ansprechverhalten und Fahrwerks-/Assistenzlogik „gestaltet“ werden kann. Das ist für Fahrerinnen und Fahrer spannend, die gern fein abstimmen. Wer hingegen möglichst unkompliziert losfahren möchte, profitiert zwar ebenfalls von den Systemen – muss aber eventuell schneller herausfinden, welche Konfiguration am besten zum eigenen Stil passt.

Komfort und Ergonomie: Wer sitzt wie gut?

Gerade bei Reiseenduros entscheidet sich viel über die Sitzposition, die Wind- und Wetterschutzwirkung sowie die Alltagstauglichkeit. Hier zeigt sich im Vergleich ein klares Bild: Beide Motorräder sind für Touren gemacht, aber die Prioritäten unterscheiden sich.

Tracer 9 GT Plus: Touring-Fokus und Alltagserleichterung

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“. Die Ergonomie ist so ausgelegt, dass längere Strecken nicht zur Belastungsprobe werden. Dazu passt auch die Y-AMT-Idee: Gerade im Stadtverkehr oder bei zähem Verkehr kann das System den Stress reduzieren und das Fahren flüssiger machen. Für viele ist das ein Komfortgewinn, der sich nicht nur auf dem Papier zeigt.

Multistrada 1200: Sportlicher Komfort mit Charakter

Die Ducati Multistrada 1200 bietet ebenfalls eine Reise-taugliche Sitzposition und ein Fahrwerk, das je nach Einstellung sowohl sportlich als auch komfortabel wirken kann. Im Vergleich punktet sie besonders dort, wo Fahrspaß und Dynamik gefragt sind. Gleichzeitig kann der „Ducati-Charakter“ bedeuten, dass man das Setup stärker an den eigenen Rhythmus anpassen möchte, um den maximalen Komfort herauszuholen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Motorradvergleich zeigt sich häufig: Reiseenduros müssen zwei Dinge gleichzeitig können – stabil geradeaus und trotzdem handlich in Kurven. Genau hier unterscheiden sich die beiden Kandidaten in der Art, wie sie dieses Ziel erreichen.

Yamaha: ruhige Linie, souveränes Tempo

Die Tracer 9 GT Plus wirkt im Handling sehr souverän. Sie vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, besonders bei längeren Autobahnabschnitten oder wenn die Strecke „zieht“. In Kurven bleibt das Motorrad gut in der Linie, und das Gesamtpaket aus Motor, Elektronik und Fahrwerk sorgt dafür, dass man nicht ständig nachregeln muss.

Ducati: lebendige Rückmeldung, sportliche Kurvenarbeit

Die Multistrada 1200 gibt mehr Rückmeldung aus dem Fahrwerk und aus dem Antrieb. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gern aktiv fährt und die Maschine spüren möchte. In schnellen Passagen und bei Kurvenfolgen wirkt sie oft besonders motiviert. Als mögliche Schwäche kann sich für manche Fahrerinnen und Fahrer herausstellen, dass sie im „Alltagsmodus“ nicht ganz so neutral wirkt wie die Yamaha – dafür aber im sportlichen Bereich deutlich mehr Emotion liefert.

Stärken und mögliche Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT)

Stärken: Die Tracer 9 GT Plus wirkt wie ein sehr stimmiges Touring-Paket. Die Kombination aus komfortorientierter Ergonomie, moderner Elektronik und der Y-AMT-Logik macht das Motorrad besonders attraktiv für lange Strecken und entspannte Fahrten. Auch im Alltag kann die reduzierte Schaltarbeit ein echter Pluspunkt sein.

Mögliche Schwächen: Wer maximal „sportlich-aktiv“ fahren möchte und das Motorrad wie ein reines Spaßgerät behandelt, könnte die Yamaha als etwas weniger „emotional“ empfinden als die Ducati. Außerdem lohnt es sich, sich mit den Fahrmodi vertraut zu machen, um das Setup optimal zu nutzen.

Ducati Multistrada 1200

Stärken: Die Multistrada 1200 überzeugt durch ihren markanten Charakter, die lebendige Rückmeldung und das Potenzial, je nach Einstellung sehr dynamisch zu wirken. Für Fahrerinnen und Fahrer, die Touring mit sportlicher Note kombinieren wollen, ist das Motorrad besonders spannend.

Mögliche Schwächen: Das Motorrad kann stärker davon profitieren, dass man die passenden Einstellungen findet. Wer möglichst unkompliziert „einfach losfahren“ möchte, muss eventuell etwas mehr Zeit in die Abstimmung investieren. Je nach Fahrstil kann das Setup auch stärker spürbar sein als bei der Yamaha.

Welches Bike passt zu welchem Fahrertyp?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch zusammenfassen: Geht es vor allem um entspannte Touren, Komfort und eine möglichst stressfreie Bedienung? Oder steht der sportlich-emotionale Charakter im Vordergrund?

Für wen ist die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) die bessere Wahl?

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist besonders passend für alle, die viele Kilometer fahren, Wert auf Alltagstauglichkeit legen und das Motorrad gern „einfach“ bewegen möchten. Die Y-AMT-Ausrichtung kann dabei ein entscheidender Komfortfaktor sein – vor allem im Stadtverkehr oder bei zäh fließendem Verkehr. Wer ein souveränes, gutmütiges Touring-Gefühl sucht, trifft hier häufig genau den richtigen Ton.

Für wen ist die Ducati Multistrada 1200 die bessere Wahl?

Die Ducati Multistrada 1200 passt besonders gut zu Fahrerinnen und Fahrern, die Touring nicht nur als Transport verstehen, sondern als Teil des Fahrspaßes. Wer gern dynamisch unterwegs ist, das Motorrad spüren möchte und Freude daran hat, Einstellungen zu nutzen, bekommt hier ein sehr motivierendes Gesamtpaket. Auch für alle, die eine klare Ducati-Identität suchen, ist die Multistrada eine starke Option.

Fazit:

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) gewinnt im Vergleich vor allem dort, wo Komfort, Entspannung und unkompliziertes Touring zählen. Die Kombination aus stimmiger Ergonomie, moderner Elektronik und der Y-AMT-Logik macht das Motorrad besonders attraktiv für lange Strecken und für Situationen, in denen weniger „Schaltarbeit“ und mehr Ruhe gefragt sind. Wer ein Reiseenduro sucht, das sich schnell vertraut anfühlt und dabei souverän bleibt, liegt mit der Yamaha sehr häufig richtig.

Die Ducati Multistrada 1200 spielt ihre Stärken stärker im emotionalen und dynamischen Bereich aus. Sie wirkt lebendiger, bietet mehr Potenzial für sportliche Kurvenarbeit und kann je nach Einstellung sehr „maßgeschneidert“ wirken. Wer Touring mit Charakter verbindet und bereit ist, die passenden Fahrmodi/Setups für den eigenen Stil zu finden, bekommt mit der Multistrada ein Motorrad, das deutlich mehr Fahrgefühl liefert.

Kurz gesagt: entspanntes Touring und Komfort im Alltag sprechen eher für die Yamaha – sportlich-emotionales Reisen eher für die Ducati.

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